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Alle Jahrgänge

Philae

Ein Abschied auf Raten: Time to say goodbye, Philae!

12. Februar 2016

Die zuletzt andauernde Funkstille hatte es bereits angedeutet: Ein Kontakt mit Lander Philae wird immer unwahrscheinlicher, und die Bedingungen für den Lander auf dem Kometen schlechter. "Die Chancen, dass Philae noch einmal Kontakt zu unserem Team im Lander-Kontrollzentrum des DLR aufnimmt, gehen leider gegen Null, und wir senden auch keine Kommandos mehr - es wäre sehr überraschend, wenn wir jetzt noch ein Signal empfangen würden", sagt Philae-Projektleiter Dr. Stephan Ulamec vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Für Philae bedeutet das, dass er zwar sehr wahrscheinlich eisfrei, aber voraussichtlich mit Staub bedeckt an seinem schattigen Platz auf Komet Churuymov-Gerasimenko in den ewigen Winterschlaf übergeht und sich in der Kälte nicht mehr einschaltet. Die Sonde Rosetta der europäischen Weltraumorganisation ESA wird hingegen noch bis September 2016 um den Kometen kreisen und weiterhin mit ihren wissenschaftlichen Instrumenten Messungen durchführen. Auch die Kommunikationseinheit auf Rosetta wird noch nicht abgeschaltet - sie wird in den nächsten Monaten solange weiterhin auf Signale des Landers horchen, bis die dafür notwendige Energie nicht mehr zur Verfügung steht.

DLR baut das erste Serien-Flugzeug der Welt nach

11. Februar 2016

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) plant, das erste Serienflugzeug der Welt erstmals originalgetreu nachzubauen und wissenschaftlich zu untersuchen. Damit soll das Wirken des Luftfahrtpioniers Otto Lilienthal, der vor 125 Jahren als erster Mensch in einem Flugzeug geflogen ist, gewürdigt werden. Zudem erhoffen sich die Forscher Erkenntnisse über den tödlichen Absturz Lilienthals.

SmartBlades: Neue Ideen, wie Rotorblätter stabiler und leichter werden

SmartBlades: Neue Ideen, wie Rotorblätter stabiler und leichter werden

3. Februar 2016

Wie können Rotorblätter von Windenergieanlagen Strom in Zukunft noch effizienter produzieren – sowohl in den windstarken Offshore-Gebieten als auch in windschwächeren Regionen im Binnenland? Im Projekt SmartBlades entwickelten und prüften die Forscher des Forschungsverbundes Windenergie (FVWE) neue Ideen für intelligente Rotorblätter, die sich dem Wind anpassen können. Zum Abschluss des Projektes SmartBlades stellen die Forscher am 3. und 4. Februar 2016 ihre Ergebnisse in Stade bei einer Konferenz mit nationalen und internationalen Gästen aus Wissenschaft und Industrie vor. SmartBlades war ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit rund zwölf Millionen Euro gefördertes dreijähriges Forschungsprojekt.

Übergabe des Förderbescheids

Busfahren on demand: DLR entwickelt im Projekt Reallabor Schorndorf bedarfsorientiertes Buskonzept ohne Haltestellen

1. Februar 2016

Der Bus kommt an den gewünschten Abholungsort und zwar genau dann, wenn man ihn braucht. Was wie ein Traum für jeden Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs klingt, könnte schon bald in der baden-württembergischen Stadt Schorndorf Wirklichkeit werden: Im Zuge des Projekts "Reallabor Schorndorf" arbeiten Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit Partnern an einem bedarfsorientierten, digital gestützten Buskonzept. Es soll ohne feste Haltestellen auskommen und den Nahverkehr an die individuellen Ansprüche der Nutzer anpassen.

Startschuss für Europas "Datenautobahn im All"

30. Januar 2016

Es ist der Startschuss für Europas neue "Datenautobahn im All": An Bord einer Proton-Rakete ist am 29. Januar 2016 um 23.20 Uhr Mitteleuropäischer Zeit mit EDRS-A der erste Laserknoten des Europäischen Datenrelais-Systems EDRS an Bord des Kommunikationssatelliten Eutelsat 9B vom russischen Raumfahrtzentrum in Baikonur (Kasachstan) ins All aufgebrochen - auf dem Weg in den geostationären Orbit, 36.000 Kilometer von der Erde entfernt.

Das Ende der Funkstille – Windkanaltests simulieren neue Methode zur Kommunikation von Raumfahrzeugen

29. Januar 2016

Der Eintritt von Raumfahrzeugen in die Atmosphäre von Planeten gehört zu den heikelsten Phasen einer Raumfahrtmission. Die enorme Hitzeentwicklung beim Wiedereintritt beansprucht nicht nur das Material der Kapsel, sie verursacht auch einen elektrisch geladenen Plasmastrom. Dadurch werden Radiowellen abgeschirmt und die Besatzung kann während dieser kritischen Phase zum Teil minutenlang nicht mit der Bodenstation kommunizieren. In einem gemeinsamen Projekt forschen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit ihren Kollegen der kalifornischen Stanford Universität an der Lösung dieses Problems.

