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Alle Jahrgänge

"Raumfahrt ist nur dann erfolgreich, wenn wir sie gemeinsam leben"

27. Juli 2017

Er ist immer noch der Neue. In seinem Blaumann - der klassischen Arbeitskluft aller Astronauten der europäischen Weltraumorganisation ESA - durchschreitet Dr. Matthias Maurer mit einem breiten Lächeln die Halle im European Astronaut Center (EAC), in dem viele seiner Vorgänger schon trainiert haben.

Bundeswirtschaftsministerium und DLR stellen neue DLR-Strategie vor

24. Juli 2017

Das Bundeswirtschaftsministerium und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben heute die neue DLR-Strategie im Bundeswirtschaftsministerium vorgestellt.

CFK-Booster für Ariane 6 erfolgreich getestet

21. Juli 2017

In erfolgreichen Tests hat der erste Prototyp eines Boostergehäuses für das künftige Trägersystem ARIANE 6 seine Belastbarkeit unter Beweis gestellt. Das beim DLR Stuttgart und Augsburg in Kooperation mit MT Aerospace AG entwickelte und gefertigte Raketenmotorgehäuse besteht nahezu vollständig aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Im Zusammenspiel mit neu entwickelten Fertigungs- und Produktionstechnologien trägt dies wesentlich zur Senkung des Gewichts und der Kosten und damit zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der neuen europäischen Rakete bei. In einer Drucktestkampagne ertrug das Boostergehäuse die geforderten 125 bar.

Präzisionstransponder werden vom DLR an die kanadische Raumfahrtagentur geliefert

19. Juli 2017

Die Kalibrierung von Radarsatelliten ist ein zentrales Forschungsthema des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). „Wir haben in den letzten Jahren den unangefochtenen Status eines internationalen Kalibrierzentrums für Radarsatelliten erlangt“, so Prof. Alberto Moreira, Direktor des Instituts für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme. Mit neuartigen Verfahren konnten für die Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X herausragende radiometrische und geometrische Genauigkeiten erzielt werden. Im Rahmen des europäischen Copernicus Programms (Link) wurden diese Verfahren auch für die Mission Sentinel-1(Link) übernommen und im Auftrag der ESA(Link) durch das DLR umgesetzt.

So schwingt die Raumzeit

LISA Pathfinder bereitet den Weg für das Gravitationswellen-Observatorium LISA

19. Juli 2017

Am Abends des 18. Juli 2017 ist die Mission LISA Pathfinder nach 16 Monaten wissenschaftlichen Betriebs im Orbit abgeschaltet worden. Damit geht eine anspruchsvolle Technologiedemonstration im Weltraum zu Ende. Das Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Max-Planck-Gesellschaft haben den deutschen Beitrag zu dieser Mission der europäischen Weltraumorganisation ESA finanziert. LISA Pathfinder hat bei der Vorbereitung einer Weltraum-Laserinterferometrie zum Nachweis von Gravitationswellen die Grenzen des bisher technisch Möglichen klar übertroffen und damit einen wichtigen Schritt hin auf das geplante Gravitationswellen-Observatorium LISA (Laser Interferometer Space Antenna) gemacht. LISA soll winzigste Schwingungen der Raumzeit - sogenannte Gravitationswellen - "beobachten" und damit den energiereichsten und heftigsten astrophysikalischen Ereignissen in unserem Universum auf die Spur kommen. Sie sollen von LISA ab 2034 mit Hilfe einer Laserinterferometrie zwischen drei jeweils rund zweieinhalb Millionen Kilometer voneinander entfernten Sonden erforscht werden. War LISA bisher lediglich ein Missionskonzept, so hat das Science Programme Committee (SPC) der ESA die Mission inzwischen als dritte der großen Missionen (L3) seines Cosmic Vision Programms ausgewählt.

Wladimir Wladimirowitsch Putin auf der Luft%2d und Raumfahrtmesse MAKS

Russische Delegation mit Präsident Putin am DLR-Stand

18. Juli 2017

Der Stand des DLR gehörte am 18. Juli 2017 zu den Programmpunkten des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der Luft- und Raumfahrtmesse MAKS, die zurzeit am Flughafen Zhukovsky nahe Moskau stattfindet. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt dort Exponate aus der Raumfahrtforschung. Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR, sowie Dr. Gerd Gruppe, Vorstand des DLR-Raumfahrtmanagement, und Prof. Hansjörg Dittus, DLR-Raumfahrtvorstand, informierten den Präsidenten über das Portfolio des DLR und stellten das Instrument eROSITA (extended Roentgen Survey with an Imaging Telescope Array) vor. Das Röntgenteleskop soll 2018 an Bord des russischen Satelliten Spektrum-Roentgen-Gamma ins All starten und der Dunklen Energie auf die Spur kommen.

SAGITTA meistert erfolgreich Erstflug

18. Juli 2017

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat gemeinsam mit dem Projektleiter Airbus Defence and Space ein neuartiges Fluggerät für die Entwicklung künftiger serienreifer Drohnen (UAV – unmanned aerial vehicle) erfolgreich im Flug erprobt. Der unbemannte, strahlgetriebene Technologie-Demonstrator mit Projektnamen SAGITTA, flog auf dem südafrikanischen Testgelände Overberg rund sieben Minuten vollständig autonom auf einem vorprogrammierten Kurs. Die innovative Nurflügel-Konstruktion zeigte dabei herausragende Flugeigenschaften. Mit dem Flug wurde nun die erste Erprobungsphase, die auch umfangreiche Testreihen am Boden umfasste, erfolgreich abgeschlossen.

Feuerdetektion mit FireBIRD

Wächter im All, virtuelle Rover-Missionen und ein hüpfender Lander

17. Juli 2017

Vom 18. bis 23. Juli 2017 stellt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf der nationalen Luft- und Raumfahrtausstellung Russlands, dem Moskauer International Aviation and Space Salon MAKS, Satellitenmodelle, Simulatoren und Experimente für Raumfahrtmissionen aus.

Die Kleinsatelliten "TechnoSat" und "Flying Laptop" starten erfolgreich in den Weltraum

14. Juli 2017

Am 14. Juli 2017 um 8.36 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) sind die zwei deutschen Kleinsatelliten Flying Laptop und TechnoSat an Bord einer russischen Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof Baikonur erfolgreich gestartet.

Von heiß bis kalt – Solarforscher testen neues Siliconöl unter Kraftwerksbedingungen

14. Juli 2017

Solarthermische Kraftwerke spielen für die Energiewende in sonnenreichen Weltregionen eine sehr wichtige Rolle, da sie in Kombination mit einem Wärmespeicher auch nach Sonnenuntergang Strom liefern können. Um die Effizienz von solaren Parabolrinnenkraftwerken signifikant zu steigern, arbeitet ein Konsortium aus Forschung und Industrie unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) derzeit an der Verbesserung der in den Absorberrohren eingesetzten Wärmeträgerölen. Derzeit wird die Praxistauglichkeit eines durch die Wacker Chemie AG neuentwickelten Siliconöls bei Temperaturen bis zu 425 Grad Celsius erprobt.

 
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