Doktoranden über ihre Arbeit im DLR



zum Bild Vielfältige Tätigkeiten von Jungwissenschaftlern beim DLR

Welche vielfältigen Möglichkeiten haben Nachwuchswissenschaftler im DLR? Wie sieht die Unterstützung der DLR-Institute bei der Promotion aus? Diese und andere Fragen beantworten Doktorandinnen und Doktoranden des DLR. Sie berichten über ihre tägliche Arbeit und warum sie sich für eine Tätigkeit im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt entschieden haben.

Umfassendes Netzwerk

"An der Speerspitze der Forschung bietet das DLR beste Voraussetzungen für angehende Doktoranden. Man arbeitet auf international konkurrenzfähigem Niveau und hat Zugang zu einem umfassenden Netzwerk aus Wissenschaftlern, Partnerfirmen und Forschungsinstituten. Hinzu kommen die zahlreichen Konferenzen, Symposien und wissenschaftlichen Veranstaltungen, an denen das DLR teilnimmt. So bleibt man stets auf dem neuesten Stand der Forschung, um sie dann effektiv mitgestalten zu können."

Csaba Singer, Doktorand am DLR-Institut für Technische Thermodynamik
 
Vlada Stamenkovic, Doktorand am DLR-Institut für Planetenforschung Suche nach Leben auf anderen Planeten

"Ich beschäftige mich mit einem Thema, das weit über seinen naturwissenschaftlichen Inhalt hinaus Bedeutung hat: der Suche nach Leben auf anderen Planeten. Als Teilaspekt dieser Frage erforsche ich, welche Wechselwirkungen es zwischen Leben und der geologischen Entwicklung von Planeten gibt. Leben, so wie wir es kennen, benötigt Energie, flüssiges Wasser und genügend Nährstoffe – eine Kombination, die nur wenige Planeten bieten. Der Mars ist zum Beispiel viel zu trocken, zu kalt und an der Oberfläche stark der energiereichen kosmischen Strahlung ausgesetzt. Und doch existierten oder existieren vielleicht geschützte Lebensräume im Inneren des Planeten, tief unter seiner Oberfläche. Ich untersuche, unter welchen Umständen solche Lebensräume entstehen und wie sie aufgespürt werden können. Die Arbeit ist eingebettet in eine international vernetzte, vom DLR angeführte Forschungsallianz, die den Namen "Planetenentwicklung und Leben" trägt und von der Helmholtz-Gemeinschaft gefördert wird. Dadurch ergeben sich viele Kontakte zu Kollegen in anderen Forschungseinrichtungen auf der ganzen Welt."

 

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

"Am DLR existieren ideale Forschungsbedingungen für Studenten und Doktoranden. Neben der Betreuung in Nähe zu den Universitäten besteht hier die Möglichkeit, an Spitzenforschung in modernen Laboren mitzuarbeiten und durch Messen und Konferenzen auch selbst in der wissenschaftlichen Gemeinde aktiv zu werden. Freie Zeiteinteilung ermöglicht sehr flexibles Arbeiten genau dann, wenn man besonders gute Ideen hat und diese umsetzen möchte. Hinzu kommt eine sehr enge Kooperation in Projekten mit mehreren Mitarbeitern – das macht sehr viel Spaß und ist sehr motivierend. Mich persönlich begeistert insbesondere das interdisziplinäre Zusammenarbeiten zwischen Ingenieuren und Naturwissenschaftlern verschiedenster Fachrichtungen, wodurch schon einige gute Ideen abseits der traditionellen Wege der einzelnen Fächer entstanden sind."

