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Wie alt ist das Universum? Woche 52 Das Internationale Jahr der Astronomie 2009 geht zu Ende. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligte sich daran auch mit der "Astronomischen Frage der Woche". DLR-Experten beantworteten einmal pro Woche eine Frage. Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit, auf der DLR-Sonderseite Fragen zu stellen. Die abschließende Astronomische Frage der Woche lautet: "Wie alt ist das Universum?" |
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Warum ist es nachts dunkel? Woche 51 So wie man in einem großen Wald in jeder Richtung und im gesamten Blickfeld auf einen mehr oder weniger weit entfernten Baum schaut, so müsste man in einem unendlichen und gleichmäßig mit Sternen oder Galaxien gefüllten Universum in jeder Richtung irgendwann einen Stern erblicken. Der Nachthimmel müsste also eigentlich so hell wie die Sonnenoberfläche erstrahlen. Warum ist das aber offensichtlich nicht der Fall? |
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Wo sind die nächsten Sterneninseln? Woche 50 Unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, besteht aus mehr als 100 Milliarden Sternen und erstreckt sich mit ihren Spiralarmen über 100.000 Lichtjahre. Schon das sind für Menschen beinahe unvorstellbare Dimensionen - zudem ist die Milchstraße nur eine Galaxie unter wahrscheinlich Milliarden Galaxien. Doch unsere kosmische Nachbarschaft ist noch vielfälltiger. |
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Wie entdeckt man ein Schwarzes Loch? Woche 49 Schwarze Löcher sind astrophysikalische Objekte mit einer nahezu unglaublichen Massenkonzentration. Sie sind so schwer, dass ihnen innerhalb eines gewissen Abstands nicht einmal Licht entkommen kann. Daher dürften Schwarze Löcher eigentlich gar nicht beobachtbar sein. Woher wissen Astrophysiker dann aber, dass sie existieren? |
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Gibt es ein Foto vom Universum? Woche 48 Wenn mit dieser Frage gemeint ist, ob jemand außerhalb des Universums die Kamera gezückt und einen Schnappschuss vom gesamten Universum gemacht hat, dann lautet die Antwort: nein. Der Begriff Universum bedeutet die Gesamtheit aller Dinge. Deshalb gibt es gar kein "außerhalb des Universums". Das "Hubble Ultra Deep Field" erlaubt dennoch einen faszinierenden Einblick ins Universum. |
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Was passiert während einer Mondfinsternis auf dem Mond? Woche 47 Heute sind Sonnenfinsternisse ein faszinierendes Naturphänomen. Früher sahen Menschen darin etwas Bedrohliches, denn die Sonne ist ein Licht- und Wärmespender, ohne die Leben auf der Erde nicht gedeihen kann. Es gibt aber auch Mondfinsternisse. Was passiert während eines solchen Ereignisses eigentlich auf dem Mond? |
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Was sind Sternschnuppen? Woche 46 Ein heller Lichtstreifen erscheint am Nachthimmel - laut volkstümlicher Überlieferung hat der Beobachter der Sternschnuppe nun einen Wunsch frei: Er muss die Augen schließen und kann sich etwas wünschen, darf aber niemandem davon erzählen. Auch die Wissenschaft beschäftigt sich mit diesen Leuchterscheinungen in der Atmosphäre und nennt sie Meteore. |
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Wie weit sind Raumsonden ins Weltall vorgedrungen? Woche 45 Der Weltraum, unendliche Weiten - seit mehr als 30 Jahren sind unbemannte Flugkörper unterwegs, um die Tiefen des Alls zu erkunden, Planeten und den interplanetaren Raum zu erforschen. Milliarden Kilometer von der Erde entfernt, dringen Raumsonden in Bereiche vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. |
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Wann flog der erste deutsche Satellit ins All? Woche 44 Vor 40 Jahren, am 8. November 1969 um 2.52 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (7. November um 17.52 Uhr Ortszeit), hob eine vierstufige, amerikanische Scout-B-Trägerrakete vom kalifornischen Raketenstartgelände Vandenberg Air Force Base ab. An Bord war der erste deutsche künstliche Raumflugkörper - der (Forschungs-)Satellit AZUR. |
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Wie sieht der Familienstammbaum der Sterne aus? Woche 42 Nicht alle Sterne im Universum sind gleich - schon mit bloßem Auge sind Helligkeits- und kleine Farbunterschiede zu erkennen. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Spektroskopie der Sterne zu einer wichtigen Analysemethode der Astronomie: Mit ihrer Hilfe konnten Astronomen die Sterne in so genannte Spektralklassen einordnen. |
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Woher wissen wir, dass es auch außerhalb unseres Sonnensystems Planeten gibt? Woche 41 Schon im Altertum beobachteten Menschen die Planeten, die unsere Sonne umkreisen. Inzwischen wissen wir, dass es außer der Sonne noch Trilliarden andere Sterne im Universum gibt. Der Gedanke liegt nahe, dass auch viele dieser Sterne von Planeten umkreist werden. Der Nachweis solcher extrasolaren Planeten gelang erst in den 1990er Jahren. Sie sind jedoch kleine, Lichtjahre entfernte, nicht selbstleuchtende und für uns in der Regel unsichtbare Körper - wie kann man ihre Existenz überhaupt nachweisen? |
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