Deutsch-Niederländische Forschung im Bereich Faserverbundleichtbau verlängert

Mittwoch, 11. März 2015

Autoplay
Info an
Info aus
Informationen
Schließen
Vollbild
Normal
zurück
vor
{{index}}/{{count}}
Tipp:
<Escape>, um fullscreen zu beenden.
  • Unterzeichnung des Abkommens zwischen DLR und NLR
    Unterzeichnung des Abkommens zwischen DLR und NLR

    DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke und der Generaldirektor des NLR Michel Peters unterzeichnen am DLR-Standort Braunschweig das Verlängerungsabkommen über die weitere gemeinsame Forschungsarbeit im Bereich Leichtbauproduktionstechnologie.

  • DLR%2dZentrum für Leichtbauproduktionstechnologie in Augsburg
    DLR-Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie in Augsburg

    Der neue Gebäudekomplex des DLR-Zentrums für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) am Standort Augsburg wurde im Mai 2013 eröffent. Die Architektur der Laborhalle im linken Gebäudeteil ist einem Flugzeughangar nachempfunden.

  • Der Gebäudekomplex des CFK%2dNORD in Stade
    Der Gebäudekomplex des CFK-NORD in Stade

    Gesamtansicht des umfangreichen Gebäudekomplexes des CFK-NORD in Stade. Einen großen Bereich darin nimmt das neue DLR-Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) ein. Die neue Einrichtung ist ein wichtiger Schritt zur starken Etablierung von Faserverbundwerkstoffen im Flugzeugbau.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Nationale Luft- und Raumfahrtlabor der Niederlande (NLR) haben ihre Forschungskooperation im Bereich Faserverbundleichtbau um zwei weitere Jahre bis Ende 2016 verlängert. Im Rahmen der Zusammenarbeit werden Produktionstechniken für Leichtbaukomponenten weiterentwickelt. Bauteile aus faserverstärktem Kunststoff (CFK) sind zunehmend im Flugzeugbau sowie im Verkehrssektor für eine umweltfreundliche Mobilität im Einsatz. CFK-Komponenten sparen Gewicht, Treibstoff und damit CO2-Emissionen.

Gemeinsame Nutzung von Laboren und Großforschungsanlagen

"In den vergangenen zwei Jahren haben wir ein solides Fundament für die  gemeinsame Forschung zur Leichtbauproduktionstechnologie von morgen geschaffen", sagt DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke. "Darauf wollen wir nun aufbauen und die Themen automatisierte Faserablagetechnologie, robotergestützte Fertigungsmethoden, Autoklavtechnologie, Großserienbauteile sowie virtuelle Prozessplanung und -steuerung noch stärker in den Mittelpunkt der gemeinsamen wissenschaftlichen Arbeit rücken." Beide Partner betreiben Labore und Großforschungsanlagen zur Entwicklung von Leichtbauteilen und deren Fertigung. Die Kooperation zwischen DLR und NLR eröffnet die gegenseitige Nutzung von Forschungsanlagen zur gemeinsamen Weiterentwicklung der CFK-Technologie. Ein enger fachlicher Austausch findet auch bei Computersimulationen der Produktionsprozesse von faserverstärktem Kunststoff statt. Bereits im Juni 2013 hatten DLR und NLR ein erstes Abkommen über die Zusammenarbeit im Bereich Faserverbundleichtbau unterzeichnet.

Die CFK-Forschung des DLR ist im Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik und im DLR-Institut für Bauweisen und Strukturtechnologie beheimatet. Am Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) wird die Forschung zur wirtschaftlichen Herstellung von Leichtbaustrukturen gebündelt. Das ZLP ist eine nationale Einrichtung des DLR mit zwei Standorten - Augsburg und Stade. Die Forschungsschwerpunkte der Standorte ergänzen sich technologisch und bilden den Abschluss der Prozesskette von den Werkstoffen bis zur automatisierten Produktion. Grundlagenforschung und angewandte Forschung bis hin zu Prototypen gehen Hand in Hand.

Zusammenarbeit mit Tradition

Die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen DLR und NLR hat eine lange Tradition. Bewährt arbeiten beide Partner im Rahmen der Deutsch-Niederländischen-Windkanäle (DNW) zusammen. Neben Großbritannien und Frankreich sind sie für ihre Länder am Europäischen Transsonischen Windkanal (ETW) in Köln beteiligt. Zudem haben DLR und NLR die Forschungsallianz AT-One etabliert, die sich Fragen des Luftverkehrsmanagements vor dem Hintergrund des weltweit wachsenden Flugverkehrs widmet.

Zuletzt geändert am:
15.12.2015 12:57:14 Uhr

Kontakte

 

Falk Dambowsky
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Media Relations

Tel.: +49 2203 601-3959

Fax: +49 2203 601-3249