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Landing day (22./23.02.2000) 23. Februar 2010 Die "Endeavour" verwandelt sich wieder in ein Raumfahrzeug. In den vergangenen Tagen hatten Computer und wissenschaftliche Apparaturen das Bild bestimmt. Doch jetzt bereiten wir uns auf die Landung vor. |
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Flight day 11 (22.02.2000) 22. Februar 2010 Nachts werde ich durch halblaute Stimmen wach. Der Mast faehrt nicht vollstaendig in den Kanister zurueck. Die Kaelte des Weltraums hat die Kabelbaeume versteift. Wir schalten spezielle Heizer ein, die die steifen Kabel erwaermen sollen. Beim zweiten Versuch haben wir Glueck: Der Mast faehrt vollstaendig zurueck, die Laschen schliessen sich. Alle atmen erleichtert auf: Wir muessen den Mast nicht absprengen! |
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Flight day 10 (21.02.2000) 21. Februar 2010 Heute ist unser letzter "mapping" Tag. Die Missionskontrolle in Houston hat uns gruenes Licht fuer zusaetzliche neun Stunden Radaraufzeichnungen gegeben. Die Wissenschaftler freuen sich, dass sie letzte Luecken fuellen koennen. |
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Flight day 9 (20.02.2000) 20. Februar 2010 Afrika ist in der Nacht leicht zu erkennen: es toben dort die heftigsten Gewitter. Ueberall blitzt Licht auf und erstreckt sich in langen Baendern, wie in einer Kettenreaktion, oft ueber Hunderte von Kilometern. |
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Flight day 8 (19.02.2000) 19. Februar 2010 Heute liegt ein langer "ocean pass" vor uns. Ueber den ganzen pazifischen Ozean hinweg, vorbei an Feuerland in den Suedatlantik hinein. Da ueber dem Ozean keine Radaraufnahmen gemacht werden, gibt es fuer uns eine kleine Pause. |
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Flight day 7 (18.02.2000) 18. Februar 2010 Unser Flug wird wie geplant zu Ende gefuehrt. Das hat der NASA Missionsmanager heute entschieden, nachdem das Bodenkontrollteam einen Plan erstellt hatte, wie wir mit dem Treibstoff fuer die Lageregelung bis zum Missionsende auskommen koennen. "There are six smiling faces up here", beantwortet Kevin den Funkspruch, als die Bodenkontrolle in Houston uns die Entscheidung uebemittelt. |
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Flight day 6 (17.02.2000) 17. Februar 2010 Von der Missionskontrolle gibt es gute Nachrichten: es gibt einige Moeglichkeiten Treibstoff fuer die Lageregelung einzusparen. So verteilen wir zum Beispiel den taeglichen "water dump", wobei ueberschuessiges Wasser in den Weltraum abgelassen wird, auf drei bis vier kleinere dumps pro Tag. Dabei entsteht jedesmal ein kleiner Rueckstoss, der zufaellig so gerichtet ist, dass wir unsere Lageregelungsduesen schonen koennen. |
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Flight day 5 (16.02.2000) 16. Februar 2010 Wir umkreisen schon seit fuenf Tagen die Erde. Bislang habe ich geglaubt, dass ich mich in unserem middeck, das vielleicht zwoelf Quadratmeter gross ist, gut auskenne. Schliesslich halten wir uns dort jeden Tag drei bis vier Stunden auf, nicht gerechnet die Zeit in der wir schlafen. Doch als ich mit dem Kopf voran vom flightdeck hinunter ins middeck schwebe, erlebe ich eine grosse Ueberraschung. |
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Flight day 4 (15.02.2000) 15. Februar 2010 Das Radar arbeitet unveraendert praezise. Wir bekommen die ersten Radarbilder von der Erde nach oben gespielt, und ich muss sagen, ich bin beeindruckt! Auch von der Missionskontrolle gibt es gute Nachrichten: Es zeichnen sich Moeglichkeiten ab, Endeavour's Treibstoff fuer die Lageregelung effizienter einzusetzen. |