Franz Andert, Doktorand am DLR-Institut für Flugsystemtechnik
 
Tobias Wunderlich, Doktorand am DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik

Das Flugzeug der Zukunft

"Was kommt nach einem Studium der Luft- und Raumfahrttechnik? Natürlich sollte es um das Design und die Aerodynamik neuer Verkehrsflugzeuge gehen. Und dies ist im Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik des DLR in Braunschweig möglich. Hier arbeite ich nun als Doktorand und verwende die aktuellsten Software-Programme (zum Beispiel: CATIA V5, Centaur V7, Tau R2007, Ansys V11). Ich beschäftige mich neben der Aerodynamik zusätzlich mit der Struktur des Verkehrsflugzeuges. Deshalb arbeite ich abteilungsübergreifend mit vielen Kollegen und Kolleginnen zusammen. Nur durch diese gute Zusammenarbeit und ein hervorragendes Arbeitsklima können alle anspruchsvollen Aufgaben gelöst werden. Mit all dem hier Erlernten ist man für das Arbeiten in der Luftfahrtindustrie und in der Luftfahrtforschung gleichermaßen gut vorbereitet. Mein Wunsch bleibt es, am Verkehrsflugzeug der Zukunft zu forschen. Dazu ist das DLR mit seinen vielen Instituten die erste Adresse."

 

Ungeahnte Perspektiven

"Meine Doktorarbeit soll einen weiteren Mosaikstein zur umfassenden Erforschung der Oberfläche unseres Nachbarplaneten Mars und seiner klimatischen und geologischen Geschichte liefern: Ich untersuche auf dem ansonsten ziemlich "roten" Planeten Krater und Senken, in denen dunkles, feinkörniges, sandartiges Material vom Wind abgelagert wurde – zum Teil in wunderschönen, großen Sicheldünen. Die Herkunft und Entstehung dieses Materials, seine mineralogische Zusammensetzung und die Beschaffenheit und Mobilität der Dünen sind Gegenstand der Dissertation. Dafür werte ich Bilder aus, die im Rahmen der europäischen Mission Mars Express mit einer vom DLR betriebenen Spezialkamera gewonnen werden. Es handelt sich um Datensätze, die zum Teil noch kein Mensch zuvor gesichtet und analysiert hat und die den Mars in faszinierender Genauigkeit abbilden. Der Besuch internationaler Konferenzen und die Zusammenarbeit mit einem weltweiten Konsortium von Mars-Wissenschaftern stellt einen besonders interessanten und aufregenden Aspekt der Arbeit dar, öffnet ungeahnte Perspektiven und verschafft mir die Möglichkeit, einzigartige und außergewöhnliche Erfahrungen zu sammeln."

Daniela Tirsch, Doktorandin am DLR-Institut für Planetenforschung
 
Astrid Horn, Doktorandin am DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin

Schwerelosigkeit als "Bonus"

"Meine Doktorarbeit behandelt die Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf das Immunsystem. Neben Experimenten am Boden sollen auch Versuchsreihen in Mikrogravitation auf der Internationalen Raumstation ISS durchgeführt werden. Dabei sind meine Aufgaben unter anderem die Vorbereitung der Flughardware und die dazugehörigen Kontrollversuche. Diese Kombination von Biologie und Technik fasziniert mich sehr. Und es ist natürlich phantastisch, an einem Experiment mitzuarbeiten, das dann tatsächlich im Weltraum realisiert wird. Darüber hinaus kommt gewissermaßen als "Bonus" hinzu, dass das Experiment vor dem Start ins All im Rahmen einer Parabelflug-Kampagne der ESA getestet werden soll - da werde ich in den Genuss kommen, die Schwerelosigkeit selbst zu erfahren. Ich habe damit wirklich die für mich perfekte Arbeit gefunden. Finanziert wird meine Stelle durch einen Patenschaftsvertrag zwischen DLR und EADS in Friedrichshafen."

 

Verbesserung des Umweltschutzes

"Durch die Entwicklung von reversiblen Brennstoffzellen - mein Promotionsthema - kann ich beim DLR an der Gestaltung der Zukunft und der Verbesserung des Umweltschutzes mitwirken. Durch die sehr gute Ausstattung an Laboren besteht für mich die Möglichkeit, praktische und theoretische Arbeit miteinander zu verbinden, was genau meiner Vorstellung einer interessanten und abwechslungsreichen Arbeit entspricht. Durch die zunehmende Vernetzung der Doktoranden ist es sehr einfach, sich auch über fachfremde, aber interessante Themen zu informieren und damit den eigenen Wissenshorizont zu erweitern."

