|
04. Dezember 2007 Am IMF wurde 2007 ein europaweit einzigartiges Labor zur Kalibration abbildender Spektrometer fertiggestellt. Es wurde von der ESA mitfinanziert, um eine ‚Calibration Homebase’ (CHB) für APEX zu schaffen, einem flugzeuggetragenen Hyperspektralsensor für den Wellenlängenbereich 380–2500 nm, der kurz vor der Fertigstellung steht. Im November war APEX das erste Mal in der CHB, um das Instrument zu charakterisieren und die computergesteuerten Kalibrationsprozesse zu testen. Sowohl APEX wie die CHB gaben bei dieser Feuertaufe ein gutes Bild ab. |
Mehr |
|
|
21. November 2007
In der Nacht vom 15. zum 16. November 2007 zog der Tropensturm "Sidr" über den südwestlichen Teil Bangladeschs, wo er eine Spur der Verwüstung hinterließ. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 km/h an der Küste und bis zu 160 km/h in der Hauptstadt Dhaka zwang Sidr etwa drei Millionen Menschen in 15 Küstenprovinzen Bangladeschs zur Flucht. |
Mehr |
|
|
07. November 2007
Wochenlange Regenfälle führten Anfang November in den mexikanischen Bundesstaaten Tabasco und Chiapas zu verheerenden Überschwemmungen, durch die ca. eine Million Menschen - darunter etwa die Hälfte der Gesamtbevölkerung Tabascos - obdachlos wurden. Etwa 80% des Bundesstaates Tabasco (Gesamtfläche ca. 25.000 km²) standen zeitweise unter Wasser, wobei besonders die Region um die Stadt Villahermosa (ca. 600.000 Einwohner) betroffen war. |
Mehr |
|
|
29. Oktober 2007
Wenn es bei Katastrophen wie Erdbeben, Überschwemmungen oder Vulkanausbrüchen um schnelle Hilfe geht, sind satellitengestützte Informationen über das Krisengebiet von unschätzbarem Wert. Um diese noch schneller als bisher zur Verfügung zu stellen, haben heute die Vereinten Nationen (UN) in Bonn ein spezielles Büro mit starker Unterstützung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) eröffnet. |
Mehr |
|
|
15. Oktober 2007
The German Remote Sensing Data Center (DFD) of DLR is managing the second European wide exercise of the Network of Excellence GMOSS on the use of satellite imagery for supporting civil security crisis response capacities. The exercise involves more than 15 GMOSS contractors, associated partners and end-users and will last from October 15th to 18th. First results will be presented to the European Commission on October 19th. |
Mehr |
|
|
08. Oktober 2007
Im Rahmen der Konferenzserie „Long-Term Preservation and Value Adding to Scientific and Technical Data“ wurden zwischen 2002 und 2005 drei Veranstaltungen in Toulouse, Frascati und Edinburgh durchgeführt. Die diesjährige Konferenz PV 2007 wird vom 9. bis 11. Oktober im DLR vom Deutschen Fernerkungungsdatenzentrum ausgerichtet. |
Mehr |
|
|
05. Oktober 2007
Alljährlich wird über der Antarktis im Südfrühling ein starker chemischer Abbau von Ozon in der unteren und mittleren Stratosphäre beobachtet, die sich von 10 bis 50 Kilometer Höhe erstreckt. Für dieses Phänomen wurde der Begriff Ozonloch geprägt. Seine Ausdehnung weist einen starken Jahresgang auf. Über den Verlauf mehrerer Jahre variiert seine Größe erheblich, doch insgesamt erholt sich die Ozonschicht nicht. Das fanden nun Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bei einer Analyse von Daten des EUMETSAT-Erdbeobachtungssatelliten MetOp heraus. |
Mehr |
|
|
27. August 2007 Südosteuropa erlebt derzeit die schlimmsten Waldbrände seit Jahrzehnten. Bedingt durch eine extreme Hitzewelle wurden seit Mitte August in der gesamten Region großflächige Waldbrände natürlich oder absichtlich entzündet. Besonders in Griechenland hat sich die Situation drastisch verschärft. Durch die Feuer der letzten Tage sind dort mindestens 60 Menschen ums Leben gekommen. Befürchtet wird, dass die Zahl der Opfer weiter steigt, weil viele Dörfer von den Flammen eingeschlossen sind. |
