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Kometensonde Rosetta fotografiert die Erde

9. März 2005

 Rosettas Blick auf die Erde
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Europas Kometenjäger Rosetta nahm nach seinem Vorbeiflug an der Erde in einer Höhe von nur 1954 Kilometer am 05. März 2005 eine Serie von Bildern der Erde auf. 
 

 Rosettas Blick auf die Erde, die Wolkenfelder sind überbelichtet
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Diese Bilder wurden von der Navigationskamera 1 am 5. März 2005 zwischen 13:47 und 14:08 Uhr MEZ aufgenommen. Zu dieser Zeit entfernte sich Rosetta bereits wieder von der Erde. Auf der unteren Bildseite ist die Antarktis, darüber Südamerika zu sehen. Die Küstenlinien sind am besten auf Bild 1 erkennbar.

Die Forschungssonde Rosetta der Europäischen Weltraumorganisation ESA ist am 02. März 2004 mit einer ARIANE 5 G-Rakete von Kourou, Französisch Guyana, gestartet und seitdem auf dem Weg zum Kometen Tschurjumow-Gerasimenko. Sie wird ihn im Jahr 2014 erreichen, ihn auf seiner Bahn begleiten und dabei erkunden. Den Höhepunkt der Mission stellt die Landung der kleinen, autonomen Tochtersonde Philae auf dem Kometen dar. Philae wurde von einem internationalen Konsortium unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt und gebaut. Ziel der Mission ist die eingehende Untersuchung des Kometen, die Aufschluss über die Entstehung des Universums geben kann.

Das Lander-Kontrollzentrum des DLR in Köln-Porz, das die Kometen-Landeeinheit Philae betreut, nutzte das erdnahe Swing-by-Manöver, um zwischen dem 01. und 08. März 2005 Daten zu empfangen, Funktionen zu testen und den Zustand des Landegeräts zu überprüfen.


Erstellt am: 09.03.2005 16:30:00 Uhr
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