DLR vergibt 125-Millionen-Euro-Vertrag an T-Systems
20. Januar 2010
Vertragsunterzeichnung zwischen DLR und T-Systems SfR
In einem vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb hat T-Systems Solutions for Research (SfR) erneut den Zuschlag für die Erbringung von IT-Services für das DLR erhalten. Das Volumen des für den Zeitraum 2010 bis 2015 abgeschlossenen Vertrages beträgt rund 125 Millionen Euro.
Das nunmehr seit zehn Jahren bestehende Dienstleistungsverhältnis zwischen T-Systems und DLR wurde 1999 im Rahmen eines IT-Outsourcings begründet. Die 25-prozentige Beteiligung des DLR an dem Joint Venture wurde Ende 2008 plangemäß an den Mutterkonzern T-Systems zurückveräußert.
Erfolgreiche Kooperation wird fortgesetzt
Mit der Verlagerung aller IT-Basisdienstleistungen zu einem externen Partner war das DLR Vorreiter auf dem Gebiet des modernen IT-Einkaufs. "Wir haben insbesondere im Management solcher Verträge sehr viel Erfahrung gewinnen können, sodass das heutige Dienstleistungsverhältnis sehr stabil ist und die erbrachten Leistungen bei den DLR-Instituten gut akzeptiert sind", sagt Klaus Hamacher, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des DLR und ergänzt: "Dass sich unser langjähriger Partner im offenen Wettbewerb behaupten konnte, ist ein Beleg für die Qualität unserer bisherigen Kooperation." Für das DLR ist der Einkauf von IT-Leistungen im Wettbewerb strategisches Element im Rahmen seiner Forschung in den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und Verkehr.
Zum Leistungsspektrum von T-Systems SfR gehören der Betrieb der lokalen Datennetze an den 13 Standorten des DLR, das Weitverkehrsnetz und die Telefonanlagen. Neben den Arbeitsplatzrechnern der DLR-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter betreut T-Systems SfR außerdem alle zentralen Dienste wie Speichersysteme, Mail-Services, die Internetplattform, das Extra- und Intranet sowie die betriebswirtschaftlichen Informationssysteme. Auch der Betrieb von Hochleistungsrechnern und der entsprechenden IT-Infrastruktur - wie beispielsweise im Rahmen des Projekts C²A²S²E - gehören zu den Aufgaben.
Europas schnellster Rechner für die Luftfahrtforschung
T-Systems SfR stellt seine Leistungen auch anderen Forschungseinrichtungen zur Verfügung. So gehören die Geschäftsstellen der Helmholtz-Gemeinschaft, die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS), die Fraunhofer-Gesellschaft, die Max-Planck-Gesellschaft und die Universität Stuttgart zu ihren Kunden.