Features

Features-Archiv

  • <<
  • Seite 3 von 52
  • >>
  • loading with js...

Alle Jahrgänge

Studentenexperimente im Höhenflug

29. Juni 2015

Der Wettbewerb des deutsch-schwedischen Studentenprogramms REXUS/BEXUS geht in die neunte Runde: Studententeams deutscher Universitäten und Hochschulen können ab dem 29. Juni bis zum Einsendeschluss am 19. Oktober 2015 Vorschläge für die Forschung auf Stratosphärenballons oder Forschungsraketen beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einreichen. Experimentideen werden gesucht in Bereichen wie Atmosphärenphysik, Strahlenbiologie, Ballon- und Raumfahrttechnik oder Forschung in Schwerelosigkeit.

Philae

Kontakt zu Philae weiterhin unregelmäßig und instabil

26. Juni 2015

Trotz neuer Flugbahn und einer Annäherung an den Kometen Churyumov-Gerasimenko von 200 Kilometer auf 180 Kilometer bleiben die Kontakte zu Lander Philae unregelmäßig und kurz. Nach dem ersten Kontakt am 13. Juni 2015 meldete sich Philae insgesamt noch sechs Mal beim Lander-Kontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln. Zu den letzten drei berechneten Möglichkeiten für eine Verbindung zu Philae konnten allerdings keine Daten empfangen werden. "Im Moment spielen wir mit der Geometrie zwischen Orbiter Rosetta und Lander Philae", sagt DLR-Philae-Projektleiter Dr. Stephan Ulamec. "Der letzte Kontakt am 24. Juni 2015 dauerte 20 Minuten, allerdings brach die Verbindung immer wieder ab." Nun analysieren die Missionsteams des DLR und der ESA, ob und mit welchen Maßnahmen bessere Kontakte mit Lander Philae möglich sind.

Istok%2dKrater

Flüssiges Wasser auf dem Mars in schöner Regelmäßigkeit

24. Juni 2015

Knochentrocken und staubig zeigt der Mars sich heute - doch die Untersuchung des Istok-Kraters hat jetzt gezeigt: In regelmäßigen Abständen strömten von seinen Kraterwänden so genannte Muren - flüssiges Wasser vermischt mit Gesteins- und Staubpartikeln - in sein Inneres. "Das Überraschende daran ist: Dies muss ziemlich häufig geschehen sein", erläutert Ernst Hauber, Planetenforscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Er ist Koautor einer Studie, die von Tjalling de Haas von der Universität Utrecht geleitet wurde und die am 23. Juni 2015 im Fachjournal Nature Communications erschienen ist. Die Forscher haben untersucht, wieviel Muren in welchen zeitlichen Abständen notwendig waren, um die festgestellten Ablagerungen im Krater zu erklären. Die jüngsten Ströme mit flüssigem Wasser sind nach diesen Schätzungen in den letzten Hunderttausenden von Jahren erfolgt. "Für uns Planetenforscher ist das quasi gestern", betont DLR-Wissenschaftler Ernst Hauber. Die Muren im Istok-Krater gingen seit seiner Bildung mit einer Häufigkeit ab, die auch in extrem trockenen Gebieten auf der Erde festgestellt wurde.

Magazin 146 %2d Über Höhen und Tiefen besser im Bild

DLR Magazin 146 - Über Höhen und Tiefen besser im Bild

23. Juni 2015

Sommerzeit ist Ferienzeit. Viele zieht es ans Meer. Wer an die Nordsee reist, trifft auf das Wattenmeer, eine Landschaft in stetem Wandel. Für aktuelle Karten arbeitet das DLR an neuen Technologien, beispielsweise auf der Basis von Radardaten. Warum das Bundesamt für Gewässerkunde sich dafür interessiert und was Radarbilder auszeichnet, ist Thema unserer Titelgeschichte. Wer statt am Meer Urlaub auf dem Balkon macht, kennt das Problem: Lärm.

SOFIA startet Wissenschaftsflüge in Neuseeland

23. Juni 2015

Die fliegende Sternwarte SOFIA (Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie), ein Gemeinschaftsprojekt der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), ist am 19. Juni 2015 um 9.20 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (19.20 Uhr Ortszeit) zum ersten Beobachtungsflug der diesjährigen Neuseeland-Kampagne gestartet.

