Hervorragende Leistungen in Wissenschaft und Technik bestimmen zunehmend das wirtschaftliche, politische und kulturelle Gewicht eines Landes. Sie sind ein entscheidender Standortfaktor, um Spitzenwissenschaftler und industrielle Investitionen anzuziehen. Das DLR Raumfahrtmanagement fördert mit dem deutschen Raumfahrtprogramm im Auftrag der Bundesregierung diese Ziele. Dank seiner exzellenten Ingenieure und Wissenschaftler hat Deutschland bis heute über 100 Weltraummissionen national und in internationaler Kooperation durchgeführt.
Die Internationale Raumstation ISS ist das größte Technologieprojekt aller Zeiten und zugleich ein fliegendes Labor mit exzellenten Möglichkeiten für Wissenschaft und industrielle Forschung. Wie der Ausbau begann und wie er weitergeht, sehen Sie in unserer interaktiven ISS-Animation.
Das Deusche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist an wesentlichen nationalen und internationalen Missionen Nutzung und Erforschung des Weltraums und der Lebensbedingungen in Schwerelosigkeit beteiligt. Unsere Missions-Seiten geben einen Überblick über die Schwerpunkte und Highlights.
Der DLR-Raumfahrtkalender gibt einen Überblick über die Startdaten von Missionen, an denen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt beteiligt ist. Dazu zählen Raketen- und Satellitenstarts ebenso wie nationale und internationale Veranstaltungen.
Gewaltige Erdrutsche, Lavaströme und tektonische Kräfte haben diese beeindruckende Landschaft entstehen lassen, die auf den aktuellen Bildern der vom DLR betriebenen HRSC-Kamera an Bord der Raumsonde Mars Express zu sehen ist.
26. April 1993, 18.51 Uhr Mitteleuropäischer Zeit. "Go for Spacelab activities", verkündet das Mission Control Center der NASA. Fast zwei Monate hatten die deutschen Astronauten Hans Schlegel und Ulrich Walter und ihre amerikanischen Kollegen warten müssen, bis mit diesem Kommando endlich ihre D2-Mission im All beginnen konnte. Undichte Feststoffraketen, Ladebuchttüren, die nicht schließen wollten, oder auch ein geplatzter Hydraulikschlauch hatten bereits mehrmals für Verschiebungen des jeweiligen Starttermins gesorgt. Am 22. März schließlich war es ein fehlerhaftes Ventil, das den Bordcomputer den Start noch abbrechen ließ, während die Haupttriebwerke bereits gezündet waren. Die D2-Mission, bei der im Spacelab 88 Experimente in der Schwerelosigkeit durchgeführt werden sollten, stellte alle Beteiligten auf eine harte Geduldsprobe. Der erfolgreiche Start brachte schließlich die Wende: Bereits auf dem Weg ins Weltall führten Schlegel und Walter die ersten medizinischen Experimente durch. Im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hieß es in den nächsten zehn Tagen "Schichtdienst rund um die Uhr", denn alle Experimente wurden von dort überwacht und gesteuert.