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Flight day 3 (14.02.2000) 14. Februar 2010 Der Betrieb des Radars und das Aufzeichnen der Daten sind schon fast zur Routine geworden - wir hatten mit mehr Anlaufschwierigkeiten gerechnet. Doch unsere lange Vorbereitungszeit macht sich jetzt bezahlt: Es gibt nur kleine technische Probleme, nichts was wir nicht in den Griff bekommen koennten. |
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Flight day 2 (13.02.2000) 13. Februar 2010 Heute ist fuer unsere - die rote - Schicht der erste "mapping" Tag. Nachdem gestern das Ausfahren des Mastes, das Ausrichten der Radarantennen und die Aktivierung des Radars noch besser als erwartet verlaufen sind, bin ich neugierig, ob die ersten Radaraufnahmen gelungen sind. Von der blauen Schicht erfahren wir, dass auch das Radar und die Recorder, soweit wir es bis jetzt beurteilen koennen, besser arbeiten als erwartet. |
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Flight day 1 (11./12.02.2000) 11. Februar 2010 "Who wants to fly to space? Six seats are empty, first come - first served!" So werden wir von Kevin geweckt. Wir wissen, die Zeichen fuer einen Start stehen gut, der Himmel ueber Florida strahlt im schoensten Blau und die immer vorhandenen, offenen technischen Fragen sind ausnahmslos kleinerer Natur. Kein Grund also den Countdown anzuhalten. |
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10.2.2000: L-1, die dritte! (10.02.2000) 10. Februar 2010 Wir, das sind Janet, Kevin und ich, kommen gerade vom "night viewing" zurueck. Es ist ein beeindruckendes Erlebnis. Das Shuttle steht frei auf der Startrampe, die Serviceplattform ist zurueckgerollt. Dutzende Scheinwerfer strahlen die ENDEAVOUR an. Ueber uns woelbt sich ein klarer Sternenhimmel. Morgen werden wir zu diesem Sternenhimmel gehoeren und die Erde als ein heller Stern umkreisen. Ich versuche mich hinaufzudenken, versuche mir vorzustellen wie es sein muss auf die Erde zu sehen, aber es will mir nicht gelingen. Morgen werde ich es wissen. |
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L-? (02.02.2000) 2. Februar 2010 In der Nacht nach dem Startversuch habe ich wie ein Murmeltier geschlafen. Doch am fruehen Morgen, kurz nach 6 Uhr, werde ich durch ein sachtes Klopfen an Kevin's Tuer wach - Kevin's Zimmer liegt direkt neben meinem. Ich weiss, dass ich noch eineinhalb Stunden schlafen kann, ich weiss aber auch, dass dieses Klopfen etwas bedeutet. Also 'raus aus dem Bett. |
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Bordtagebuch L-1, die zweite! (31.01.2000) 31. Januar 2010 Wir befinden uns bereits auf der sechsten Erdumrundung... So haette der Bericht ueber den heutigen Tag beginnen koennen. Aber wir sind noch nicht ganz soweit: Das Wetter und ein technisches Problem mit einer Elektronikbox haben heute einen Start vorerst verhindert. |
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L-1 (30.01.2000) 30. Januar 2010 Heute ist die Entscheidung gefallen: wir sollen morgen starten. Die letzten technischen Fragen sind geklaert, jetzt heisst es Daumen druecken und hoffen, dass das Wetter mitspielt. Eine Front soll heute Nacht ueber Florida hinwegziehen, warten wir ab, wie blau morgen frueh der Himmel ueber Florida sein wird. Der Tag vor dem Start ist aus vielen Gruenden ein ganz besonderer Tag. Fuer mich deshalb, weil es heisst "Auf Wiedersehen" zu sagen zu Familie und Freunden. Das ist sehr viel schwerer als ein noch so anstrengender Trainingstag ... |
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