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Alle Jahrgänge

Deutsch-französische Klimamission Merlin bei der "COP 21"

8. Dezember 2015

Bei einem bilateralen Treffen anlässlich der UN-Klimakonferenz (COP 21) in Paris haben Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und Koordinatorin der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, und Thierry Mandon, Staatssekretär im französischen Ministerium für Bildung und Forschung, die Bedeutung und Rolle der satellitengestützten Erdbeobachtung zur Dokumentation und Erforschung des Klimawandels betont. Bei einer Pressekonferenz am 8. Dezember 2015 im französischen Pavillon haben die beiden Staatssekretäre im Beisein von Dr. Gerd Gruppe, Vorstandsmitglied des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), und Jean-Yves Le Gall, Präsident der französischen Raumfahrtagentur CNES, die deutsch-französische Klimamission Merlin (Methane Remote Sensing LIDAR Mission) vorgestellt. Diese soll ab 2020 die Methankonzentration in der Erdatmosphäre mit einer bislang unerreichten Genauigkeit messen.

Der Reaktor als Herzstück der Kalkspeicheranlage

Günstig, effizienter, nachhaltiger - thermochemischer Speicher reloaded

7. Dezember 2015

Energieforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben in Köln eine neuartige Anlage zur Speicherung von Energie in Betrieb genommen. Das Speichermaterial des im DLR entwickelten Verfahrens ist Kalk, der die Wärme durch eine endotherme Reaktion speichern kann. Solche thermochemischen Speicher haben das Potenzial, in Industrieprozessen und privaten Haushalten große Energiemengen einzusparen. Die Kalkspeicheranlage ist die Weiterentwicklung eines ersten Prototyps und kann Energie noch kostengünstiger und effizienter speichern.

Die Möglichmacher Teil 2 %2d Guido Petrat

Die Möglichmacher Teil 2 - Am Hebel der Zentrifuge

4. Dezember 2015

Guido Petrat betreut die Kurzarm-Humanzentrifuge am DLR-Standort Köln. Mit diesem Trainingsgerät der Forschungsanlage :envihab können die Einflüsse von erhöhter Schwerkraft auf den menschlichen Körper untersucht werden. Der längere Aufenthalt im All in Schwerelosigkeit birgt für Astronauten und Weltraumtouristen gesundheitliche Risiken. Künstliche Schwerkraft wäre für sie eine vielversprechende Gegenmaßnahme. Petrat war zunächst selbst Experimentator und ist jetzt dafür verantwortlich, dass die Wissenschaftler ihre Instrumente auf der Zentrifuge anbringen und ihre Messungen durchführen können. Auch in seiner Freizeit beschäftigt er sich gerne mit Technik und bastelt an seinem Chevrolet Blazer.

Überschwemmungen in Indien - DLR-Radarsatellit liefert Bilder zur Katastrophenhilfe

4. Dezember 2015

Im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu haben sintflutartige Niederschläge die bereits seit vier Wochen andauernden Überschwemmungen weiter verschärft. Es sind die stärksten Regenfälle seit Jahrzehnten in dieser Region. Die Seen haben bereits einen hohen Wasserstand und können kein weiteres Wasser aufnehmen. Aus diesem Grund hat die Indische Weltraumagentur ISRO (Indian Space Research Organisation) die International Charter on Space and Major Disasters (Charter) ausgelöst und um Hilfe gebeten.

Swingby

Hayabusa-2: Schwungholen an der Erde und wieder ab ins All

4. Dezember 2015

Die japanische Raumsonde Hayabusa-2 hat noch einmal Schwung an der Erde geholt und dabei auch ihre Bahn geändert. In den nächsten zweieinhalb Jahren wird sie auf ihr Ziel, den Asteroiden 1999 JU3, der mittlerweile auf den Namen Ryugu getauft wurde, zufliegen. Während des erfolgreichen Swingby-Manövers am 3. Dezember 2015 nahm die Navigationskamera an Bord auch Photos von der Annäherung an die Erde von 200000 Kilometer auf 30000 Kilometer auf. Den erdnächsten Punkt erreichte die Sonde um 11.08 Uhr mitteleuropäischer Zeit über Hawaii in einer Entfernung von nur 3090 Kilometern. Mit an Bord der Raumsonde ist der Lander Mascot des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der 2018 mit vier Instrumenten die Asteroidenoberfläche untersuchen und sich dabei hüpfend weiterbewegen wird. "Bei unseren Kontakten zu Mascot während des Flugs hat sich gezeigt, dass unser Lander die Reise bisher gut überstanden hat", sagt Christian Krause vom „Mascot Control Center“ des DLR in Köln.

