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News-Archiv Oberpfaffenhofen

Türkischer Minister für Bauwesen und Stadtentwicklung zu Gast in Oberpfaffenhofen

20. Januar 2011

Das Deutsche Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) hat am 18. Januar 2011 Mustafa Demir, den Minister für Bauwesen und Stadtentwicklung der Republik Türkei, empfangen. Professor Dr. Ulrich Wagner, DLR-Vorstand für Energie und Verkehr, Dr. Jutta Graf, Leiterin des DLR-Standorts und Professor Dr. Stefan Dech, Direktor des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums, begrüßten die Delegation in Oberpfaffenhofen. Der Besuch des Ministers fand im Rahmen einer Deutschlandreise anlässlich der Messe "Bau 2011" statt.

In Begleitung einer Delegation informierte sich Minister Demir über aktuelle Forschungsarbeiten zum Thema Stadtentwicklung und Management in urbanen Räumen. Ausgangspunkt ist das Bestreben der türkischen Regierung, die Bauplanung in den eigenen Städten hinsichtlich Fragen zur zivilen Sicherheit, allgemeinen Städteplanung und zu regionalen Besonderheiten stärker auszurichten. Das betrifft den Umgang mit der intensiven Sonneneinstrahlung ebenso wie die Gefahr durch Erdbeben oder Tsunamis.

Gemeinsam mit führenden Wissenschaftlern des DLR erörterten die Gäste insbesondere die Anwendungsmöglichkeiten von Satellitenaufnahmen und die neuesten Methoden zur gezielten Datengewinnung. Das DLR Earth Observation Center (EOC) verfügt dazu bereits über erste Projekterfahrung in Istanbul aus einer ersten Zusammenarbeit mit der örtlichen Bogazici Universität. Auch das Tsunami-Frühwarnsystem, an dessen Aufbau das EOC beteiligt war, fand bei der türkischen Delegation Interesse.

 Gruppenbild im EOC-Gebäude des DLR (v.l.n.r.): Prof. Dr. Stefan Dech (Direktor des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums), Ömer Vardan (Generalpräsident MÜSIAD), K.Hidayet Eris (Generalkonsul der Republik Türkei), Mustafa Demir (Minister für Bauwesen und Stadtentwicklung der Republik Türkei), Prof. Dr. Ulrich Wagner (DLR-Vorstand für Energie und Verkehr), S. Önder Kirac (Staatssekretär des türkischen Ministeriums für Bauwesen und Stadtentwicklung), Dr. Jutta Graf (Leiterin des DLR-Standorts Oberpfaffenhofen), Dr. Hannes Taubenböck (DLR), Dr. Muammer Özkul (MÜSIAD), Salim Sahin (Präsident MÜSIAD), Hon.-Prof. Dr. Günter Strunz (DLR).
zum Bild Gruppenbild im EOC-Gebäude des DLR (v.l.n.r.): Prof. Dr. Stefan Dech (Direktor des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums), Ömer Vardan (Generalpräsident MÜSIAD), K.Hidayet Eris (Generalkonsul der Republik Türkei), Mustafa Demir (Minister für Bauwesen und Stadtentwicklung der Republik Türkei), Prof. Dr. Ulrich Wagner (DLR-Vorstand für Energie und Verkehr), S. Önder Kirac (Staatssekretär des türkischen Ministeriums für Bauwesen und Stadtentwicklung), Dr. Jutta Graf (Leiterin des DLR-Standorts Oberpfaffenhofen), Dr. Hannes Taubenböck (DLR), Dr. Muammer Özkul (MÜSIAD), Salim Sahin (Präsident MÜSIAD), Hon.-Prof. Dr. Günter Strunz (DLR).

Möglichkeiten für Kooperationen zwischen der Türkei und dem DLR beschränken sich jedoch nicht nur auf das Bauwesen oder den Katastrophenschutz. Gemeinsame Projekte sind auch beim Ausbau des türkischen Schnellbahnsystems denkbar sowie bei der Nutzung von Solarenergie und regenerativen Energien.

Ein Treffen mit DLR-Mitarbeitern türkischer Herkunft nutzte Minister Demir anschließend, um die Frage zu dem EU-Beitritt der Türkei anzusprechen. Er ermutigte die Wissenschaftler sich weiterhin aktiv im DLR einzubringen und dadurch die Vertiefung der Beziehungen zwischen beiden Ländern zu unterstützen. Führungen und weitere Gespräche im EOC Service Lab, im Galileo-Kontrollzentrum und im Deutschen Raumfahrt-Kontrollzentrum vervollständigten das Besuchsprogramm. In einem abschließenden Wort sagte Demir dankend: "Die Forschungen und wissenschaftlichen Arbeiten des DLR sind überaus beeindruckend und waren sehr aufschlussreich für mich. Ich wünsche dem DLR die gute Weiterführung ihrer erfolgreichen Arbeit und freue mich auf eine gemeinsame Zusammenarbeit".


Kontakt
Bernadette Jung
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation Oberpfaffenhofen

Tel.: +49 8153 28-2251

Fax: +49 8153 28-1243


Zuletzt geändert am: 22.07.2011 14:04:38 Uhr