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27. November 2009 Am 21. August 2009 begann die Montara Offshore-Ölplattform in der Timorsee nordöstlich von Australien Öl zu verlieren. Zehn Wochen lang liefen mehr als zwei Millionen Liter Öl ins Meer und bildeten einen etwa 2000 Quadratkilometer großen Ölteppich. Mit dem deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X konnte die Ausbreitung dieses Ölteppichs beobachtet werden. Das Bild zeigt die Plattform und den von ihr ausgehenden Ölfilm, der als dunkler Fleck zu erkennen ist. |
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01. November 2009 Vom 26. bis 29 Oktober fand im "Haus der bayerischen Landwirtschaft" in Herrsching am Ammersee die erste Herbstschule des Netzwerks EOS statt. Über 30 Doktoranden und 20 Experten kamen zusammen, um über ihre Arbeiten in den sieben Themenschwerpunkten des Netzwerks EOS zu diskutieren. Die Organisation und Durchführung des Workshops hat das Cluster Angewandte Fernerkundung des DLR übernommen. |
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01. Oktober 2009 Am 30. September 2009 ereignete sich vor der Küste Sumatras ein Seebeben mit einer Magnitude von 7.9 und es gab einige Nachbeben. Das Epizentrum wurde etwa 50 km nordwestlich der Küstenstadt Padang in einer Tiefe von 85 km registriert. Die starken Erschütterungen führten zum Einsturz zahlreicher Gebäude und Brücken, Brände brachen aus und ein Großteil der technischen Infrastruktur fiel aus. |
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12. September 2009 Von schweren Niederschlägen ausgelöste Sturzfluten trafen Istanbul und die nordwestliche Türkei am 8. September, töteten mindestens 30 Personen, zerstörten Brücken und fluteten Häuser und Straßen. Die vom DFD erstellten Satellitenkarten zeigen die überfluteten Bereiche in der Gegend westlich von Istanbul vor dem Ereignis (gemessen am 24. März 2004), verglichen mit den Wasserflächen hinterher. Zudem sind Gebiete ausgewiesen, die nach den Radar-Daten vom 11. September 2009 noch als feucht eingeschätzt werden. |
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7. September 2009 Vom 7-11. September findet im "Haus der bayerischen Landwirtschaft" in Herrsching am Ammersee der "Workshop on SAR Ocean Remote Sensing 2009" statt. Die Organisation und Durchführung des Workshops hat das Institut für Methodik der Fernerkundung des DLR übernommen. Detaillierte Informationen finden Sie im Web-Portal des Workshops. |
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2. September 2009 Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum DFD des DLR in Neustrelitz startet am 2. September 2009 den Empfang von Daten des US-amerikanischen Satelliten „Advanced Composition Explorer“ (ACE). Die Empfangsstation ist die europäische Beteiligung am weltweiten Beobachtungssystem des Weltraum-Wetters und zeichnet sich durch den ununterbrochenen Datenempfang von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang aus. Der Weltraum-Wetterdienst soll Betreiber und Nutzer moderner Telekommunikations-, Navigations- und Fernerkundungssysteme langfristig mit wichtigen Korrekturinformationen und Störungswarnungen versorgen. |
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24. August 2009 Seit dem 21. August 2009 sind mehrere Waldbrände in der Region Attika, nordöstlich von Athen, Griechenland ausgebrochen. Die Brände zerstörten tausende Hektar Waldfläche und landwirtschaftliche Nutzfläche. Zahlreiche Anwohner mussten evakuiert werden. Die „MODIS fire hotspots“ zeigen den Verlauf der Brände vom 21.8.2009 bis zum 24.8.2009. |
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18. August 2009 Mit dem Aufbau der X-Band Empfangsantenne (13m Parabolspiegel) in der nordkanadischen Permafrostregion bei INUVIK hat das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) einen weiteren Meilenstein für die TanDEM-X Mission gesetzt, die im Oktober gestartet werden soll. In Kooperation mit dem Canadian Center for Remote Sensing CCRS und der Swedish Space Corporation SSC bildet die INUVIK Station die Basis für die topografische Kartierung der Nordkalotte und die arktische Umweltforschung. |
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06. August 2009 Vom 17. bis 19. März findet am ESA Zentrum für Erdbeobachtung (ESRIN) in Frascati, Italien der „Hyperspectral Workshop 2010“ statt. Unter www.congrex.nl/10C02 können ab sofort online Abstracts eingereicht werden. Einreichungsfrist ist der 13. November 2009.
