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Montag, 22.03.2010
 
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Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum (DFD)

Prof.Dr. Stefan Dech
Prof.Dr. Stefan Dech
Prof.Dr. Stefan Dech
Direktor DFD

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum
Münchner Straße 20
82234 Oberpfaffenhofen-Wessling

Telefon:+49 8153 28-1474
Telefax:+49 8153 28-3444
Email:Stefan Dech
Internet:http://www.dlr.de/caf

Position

Direktor des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums des DLR,
Sprecher des DLR-Institutsclusters „Angewandte Fernerkundung” von 2000-2002 und erneut ab 2006

Beruflicher Werdegang

Seit 1998 Direktor des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums des DLR (bis 2001 in einem Leitungskollegium)
Das DFD beschäftigt ca. 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten Oberpfaffenhofen (Sitz) und Neustrelitz
Die Aufgabenschwerpunkte sind:
  • Nutzlastbodensegmente und Informationstechnik für Erdbeobachtungsmissionen
  • Anwendungsentwicklung und Dienste in den Bereichen Umwelt-, Klima- und Atmosphärenforschung, zivile Sicherheit und Landesplanung
  • Datenvisualisierung und Computeranimation
Das DFD beheimatet folgende Service-Zentren:
  • Weltdatenzentrum für Fernerkundung der Atmosphäre (WDC-RSAT)
  • Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI)
  • GeoVisualisierungsZentrum (GeoVIZ)
Seit 2005 Leiter der Projektgruppe „Frühwarn- und Krisenlagezentrum, Risikomodellierung und Erdbeobachtung” im Rahmen des BMBF-Projektes zum Aufbau eines Tsunami-Warnsystems für Inonesien und den indischen Ozean”; Mitglied in der diesbezüglichen Projektmanagementgruppe sowie im Management-Lenkungsauschuss der beteiligten Forschungseinrichtungen
2004 Scripps Institution of Oceanography, University of California, San Diego, 3 Monate Gastwissenschaftler
Seit 2003 Sprecher des Forschungsbereichs „Prozesse der Landoberfläche” im Helmholtz-Forschungsnetzwerk Integriertes Erdbeobachtungssystem („Helmholtz-EOS”) und Mitglied im Lenkungsausschuss des Forschungsnetzwerkes
2000 - 2002 Kommissarischer Leiter des DLR-Instituts für Methodik der Fernerkundung (IMF) in einem Leitungskollegium parallel zur Leitung des DFD;
Sprecher des DLR-Institutsclusters für Angewandte Fernerkundung
1999- 2000 Teilprojektleiter im Rahmen der Neustrukturierung der Bereiche Erdbeobachtung, Kommunikation und Navigation im DLR (1999);
Gründung des neuen DLR-Instituts für Methodik der Fernerkundung im Institutscluster Angewandte Fernerkundung zusammen mit dem DFD (2000)
1995 - 1998 Abteilungsleiter „Fernerkundungsanwendung” im DFD; verantwortlich für ca. 40 Wissenschaftler und Ingenieure; Themen: Anwendungen für die Umwelt- und Klimaforschung, Landesplanung und Naturschutz, Operationalisierung, SAR-Geocoding, Value-Adding; Visualisierung und Computeranimation
1992 - 1995 Gruppenleiter „Value Adding & Visualization” im DFD; Entwicklung von operationellen thematischen Prozessoren für NOAA-AVHRR-, Meteosat- und ERS-2 GOME Daten; Aufbau des Bereichs der wissenschaftlichen Datenvisualisierung und Computeranimation im DFD
1989 - 1992 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFD; Koordination wiss. Anwendungen der Antarktis-Bodenstation „GARS” des DFD; Projekte zur Umweltfernerkundung, u.a. „Verlandung des Aralsees”, „Rüstungsaltlasten in den neuen Bundesländern”
1987 – 1989 DLR-Promotionsstipendium, DFD-Abteilung Informationssysteme

Akademischer Werdegang

2001 - heute Univ.-Professor (C4) und Lehrstuhlinhaber für Fernerkundung am Geographischen Institut der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; Aufbau der Arbeitsgruppe Fernerkundung (2001) und assoziierter Helmholtz-Hochschul-Nachwuchsgruppe „Fernerkundung für die Biodiversitätsforschung” (2003)
Seit 1992 Verschiedene Lehraufträge und Gastvorlesungen an den Universitäten Eichstädt, München (LMU), Würzburg, Heidelberg und Zürich
1998 - 2001 Venia Legendi für das Fachgebiet Geographie (1998) und Privatdozent an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (ab 1999)
1997 Habilitation zum Dr. rer. nat. habil. an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; Titel der Schrift: „Methodik operativer Verfahren der Satellitenfernerkundung zur Ableitung geophysikalischer Parameter”
1990 Promotion zum Dr. rer. nat. an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; Titel der Dissertation: „Monitoring des Meereises in der Ostgrönlandsee im Mai 1988 mit Methoden der Fernerkundung unter besonderer Berücksichtigung der rechnergestützten Extrahierung der Meereisbewegungen aus NOAA-AVHRR-Satellitendaten”
1987 Diplom in Geographie, Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Forschungsschwerpunkte

Umweltbezogene Methoden- und Anwendungsentwicklung für nachhaltiges Ressourcenmanagement in semi-ariden Regionen und Biodiversitätsforschung, Schwerpunkt optische Fernerkundungsverfahren; Methodenentwicklung und Operationalisierung von Algorithmen für Langzeitserien für die Landoberfläche (z.B. NDVI, LAI, LST), die Ozeane (SST) und die Atmosphäre (Ozon); Visualisierung und Computeranimation

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