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News-Archiv Köln

Ansturm der Kinder auf den DLR-Standort Köln-Porz

19. Juni 2008

 Forschung 'begreifen'- Teilnehmer der KölnerKinderUni 2008
zum Bild Forschung "begreifen"- Teilnehmer der KölnerKinderUni 2008

An junge Besucher ist man am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln gewöhnt: Nahezu täglich sind hier Schulklassen im DLR_School_Lab zu Gast, um selbst zu experimentieren und die "Faszination Forschung" zu erleben. Doch dass zwei Tage lang gleich hunderte von Kindern die hiesigen Institute stürmten, bot schon ein etwas ungewöhnliches Bild. Anlass für die "freundliche Übernahme" der Labors durch die Vertreter der nächsten Generation war die KölnerKinderUni 2008.

Am 16. und 17. Juni 2008 beteiligte sich der DLR-Standort Köln-Porz unter der Organisation des DLR_School_Lab am Programm der diesjährigen Kinder-Universität und lud interessierte Kinder zu Besichtigung, Vorträgen und aktivem Lernen ein. Die Resonanz war groß. Kaum war die Veranstaltung bekannt gemacht worden, war sie auch schon ausgebucht. Über 350 Kinder im Alter von zehn bis dreizehn Jahren hatten sich schon seit Monaten um einen der rund 200 Plätze dieser Veranstaltung beworben. Besonders erfreulich: Ein Drittel der Teilnehmer waren Mädchen.

 Naturwissenschaften und Technik spielerisch erleben
zum Bild Naturwissenschaften und Technik spielerisch erleben

Nach einem spannenden Vortrag des deutschen ESA-Astronauten Reinhold Ewald ging es in kleinen Gruppen auf eine Tour durch die verschiedenen DLR-Institute und Einrichtungen. Besichtigt wurden unter anderem das Europäische Astronautenzentrum (EAC), das DLR-Institut für Materialphysik im Weltraum, das Nutzerzentrum für Weltraumexperimente (MUSC) und der Sonnenofen. Auch das DLR_School_Lab stand auf dem Programm. In dem DLR-Schülerlabor, das in der spektakulären Zentrifugenhalle des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin beheimatet ist, konnten die Kinder selbst verschiedene Versuche durchführen. Die einzige "Enttäuschung" für einige der jungen Besucher: Die Bewerbungsfrist für künftige ESA-Astronauten endet für sie ein paar Jahre zu früh. Doch die Stimmung hellte sich wieder auf, als die Kinder erfuhren, dass sie in einigen Jahren vielleicht eine neue Chance erhalten würden.


Kontakt
Dr. rer. -nat. Richard Bräucker
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Tel.: +49 2203 601-3093

Fax: +49 2203 601-13093


Erstellt am: 19.06.2008 08:20:00 Uhr