Auf den Spuren von Albert Einstein: LISA Pathfinder erfolgreich gestartet

3. Dezember 2015

Am 3. Dezember 2015 ist die Sonde LISA Pathfinder um 5.04 Uhr Mitteleuropäischer Zeit an Bord einer Vega-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou (Französisch-Guyana) ins All gestartet. Mehr als zehn Jahre lang dauerte die Vorbereitung dieser ESA-Mission zur wissenschaftlichen Technologie-Erprobung, die einzigartige Anforderungen an Nutzlast und Sonde stellt.

Die Möglichmacher Teil 1: Gabin Ananou

Die Möglichmacher Teil 1 - Mit Afrika gemeinsam gegen den Klimawandel

26. November 2015

Gabin Ananou arbeitet für den DLR-Projektträger in Bonn. Hier werden wichtige Projekte verschiedener Ministerien fachlich und organisatorisch umgesetzt. Ananou betreut die Klimakompetenzzentren des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Afrika. Er koordiniert und organisiert Forschungsinitiativen gegen die negativen Folgen des Klimawandels und ist verantwortlich für eine gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen dem BMBF und den afrikanischen Partnerländern.

Ringen um mehr Bandbreite für die Erdbeobachtung

26. November 2015

Mobil telefonieren, schnelles Surfen im Internet, aktuelle Wetterdaten und Navigationsprogramme, die immer und überall verfügbar sind - Satelliten machen dies möglich. Eine wesentliche Rolle spielen hier Bandbreiten und Frequenzen, die alle drei bis vier Jahre auf der Weltfunkkonferenz verhandelt werden.

Atlas Pole

Erster Atlas von Zwergplanet Ceres veröffentlicht

25. November 2015

Am 1. Dezember 2014 zeigte sich Zwergplanet Ceres gerade einmal neun Pixel groß auf der Aufnahme der amerikanischen Dawn-Sonde. Seitdem haben die Wissenschaftler mehrere Tausend Fotos erhalten, die den Zwergplaneten mit seiner ungewöhnlich abwechslungsreichen Oberfläche zeigen. Aus 42 ausgewählten Fotos des so genannten "Survey Orbits", aus dem Dawn im Juni 2015 aus 4400 Kilometern Entfernung auf Ceres blickte, haben die Planetenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nun den ersten Atlas des Zwergplaneten erstellt und online gestellt. Am längsten dauerte dabei die Berechnung des dreidimensionalen Höhenmodells, bei dem die DLR-Forscher von insgesamt 12 000 Punkten auf Ceres die Höhe ermittelten. "Wichtig war es, Aufnahmen auszuwählen, die den Zwergplaneten komplett abdecken und bei einer gleichen Beleuchtung aufgenommen wurden", erläutert Dr. Thomas Roatsch vom DLR-Institut für Planetenforschung. "Wir haben dadurch ein einheitliches, homogenes Geländemodell berechnet." Dieses diente dann als Basis für die weitere Verarbeitung, bei der aus einzelnen Bildern ein globales Mosaik des Zwergplaneten erstellt wurde, aus dem wiederum die verschiedenen Karten für den Atlas abgeleitet wurden. Der Krater Kait, benannt nach einer asiatischen Getreidegöttin, wurde als Referenzkrater für den nullten Längengrad ausgewählt.

Überlebenskünstler unter Beobachtung

Suche nach Leben auf dem Mars: Irdische Überlebenskünstler weisen den Weg

25. November 2015

Der Planet Mars rückt zunehmend in den Fokus der internationalen Raumfahrt. Bei der Erforschung unseres Nachbarplaneten nimmt die Suche nach Leben einen besonderen Stellenwert ein. Eine grundlegende Voraussetzung um Spuren des Lebens zu erkennen ist, zu wissen wonach man suchen muss. Dieses Wissen zu vertiefen ist das Ziel der Astrobiologen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die gemeinsam mit internationalen Kollegen im Rahmen des Projektes MASE (Mars Analogues for Space Exploration) forschen. Die Projektgruppe tagt vom 23. bis 25. November 2015 beim DLR in Köln.

 
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