Video: Fliegend über die Krater-Welten von Zwergplanet Ceres

29. Januar 2016

Der Zwergplanet Ceres wäre ein ungemütlicher Platz, stünde man tatsächlich auf seiner Oberfläche: Etwa frostige minus 60 Grad Celsius am Tag, kältere Temperaturen in der Nacht, ein harter, gefrorener Boden und kilometergroße Krater in allen Formen hätte Ceres zu bieten. Im Vakuum würde Stille den Besucher umgeben – bei einem Spaziergang wäre noch nicht einmal das Knirschen des Bodens unter seinen Füßen zu hören. Wesentlich komfortabler ist die Sicht mit den Augen von Raumsonde Dawn. Die Planetenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben aus Kameradaten, die Dawn aus 1450 Kilometern Entfernung aufgenommen hat, einen Film erstellt, in dem der Zuschauer minutenlang über die abwechslungsreiche Krater-Welt und über den Berg Ahuna Mons des Zwergplaneten fliegt. "Der simulierte Überflug zeigt das breite Spektrum an Kraterformen, auf die wir bei Ceres gestoßen sind: Der Betrachter blickt auf die steilen Wände von Krater Occator, die an die Eiger Nordwand herankommen, aber auch auf Dantu und Yalode, deren Krater deutlich flacher sind", erläutert Prof. Ralf Jaumann, Planetenforscher am DLR und Wissenschaftler der amerikanischen Dawn-Mission.

Forschung für die Mobilität von morgen: Verkehrsminister Winfried Hermann besucht den DLR-Standort Stuttgart

28. Januar 2016

Der baden-württembergische Minister für Verkehr und Infrastruktur Winfried Hermann hat am 27. Januar 2016 den DLR-Standort Stuttgart besucht. Im Fokus standen aktuelle Forschungsprojekte und Technologien für die Mobilität von morgen.

Koordinierte Messflüge für die Klimaforschung: Schwerewellen und leuchtende Luft

28. Januar 2016

Schwerewellen beeinflussen das Klima und unser Wetter. Erstmals ist es Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit Kollegen des KIT, des Forschungszentrums Jülich sowie weiteren nationalen und internationalen Partnern gelungen, den Lebenszyklus von atmosphärischen Schwerewellen nahezu vollständig zu vermessen. Mit den Forschungsflugzeugen HALO (High Altitude LOng Range Research Aircraft) und Falcon flogen die Atmosphärenforscher dazu vom nordschwedischen Kiruna aus koordinierte Messflüge.

16. DLR_Talent_School: Mars-Rover, Wasserraketen und ein Hintergrundgespräch mit der DLR-Chefin

27. Januar 2016

Welche Vorteile haben Radarsatelliten? Wie bringt man Robotern "Fingerspitzengefühl" bei? Und wie "parkt" man einen Satelliten in der Umlaufbahn? Diese und viele andere Fragen beantworteten Fachleute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Rahmen der 16. DLR_Talent_School. Bei dieser zweitägigen Veranstaltung (25./26. Januar) zur Nachwuchsförderung waren 20 Bundessiegerinnen und -sieger von Jugend forscht im Standort Oberpfaffenhofen zu Gast. Eines der Highlights des Besuchs: ein ausführliches Hintergrundgespräch, an dem auch die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Pascale Ehrenfreund teilnahm – gemeinsam mit ESA-Astronaut Pedro Duque und mehreren DLR-Institutsleitern. Dabei ging es um aktuelle Forschungsprojekte, aber auch um Karrieretipps. Daneben standen zahlreiche Fachvorträge und Laborbesichtigungen auf dem Programm. Unter anderem erfuhren die jungen Besucher, wie das DLR Satellitendaten aufbereitet, um bei Naturkatastrophen die Hilfskräfte schnell mit Informationen zu versorgen. Andere Themen waren das Einsatzspektrum von Forschungsflugzeugen in der Atmosphärenforschung, die Weltraum-Robotik und ihre "irdischen" Anwendungen sowie die Aktivitäten des Raumfahrtkontrollzentrums. Wie man einen Mars-Rover steuert, das konnten die Jugend-forscht-Sieger sogar selbst ausprobieren – und zwar auf einer kleinen "Mars-Landschaft" im DLR_School_Lab Oberpfaffenhofen, wo Miniatur-Rover verschiedene Aufgaben erfüllen mussten. Und auch mit Wasserraketen, die bei rund 50 Meter Flughöhe immerhin einige Sekunden Schwerelosigkeit ermöglichen, konnten die Nachwuchsforscher experimentieren. Die DLR_Talent_School ist eine von vielen Maßnahmen, mit denen das DLR seiner gesellschaftlichen Verantwortung in der Nachwuchsförderung nachkommt. Während es hier um die Spitzenförderung geht, zielen andere Maßnahmen auf Breitenwirkung. So betreuen die 12 DLR_School_Labs jährlich über 35.000 Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und Altersklassen. Hinzu kommen Unterrichtsmaterialien, die Schulen gratis anfordern können, und viele weitere Angebote, die über den schulischen Bereich hinaus auch Studierende und Doktorandinnen bzw. Doktoranden betreffen. Mit Jugend forscht verbindet das DLR eine lange Partnerschaft, die Sonderpreise, Praktika für Landessieger und Angebote für inzwischen studierende oder promovierende Jugend-forscht-Alumni einschließt.

 
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