Mehr |
|
|
09. August 2007 Ende Juli 2007 wurden große Teile der beiden kanarischen Inseln Teneriffa und Gran Canaria durch Feuer vernichtet. Die Feuer zwangen über 10.000 Einwohner ihre Häuser zu verlassen, von denen einige durch die Feuer zerstört wurden. Die Spanische Regierung und das Monitoring and Information Centre (MIC) der europäischen Kommission haben daraufhin die ‚International Charter Space and Major Disasters’ ausgelöst, um die Größe der betroffenen Flächen mit Hilfe von Satellitenbildern zu bestimmen. |
Mehr |
|
|
09. August 2007 Der erste deutsche Radarsatellit für Erdbeobachtung, TerraSAR-X, ist noch keine zwei Monate im Weltraum, noch nicht vollständig in Betrieb genommen, und dennoch liefert er schon hervorragende Bilder für zahlreiche Anwendungen. |
Mehr |
|
|
26. Juli 2007 Nach den schweren Überflutungen, die Zentral- und Nordengland Ende Juni bis Anfang Juli betroffen hatten, ist jetzt der Südwesten Englands und Wales erneut von einer Schlechtwetterphase getroffen worden. Die aus den Niederschlägen resultierenden Überschwemmungen haben tausende Haushalte betroffen und die Wasser- und Stromversorgung zusammenbrechen lassen. |
Mehr |
|
|
06. Juli 2007 Stark- und Dauerregenereignisse hervorgerufen durch außergewöhnliche Wetterbedingungen führten im Juni 2007 in Teilen des Vereinigten Königreiches zu ausgedehnten Überschwemmungen. Ein ausgedehntes Tiefdruckgebiet aus dem Westen vom Atlantik kommend, hatte sich über Teilen von Wales und England festgesetzt. So wurden an einer Reihe von Wetterstationen in den Grafschaften Yorkshire, Lincolnshire und den Midlands die höchsten Niederschlagswerte der vergangenen 10 Jahre gemessen. In den von den Überflutungen am heftigsten betroffenen Gebieten, wie beispielsweise auch der Stadt Sheffield, brach zum Teil die Elekrizitätsversorgung zusammen und es mussten tausende Menschen evakuiert werden. Die Notfall- und Hilfsaktivitäten der lokalen Behörden wurden zudem durch drohende Staudammbrüche erschwert. |
Mehr |
|
|
21. Juni 2007
Das hatten nur die größten Optimisten unter den Ingenieuren zu hoffen gewagt: Nur vier Tage nach dem Start des deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X vom Weltraumbahnhof Baikonur wurden im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erste brillante Satellitenaufnahmen empfangen. |
Mehr |
|
|
15. Juni 2007
Mit dem erfolgreichen Start des deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X am Freitag, 15. Juni 2007, 8:14 Uhr Ortszeit (= MESZ 4:14 Uhr) vom russischen Kosmodrom Baikonur (Kasachstan) hat die Kartierung der Erde in einer neuen Qualität begonnen. Während der nächsten fünf Jahre sollen neue und hochwertige Radarbilder der Erdoberfläche erstellt werden.
|
Mehr |
|
|
28. Mai 2007 Unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz fand vom 14.-18. Mai 2007 in Garmisch-Partenkirchen das Kick-off-Treffen zu dem neuen internationalen Network for the Detection of Mesopause Change, NDMC, statt. 46 Wissenschaftlergruppen aus gegenwärtig 12 Nationen tragen mit bodengebundenen Messungen an mehr als 50 Orten der Welt mit ihren Messungen zur Beobachtung der Klimaentwicklung bei. Weitere Ziele sind Satellitenvalidierung, Technologieentwicklung sowie die Untersuchung einer Vielzahl grundlagenwissenschaftlicher Fragestellungen.
Die Initiative zum NDMC wurde vom DLR-DFD begründet; NDMC wird gemeinsam vom DFD mit der argentinischen CONICET koordiniert.