Sebastian Altmann, Doktorand am DLR-Institut für Technische Thermodynamik
 
Carsten Freist, Doktorand am DLR-Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung

Bildungsprogramm einschließlich Soft Skills

"Ich habe vor zwei Jahren beim DLR eine Stelle als Jungwissenschaftler angetreten, die die Möglichkeit zur begleitenden Promotion bietet. Als besonders positiv bewerte ich die Vielseitigkeit und Qualität der Laborausstattung einschließlich der notwendigen Softwarepakte. Zusammen mit dem großen Wissens- und Erfahrungsschatz der Kollegen im Institut lässt sich so fast jede Aufgabenstellung verwirklichen. Hinzu kommt das gute und reichhaltige Bildungsprogramm, das neben fachlichen Fähigkeiten auch Soft-Skills vermittelt."

 

Eigene Ideen umsetzen

"Als Doktorand habe ich im DLR faszinierende Möglichkeiten. Das betrifft besonders die Freiheit, bei der intensiven und ausführlichen Beschäftigung mit meinem Promotionsthema auch eigene Ideen umsetzen zu können. Dabei sorgen das kontinuierliche Feedback der Kollegen, die anregenden wissenschaftlichen Diskussionen und das geradezu freundschaftliche Arbeitsklima für ein schnelles und konstruktives Weiterkommen. Zudem bietet das DLR auch die Chance, sich auf vielen internationalen Konferenzen einem Fachpublikum zu stellen und so die Ergebnisse zu präsentieren sowie die Wissenschafts-Community kennenzulernen. Ebenso schätze ich die Einbindung in Lehrveranstaltungen, um auch im universitären Umfeld Erfahrungen zu sammeln. Daraus ergibt sich eine vielseitige und abwechslungsreiche Doktorandenzeit, die ich nur weiterempfehlen möchte."

Hannes Taubenböck, Doktorand am Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des DLR
 
Tania Kirmse, Doktorandin am DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik

Bis zum Flügelschlag der Eule

"Im DLR bekommt man die Gelegenheit, in einzigartigen Umgebungen zu arbeiten. Unsere optischen Messtechniken kommen sowohl in verschiedenen europäischen Windkanälen und im Flugversuch zum Einsatz als auch in anderen Branchen wie der Automobilindustrie. Die unterschiedlichen Randbedingungen lassen niemals Langeweile aufkommen. Man entdeckt ständig neue Fragestellungen und ist gefordert, neue Lösungsansätze für die speziellen Aufgaben zu finden – sei es, um den Flügelschlag einer Eule zu erfassen oder die Verformungen am Flügel eines Airbus."

 

Internationale Doktorandentreffen

"Als Promotionsstudenten in der Solarforschung des DLR arbeiten wir unmittelbar an der weltweiten Spitze auf unserem Forschungsgebiet und jeder einzelne leistet dabei einen bedeutsamen Beitrag für die Zukunft. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich europaweit mit anderen Doktoranden auszutauschen, sei es auf internationalen Projekttreffen oder dem jährlichen Doktorandenkolloquium, das im Wechsel bei den internationalen Partnern stattfindet. Und wir haben die großartige Gelegenheit, im Rahmen der Promotion auf der Plataforma Solar de Almeria zu arbeiten - immerhin der größten Solaranlage Europas. Unsere Forschungsprojekte sind solide finanziert, so dass uns erstklassige technische Ausrüstung sowie modernste Soft- und Hardware zur Verfügung stehen. Durch eine flache Hierarchie ist ein ungezwungener Kontakt zu erfahrenen Kollegen möglich, auch die Betreuer, Fachgebietsleiter und Professoren sind jederzeit ansprechbar. Persönlich gefällt mir ausgesprochen gut, dass man darüber hinaus vollen Zugang zum vielfältigen Weiterbildungsangebot des DLR hat, welches von Programmierschulungen über Sprachunterricht bis hin zu Sportkursen reicht. Nicht zuletzt fällt sehr positiv auf, dass man seine Arbeitszeit fast vollständig für promotionsrelevante Forschungstätigkeiten nutzen kann."

