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News Archiv 2004

Leiser Flugverkehr und Auswirkungen des nächtlichen Fluglärms

17. März 2004

 Leiser Verkehr - Lärmwirkungsforschung
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DLR-Projekt "Leiser Flugverkehr" erforschte zahlreiche Möglichkeiten der Lärmreduzierung im Flugverkehr

Halbierung des Fluglärms bis 2020 technisch machbar

In einem fünfjährigen interdisziplinären Projekt hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Verfahren und Technologien für die Lärmminderung im Flugverkehr erarbeitet und analysiert, die langfristig den Fluglärm deutlich reduzieren können. Ziel ist eine flugzeugspezifische Lärmreduktion von 10 Dezibel bis zum Jahr 2020, was eine Halbierung des Lärms bedeuten würde. Das DLR leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der europäischen Zielsetzung „Vision 2020“ des „Advisory Council for Aeronautics Research in Europe“ (ACARE).

 Antriebstechnik - Lärmforschung
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Daneben wurden auch kurz- und mittelfristige Maßnahmen untersucht, die schneller umsetzbar sind, aber dafür ein geringeres Lärmreduktionspotential haben. Hierunter fallen lärmoptimierte Flugverfahren und technische Modifikationen an bestehenden Flugzeugen. Weitere Arbeiten befassten sich mit der Entwicklung von modernen Lärmprognoseverfahren, die als Werkzeug zur umweltgerechten Planung herangezogen werden können.

Weltweit größte Studie zu den akuten Schlafstörungen durch Nachtfluglärm abgeschlossen

DLR entwickelt präzise Vorhersagemodelle - Ergebnisse auf alle Flughäfen übertragbar

Die weltweit größte Studie zur Untersuchung der Wirkung von Nachtfluglärm auf den menschlichen Schlaf wurde nach fünf Jahren intensiver Forschung durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) abgeschlossen. In 2.240 Nächten wurden 128 Personen unter Laborbedingungen und 64 Personen zu Hause in fluglärmbelasteten Gebieten hinsichtlich der aktuellen Lärmbelastung, der akuten Beeinträchtigung des Schlafs, der Stressreaktion, der Leistung und der Belästigung untersucht. In den vergangenen 24 Jahren waren weltweit in verschiedenen Studien

 Schallquellenortung an Flugzeugen
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zu elektrophysiologischen Wirkungen des Nachtfluglärms insgesamt nur 728 Probandennächte untersucht und veröffentlicht worden.

 

 

 

 

 CRISP (Counter Rotating Integrated Shrowded Propfan)
zum Bild CRISP (Counter Rotating Integrated Shrowded Propfan)

Kontakt
Eduard Müller
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation, Redaktion Print

Tel.: +49 2203 601-2805

Fax: +49 2203 601-3249


Erstellt am: 17.03.2004 11:30:00 Uhr