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News-Archiv 2009

Prof. Johann-Dietrich Wörner im Gespräch mit Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle

16. Dezember 2009

Vertreter aus Industrie und Wirtschaft beteiligt

 Beginn der Veranstaltung 'DLR im Dialog'
zum Bild Beginn der Veranstaltung "DLR im Dialog"

Am 15. Dezember 2009 traf sich Prof. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), mit Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle und Vertretern aus Industrie und Wirtschaft zur zweiten Veranstaltung "DLR im Dialog", unter dem Motto "Innovationen für Industrie und Mittelstand". Der Minister zeigte sich von der Innovationskraft des DLR beeindruckt und hob die Bedeutung der Spitzenforschung für den Standort Deutschland hervor.

Bei dem Treffen sagte Bundeswirtschaftsminister Brüderle: "Die Bundesregierung setzt in der neuen Legislaturperiode zukunftsweisende Akzente, so werden für Bildung, Forschung und Innovation rund zwölf Milliarden Euro zusätzlich bereitgestellt. Mit der Innovationsfähigkeit von Forschung und Wirtschaft hat Deutschland gute Aussichten, seine Position auf den globalen Märkten weiter auszubauen."

"An Beispielen aus der Robotik wollen wir deutlich machen, dass das DLR eine weltweit führende Expertise in diesem anwendungsträchtigen und kommerziell interessanten Forschungsbereich besitzt", sagte Prof. Wörner. Prof. Gerhard Hirzinger, Direktor des DLR-Instituts für Robotik und Mechatronik, erläuterte dies an Beispielen von erfolgreichen Technologie-Transfers: So ist eines der weltweit populärsten 3D-Mensch-Maschine-Interface (SpaceMouse/SpaceBall) im DLR entwickelt worden. Das so genannte "DLR-Herz", welches die Mobilität und somit die Lebensqualität der Patienten stark verbessert, kommt in der Medizintechnik zum Einsatz. Gegenwärtig entwickelt das Institut im Auftrag der Medizintechnik-Industrie ein Robotik-System für die minimal invasive Chirurgie.

 Einführungsvortrag Prof. Dr. Wörner
zum Bild Einführungsvortrag Prof. Dr. Wörner

Einige der neuen Forschungsergebnisse des Oberpfaffenhofener DLR-Instituts haben ihren Ursprung in den algorithmischen Verfahren der Robotiktechnologie: die Modellierung so genannter 3D-Welten für sicherheitsrelevante Anwendungen oder beim Erhalt unseres kulturellen Erbes, zum Beispiel die Modellierung virtueller Bauwerke. Ebenso die Analysen von Solarpotenzialen als Entscheidungsgrundlage für Politik und Wirtschaft zur zukünftigen Nutzung erneuerbarer, solarer Energieformen.

Mit der Veranstaltungsreihe "DLR im Dialog" sollen Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft sowie Multiplikatoren aus Wissenschaft, Medien, Kunst und Sport die Innovationspotenziale des DLR an ausgewählten Beispielen veranschaulicht werden. Ziel ist es, die innovativen Beiträge und Lösungspotentiale des DLR für Problemstellungen in Staat und Gesellschaft zu erläutern und den Blick auf die Lösungspotenziale der Zukunft zu richten, auf das "Wissen für Morgen".


Zuletzt geändert am: 16.12.2009 09:59:46 Uhr