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11. November 2008 Am 11. November 2008 haben das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Kayser-Threde GmbH den Vertrag für die Entwicklung und den Bau des Satelliten EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Programme) in Bonn unterzeichnet. EnMAP ist ein Hyperspektralsatellit zur Erdbeobachtung. Hyperspektralinstrumente registrieren die von der Erde reflektierte Sonnenstrahlung vom sichtbaren Licht bis hin zum mittleren Infrarot. Daraus lassen sich präzise Aussagen über Zustand und Veränderungen der Erdoberfläche ableiten. Die Mission wird im Jahr 2012 starten und ist auf fünf Jahre ausgelegt. |
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11. November 2008 Fast vier Jahre nach der verheerenden Tsunami-Katastrophe weihte der indonesische Staatspräsident Susilo Bambang Yudhoyono am 11. November 2008 in Jakarta das Tsunami-Frühwarnsystem InaTEWS (Indonesian Tsunami Early Warning System) ein, zu dem Deutschland maßgeblich beigetragen hat. Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat hierfür ein so genanntes Entscheidungs-Unterstützungssystem entwickelt und vor Ort aufgebaut, das die Tsunami-Frühwarnung für den Indischen Ozean deutlich verbessern wird. |
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11. November 2008 Das Tsunami-Frühwarnsystem soll in Zukunft Menschen vor einer heranrollenden Riesenwelle warnen. Im Webcast beschreibt Torsten Riedlinger, Projektkoordinator beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), wie das Frühwarnsystem arbeitet und wie die Daten von Sensoren an Land und auf dem Meer ein zuverlässiges Lagebild entstehen lassen. Entwickelt wurde das Entscheidungs-Unterstützungssystem DSS (Decision Support System) vom Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des DLR. |
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11. November 2008 Zum Tsunami-Frühwarnsystem InaTEWS (Indonesian Tsunami Early Warning System), das am 11. November 2008 in Jakarta eingeweiht wurde, hat Deutschland maßgeblich beigetragen. Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat hierfür ein Entscheidungs-Unterstützungssystem entwickelt. |
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12. September 2008
Auf Haiti kamen seit Mitte August 2008 durch die Wirbelstürme "Fay", Gustav", "Hanna" und nun "Ike" (8. September 2008) weit mehr als 500 Menschen ums Leben. Viele weitere Menschen werden vermisst. Starke Regenfälle in Folge der Stürme führten in dem ärmsten Land Amerikas zu zahlreichen Überschwemmungen. |
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7. September 2008 Am 6. September 2008 wurde von Vandenberg Air Force Base, California, der GeoEye-1-Satellit erfolgreich gestartet. In Zusammenarbeit mit der Firma European Space Imaging (EUSI) und GeoEye konnten mit der IKONOS Bodenstation im DFD Oberpfaffenhofen die Bahndaten der ersten beiden Orbits des GeoEye-1 Satelliten fehlerfrei aufgenommen werden. Die ersten Bilddaten mit 40 cm Auflösung sind nach Abschluss von Test und Kalibrierung aller Instrumente voraussichtlich Ende Oktober 2008 verfügbar. |
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30. August 2008 Nach einem Dammbruch am 18. August 2008 am Fluß Koshi kam es im Sunsari Bezirk, sowie im 7 km weiter südlich gelegenen Supaul Bezirk in Bihar/Indien, zu weitreichenden Überschwemmungen. Das Hochwasser betraf auch die Bezirke Madhepura, Araria, Purnea and Saharsa. |
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08. Mai 2008 Am 2. Mai 2008 zog der Zyklon "Nargis" über Myanmar hinweg und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 km/h und eine bis zu 3 Meter hohe Flutwelle zerstörten in einigen Regionen mehr als 90 Prozent der Häuser und einen Großteil der Infrastruktur. Über das gesamte Ausmaß der Zerstörungen liegen derzeit (9.5.) nur grobe Schätzungen vor. |
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27. März 2008 Mit "Das Auge des Himmels" präsentiert das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Gasometer Oberhausen GmbH in der eindrucksvollen Halle 58 großformatige Satellitenbilder der Erde und andere Exponate aus der Erdfernerkundung. 250.000 Besucher haben in weniger als einem Jahr die faszinierenden Satellitenbilder in der wohl außergewöhnlichsten Ausstellungshalle Europas gesehen. |
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04. März 2008 Eine mehrmonatige Versuchsreihe zur Gewinnung von Verkehrsinformationen via Satellit hat das Institut für Methodik der Fernerkundung (IMF) begonnen. Mit dem deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X werden ausgewählte Autobahnabschnitte in Deutschland, Österreich und der Schweiz, sowie in Kalifornien beobachtet. Ziel ist die Entwicklung eines Verfahrens zur großflächigen Verkehrsdatenerfassung, die ohne Installationen am Boden auskommt und eine schnelle Weitergabe der Daten an Verkehrsinformationsdienste erlaubt. Gegenüber den bisherigen, meist stationären Messverfahren, können mit den Satelliten-Informationen hochaktuelle Informationen auch von Straßen ohne Messpunkte, wetterunabhängig und grenzüberschreitend gewonnen werden. |
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