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News-Archiv Oberpfaffenhofen

Bayerischer Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch zu Gast in Oberpfaffenhofen

28. Februar 2011

 Dr. Wolfgang Heubisch zu Gast im DLR Oberpfaffenhofen
zum Bild Dr. Wolfgang Heubisch zu Gast im DLR Oberpfaffenhofen

Die neue Fakultät für Luft- und Raumfahrt "Munich Aerospace" wird vom Bayerischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gefördert – dies nahm der bayerische Forschungsminister Dr. Wolfgang Heubisch zum Anlass, am 24. Februar das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zu besuchen. Prof. Richard Bamler, Direktor des Instituts für Methodik der Fernerkundung, informierte ihn über den aktuellen Stand dieser gemeinsamen, von der Technischen Universität München, der Universität der Bundeswehr München, des Bauhaus Luftfahrt und des DLR initiierten Fakultät.

 

Informativer Rundgang

 

Zusammen mit der Leiterin der Standortes, Dr. Jutta Graf, begrüßte Prof. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR, Minister Heubisch in Oberpfaffenhofen. Um sich ein Bild von den globalen Herausforderungen der Forschungsprojekte des DLR zu machen, wurde das sogenannte TechLab besucht. Dieses neu errichtete Labor beheimatet zwei DLR-Institute: Das Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme (HR) und das Institut für Robotik und Mechatronik (RM). Forschungsminister Heubisch bekam einen Einblick in die Antennenmessanlage "Compact Test Range". Die DLR-Wissenschaftler Dr. Manfred Zink und Dr. Markus Limbach öffneten die knapp zehn Meter großen Tore dieser Messeinrichtung: der Minister zeigte sich beeindruckt von dieser Großanlage des HR-Instituts. RM-Institutsdirektor Prof. Gerd Hirzinger begrüßte den Minister mit einem virtuellen Überflug über das bayerische Voralpenland. Bei der Vielfalt an Themen aus dem Institut zeigte sich der Minister besonders interessiert an den Forschungen zum autonomen Fahren.

 

Erdbeobachtung

 

Nach dem TechLab führte der Weg zum Earth Observation Center. Prof. Günter Strunz, aus dem Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum, berichtete über die Aufgaben des Erdbeobachtungszentrums: Ein Schwerpunkt ist die Notfallkartierung, wie dies, laut Strunz "bei der großen gemeinsamen europäischen Aktivität in Haiti der Fall war". Der Forschungsminister zeigte großes Interesse für die Projekte im Rahmen der Frühwarnung, die Strunz an Hand des deutsch-indonesisches Gemeinschaftsprojekts "Tsunami-Frühwarnsystem" erläuterte. 

 

Abschließend schilderte der Direktor des Raumflugbetriebs, Prof. Felix Huber, kurz die Vielzahl der erfolgreichen bemannten und unbemannten Missionen des Raumflugbetriebs. Der Minister hatte die Gelegenheit in den Kontrollraum zu blicken, in welchem die Mission TanDEM-X gesteuert wird. Das Bild der Missionsvielfalt wurde durch einen Einblick in den Columbus-Kontrollraum vervollständigt.


Kontakt
Miriam Kamin
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation Oberpfaffenhofen

Tel.: +49 8153 28-2297

Fax: +49 8153 28-1243


Zuletzt geändert am: 28.02.2011 12:27:04 Uhr