Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum (DFD)
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| Prof.Dr. Stefan Dech | | Prof.Dr. Stefan Dech Direktor DFD
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum Münchner Straße 20 82234 Oberpfaffenhofen-Wessling
Telefon:+49 8153 28-1474 Telefax:+49 8153 28-3444 Email:Stefan Dech Internet:http://www.dlr.de/caf
Position
Direktor des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums des DLR, Sprecher des DLR-Institutsclusters „Angewandte Fernerkundung” von 2000-2002 und erneut ab 2006
Beruflicher Werdegang
| Seit 1998 |
Direktor des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums des DLR (bis 2001 in einem Leitungskollegium) Das DFD beschäftigt ca. 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten Oberpfaffenhofen (Sitz) und Neustrelitz Die Aufgabenschwerpunkte sind:
- Nutzlastbodensegmente und Informationstechnik für Erdbeobachtungsmissionen
- Anwendungsentwicklung und Dienste in den Bereichen Umwelt-, Klima- und Atmosphärenforschung, zivile Sicherheit und Landesplanung
- Datenvisualisierung und Computeranimation
Das DFD beheimatet folgende Service-Zentren:
- Weltdatenzentrum für Fernerkundung der Atmosphäre (WDC-RSAT)
- Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI)
- GeoVisualisierungsZentrum (GeoVIZ)
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| Seit 2005 |
Leiter der Projektgruppe „Frühwarn- und Krisenlagezentrum, Risikomodellierung und Erdbeobachtung” im Rahmen des BMBF-Projektes zum Aufbau eines Tsunami-Warnsystems für Inonesien und den indischen Ozean”; Mitglied in der diesbezüglichen Projektmanagementgruppe sowie im Management-Lenkungsauschuss der beteiligten Forschungseinrichtungen |
| 2004 |
Scripps Institution of Oceanography, University of California, San Diego, 3 Monate Gastwissenschaftler |
| Seit 2003 |
Sprecher des Forschungsbereichs „Prozesse der Landoberfläche” im Helmholtz-Forschungsnetzwerk Integriertes Erdbeobachtungssystem („Helmholtz-EOS”) und Mitglied im Lenkungsausschuss des Forschungsnetzwerkes |
| 2000 - 2002 |
Kommissarischer Leiter des DLR-Instituts für Methodik der Fernerkundung (IMF) in einem Leitungskollegium parallel zur Leitung des DFD; Sprecher des DLR-Institutsclusters für Angewandte Fernerkundung |
| 1999- 2000 |
Teilprojektleiter im Rahmen der Neustrukturierung der Bereiche Erdbeobachtung, Kommunikation und Navigation im DLR (1999); Gründung des neuen DLR-Instituts für Methodik der Fernerkundung im Institutscluster Angewandte Fernerkundung zusammen mit dem DFD (2000) |
| 1995 - 1998 |
Abteilungsleiter „Fernerkundungsanwendung” im DFD; verantwortlich für ca. 40 Wissenschaftler und Ingenieure; Themen: Anwendungen für die Umwelt- und Klimaforschung, Landesplanung und Naturschutz, Operationalisierung, SAR-Geocoding, Value-Adding; Visualisierung und Computeranimation |
| 1992 - 1995 |
Gruppenleiter „Value Adding & Visualization” im DFD; Entwicklung von operationellen thematischen Prozessoren für NOAA-AVHRR-, Meteosat- und ERS-2 GOME Daten; Aufbau des Bereichs der wissenschaftlichen Datenvisualisierung und Computeranimation im DFD |
| 1989 - 1992 |
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFD; Koordination wiss. Anwendungen der Antarktis-Bodenstation „GARS” des DFD; Projekte zur Umweltfernerkundung, u.a. „Verlandung des Aralsees”, „Rüstungsaltlasten in den neuen Bundesländern” |
| 1987 – 1989 |
DLR-Promotionsstipendium, DFD-Abteilung Informationssysteme |
Akademischer Werdegang
| 2001 - heute |
Univ.-Professor (C4) und Lehrstuhlinhaber für Fernerkundung am Geographischen Institut der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; Aufbau der Arbeitsgruppe Fernerkundung (2001) und assoziierter Helmholtz-Hochschul-Nachwuchsgruppe „Fernerkundung für die Biodiversitätsforschung” (2003) |
| Seit 1992 |
Verschiedene Lehraufträge und Gastvorlesungen an den Universitäten Eichstädt, München (LMU), Würzburg, Heidelberg und Zürich |
| 1998 - 2001 |
Venia Legendi für das Fachgebiet Geographie (1998) und Privatdozent an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (ab 1999) |
| 1997 |
Habilitation zum Dr. rer. nat. habil. an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; Titel der Schrift: „Methodik operativer Verfahren der Satellitenfernerkundung zur Ableitung geophysikalischer Parameter” |
| 1990 |
Promotion zum Dr. rer. nat. an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; Titel der Dissertation: „Monitoring des Meereises in der Ostgrönlandsee im Mai 1988 mit Methoden der Fernerkundung unter besonderer Berücksichtigung der rechnergestützten Extrahierung der Meereisbewegungen aus NOAA-AVHRR-Satellitendaten” |
| 1987 |
Diplom in Geographie, Julius-Maximilians-Universität Würzburg |
Forschungsschwerpunkte
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Umweltbezogene Methoden- und Anwendungsentwicklung für nachhaltiges Ressourcenmanagement in semi-ariden Regionen und Biodiversitätsforschung, Schwerpunkt optische Fernerkundungsverfahren; Methodenentwicklung und Operationalisierung von Algorithmen für Langzeitserien für die Landoberfläche (z.B. NDVI, LAI, LST), die Ozeane (SST) und die Atmosphäre (Ozon); Visualisierung und Computeranimation |
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