Der Workshop wird von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit dem Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) und der italienischen Raumfahrtagentur (ASI) organisiert.
Der Workshop beleuchtet das gegenwärtige und zukünftige Potenzial der Hyperspektralfernerkundung und Abbildenden Spektroskopie in Europa. In Vorbereitung auf die kommenden Hyperspektral-Missionen EnMAP (DLR/GFZ) und PRISMA (ASI) sollen insbesondere die etablierte Nutzergemeinschaft von CHRIS Proba und potenzielle Nutzer von Hyperspektraldaten über die neuen Instrumente informiert werden.
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05. August 2009 Das Erdbeobachtungs-Mission RapidEye umfasst fünf Satelliten, die mit optischen Sensoren ausgestattet sind. In einer öffentlich-privaten Partnerschaft unterstützt das DLR mit ministerieller Förderung die RapidEye AG mit zirka zehn Prozent der Gesamtsumme. Im Gegenzug wird das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des DLR im Laufe von sieben Jahren 29,4 Mio. Quadratkilometern aufnehmen, archivieren und für die wissenschaftliche Nutzung bereit stellen.
Wissenschaftler können sich über das RESA-Webportal des DFD bewerben, um Zugriff auf RapidEye-Daten zu erhalten. Die Entscheidung über die Zuteilung treffen unabhängige Gutachter. (Bild: Copyrights 2009 RapidEye AG) |
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24. Juli 2009 Die Cessna Caravan der Forschungsflotte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat das von einem Erdrutsch betroffene Gebiet in Nachterstedt (Sachsen-Anhalt) überflogen und im Rahmen des ARGOS-Projektes (Airborne Wide Area High Altitude Monitoring System) hochgenaue Luftbilder aufgenommen. Am Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des DLR wurden daraus Karten erstellt, die den Einsatzkräften vor Ort zur Verfügung gestellt wurden. |
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22. Juli 2009 Das Bild des deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X zeigt Kiel und die Kieler Förde. Jeweils mit einem Kreis markiert sind Schiffe, die sich zum Zeitpunkt der Aufnahme dort befanden. Die TerraSAR-X-Aufnahmen lassen sich aufgrund ihrer hohen Auflösung ideal zur schnellen Schiffserkennung nutzen. Die Aufnahme stammt vom 18. Juni 2009 und wurde im so genannten Stripmap-Modus mit einer Auflösung von drei Metern aufgenommen. |
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17. Juli 2009 Wissenschaftler des DLR und des SRON Netherlands Institute for Space Research haben für das Atmosphäreninstrument SCIAMACHY auf dem europäischen Umweltsatelliten ENVISAT ein neues Einsatzgebiet gefunden. Im März und Juni 2009 wurde das Spektrometer von seinem üblichen Ziel Erde in Richtung unseres inneren Nachbarplaneten Venus gerichtet und untersuchte dessen Strahlung in Wellenlängen des sichtbaren Lichts und des nahen Infrarots. |
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26. Juni 2009 Das Bild des deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X zeigt den Vulkan Piton de la Fournaise im Süden der Insel La Réunion (Indischer Ozean). Er ist der letzte aktive Vulkan der Insel und erreicht eine Höhe von 2631 Meter. Mit Hilfe hochgenauer interferometrischer Messungen aus mehreren Überflügen von TerraSAR-X lassen sich sogar minimale Verschiebungen der Erdoberfläche erkennen. Diese Resultate werden für die Vulkanüberwachung eingesetzt. |
