Everglades



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Everglades
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Die Everglades am Südende Floridas werden auch "Fluss aus Gras" genannt, und tatsächlich fließt das Wasser fast unmerklich langsam aus dem Hinterland in Richtung Meer. Dank einer außerordentlichen Vielfalt an Wasserhabitaten sind die Everglades ein Zufluchtsort für zahlreiche Vögel und Reptilien, insbesondere auch für bedrohte Spezies wie die Seekuh. Der Everglades-Nationalpark nimmt den gesamten Südwesten der Halbinsel Florida ein und besteht aus unwegsamen Sumpfgebieten.

An den braunen und grünen Zonen im Bild erkennt man ihre Ausdehnung. Vor der Südspitze der Halbinsel sieht man die Inselkette der Florida Keys, umgeben von Korallenriffen. Diese Inselkette erstreckt sich über 170 Kilometer und wird von 80.000 Menschen bewohnt, wobei die Bevölkerung ständig wächst. Dazu kommen jedes Jahr etwa 2,5 Millionen Touristen aus aller Welt. Mit Serien von Satellitenbildern, aufgenommen über längere Zeiträume, lässt sich die Entwicklung der bewohnten und der Naturschutzgebiete verfolgen.

Das Bild wurde am 6. November 2001 vom Satelliten Landsat-7/ETM+ mit einer Auflösung von 30 Metern aufgenommen. Es zeigt ein Gebiet von 90 Kilometer mal 180 Kilometer.

Bild: GLCF/DLR.
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