Andreas Orth, Doktorand am DLR-Institut für Technische Thermodynamik, Solarforschung
 
Hendrik Oberheid, Doktorand am DLR-Institut für Flugführung

Spannende Diskussionen

"Ich beschäftige mich mit der Entwicklung neuer Anflugverfahren für Flughäfen. Im Fokus stehen dabei die Auswirkungen neuer technischer Systeme auf die Fluglotsen und Piloten – unter anderem im Sinne von Arbeitsbelastung, Situationsbewusstsein und Verhaltensanreizen. An meiner Tätigkeit und dem Arbeitsumfeld reizt mich besonders der hohe Grad von Interdisziplinarität. So arbeiten in unserer Abteilung etwa zur Hälfte Psychologen und Kollegen aus technisch orientierten Berufen eng zusammen – ich selbst bin Ingenieur. Da gibt es ganz unterschiedliche Sichtweisen, Erfahrungen und Herangehensweisen und damit immer viel zu lernen und spannende Diskussionen. So wie der Luftverkehr an den Landesgrenzen nicht Halt macht, werden auch viele Projekte des Instituts in Kooperation mit europäischen Forschungs- und Industriepartnern bearbeitet. Dadurch ist man von Anfang an mit der internationalen Spitzenforschung in direktem Kontakt."

 

Ein aktuelles Thema

"In meiner Doktorarbeit am DLR-Institut für Physik der Atmosphäre beschäftige ich mich mit den Auswirkungen des Luftverkehrs auf das Klima. Die verschiedenen Emissionen des Luftverkehrs verursachen Veränderungen im Strahlungshaushalt und beeinflussen dadurch das Klima. Da die Klimawirkung vom Ort und der Höhe der Emission abhängt, kann sie durch geschickte Planung von Flughöhen und Flugrouten reduziert werden. Die unterschiedlichen Effekte versuche ich – unter Berücksichtigung verschieden langer atmosphärischer Lebensdauern dieser Störungen – gegeneinander abzuwiegen und ich erarbeite damit Möglichkeiten, die Klimafolgen des Luftverkehrs zu minimieren. Dabei arbeite ich größtenteils mit einem globalen Klima-Chemie-Modell. Die Arbeit ist sehr spannend, vor allem weil sie interdisziplinär ist, Anwendungspotenzial besitzt und zudem ein aktuelles Thema in Öffentlichkeit und Politik betrifft."

Christine Fichter, Doktorandin am DLR-Institut für Physik der Atmosphäre
 
Susanne Gebhard, Doktorandin am DLR-Institut für Werkstoff-Forschung

Relevanz für die Gesellschaft

"Mich begeistert an meiner Arbeit im DLR besonders der unmittelbare Zusammenhang von wissenschaftlicher Forschung und industrieller Anwendung. Ich arbeite direkt mit einem Triebwerkshersteller zusammen und beschäftige mich mit dem Schadensverhalten von Schaufellegierungen. Dabei erzeugen wir mittels Hochgeschwindigkeitspartikelbeschuss vergleichbare Schädigungen eines Triebwerks durch so genannten "Foreign Object Damage" und "Domestic Object Damage". Meine Ergebnisse fließen in die Forschung unseres industriellen Partners ein und werden dort bei der Entwicklung neuer Werkstoffkonzepte berücksichtigt. Für mich ist es ein gutes Gefühl, zu wissen, dass meine Arbeit für die Anwender und damit auch für die Gesellschaft eine direkte Relevanz hat."

