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Erstmals Flug mit Motorsegler und 3D%2dKamera am Mount Everest

Erstmals Flug mit Motorsegler und 3D-Kamera am Mount Everest

30. Januar 2014

Einem deutschen Team aus Piloten des Mountain Wave Project (MWP) und Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist eine Premiere am höchsten Berg der Welt gelungen. Erstmals flogen sie in einem Motorsegler am 8.848 Meter hohen Mount Everest entlang - mit an Bord eine 3D-Spezialkamera. Das im DLR-Schwerpunkt Sicherheitsforschung entwickelte neuartige Kamerasystem liefert die Grundlage für ein hochgenaues 3D-Modell der nepalesischen Everest Region mit einer Auflösung von bis zu 15 Zentimetern. Hangrutschungen und Überflutungen durch Gletscherseeausbrüche können mit den Aufnahmen besser vorhergesagt werden.

Trauen

Raketenzündung im Teststand

27. Januar 2014

Die Betonröhre auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Trauen mag nur 3,30 Meter breit sein - und dennoch wird sie von Zeit zu Zeit für etwa zehn Sekunden zum Weltraum: Dann testen die Ingenieure des Instituts für Aerodynamik und Strömungstechnik dort ihr neu entwickeltes Hybridraketentriebwerk. Dr. Ognjan Božić und sein Team sitzen dabei hinter den 20 Zentimeter dicken Stahlbetonwänden ihres Kontrollraums, während im Teststand flüssiges Wasserstoffperoxid in einer Brennkammer mit einem festen Brennstoff reagiert und das Raketentriebwerk einen Schub von 240 Kilogramm erzeugt. Die ersten Auswertungen des Projekts AHRES (Advanced Hybrid Rocket Engine Simulation) zeigen: Bereits in den kommenden fünf bis zehn Jahren könnte ein flugfähiges Hybridtriebwerk für eine Rakete gebaut werden und ins All starten.

Eine Kometenlandung, ein Deutscher im All und alternative Kraftstoffe im Luftverkehr

23. Januar 2014

Das Leben auf der Erde zu verbessern, ist der wichtigste Antrieb der Forscherinnen und Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Sie arbeiten unter anderem daran, dass Flugzeuge in Zukunft weniger Lärm verursachen und durch alternative Kraftstoffe sowie effizientere Turbinen weniger Schadstoffe ausstoßen. DLR-Forscher verbessern nicht nur die Mobilität in der Luft sondern auch am Boden, so dass wir, zum Beispiel mit Elektrofahrzeugen, schnell und umweltschonend ans Ziel kommen. Auch der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst, der im Mai 2014 für sechs Monate zur ISS aufbricht, wird mit zahlreichen Experimenten zum Beispiel in der Biologie und Medizin einen Beitrag für ein besseres Leben auf der Erde leisten. Dies drückt auch der Name der Mission von Alexander Gerst aus: "Blue Dot". Wie ein blauer verletzlicher Punkt sieht die Erde aus, wenn man sie aus großer Entfernung aus dem Weltall betrachtet. Ganz aus den Tiefen des Alls wird die ESA-Kometensonde Rosetta im Jahr 2014 neue Erkenntnisse zur Erde schicken. Die europäische Raumsonde erreicht nach einer Flugzeit von zehn Jahren ihr Ziel, den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko. Höhepunkt der Mission: Der unter der Leitung des DLR entwickelte Lander Philae wird im November auf dem Kometen aufsetzen.

Rosetta

Rosetta: Signal aus dem Weltall

20. Januar 2014

Die europäische Raumsonde Rosetta hat am 20. Januar 2014 um 19:18 Uhr (mitteleuropäische Zeit) wieder Kontakt mit der Erde aufgenommen. Seit dem 8. Juni 2011 flog die Sonde der Europäischen Weltraumorganisation ESA im Winterschlaf durch das Weltall, um auf ihrem langen Weg Energie zu sparen. Nach 31 Monaten beendete ein eingebauter Wecker den Winterschlaf und weckte die Sonde wieder auf. Nach und nach werden nun die Instrumente an Bord der Sonde aktiviert. Am 28. März 2014 wird Lander Philae, der unter der Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt und gebaute wurde, daraufhin getestet, ob er und seine zehn Instrumente an Bord den bisherigen Flug und den Winterschlaf gut überstanden haben. Nun liegen nur noch neun Millionen Kilometer vor Rosetta und Philae, bevor sie ihr Ziel, den Kometen Churyumov-Gerasimenko, erreichen.