Landbeobachtung 4.0: Sentinel-2A gestartet

23. Juni 2015

Wie stark schrumpft der Regenwald? Wie sauber sind Binnengewässer? Wie nährstoffhaltig sind Äcker und wie sollten die Bauern düngen? Wie viele Menschen leben in Städten? Wie viele in ländlichen Regionen? Der Erdbeobachtungssatellit Sentinel-2A, der am 23. Juni 2015 um 3:52 Mitteleuropäischer Sommerzeit (22. Juni 2015, 22:52 Uhr Ortszeit) mit einer Vega-Trägerrakete vom europäischen Raumfahrtzentrum in Kourou (Französisch-Guyana) gestartet ist, hilft Antworten auf diese Fragen zu finden.

Ceres

Viele helle Flecken und ein pyramidenförmiger Berg auf Ceres

22. Juni 2015

Zurzeit kreist die Raumsonde Dawn in einem Beobachtungsorbit um Zwergplanet Ceres und blickt aus 4400 Kilometern Höhe auf seine Oberfläche: Aufnahmen mit der Kamera an Bord zeigen nun nicht nur weitere rätselhafte hellen Flecken, sondern auch einen pyramidenförmigen Berg, der in einem ebenen Gelände nach Schätzung der Wissenschaftler rund fünf Kilometer in die Höhe ragt. "Die doch beachtliche Anzahl an hellen Ablagerungen lassen vermuten, dass auf Ceres frisches Material an die Oberfläche gelangt. Auch der sehr steile Berg ist ein Beleg für besondere Aktivitäten in der Kruste", sagt Prof. Ralf Jaumann, Planetenforscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Wissenschaftler der amerikanischen Dawn-Mission.

LCC

Lander-Kontrollzentrum erneut in Kontakt mit Philae

19. Juni 2015

Das Team des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat am 19. Juni 2015 zum dritten Mal Daten von Lander Philae erhalten. Von 15.20 Uhr bis 15.39 Uhr sendete Philae 185 Datenpakete. "Wir haben unter anderem aktuelle Daten empfangen", sagt Michael Maibaum, Systemingenieur im DLR-Kontrollzentrum in Köln und stellvertretender Operationsmanager. "Mittlerweile hat der Lander eine Betriebstemperatur von null Grad Celsius – das bedeutet, dass die Batterie jetzt sogar ausreichend aufgeheizt ist, um Energie speichern zu können. Damit könnte man dann auch während der Kometennacht mit Philae arbeiten – unabhängig von der Beleuchtung durch die Sonne." Innerhalb der 19 Minuten Übertragung sendete Philae auch Daten, die letzte Woche aufgenommen wurden. Daraus konnten die Ingenieure erkennen, dass die Beleuchtung zunahm: "Mehr und mehr Solarpanele wurden angestrahlt, zum Schluss des Kontakts konnte Philae über vier Panele Energie aufnehmen." Die Verbindung wurde zwar einige Mal unterbrochen, war aber ansonsten stabil und erstmals über einen längeren Zeitraum. "Der Kontakt hat uns bestätigt: Philae geht es recht gut."

Plasmaforschung: Neues Labor auf der ISS in Betrieb

19. Juni 2015

Forschen in der Schwerelosigkeit – die Internationale Raumstation ISS bietet dazu einzigartige Gelegenheit. Im Columbus-Modul wurde nun ihre neueste Forschungseinheit in den wissenschaftlichen Betrieb genommen: das Plasmakristall-Labor PK-4. Die Forschungsgruppe Komplexe Plasmen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat die Funktionsfähigkeit der Laboreinheit getestet und bestätigt. Bei der Vorbereitung der künftigen Experimente konnte das Team außerdem erste wissenschaftliche Daten gewinnen.

Professor Dr. Pascale Ehrenfreund

Erstmals eine Frau an der Spitze der größten deutschen ingenieurwissenschaftlichen Forschungseinrichtung

18. Juni 2015

Professor Dr. Pascale Ehrenfreund, zurzeit Professorin für Space Policy and International Affairs in Washington, wird Vorsitzende des Vorstands des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Dies hat heute der Senat des DLR unter dem Vorsitz des Staatssekretärs im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Matthias Machnig, in Berlin einstimmig entschieden. Frau Professor Ehrenfreund folgt Professor Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, der das DLR seit März 2007 acht Jahre geführt hat und zum 1. Juli sein Amt als Generaldirektor der Europäischen Weltraumagentur ESA antritt.

 
  • <<
  • Seite 3 von 52
  • >>