 

Anwendungsorientierte Forschung

"Ich habe mich für eine Promotion im DLR entschieden, weil mir hier die Gelegenheit gegeben wird, an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Industrie zu forschen. Die in Grundlagen-Experimenten gewonnenen Kenntnisse können so direkt zur Lösung konkreter Probleme beitragen. Meinen Forschungsgegenstand – die Untersuchung strömungsinduzierter Resonanzen überströmter Hohlräume – kann ich leicht auf anwendungsorientierte Fragestellungen, wie zum Beispiel Flugzeuge mit ausgefahrenem Fahrwerk oder Autos mit geöffneten Seitenfenstern, übertragen. Somit ist es mir möglich, den Nutzen derartiger Forschungsarbeiten auch dem Laien mit einfachen Erklärungen näherzubringen. Darüber hinaus sammle ich auch internationale Erfahrungen – beispielsweise im Rahmen eines Doktoranden-Seminars, das unser Institut regelmäßig mit Einrichtungen in den USA wie der University of California in Santa Barbara betreibt."

André Heider, Doktorand am DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik
 
Sven Schmerwitz, Doktorand am DLR-Institut für Flugführung

Die Nacht zum Tag machen

"Im Institut für Flugführung werden innovative Technologien für die sichere und effiziente Gestaltung des Luftverkehrs entwickelt und getestet. In meinem Tätigkeitsfeld geht es um die Verbesserung der bordseitigen Funktionalitäten moderner Cockpits. Meine derzeitige Aufgabe ist es, ein Sensorbild, das durch Nebel, Staub und Regen hindurch aufgenommen wird, für den Piloten ideal aufzubereiten. So erhält er ein auf realen Daten beruhendes Abbild der Landschaft und sieht, was er mit eigenen Augen nicht sehen kann. Insbesondere die fachübergreifenden Aufgaben in Zusammenarbeit mit Informatikern, Physikern, Medizinern und Psychologen stellen eine spannende Herausforderung dar. Es gilt gewissermaßen, die Nacht zum Tag zu machen. Schon bald könnten Piloten unbeeinträchtigt vom Wetter eine autonome virtuelle Sensorsicht nutzen, um ihre Passagiere noch sicherer zu befördern, oder um bei eigentlich schlechter Sicht mit dem Rettungshubschrauber sicher am Unfallort im "Nirgendwo" zu landen."

 

"Jagd" nach Partikeln

"Flugzeuge und Wolken haben mich schon immer fasziniert. Meine Arbeit hier am DLR in Oberpfaffenhofen vereint beides, das Fliegen und die Meteorologie. Dabei liegt der fachliche Schwerpunkt meiner kürzlich abgeschlossenen Doktorarbeit wie auch meiner jetzigen Tätigkeit auf der Messung und Analyse von Aerosolpartikeln (zum Beispiel Wüstenstaub oder Waldbrand-Aerosol). Einerseits analysiere ich Messdaten und publiziere die wissenschaftlichen Ergebnisse, andererseits arbeite ich im Labor an den Instrumenten oder fliege zur Gewinnung von Messdaten mit dem Forschungsflugzeug. Im Flug Aerosolschichten zu "jagen", ist immer wieder spannend: Werden alle Instrumente funktionieren? Ist die Aerosolschicht dort, wo sie vorhergesagt wurde? Immer wieder stehen dabei internationale Forschungskampagnen auf dem Programm: Bisher hat mich meine Arbeit nach Australien, Brasilien, Marokko, Frankreich und zuletzt auf die Kapverdischen Inseln geführt. Für Flugbegeisterte bietet der Standort Oberpfaffenhofen noch eine zusätzliche Attraktion: Hier kann man neben der Doktorarbeit in der Flugsportgruppe des DLR eine Privatpilotenlizenz erwerben. Ich schätze es sehr, in der Mittagspause oder nach der Arbeit fliegen gehen zu können."

Dr. Bernadett Weinzierl, Jungwissenschaftlerin am DLR-Institut für Physik der Atmosphäre

 

 


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