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Alle Jahrgänge

Gemeinsame Forschungsflüge über Deutschland

DLR/NASA-Forschungsflüge auf Kurs über Norddeutschland

24. Januar 2018

Halbzeit bei den gemeinsamen Forschungsflügen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA. Heute, am 24. Januar 2018, startet der vierte von acht geplanten gemeinsamen Flügen von der Ramstein Air Base in Rheinland-Pfalz. Die Messflüge finden vorwiegend in einem gesperrten Luftraum über Mecklenburg-Vorpommern statt. "DLR und NASA haben ihre Forschungsressourcen, Flugzeuge und verfügbare Messinstrumente gebündelt, um das Potential von alternativen Kraftstoffen für eine umweltfreundliche Luftfahrt und ihren Einfluss auf die Atmosphäre noch detaillierter zu studieren", sagt DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke. Zuvor war das internationale Forscherteam bereits am 17., 19. und 23. Januar zu gemeinsamen Forschungsflügen gestartet.

Walther Pelzer

Dr.-Ing. Walther Pelzer ist neues Vorstandsmitglied für das DLR Raumfahrtmanagement

23. Januar 2018

Dr.-Ing. Walther Pelzer ist neues Vorstandsmitglied des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und hat als Nachfolger von Dr. Gerd Gruppe die Leitung des DLR Raumfahrtmanagements in Bonn übernommen.

Erste Zündung für Europas stärkstes Raketentriebwerk Vulcain 2.1

23. Januar 2018

Höhere Effizienz bei geringeren Kosten - das ist die Aufgabe des neuen Raketentriebwerks Vulcain 2.1, das im Jahr 2020 die neue europäische Trägerrakete Ariane 6 ins All befördern soll. Doch bevor solch ein Start erfolgreich durchgeführt werden kann, müssen zunächst Entwicklungstriebwerke unter Beweis stellen, dass es seiner enormen Schubkraft von 130 Tonnen, rund 3.000 Grad Celcius in seiner Brennkammer, hohen Drehzahlen seiner Turbopumpen und Drücken in seinen Treibstoffleitungen gewachsen ist. Am 22. Januar 2018 stellten die Ingenieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) das von der ArianeGroup entwickelte Triebwerk im Prüfstand P 5 in Lampoldshausen erstmals erfolgreich auf die Probe. "Nur mit kontinuierlichen Tests, bei denen wir uns Schritt für Schritt dem realen Einsatz im All nähern, kann das Triebwerk für die Hauptstufe auf seine Funktionsfähigkeit hin untersucht werden", erläutert Prof. Stefan Schlechtriem, Direktor des DLR-Instituts für Raumfahrtantriebe. Insgesamt zwölf Versuche sind für die erste Testkampagne beim DLR geplant.

Ansicht des World Water Quality Portals

DLR-Ausgründung EOMAP veröffentlicht Online-Portal für UNESCO-Programm

22. Januar 2018

Die EOMAP GmbH & Co.KG, eine Ausgründung des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR), stellte am 22. Januar 2018 im UNESCO-Hauptquartier in Paris erstmals ein Online-Portal für Wasserqualitätsdaten aller weltweiten Binnen- und Küstengewässer vor. "Mit dem neuen Online-Portal stehen zum ersten Mal politischen Institutionen, Umweltbehörden, der Gewässerindustrie sowie universitären Einrichtungen weltweit flächendeckende Wasserqualitätsinformationen zur Verfügung, die als Entscheidungshilfe für das nachhaltige Wassermanagement dienen. Ein weiteres Beispiel dafür, welchen Beitrag die Raumfahrt - in diesem Fall die Erdbeobachtung - zur Lösung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen leisten kann. Gleichzeitig schreitet die Kommerzialisierung mit der wachsenden Zahl von Fernerkundungsdiensten weiter voran", sagte Dr. Walther Pelzer, Vorstand für das DLR Raumfahrtmanagement . Das DLR Raumfahrtmanagement fördert EOMAP mit Mitteln aus dem nationalen Erdbeobachtungsprogramm zur Vorbereitung von neuen Technologien und Dienstleistungen für die satellitengestützte Fernerkundung. EOMAP ist 2006 als "Spin-off" aus dem DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung hervorgegangen.

DLR unterstützt bei biologischem Weltraumexperiment

18. Januar 2018

Auf der internationalen Raumstation ISS wird aktuell das Wachstum von Bakterien untersucht, die in der Lage sind, Sauerstoff und essbare Biomasse zu produzieren. Entwickelt wurde das Experiment von Mikrobiologen des belgischen Studiencentrums für Kernenergie (SCK-CEN) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Der Einschlagskrater Neukum: Marskrater nach deutschem Planetenforscher benannt

18. Januar 2018

Die aktuellen Bilder der HRSC-Kamera zeigen den Einschlagskrater "Neukum" - benannt wurde dieser Krater nach dem 2014 verstorbenen deutschen Physiker und Planetenforscher Gerhard Neukum, der die HRSC entwickelte.

