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Webcast-Archiv 2008

Die fliegende Sternwarte SOFIA - Alois Himmes im DLR-Podcast

29. Mai 2008

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 Alois Himmes, DLR-Projektleiter von SOFIA
zum Bild Alois Himmes, DLR-Projektleiter von SOFIA

Im Podcast spricht Projektleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Alois Himmes, über das neue Observatorium mit dem Namen SOFIA (Stratosphären Observatorium Für Infrarot-Astronomie).
Als Plattform das 17 Tonnen schwere SOFIA-Teleskop dient eine Boeing 747SP. In Flughöhen von über zwölf Kilometern wird SOFIA Beobachtungen zur Entstehung unseres Planetensystems durchführen. Die so genannte "Fliegende Sternwarte" ist ein Gemeinschaftsprojekt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA.

2009 soll SOFIA in Betrieb genommen werden, dafür haben deutsche Wissenschaftler bereits erste Instrumente entwickelt. Deutschland ist mit 20 Prozent an den Betriebskosten von SOFIA beteiligt und wird dafür etwa 30 Wissenschaftsflüge pro Jahr erhalten.

Die NASA hat das Flugzeug modifiziert und wird SOFIA am Dryden Flight Reserach Center (DFRC) in Kalifornien, USA ab 2009 für 20 Jahre in Betrieb nehmen. Das SOFIA Teleskop wurde im Auftrag des DLR von der Firma MT-Mechatronics und Kayser-Threde GmbH entwickelt und gebaut. An der Universität Stuttgart wurde das Deutsche SOFIA Institut (DSI) im Auftrag des DLR Ende 2004 eingerichtet, um den Betrieb in den USA zu unterstützen. Wichtige Beiträge des DSI sind unter anderem die Entsendung wissenschaftlicher Mitarbeiter in die USA, der Betrieb des Teleskops und die Koordination deutscher wissenschaftlicher Flüge.

Das Gespräch im DLR-Podcast führt DLR-Reporterin Andrea Schaub.


Erstellt am: 29.05.2008 11:50:00 Uhr