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Was hat es mit der Dunklen Energie auf sich? Woche 39 Was genau Dunkle Energie ist, würden auch die meisten Astrophysiker gerne wissen. Es geht darum, wie sich das Universum entwickeln wird. Ziemlich sicher ist, dass es seit dem Urknall expandiert. (Siehe dazu die Astronomische Frage aus Woche 38: Wie schnell expandiert das Universum?) Ungeklärt ist, ob diese Expansion ewig dauern wird oder ob das Universum eines Tages wieder kollabieren wird. |
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Wie schnell expandiert das Universum? Woche 38 In den 1920er Jahren untersuchte Edwin Powell Hubble am Mount Wilson Observatory in Kalifornien die Entfernungen von Galaxien. Dazu analysierte er die elektromagnetische Strahlung der Galaxien und untersuchte die so genannten Rotverschiebungen in ihren Spektren, also in den Verteilungen der verschiedenen Wellenlängen. 1929 veröffentlichte Hubble das Ergebnis seiner Untersuchung: Fast alle Galaxien entfernen sich von uns und ihre Geschwindigkeit wächst linear mit der Entfernung.
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Wie weit ist "unvorstellbar weit"? Woche 37 Oft spricht man von "astronomisch hohen Preisen" - "astronomisch" ist sprichwörtlich alles, was extrem groß ist. Tatsächlich werden in der Astronomie Maßeinheiten verwendet, die weit jenseits der Größenordnungen liegen, die wir im Alltag gewohnt sind. Der nächstgelegene Fixstern - Proxima Centauri - ist etwa 40.000.000.000.000 Kilometer entfernt. Schon dieses Beispiel zeigt, dass die uns vertraute Längeneinheit (Kilo-)Meter im Universum völlig ungeeignet ist, um Entfernungen anzugeben. Aber welche Einheiten sind besser geeignet? |
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Sind wir aus "Sternenstaub" gemacht? Woche 36 Natürlich besteht der menschliche Körper nicht aus Staub, sondern zum größten Teil aus Wasser, Eiweißen, Fetten und Mineralstoffen. Diese Substanzen wiederum sind aus chemischen Elementen, also verschiedenen "Atomarten", zusammengesetzt, vor allem aus Wasserstoff, Sauerstoff, Kohlenstoff und Stickstoff. Woher stammen aber diese chemischen Elemente - wie sind sie entstanden? |
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Wieso gibt es "Nebel" im All? Woche 35 Ursprünglich, das heißt vor der Erfindung des Teleskops, nannten Astronomen alle leuchtenden und nicht scharf begrenzten, flächenhaften Gebilde am Himmel Nebel. Da selbst ganze Galaxien, also große Sternsysteme, mit bloßem Auge als "Nebelflecke" erscheinen können, wurden auch diese Objekte als Nebel bezeichnet - so etwa der aus der Science-Fiction bekannte Andromedanebel. |
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Ist Weltraumschrott gefährlich? Woche 34 Am 10. Februar dieses Jahres kreuzten sich die Flugbahnen des Kommunikationssatelliten Iridium 33 und des ausrangierten russischen Militärsatelliten Kosmos 2251. Es kam zur Kollision. Beide wurden komplett zerstört und rund 700 Trümmerstücke verteilten sich entlang ihrer Bahnen. Der Weltraumschrott wird immer mehr zu einem kostspieligen Problem. |
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Wie kam Saturn zu seinen Ringen? Woche 33 Bereits im 17. Jahrhundert wurde das Ringsystem des Planeten Saturn mit Hilfe der ersten Teleskope entdeckt. Der französische Astronom Cassini vermutete bald, dass sich die Ringe aus einzelnen Partikeln zusammensetzen. In der Tat bestehen die Saturnringe nicht aus einem Stück, sondern aus Eisbrocken und Gestein, die den Saturn umkreisen. |
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Warum sind nicht alle Himmelskörper kugelrund? Woche 31 Für die Menschen in der Antike war der Himmel göttlichen Ursprungs und musste folglich in Aufbau und Form perfekt sein: Die Astronomen versuchten daher, in Himmelskörpern die perfekte geometrische Form zu entdecken: Kugel und Kreis. Sterne, Planeten und deren Monde sind uns auch heute als kugelförmige Körper bekannt. Asteroiden und Kometen sind jedoch oft unregelmäßig geformt. Wie kommt es dazu? |
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Wohin des Weges, Milchstraße? Woche 30 Als der Göttersohn Herakles ungestüm an der Brust der griechischen Göttin Hera saugte, stieß sie ihn zurück und ein Strahl ihrer Muttermilch wurde über den Himmel verspritzt. Dieser griechischen Sage entstammt der Name unserer Heimatgalaxie, die am Nachthimmel tatsächlich als milchiges Band erscheint. Der Begriff "Galaxie" ist vom altgriechischen Wort für Milch "gala" abgeleitet. |
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Wann verfinstern sich Sonne und Mond? Woche 29 Das neue Jahrhundert hat gerade erst begonnen, da findet schon die längste Sonnenfinsternis des 21. Jahrhunderts statt: Am 22. Juli 2009 wird der Mond die Sonne maximal 6 Minuten und 39 Sekunden vollständig verdecken. Dieses astronomische Ereignis wird allerdings nur in Teilen Indiens, Chinas und der Pazifikregion zu beobachten sein - nicht in Europa. |
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Wie entstand der Mond? Woche 28 Vor 40 Jahren, am 21. Juli 1969 um 3 Uhr 56 Minuten und 20 Sekunden Mitteleuropäischer Zeit setzte Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond. Alle bis heute sechs bemannten Mondlandungen fanden von 1969 bis 1972 statt und insgesamt zwölf Menschen, allesamt amerikanische Astronauten, betraten die Mondoberfläche. Von dort brachten sie Mondgestein zur Erde mit. Die Analyse dieses Gesteins sollte vor allem klären, wie der relativ große Erdmond entstanden ist. |
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Wie lange scheint die Sonne noch? Woche 27 Eine konstant strahlende, "intakte" Sonne ist für unser Überleben auf der Erde entscheidend. Doch die Sonne durchläuft einen bewegten Lebenszyklus, der von großen Veränderungen geprägt ist. Die Sonne entstand vor knapp fünf Milliarden Jahren, als sich eine ausgedehnte Gas- und Staubwolke aufgrund der eigenen Schwerkraft so sehr verdichtete, dass in ihrem Zentrum Wasserstoffkerne begannen, miteinander zu verschmelzen und dabei riesige Energiemengen freizusetzen. |
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