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Die DLR-Wissenschaftspreisträger 2017 im Porträt

Freitag, 1. Dezember 2017

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  • DLR%2dWissenschaftspreis 2017 für Dr. Heiko Richter
    DLR-Wissenschaftspreis 2017 für Dr. Heiko Richter

    Dr. Heiko Richter wurde für ein Messgerät, das atomaren Sauerstoff im Weltall aufspüren kann, mit dem DLR-Wissenschaftspreis 2017 ausgezeichnet. (vrnl): Christine Kolmar, Klaus Hamacher, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands und Dr. Heiko Richter.

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    DLR-Wissenschaftspreis 2017 für drei Strömungsforscher

    Für den partikelgenauen Einblick in Strömungen erhalten drei DLR-Forscher den DLR-Wissenschaftspreis. (vlnr): Christine Kolmar, Klaus Hamacher, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands, Dr. Andreas Schröder, Dr. Daniel Schanz und, Sebastian Gesemann.

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    DLR-Wissenschaftspreis.jpg

•Schwerpunkt(e): Luftfahrt, Raumfahrt, Digitalisierung

Ein Messgerät, das atomaren Sauerstoff im Weltall aufspürt und ein Verfahren, das einen dreidimensionalen Einblick in turbulente Strömungen ermöglicht. Die Wissenschaftler hinter diesen beiden Entwicklungen werden mit dem Wissenschaftspreis 2017 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ausgezeichnet. Der Preis für  herausragende Forschungsprojekte wird von einer unabhängigen Jury mit internationalen Experten aus Forschung und Industrie vergeben. Wir stellen hier die DLR-Wissenschaftler und ihre Arbeit vor.

Atomaren Sauerstoff im Weltall aufspüren

Dr. Heiko Richter vom DLR-Institut für Optische Sensorsysteme in Berlin wird für die Entwicklung eines Lokal-Oszillators geehrt. Das Messgerät kommt auf dem Spektrometer GREAT auf der fliegenden Sternwarte Sofia zum Einsatz. Damit gelingt es, atomaren Sauerstoff im Frequenzbereich von 4,7 Terraherz im Weltall aufzuspüren. Das chemische Element ist für Astronomen von Bedeutung, weil es eine wichtige Rolle bei der Sternentstehung spielt. Die Jury zeichnet Heiko Richter aus, weil er mit dem Messgerät einen technologischen Durchbruch erreicht hat, mit dem das Spektrometer GREAT für lange Zeit die Weltspitze dieser Art von Analyseeinrichtungen darstellt. Sein Messgerät liefert Astronomen weltweit Daten zur Entstehung von Sternensystemen.

Dreidimensionaler und partikelgenauer Einblick in turbulente Luftströmungen

Dr. Daniel Schanz, Sebastian Gesemann und Dr. Andreas Schröder vom DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik in Göttingen erhalten den DLR-Wissenschaftspreis für eine Messtechnik, die es erlaubt, einzelne Partikel in Strömungen dreidimensional im Bild zu verfolgen. Mit ihrem Verfahren können die Forscher das Verhalten von einigen 100.000 Partikeln in turbulenten Strömungen zeitgleich analysieren. Damit lassen sich viele Fragen der Aerodynamik in der Luftfahrt- und der Verkehrsforschung beantworten. Die Jury urteilte, dass die Arbeiten des Forscherteams mit ihrer sogenannten "Shake the box Technik" und einem dazu entwickelten Algorithmus die Messtechnik revolutionieren. Zudem, so die Juroren weiter, ist das Verfahren hervorragend geeignet, verlässliche Validierungsdaten für numerische Simulationen zu liefern.

Zuletzt geändert am:
01.12.2017 11:25:53 Uhr

Kontakte

 

Dorothee Bürkle
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Media Relations, Energie und Verkehr

Tel.: +49 2203 601-3492

Fax: +49 2203 601-3249