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Deutsches Landegerät der Rosetta-Mission hat Ariane 5 Start wohlbehalten überstanden

3 March 2004

Transportsicherungen wurden ohne Probleme gelöst

 Rosetta
zum Bild Rosetta

Köln – "Unser Landegerät hat den Start mit der Ariane 5-Rakete und die dabei entstanden erheblichen Erschütterungen gut überstanden", erklärte hoch erfreut Prof. Berndt Feuerbacher vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) rund elf Stunden nach dem Start der Rosetta-Mission. Er hatte den Bau des Kometen-Landegeräts Philae ganz wesentlich koordiniert.

Er erklärte gleichzeitig, dass die vier Transportsicherungen des Philae Landers am Rosetta Orbiter am Starttag (02. März 2004) gegen 18:00 Uhr MEZ durch das Raumfahrtkontrollzentrum ESOC der Europäischen Weltraumorganisation ESA in Darmstadt erfolgreich gelöst worden sind. Diese Aktion war nötig, um Verspannungen aufgrund von extremen Temperaturunterscheiden während der langen Reise durch den Weltraum vorzubeugen. Innerhalb dieser einstündigen Prozedur kam es ebenfalls zur ersten Kontaktaufnahme mit dem Lander Philae.

Das in Darmstadt anwesende Lander Team, bestehend aus DLR- und Max-Planck-Mitarbeitern, konnten nach kurzer Analyse feststellen, dass alle "lebenserhaltenden" Systeme wie Stromversorgung, Bordrechner, Temperaturregelung und Datenübertragung die erwarteten Werte nach dem Einschalten zeigten: "Unser Baby ist damit bestens vorbereitet für die zehnjährige Reise durch unser Sonnensystem", erklärte Feuerbacher.

In rund zwei Wochen wird durch das Lander-Kontroll-Team des DLR in Köln die Inbetriebnahme den Philae Landers erfolgen. Dann beginnt die sogenannte Commissioning Phase, in der die Subsysteme und wissenschaftliche Anlagen an Bord im Detail auf ihre Funktionsfähigkeit nach dem Start überprüft werden.

 


Created: 03/03/2004 16:30:00
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