Globale Sicherheit verbessern

17. Januar 2018

Am 16. Januar 2018 unterzeichnete das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Kooperationsvereinbarung mit der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC ) mit dem Ziel, die globale Sicherheit zu verbessern. "Dieser Vertag zeigt, dass die Expertise des DLR im Bereich der Sicherheitsforschung auch in einem sicherheitspolitischen Kontext gefragt ist ", betont Professor Pascale Ehrenfreund, Vorsitzende des Vorstandes des DLR. "Wir freuen uns auf eine ergebnisorientierte Zusammenarbeit, um einen Beitrag zur Erhöhung der globalen Sicherheit zu leisten." Unter anderem vereinbarten das DLR und die MSC, dass die Expertise der DLR-Sicherheitsforschung zukünftig verstärkt Eingang in die Publikationen der MSC finden soll – so zum Beispiel im jährlich erscheinenden Münchner Sicherheitsbericht. "Wir streben einen offenen und regelmäßigen Dialog an ", betont Dr. Dennis Göge, Beauftragter des DLR-Vorstands für die Sicherheitsforschung, der mit der Unterzeichnung des Kooperationsabkommens als Berater der MSC fungieren wird. "In der DLR-Sicherheitsforschung arbeiten wir an zukunftsweisenden Themen, die bereits heute in Diskussionen auf politischer Ebene Eingang finden müssen, um den Diskurs zwischen technischer Machbarkeit und politischer Umsetzbarkeit einen Schritt nach vorne zu bringen", so Göge weiter.

Jahresrückblick 2017: Eine neue DLR-Strategie 2030, sieben weitere Institute und die größte künstliche Sonne der Welt

21. Dezember 2017

Das DLR hat sich 2017 - in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) - mit einer neuen Strategie eine gezieltere Ausrichtung gegeben. „Mit dieser neuen Strategie, seiner wissenschaftlichen Kompetenz und seiner leistungsfähigen Forschungsinfrastruktur hat sich das DLR auch für die Zukunft als zuverlässiger Partner der Industrie und sachkundiger Berater der Politik hervorragend positioniert“, blickt Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR ins kommende Jahr. So stellt sich das DLR mit den Schwerpunkten Luftfahrt, Raumfahrt, Verkehr und Energie und seinen Querschnittsbereichen Sicherheit und Digitalisierung verstärkt den aktuellen gesellschaftlichen und wirtschaftspolitischen Herausforderungen und wird Synergiepotenziale intensiver nutzen. Zudem ist das DLR im vergangenen Jahr gewachsen: Insgesamt sieben neue Institute wurden in Augsburg, Bremerhaven, Dresden, Hamburg, Jena und Oldenburg gegründet und haben nun mit ihren Forschungsarbeiten begonnen.

Weniger Netzausbau in Deutschland durch regelbaren Solarstrom aus Nordafrika

21. Dezember 2017

Eine Einbindung von regelbaren thermischen Solarkraftwerken aus Nordafrika in den deutschen Kraftwerkspark bis zum Jahr 2050 würde es ermöglichen, das Stromnetz hierzulande deutlich zu entlasten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Energieforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die nun im Fachjournal Renewable Energy veröffentlicht wurde. Sie zeigt, dass durch die Stromimporte ein Ausbau des Stromnetzes in Deutschland und die damit verbundenen Probleme und Kosten reduziert werden könnten. "Mit dem hohen Anteil an regelbarer Energie gibt es außerdem weniger Übertragungsspitzen und Engpässe, das deutsche Stromnetz kann insgesamt entlastet werden", erläutert der Autor der Studie, Denis Hess vom DLR-Institut für Technische Thermodynamik in Stuttgart.

Waldbrände in Kalifornien

FireBIRD beobachtet Waldbrände in Kalifornien

19. Dezember 2017

Noch immer kämpfen Einsatzkräfte im amerikanischen Bundesstaat Kalifornien gegen heftige Waldbrände. Große Trockenheit und starke Winde haben dafür gesorgt, dass sich die Feuer immer weiter ausbreiten konnten. Die Mission FireBIRD (Fire Bispectral InfraRed Detector) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) besteht aus dem Satellitenduo TET-1 (Technologie-Erprobungsträger) und BIROS (Bi-Spektral Infrared Optical System). Sie detektieren Hochtemperaturereignisse vom All aus. Am Sonntag den 10. Dezember erfasste TET-1 einen großen Brandherd in der Nähe der Stadt Ventura, nördlich von Los Angeles, an der amerikanischen Pazifikküste. In den folgenden Tagen konnten weitere Daten aufgenommen werden. "Mit den präzisen Systemen von FireBIRD können wir auftretende Veränderungen der Brände genau erkennen", sagt Winfried Halle, Projektleiter von FireBIRD vom DLR-Institut für Optische Sensorsysteme und ergänzt: "Dies kann helfen, das Verhalten und die Entwicklung von Großbränden in Zukunft besser vorauszusagen."

 
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