Mission ins Ungewisse %2d Der Kometenjäger Rosetta

Video: Mission ins Ungewisse - Der Kometenjäger Rosetta

20. Januar 2014

Zu den faszinierendsten Projekten bei der Erforschung des Weltalls gehört die bereits im Jahr 2004 gestartete Mission Rosetta der Europäischen Weltraumorganisation ESA, die den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko untersuchen soll. Zum ersten Mal wird eine Raumsonde einem Kometen auf seinem Weg zur Sonne folgen und auf ihm landen.

Rosetta

Schluss mit dem Winterschlaf: Europäische Raumsonde Rosetta erwacht am Montag

17. Januar 2014

20. Januar 2014, Montagmorgen, 11 Uhr Mitteleuropäischer Zeit - für Rosetta heißt es dann: Aufwachen! Fast zweieinhalb Jahre lang flog die europäische Sonde mit Lander Philae an Bord "schlafend" auf ihr Ziel zu, den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko. Als erster Schritt klingelt nun der Wecker für Rosetta und ihre Instrumente. Am 28. März 2014 folgt der Weckruf für Lander Philae und seine Instrumente - dann wird auch im Kontrollraum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Spannung steigen. Die internationale Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA soll gleich zwei Premieren im Weltall absolvieren: Zum ersten Mal folgt eine Sonde einem Kometen auf seinem Weg in Richtung Sonne, und zum ersten Mal wird im November 2014 ein Landegerät auf einer Kometenoberfläche aufsetzen und vor Ort Messungen durchführen. Die Planetenforscher wollen so herausfinden, wie unser Sonnensystem entstanden ist - denn Kometen führen wie ein riesiger Kühlschrank das ursprünglichste Material in gefrorenem Zustand mit sich.

Schülerwettbewerb: Was passiert im Jahr 2114?

15. Januar 2014

Werden Menschen in 100 Jahren auf dem Mars gelandet sein? Haben wir dann vielleicht schon Kontakt mit Außerirdischen, die noch viel weiter entfernt auf einem anderen Planeten leben? Errichtet die Menschheit eine Kolonie mit Treibhäusern auf dem Mond? Wie schnell fliegen Raumschiffe in 100 Jahren und womit werden sie angetrieben? Und was ist mit Urlaub im All?

Die Kasei Valles auf dem Mars

Seit zehn Jahren den Geheimnissen des Mars auf der Spur

14. Januar 2014

Es herrschte Hochstimmung unter den Ingenieuren und Wissenschaftlern, als im Januar 2004 die ersten Bilder der deutschen Kamera auf der Raumsonde Mars Express auf den Bildschirmen im DLR-Institut für Planetenforschung zu sehen waren. Heute, zehn Jahre und über 12.600 Marsumrundungen später, funktioniert die HRSC immer noch so gut wie am ersten Tag.

Satellitendaten des DLR unterstützen bei der Rettung der "Akademik Shokalskiy"

9. Januar 2014

Zehn Tage saßen 74 Wissenschaftler und Touristen an Bord des russischen Forschungsschiffs "Akademik Shokalskiy" in der Antarktis fest. Starker Wind hatte Eisschollen in eine Bucht getrieben und das Schiff blockiert. Hochauflösende Satellitendaten des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) halfen bei der Beurteilung der Eissituation vor Ort.

DLR-Forscher machen erstmals Ursache von Hubschrauberlärm sichtbar

7. Januar 2014

Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus Göttingen und Braunschweig haben erstmals die Hauptursache für den Lärm eines fliegenden Hubschraubers sichtbar gemacht. Dafür führten sie teils abenteuerliche Flugexperimente durch - zuletzt in einem Steinbruch im Harz. Mit den gewonnenen Erkenntnissen eröffnen sich Möglichkeiten, Hubschrauber künftig deutlich leiser zu machen.

 
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