Im 100 Meter hohen Freiraum des Gasometers Oberhausen schwebt der mit 25 Metern Durchmesser "größte Mond auf Erden". In nahezu völliger Dunkelheit ist der künstliche Erdtrabant durch eine aufwändige Beleuchtung in Szene gesetzt. Die Ausstellungsbesucher können den künstlichen Mond in allen Phasen beobachten. Diese Bildergalerie zeigt, wie die Mondskulptur hergestellt und installiert wurde.
Als Vorlage für das verkraterte Antlitz des Mondes haben die Ausstellungsmacher die Bilddaten der US-amerikanischen Clementine-Mission benutzt. 1994 hat diese Sonde den Mond 300 Mal umrundet und dabei 1,8 Millionen Fotos gemacht, aus denen sich das bis heute vollständigste digitale Modell der Mondoberfläche zusammensetzt - und nun auch das Rohmaterial für das aufgedruckte Kleid des Oberhausener Mondballons. Dafür haben DLR-Mitarbeiter vom Institut für Planetenforschung die Einzelbilder in eine so genannte zylindrische Projektion umgerechnet und zu einer globalen Karte zusammengefasst.