Mit Messungen des GRIPS 3 - Infrarot-Spektrometers vom Schneefernerhaus auf der Zugspitze aus beteiligt sich das DFD aktiv auch mit eigenen Messungen an NDMC. Darüber hinaus bildet das im DFD angesiedelte WDC-RSAT die Kommunikations- und Informationsplattform für das NDMC. |
Mehr |
|
|
02. Mai 2007 Seit dem 1. April 2007 werden nun beim DFD auch die AVHRR-Daten von NOAA-18 für die Erstellung von Produkten wie Vegetationsindex (NDVI), Landoberflächentemperatur (LST) und Meeresoberflächentemperatur (SST) von Europa eingesetzt. Hierdurch ist jetzt eine Fortsetzung der sich bereits über mehr als 10 Jahre erstreckenden Zeitreihe dieser Datenprodukte sichergestellt.
Beigefügte Abbildung zeigt beispielhaft eine Synthese des Vegetationsindexes der Woche vom 8. bis zum 15. April 2007 über Europa.
|
Mehr |
|
|
06. März 2007 Im Oktober 2006 ist er gestartet, um mit seinen Daten die Wettervorhersage von drei auf fünf Tage zu verbessern. Mit an Bord hat der Satellit MetOp-A (Meteorological Operational Satellite) ein Instrument, das weltweit den Ozongehalt sowie die Spurengaskonzentration und damit die Luftqualität messen kann. Dieses Spektrometer mit dem Namen GOME-2 (Global Ozone Monitoring Experiment) wird aktuell in seiner ersten Betriebsphase auf volle Funktionalität überprüft und hat jetzt die ersten Daten gesandt, die inzwischen ausgewertet vorliegen.
Hierbei ist das Cluster Angewandte Fernerkundung maßgeblich beteiligt. |
Mehr |
|
|
28. Februar 2007 Auf bis zu zwölf Quadratmeter großen Leinwänden präsentiert die Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungzentren zusammen mit dem DLR vom 7. März bis zum 6. April in Brüssel Satellitenbilder des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums, des Instituts für Methodik der Fernerkundung und verschiedener Partner. In der großen Ausstellung erhalten Öffentlichkeit und Parlamentarier an prominenter Stelle im Herzen Brüssels die Chance, sich über das Potential und die Nutzung von Satellitendaten für die Erdbeobachtung zu informieren. Großformatige, farbintensive Ausdrucke der Bilder zeigen ungewöhnliche Ansichten von Wüsten, Gletschern, Vulkanen und Städten. Die Bilder vermitteln einen Eindruck, welche Informationen die Satellitendaten den unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen liefern und welchen Beitrag diese damit zur Erforschung von Erde und Umwelt leisten.
Nach Präsentationen in Deutschland, u.a. in Bremen, München, Karlsruhe und Berlin, wird die Ausstellung in neuem Gewand und mit größerer Auswahl einem internationalen Publikum gezeigt. |
Mehr |
|
|
16. Februar 2007 Ende Januar wurden sowohl der Satellit wie auch das vom DLR bereitgestellte Bodensegment von einem international besetzten Review-Board für missionsbereit befunden. Techniker der EADS Astrium haben den rund 1,3 Tonnen schweren Satelliten jetzt in seinen Spezial-Transportcontainer verladen. Noch in diesem Monat soll er mit dem weltgrößten, serienmäßigen Transportflugzeug der Welt, einer Antonov 124, von Friedrichshafen aus seine Reise zum Weltraumbahnhof Baikonur (Kasachstan) antreten.
Dann beginnt für die Teams der EADS Astrium und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die vier- bis sechswöchige Vorbereitungsphase für den Start des Satelliten ins All, der gegenwärtig für Ende März/Anfang April 2007 vorgesehen ist.
Das Institut für Methodik der Fernerkundung und das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum sind federführend verantwortlich für die Entwicklung und den Betrieb des Datenprozessors, die Empfangs- und Archivierungssysteme sowie für die gesamte wissenschaftliche Projektleitung von TerraSAR-X. |
Mehr |
|