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News-Archiv Schülerprogramme

Jugend forscht: DLR-Sonderpreise für strahlende Sterne und sechsbeinige Roboter

18. Juni 2008

 Preisträger des 'Jugend forscht'-Wettbewerbs
zum Bild Preisträger des "Jugend forscht"-Wettbewerbs

Um besondere Leistungen junger Leute auf den Gebieten der Luft- und Raumfahrt zu würdigen und den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern, vergibt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) alljährlich im Rahmen von "Jugend forscht" zwei Sonderpreise. Eine dieser Auszeichnungen prämiert eine Arbeit mit Bezug zu "Luft- oder Raumfahrt", der zweite Preis ist speziell der "Robotik" gewidmet. Die diesjährigen Preisträger kommen aus Nordrhein-Westfalen und Hessen und entwickelten einen Planetariumsprojektor und einen Laufroboter.

DLR-Sonderpreis für Luft- und Raumfahrt: "Starball" - strahlende Sterne auf Knopfdruck

Lukas Varnhorst und Thorben Beckert – beide 19 Jahre alt – lassen die Sterne strahlen: Die beiden Schüler des Carl-Fuhlrott-Gymnasiums in Wuppertal haben einen Planetariumsprojektor gebaut, der es mit professionellen Geräten aufnehmen kann. Mittels 32 Einzelprojektoren, Hochleistungs-LEDs und einer entsprechenden Software wird ein Nachthimmel mit bis zu 6.000 Sternen projiziert. Auf Knopfdruck kann dabei die Perspektive verändert und jeder beliebige Standort auf der Erde simuliert werden. Das DLR prämierte die Arbeit, die den schönen Namen "Starball" trägt, mit dem Sonderpreis für Luft- und Raumfahrt. 

DLR-Sonderpreis für Robotik: Laufroboter mit sechs Beinen

 Matthias Schnaubelt mit seinem Laufroboter
zum Bild Matthias Schnaubelt mit seinem Laufroboter

Beine statt Räder – auf dieses Robotik-Konzept setzt Matthias Schnaubelt. Der 18-jährige Schüler vom Goethe-Gymnasium in Bensheim entwickelte einen sechsbeinigen Laufroboter – und dem DLR gefiel dieser originelle Beitrag so gut, dass man ihn mit dem DLR-Sonderpreis Robotik auszeichnete. Anwendungspotential sieht der junge Konstrukteur in vielen Bereichen – von der Inspektion enger Rohre in der Kanalisation bis zur Erkundung schwer zugänglicher geologischer Formationen etwa an Vulkanen. Und vielleicht läuft ja eine solche mechanische "Spinne" eines Tages sogar über den Mars-Boden ...

DLR-Raumfahrt-Experte Hartmut Ripken übergab die DLR-Preise im Rahmen der feierlichen Ehrung der Preisträger von "Jugend forscht" in Bremerhaven. Der DLR-Preis Luft- und Raumfahrt ist mit 1.000 Euro dotiert und der Robotik-Preis mit 750 Euro verbunden.


Kontakt
Michel Winand
Kommunikation, Köln

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.

Tel.: +49 2203 601-2144

Fax: +49 2203 601-3249


Dr. Volker Kratzenberg-Annies
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Vorstandsbeauftragter für Nachwuchsförderung

Tel.: +49 2203 601-3930


Erstellt am: 18.06.2008 09:50:00 Uhr