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Alle Jahrgänge

Foto des Meteoriten von der Sternwarte Welzheim

Meteoritenfall: Feuerkugel ging ins Netz

10. August 2015

Die Erde ist einem ständigen Bombardement von kleinen und großen kosmischen Körpern, den sogenannten "Meteoroiden", ausgesetzt. Pro Jahr regnen tausende Tonnen dieser Materie aus dem Weltall auf die Erdatmosphäre herab. Nur sehr selten kommt es vor, dass ein außerirdischer Festkörper als sogenannter "Meteorit" den Boden erreicht, der zuvor als leuchtende Feuerkugel seine Bahn über den Himmel zieht. Die meiste Substanz dieser Körper geht durch Abrieb infolge der hohen Geschwindigkeit in der Hochatmosphäre verloren.

SaMariS - Forschen für die Seefahrt der Zukunft

4. August 2015

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) jagt nicht nur Kometen oder erforscht das Sonnensystem und baut Satelliten – auch das wichtige Thema der Sicherheit auf See beschäftigt Wissenschaftler des DLR. Das Institut für Kommunikation und Navigation in Neustrelitz hat im Verbund mit zwei Partnern, der Hochschule Wismar und der Universität Rostock, durch das Projekt „Satellitengestützte Maritime Sicherheit (SaMariS)“ untersucht, in welcher Qualität satellitengestützte Daten zur Ermittlung einer möglichst genauen vorausschauenden Schiffsbewegung bereitgestellt werden müssen, um die Anforderungen an Sicherheit und Effizienz zu erfüllen.

Virtueller Flug mit Mars Express über Atlantis Chaos

3. August 2015

Um das sagenumwobene Atlantis ranken sich unzählige Mythen. Der Philosoph Platon beschrieb um 350 vor Christus eine Seemacht, die in der Antike von Atlantis aus große Teile Europas und Afrikas kontrollierte. Vermutlich handelt es sich um eine Insel, deren Bewohner viele Gebiete rund ums Mittelmeer und die dort lebenden Völker beherrschte.

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Churyumov-Gerasimenko: Fast wie Firn und geformt im Hagel

30. Juli 2015

Bereits während des langsamen Abstiegs von Lander Philae am 12. November 2014 auf Komet Churymov-Gerasimenko starteten die ersten Instrumente an Bord mit Messungen. Drei Mal setzte Philae im Laufe der spektakulären ersten Landung auf einem Kometen auf, streifte noch einen Kraterrand und kam schließlich um 18.31 Uhr mitteleuropäischer Zeit am ungeplanten Landeplatz Abydos zur Ruhe. "Wir hätten es wohl nie gewagt, eine Landung in einem so rauen Gelände wie Abydos zu versuchen“, erläutert Philae-Projektleiter Dr. Stephan Ulamec vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Doch so konnten die Instrumente an zwei unterschiedlichen Stellen des Kometen messen. Und was Philae seinen Wissenschaftlern am Boden mit den ersten jemals auf einer Kometenoberfläche erfassten Daten mitteilte, bestätigte zum Teil das bisherige Bild von Kometen - zum Teil ließ er die Wissenschaftler aber auch staunen: Eine Oberfläche, die mit grobem Material bedeckt ist, ein überraschend harter Untergrund, der es der Hammersonde MUPUS schwer machte, und Moleküle, wie man sie bisher noch nicht in der Umgebung von Kometen festgestellt hatte. "Die Experimente direkt vor Ort haben zu neuen, zum Teil unerwarteten Einsichten in die Natur des Kometen geführt“, fasst DLR-Planetenforscher Dr. Ekkehard Kührt, der den wissenschaftlichen DLR-Anteil an der Mission betreut, zusammen. "Manches lässt sich eben nur messen, wenn man ganz nah dran ist.“ In einer Sonderausgabe von "Science“ werden diese Ergebnisse am 31. Juli 2015 veröffentlicht.

BKA und DLR schließen Kooperationsvertrag

Zusammenarbeit in der Sicherheitsforschung - BKA unterzeichnet Kooperationsvereinbarung mit dem DLR

29. Juli 2015

Am 29.07.2015 unterzeichneten das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Bundeskriminalamt (BKA) ein Kooperationsabkommen. Auf dem Gebiet der Sicherheitsforschung sind ein intensiver Fachaustausch und die Prüfung gemeinsamer Projekte vorgesehen, beispielsweise im Bereich Kommunikation (etwa im Hinblick auf die Übertragung großer Datenmengen) oder hinsichtlich unbemannter Fahrzeuge.

