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Alle Jahrgänge

40 Jahre Energieforschung–das DLR blickt zurück

40 Jahre Energieforschung im DLR - Chronik mit historischen Videos und Bildern

21. Juni 2016

Nach 40 Jahren Energieforschung blickt das DLR zurück, trägt die wichtigsten Ereignisse zusammen und reichert diese mit spektakulärem Bild- und Videomaterial aus seinen Archiven an. Zum Stöbern aufbereitet finden Sie das Material in unserer interaktiven Chronik. Der Blick zurück zeigt auch, wie Energieforschung und Energiepolitik in Deutschland deutlich von gesellschaftlichen Entwicklungen, aber auch von Katastrophen beeinflusst wurden und dass wir uns derzeit in einem spannenden Transformationsprozess befinden.

MiroLab

DLR-Technologie für den Roboter-Einsatz am Operationstisch

21. Juni 2016

Der Chirurg sitzt an der Konsole, und Roboterarme setzen seine Kommandos mit höchster Präzision am Patienten um - führen exakte Schnitte aus, setzen Schrauben oder vernähen auf kleinstem Raum durchtrennte Adern. Dabei spürt der Arzt über seine Steuerung genau, was die Instrumentenspitzen am Roboter ausführen, so als ob er sie selbst in den Händen halten würde. Roboter und Mensch arbeiten gemeinsam Hand in Hand zusammen. "Unser Roboter MIRO erleichtert dem Chirurgen die Arbeit, indem er zum Beispiel leichte Ungenauigkeiten der menschlichen Handbewegungen herausfiltert oder Bewegungen des Chirurgen in verkleinertem Maßstab hoch präzise ausführt und so Operationen optimiert", betont Prof. Alin Albu-Schäffer vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Lizenz für den vom DLR entwickelten Medizinroboter MIRO wurde nun an das amerikanische Unternehmen Medtronics verkauft, das weltweit größte Medizintechnik-Unternehmen, das Technologien des DLR-Robotersystems für einen Medizinroboter weiterentwickeln und in den nächsten Jahren auf den Markt bringen möchte. Mit diesem Roboter will das Unternehmen zunehmend von der invasiven zur minimal-invasiven Operationstechnik übergehen.

Tim Peake

Astronaut Tim Peake: Von der Raumstation direkt ins :envihab des DLR

19. Juni 2016

Seine erste Nacht auf irdischem Boden nach sechs Monaten im All war für ESA-Astronaut Tim Peake nicht besonders lang: Zunächst musste er von der Internationalen Raumstation ISS bis nach Köln in die Forschungsanlage :envihab des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) reisen, anschließend führten die DLR-Mediziner unmittelbar nach seiner Ankunft die ersten medizinischen und wissenschaftlichen Untersuchungen durch. Für das Team des DLR ist Tim Peake nach dem Deutschen Alexander Gerst und dem Dänen Andreas Mogensen bereits der dritte Astronaut, der für diesen "Gesundheitscheck" nach Köln geflogen wurde. Um 11.15 Uhr mitteleuropäischer Zeit war Peake am 18. Juni 2016 nach einem dreistündigen Flug mit der Sojus-Kapsel in der kasachischen Steppe gelandet. Per Hubschrauber und Flugzeug ging es dann über Moskau nach Köln, wo er am 19. Juni 2016 gegen 3 Uhr landete.

Augenuntersuchung

Test auf Herz und Nieren für den Flug ins All

17. Juni 2016

Von den über 550 Astronauten, die im Weltall geflogen sind, waren nur knapp 60 Frauen. Die vier europäischen Raumfahrerinnen dieser kleinen Gruppe kamen aus England, Frankreich und Italien. Und Deutschland war bisher noch nicht mit einer Astronautin vertreten. Nun sucht das Unternehmen HE Space die erste deutsche Astronautin, die für zehn Tage auf der Internationalen Raumstation ISS leben und arbeiten soll. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt das Projekt und führt die psychologischen und medizinischen Untersuchungen der Bewerberinnen durch.

Pilotanlage von DLR und EnBW in Vaihingen/Enz

DLR und EnBW testen erfolgreich Pilotanlage zur Nutzung von Biomasse für dezentrale Energieversorgung

14. Juni 2016

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben gemeinsam mit der Energie Baden-Württemberg (EnBW) und weiteren Forschungspartnern erfolgreich eine Pilotanlage entwickelt und getestet, um Biomasse aus der Landschaftspflege – etwa Schnittgut und Holzabfälle – direkt vor Ort für die Energieversorgung zu nutzen. Dafür rüsteten sie ein bereits bestehendes Holzvergaserkraftwerk mit einer kleinen Turbine, einer sogenannten Mikrogasturbine, aus. Diese verfügt über eine spezielle Brennkammer, die es ermöglicht, das aus Biomasse gewonnene Gas sehr effizient und schadstoffarm zu verbrennen. Das Projekt zeigte, dass die Mikrogasturbine für die Gewinnung von Strom und Wärme aus Holzgas eine Alternative zum Gasmotor sein kann.