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15. Juni 2009 Der deutsche Radarsatellit TanDEM-X ist Anfang Juni 2009 vom Raumfahrtkonzern Astrium in Friedrichshafen fertiggestellt worden. Der Satellit wurde in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) realisiert. In dieser Woche wird der fünf Meter lange und 1,3 Tonnen schwere Satellit nach Ottobrunn bei München transportiert. In speziellen Testanlagen der Firmen Astrium und IABG (industrieanlagen-Betriebsgesellschaft) wird der Satellit bis Mitte September 2009 seine Weltraumtauglichkeit unter Beweis stellen müssen. Er wird extremen Temperaturen und Bestrahlung ausgesetzt und insbesondere werden die Belastungen beim Start simuliert. Anschließend soll der Transport zum Weltraumbahnhof Baikonur (Kasachstan) erfolgen. |
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27. Mai 2009 Das Bild des deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X zeigt die Gegend um die italienische Stadt L'Aquila nach dem Erdbeben der Stärke 6,3, das sich am 6. April 2009 ereignete. Für das Bild wurden zwei Aufnahmen des Satelliten, eine wurde vor und eine nach dem Beben gemacht, zu einem so genannten Interferogramm kombiniert. |
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27. Mai 2009 Die Entwicklung der beiden deutschen Staaten nach dem Krieg spiegelt sich auch in der Architektur, den Gebäuden, Straßen und Plätzen wieder - insbesondere in Berlin. Die historische Veränderung dieser Bauwerke haben Mitarbeiter des Geovisualisierungszentrums (GeoVis) am DFD in Oberpfaffenhofen in Animationen auf der Basis von Luft- und Satellitenbildern von 1928 bis in die Gegenwart dargestellt. Deutlich zu sehen sind Kriegsschäden, der Wiederaufbau, DDR-Bauten, die Wende und das heutige Berlin. |
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28. April 2009 Nach dem Verlust einer Eisbrücke am antarktischen Wilkins-Schelfeis wird nun die nördliche Eisfront instabil. Die ersten Eisberge brachen dort am 20. April 2009 heraus. Dies beobachteten Wissenschaftler mithilfe des vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebenen Erdbeobachtungssatelliten TerraSAR-X. "Voraussichtlich werden in den kommenden Tagen und Wochen zwischen 570 und 3370 Quadratkilometer wegbrechen, bevor sich - hoffentlich - eine neue, stabile nördliche Eisfront bildet", sagt Dr. Angelika Humbert, Glaziologin am Institut für Geophysik der Universität Münster. |
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21. April 2009 Das Bild zeigt das Wattgebiet in der Umgebung der Insel Sylt. Es wurde aus zwei Satellitenbildern des deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X zusammengesetzt. Die Einzelbilder sind jeweils in rot und grün eingefärbt. Die Differenz der zurück gestreuten Radarsignale ist besonders hoch auf den Wasserflächen. Um diese hervorzuheben, wurde der blaue Farbkanal gewählt. Das resultierende Bild kann nun zur flächenhaften Beschreibung der Struktur und Beschaffenheit des Watts, der Sedimente (Ablagerungsgesteine) und Lebensräume im Wattenmeer dienen. |
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26. März 2009 TELIS (Terahertz and submillimeter LImbSounder) ist ein neuer Fernerkundungssensor, der im Submillimeter- / Ferninfrarot-Bereich atmosphärische Spurengase vom Stratosphärenballon aus misst. Am 11.3.2009, 0:18 Uhr Lokalzeit startete ein 400.000 m3 Helium-Ballon in Kiruna / Schweden zu einem 12-stündigen Messflug, der Maximalhöhen von 36 km erreichte. Das TELIS Instrument funktionierte während dieses wissenschaftlichen Ersteinsatzes über die gesamte Flugdauer einwandfrei. Eine Vielzahl atmosphärischer Spurengase, insbesondere instabiler Spezies und Wasser-Isotopologe, konnte im Höhenbereich 12-36 km gemessen werden. Die TELIS Daten dienen der Verbesserung des Verständnisses atmosphärischer Prozesse (Ozon, Klima), helfen bei der Untersuchung der langfristigen zeitlichen Veränderung der Atmosphäre und ermöglichen die Validierung von Satellitensensoren. |
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