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Samarra



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Samarra
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Das mächtige, islamische Samarra, heute eine archäologische Ausgrabungsstätte, war einst die Hauptstadt des Abbasidenreiches, das ein Jahrhundert lang bestand und mit seinen Provinzen von Tunesien bis nach Zentralasien reichte. Das Stadtgebiet, 130 Kilometer nördlich von Badad gelegen, erstreckt sich in einer Länge von 41,5 Kilometern von Norden nach Süden und einer Breite von vier bis acht Kilometern an beiden Ufern des Tigris. Die Stadt, von der 80 Prozent noch nicht ausgegraben sind, spiegelt die architektonischen und künstlerischen Innovationen wider, die sich von hier aus in die anderen Regionen der islamischen Welt und darüber hinaus verbreiteten. Die Große Moschee aus dem 9. Jahrhundert mit ihrem 27 Meter hohen, spiralförmigen Minarett ist nur eins der zahlreichen architektonischen Monumente von großer Bedeutung.

Dieses Minarett ist rechts im Bild aufgrund seines langen Schattens leicht zu finden. Rechts und links von dem auffallenden runden Gebäude am unteren Bildrand sieht man die Ruinen des Dar al-Khilafa-Palasts aus dem Jahr 836.

Das Bild wurde am 27. Februar 2003 vom Satelliten Ikonos mit einer Auflösung von einem Meter aufgenommen. Es zeigt ein Gebiet von drei Kilometer mal sechs Kilometer.

Bild: Space Imaging Middle East/DLR.