Kármánschen Wirbelstraße

Ehrung für bedeutenden Strömungsforscher

13. Juni 2016

Er war einer der bedeutendsten Strömungsforscher der Welt – Théodor von Kármán. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die ungarische Botschaft sowie Stadt und Universität Göttingen haben den gebürtigen Ungarn jetzt an der Stätte seiner größten wissenschaftlichen Erfolge, in Göttingen, geehrt. Prof. Rolf Henke, Vorstand Luftfahrt des DLR, der ungarische Generalkonsul Dr. Péter Ballai, Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler und der Vizepräsident der Universität Göttingen Prof. Ulf Diederichsen enthüllten an einem der Wohnhäuser des Physikers eine marmorne Gedenktafel. In einem anschließenden Kolloquium wurden Leben und Werk von Kármáns gewürdigt.

REXUS/BEXUS: Bewerbungsstart für Studentenexperimente auf Forschungsraketen und -ballons

13. Juni 2016

Der zehnte Wettbewerb des deutsch-schwedischen Studentenprogramms REXUS/BEXUS ist eröffnet: Vom 13. Juni bis zum Einsendeschluss am 17. Oktober 2016 können Studententeams deutscher Universitäten und Hochschulen spannende Vorschläge für die Forschung auf Stratosphärenballons oder Forschungsraketen beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einreichen.

Erfolgsgeschichte im DLR: 50 Jahre Kommunikations- und Navigations-Forschung

9. Juni 2016

Das Institut für Kommunikation und Navigation des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Fünf Jahrzehnte in denen für die Mitarbeiter des Instituts das Credo galt: gemeinsam loten wir Neues aus, verschieben Grenzen und sind Vorreiter für neue Technologien. Wie erfolgreich dies dem Institut seit seiner Gründung gelang, zeigt die Beteiligung an zahlreichen bahnbrechenden Entwicklungen und Projekten der Luft- und Raumfahrt. Am 09. Juni 2016 feierten die Mitarbeiter zusammen mit zahlreichen Gästen den goldenen Geburtstag des Instituts, das in Oberpfaffenhofen und in Neustrelitz beheimatet ist. Neben einem Kolloquium zu Ehren des Institutsgründers Philipp Hartl und der Möglichkeit sich bei einem Laborrundgang von den aktuellen Projekten des Instituts zu überzeugen, rundete ein offizieller Festakt mit einem Grußwort aus dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie die Feierlichkeiten ab. Im Rahmen des Festaktes unterzeichneten die Vorstandsvorsitzende des DLR Prof. Pascale Ehrenfreund und der Vorsitzende der Geschäftsführung der Firma Tesat-Spacecom GmbH & Co. KG einen Kooperationsvertrag. Gegenstand der Kooperation ist die Zusammenarbeit bei der Weiterentwicklung optischer Freiraumkommunikationstechnologien für Weltraumanwendungen.

Down Under: Fliegende Sternwarte SOFIA mit drei Instrumenten in Neuseeland

7. Juni 2016

SOFIA ist - nach 2013 und 2015 - zum dritten Mal in Neuseeland unterwegs: Am 6. Juni 2016 um 1.37 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (11.37 Uhr Ortszeit) ist die fliegende Sternwarte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA am Flughafen von Christchurch gelandet. Bereits am 9. Juni startet SOFIA zum ersten Wissenschaftsflug der diesjährigen Kampagne in der Südhemisphäre.

Lücken in Stromversorgung möglich: DLR und IER untersuchen Versorgungssicherheit und Kapazitätsentwicklung in Süddeutschland bis 2025

6. Juni 2016

Ein stetig wachsender Anteil an zeitlich schwankenden erneuerbaren Energien, der Ausstieg aus der Kernenergie und die sinkende Wirtschaftlichkeit vieler konventioneller Kraftwerke – der Energiesektor erlebt in Deutschland einen einschneidenden Wandel. Im Zuge zweiter Studien hat das Institut für Technische Thermodynamik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit dem Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart untersucht, im welchem Maß die Versorgungssicherheit mit Strom in den kommenden Jahren gewährleistet werden kann. Die Wissenschaftler analysierten dabei die Entwicklung in Süd- und Gesamtdeutschland sowie den europäischen Nachbarländern.

 
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