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Universität Göttingen und DLR kooperieren in der Lehrerbildung

11. Mai 2007

 Universität Göttingen und DLR kooperieren in der Lehrerbildung
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Universität Göttingen und DLR kooperieren in der Lehrerbildung - Technisches Know How der Werkstätten beider Einrichtungen führt das Projekt zum Erfolg

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) und die Fakultät für Physik der Universität Göttingen haben erstmals drei Staatsexamensarbeiten für das Lehramt an Gymnasien gemeinsam erfolgreich betreut.

Die Idee für die Kooperation im Bereich der Lehrerbildung entstand aus dem gemeinsamen Ziel der praxisnahen Nachwuchsförderung in den Naturwissenschaften. Das DLR_School_Lab ist als außerschulischer Lernort besonders geeignet, Lehramtskandidaten praxisnah auszubilden und Schülerinnen und Schüler an komplexe Fragestellungen der Strömungs- und Flugphysik heranzuführen.

Für das DLR übernahm Herr Dr. Oliver Boguhn, wissenschaftlicher Koordinator im DLR_School_Lab, die Aufgabe, drei Lehramtskandidaten für 6 Monate in den Räumen der DLR wissenschaftlich und technisch zu betreuen. Frau Prof. Susanne Schneider, an der Fakultät für Physik verantwortlich für die Lehrerbildung, betreute die Arbeiten fachdidaktisch.

Für die drei Studierenden aus der Fakultät für Physik war das Ziel nicht nur die Anfertigung ihrer Staatsexamensarbeiten, sondern vor allem drei neue Experimente aufzubauen, die anschließend für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern im DLR_School_Lab Göttingen eingesetzt werden können.

Die Studierenden Nina Nolte, Jürgen Schwedhelm und Christoph Lauer hatten ihre Ziele hoch gesteckt und anspruchsvolle Themen ausgesucht: Nina Nolte beschäftigte sich mit  Experimenten zum „Prinzip des Hubschrauberflugs“, in denen Schüler auch einen Modellhubschrauber steuern lernen. Jürgen Schwedhelm bearbeitete die „Visualisierung von Überschalleffekten mit Hilfe der Schlierenoptik“, die den Schülern das Phänomen „Schall“ und das „Durchbrechen der Schallmauer“ erklärt, und Christoph Lauer setzte sich intensiv mit der Konstruktion eines „Modularen Schüler-Windkanals“ auseinander, in dem cW- Werte realistisch gemessen werden können.

Die technische Realisierung der Schülerexperimente bedurfte sachkundiger Unterstützung durch die Werkstätten des DLR und der Universität Göttingen. Die Mitarbeiter übernahmen den Auftrag mit Begeisterung, und haben die Experimente termingerecht aufgebaut. Nur durch diese unkomplizierte und sehr kooperative Zusammenarbeit der Werkstätten konnten qualitativ hochwertige Versuchsaufbauten entstehen, die den Schülern die strömungsphysikalischen Zusammenhänge in geeigneter Form nahe bringen und ab sofort Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II zur Verfügung stehen.

Alle Beteiligten trafen sich zu einer Präsentation der drei Experimente im DLR_School_Lab und zum Gedankenaustausch unter Fachleuten. Das gemeinsame Urteil über die Zusammenarbeit war so positiv, dass das DLR und die Fakultät für Physik auch zukünftig in der Lehrerbildung zusammenarbeiten werden.


Kontakt
Prof. Dr. Susanne Schneider
Universität Göttingen

Fakultät für Physik

Tel.: +49 551 39-4538

Fax: +49 551 39-4583


Susanne Strempel
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Geschäftsführung Göttingen

Tel.: +49 551 709-2129

Fax: +49 551 709-2107


Erstellt am: 11.05.2007 11:30:00 Uhr