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Blick auf den Nordpol und die nördliche Mond-Vorderseite



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Blick auf den Nordpol und die nördliche Mond-Vorderseite
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In der Planetenforschung hat die Erkundung des Mondes in den vergangenen Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Der Mond ist mit seiner alten, zu großen Teilen über vier Milliarden Jahre alten Oberfläche gewissermaßen ein "Fenster" in die Frühzeit unseres Sonnensystems. Auf der Erde sind die beinahe alle Spuren aus dieser Zeit durch die dynamischen Vorgänge in der Erdkruste längst ausgelöscht worden.

Erst durch die Analyse von Mondgesteinsproben, die Astronauten von unserem Trabanten zur Erde gebracht haben, konnte auch die Frühgeschichte der Erde zum Teil entschlüsselt werden. Sehr wahrscheinlich trägt die Masse des Mondes wesentlich zur Stabilisierung der Erdachse bei und könnte so nicht unerheblichen Einfluss auf die Entwicklung von Leben auf der Erde haben.

Das Bild der NASA-Raumsonde Galileo vom Dezember 1992 zeigt einen Blick auf den Nordpol des Mondes, der sich etwa in der Mitte der Tag- und Nachtgrenze rechts oben befindet. Die beleuchteten Flächen zeigen die nördliche Hemisphäre der Mondvorderseite mit den auch von der Erde mit bloßem Auge gut sichtbaren dunklen Regionen der vulkanischen Mare-Ebenen und der hellen, ursprünglichen Mondkruste.
Quelle: NASA/JPL/USGS/DLR.