Ceres

Fruchtbarkeitsgöttinnen auf Zwergplanet Ceres

28. Juli 2015

Tamayie, der polynesische Gott der Kokosnussbäume, hat es nicht geschafft, der mexikanische Gott Nanahuatl auch nicht. Aus rund 150 Fruchtbarkeitsgöttern und -göttinnen haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) für das Team der NASA-Mission Dawn 17 Namen für die prominentesten Krater auf Ceres herausgepickt und der International Astronomical Union (IAU) vorgeschlagen - denn der Zwergplanet ist nach der römischen Göttin des Ackerbaus benannt. Nun bevölkern Götter von fünf Kontinenten von der hawaiianischen Haulani über die römische Landwirtschaftsgottheit Occator bis hin zu zur deutschen Göttin Gaue die abwechslungsreiche Oberfläche. "Zwischen dem höchsten Berg und dem tiefsten Kraterboden liegen rund 15 Kilometer - das entspricht fast dem Relief der Erde zwischen Marianengraben und Mount Everest", erläutert Prof. Ralf Jaumann, Planetenforscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Mitglied des Dawn-Teams. Allerdings ist die Erde auch um das Dreizehnfache größer als Ceres. "In der Kruste von Ceres muss also eine enorme Dynamik stecken, die eine solche Topographie auftürmt."

Schulwettbewerb "Die unglaubliche Licht-Maschine" - die Gewinner!

28. Juli 2015

Manchmal ist nur ein kleiner Schubs nötig, um die Dinge in Gang zu setzen. Um Jugendlichen auf spielerische Art für Physik und Technik zu begeistern, hatten das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) einen gemeinsamen Schülerwettbewerb initiiert.

Mapheus5

Video: Mitflug auf der Mapheus5-Rakete vom Start bis zur Landung

24. Juli 2015

Erst 1566 Kilogramm Explosivstoff unter sich, dann eine Aufstiegsgeschwindigkeit von 6,5-facher Schallgeschwindigkeit oder auch 2000 Metern in der Sekunde, ein Flug in 253 Kilometer Höhe und eine senkrechte Landung im feuchten Erdboden Schwedens. So etwas gehört nicht zu dem, was man zur Alltagserfahrung zählen kann. Erleben kann man es dennoch - wenn auch bequem vor dem Bildschirm sitzend. Eine Kamera im oberen Teil der über zwölf Meter hohen Höhenforschungsrakete Mapheus5 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat nämlich genau dies am 30. Juni 2015 erstmals aufgezeichnet - mit diesem Video hat jetzt jeder einen Platz in der ersten Reihe.

EU-Projekt CHATT: Forschung am Tank der Zukunft

24. Juli 2015

Geschwindigkeit, Effizienz und Umweltfreundlichkeit sind einige der zentralen Anforderungen an das Luftfahrzeug der Zukunft. Dreieinhalb Jahre forschte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit zehn weiteren europäischen Partnern im Rahmen des Projektes CHATT (Cryogenic Hypersonic Advanced Tank Technologies) an neuen Technologien für den Luftverkehr der Zukunft. "Die Erkenntnisse, die wir mit CHATT gewonnen haben, liefern wertvolle Beiträge für zukünftige Flugzeug- und Raumfahrt-Projekte mit Kryo-Tank-Technologien in Europa", betonte der Projektkoordinator Dr. Martin Sippel vom DLR. Bei diesen werden sehr kalte, verflüssigte (= kryogene) Gase nahe am absoluten Nullpunkt eingesetzt.

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Kontur-2: Die Fernbedienung aus dem Weltall

22. Juli 2015

Es ist ein kompaktes, überschaubares Gepäckstück, das die neue Besatzung der Internationalen Raumstation ISS - Kosmonaut Oleg Kononenko, Astronaut Kimiya Yui und Astronaut Kjell Lindgren – bei ihrem Start heute am 22. Juli 2015 um 23.02 Uhr mitteleuropäischer Zeit mit an Bord ihrer Sojus-Rakete haben: Der Kontur-2-Joystick des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) fliegt mit zu seinem neuen Bestimmungsort. Von dort soll Oleg Kononenko dann mit ihm arbeiten - und im August den Roboter ROKVISS im Labor des DLR-Instituts für Robotik und Mechatronik ferngesteuert bewegen. Das Besondere dabei: Der Kosmonaut wird nicht nur ein Kamerabild von dem Roboter am Boden übermittelt bekommen, sondern wird währenddessen genau spüren, was der Roboter in über 400 Kilometern Entfernung auf dem Erdboden berührt. Kontur-2 meldet ihm nämlich zurück, ob und wie stark er beispielsweise mit einem Objekt kollidiert. Das Telepräsenz-Experiment soll bei seinem Bediener den Eindruck vermitteln, er sei vor Ort im Labor - und nicht in einer Umlaufbahn um die Erde.

 
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