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Omegahab: Mini-Ökosystem wieder zurück auf der Erde

22. Mai 2013

Nach 30 Tagen im All ist am 19. Mai 2013 um 9:12 Uhr Ortszeit (12:12 Uhr MESZ) die unbemannte russische BION-M1-Rückkehrkapsel mitten in einem Sonnenblumenfeld in Südrussland gelandet. Damit ging für die deutschen Wissenschaftler das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geförderte Mini-Ökosystem-Projekt "Omegahab" mit einem lachenden und einem weinenden Auge zu Ende: Noch nie haben Tiere eine längere Zeitspanne alleine in einem höheren Orbit verbracht. Doch in 575 Kilometern Höhe gab es allerdings auch Verluste: Einige Bewohner des Mini-Aquariums haben die Weltraum-Reise leider nicht überlebt.

Stagnation bei den Low Cost Fliegern: Neue Nischen aber weniger Strecken

Stagnation bei den Low Cost Fliegern: Neue Nischen aber weniger Strecken

21. Mai 2013

Anfang 2013 zeigt sich ein spürbarer Rückgang im Low Cost Segment des Luftverkehrs. Nur noch 423 Strecken in und ab Deutschland wurden in diesem Winter von den Billigfliegern bedient. Ein Negativrekord, der unter den Werten aus dem Krisenwinter 2009 liegt. Allerdings: Die Anzahl der angebotenen Low Cost Flüge bleibt weitgehend stabil und der Marktanteil stagniert bei 32 Prozent. Kleine Airlines besetzen neue Nischen auf Strecken nach Osteuropa, in den Nahen Osten und nach Nordafrika. Aktuell gibt es Low Cost Angebote in 40 europäischen Ländern. Diese und weitere aktuelle Ergebnisse zur Entwicklung der Günstigflieger enthält der nun erschienene "Low Cost Monitor 1/2013" (LCM). Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) veröffentlicht den Bericht seit 2006 jeweils im Frühling und Herbst.

Die Region Sulci Gordii

Erdrutsche und Lavaströme am Olympus Mons

17. Mai 2013

Gewaltige Erdrutsche, Lavaströme und tektonische Kräfte haben diese beeindruckende Landschaft entstehen lassen, die auf den aktuellen Bildern der vom DLR betriebenen HRSC-Kamera an Bord der Raumsonde Mars Express zu sehen ist.

Viel(e) Wirbel in der Luft: DLR-Versuchsflüge für Wirbelschleppenwarnsystem erfolgreich abgeschlossen

15. Mai 2013

Hinter fliegenden Flugzeugen entstehen Verwirbelungen in der Luft. Die Vorhersage dieser sogenannten Wirbelschleppen soll für mehr Sicherheit und gesteigerte Effizienz im Flugverkehr sorgen. In Flugversuchen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig hat ein Forschungsteam im März und April die Entwicklung eines Wirbelschleppenwarnsystems untersucht. Im Rahmen des DLR-Projekts "Wetteroptimierter Luftverkehr" wurden erste Systemtests mit den Forschungsflugzeugen ATRA, einem modifizierten Airbus A320, und der Dassault Falcon erfolgreich abgeschlossen.

Einzigartige Großanlage: Eröffnung des Zentrums für Leichtbauproduktionstechnologie ZLP

14. Mai 2013

DLR und Fraunhofer feiern gemeinsam die Einweihung der neuen Leichtbau-Forschungsplattform in Augsburg: Am 14. Mai 2013 hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) den Standort Augsburg der neuen Forschungseinrichtung "Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie" (ZLP) eröffnet. Am ZLP arbeitet das DLR in einer engen Kooperation mit der "Forschungsgruppe Integrierter Leichtbau" (FIL) des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie (ICT) zusammen, das unmittelbar benachbart ist. Die Eröffnung erfolgte unter der Schirmherrschaft von Martin Zeil, Stellvertretender Ministerpräsident des Freistaats Bayern und Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie – gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR, Dr. Kurt Gribl, Oberbürgermeister der Stadt Augsburg, und Prof. Dr. Heinz Voggenreiter, Direktor der DLR-Institute für Bauweisen- und Konstruktionsforschung und für Werkstoff-Forschung.

REXUS 13 und 14 - Studenten starten Experimente zu Weltraummüll und -strahlung

10. Mai 2013

Wie kann Weltraummüll schneller entsorgt werden? Wie ist das Weltraumwetter? Am 9. Mai 2013 startete um 6.00 Uhr MESZ vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Schweden die REXUS-13-Forschungsrakete mit vier Studenten-Experimenten an Bord, um diese und andere Fragen zu klären.

Vega%2dRakete

Aus dem Weltall den Flugzeugen folgen

3. Mai 2013

Wenn am 4. Mai 2013 um 4.06 Uhr morgens (Mitteleuropäische Sommerzeit) der europäische Satellit PROBA-V mit einer Vega-Rakete ins All starten soll, um die Vegetation zu beobachten, ist ein weiterer Passagier mit an Bord - der behält allerdings die Flugzeuge im Blick. Der Empfänger des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ortet die ADS-B-Signale (Automatic Dependance Surveillance - Broadcast) der Flugzeuge mit einer speziellen Antenne, während der Trägersatellit in 820 Kilometern Höhe um die Erde kreist. Die Wissenschaftler wollen in den nächsten zwei Jahren so erstmals testen, ob eine lückenlose Beobachtung von Flugrouten möglich ist. Bisher ist das in nicht Radar überwachten Gebieten nicht möglich. Die Ortung aus dem Weltall soll diese Lücke schließen.

SoziRob: Mensch und Roboter meistern Isolation spielend

2. Mai 2013

Wie verhalten sich Menschen, wenn sie in der Isolation auf Roboter treffen? Sind Emotionen im Spiel? Können Roboter auf soziale Kommunikation eingestellt werden? Sind die "sozialen" Roboter Nao und Flobi geeignet, um Menschen zu Sport und Spiel zu animieren? Könnten Roboter Astronauten aus emotionalen Tiefs während Langzeitmissionen holen? Um diese Fragen zu beantworten, hat das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Universität Bielefeld beauftragt, das Forschungs- und Entwicklungsprojekt SoziRob zur Mensch-Maschine-Interaktion (MMI) durchzuführen.

Weniger Wirbel an Flughäfen: DLR testet neues Verfahren zur Entschärfung von Wirbelschleppen

30. April 2013

Wirbelschleppen zwingen Piloten kleinerer und mittlerer Flugzeuge bisher einen Sicherheitsabstand von rund zehn Kilometern zu vorausfliegenden schwereren Maschinen einzuhalten. Bald könnten bei gutem Wetter bis zu doppelt so viele Verkehrsflugzeuge eine Landebahn anfliegen, ohne sich gegenseitig zu gefährden. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben am 29. und 30. April erstmals ein Verfahren unter realen Flugbedingungen erprobt, das die potentiell gefährlichen Wirbelschleppen beim Anflug auf die Landebahn deutlich schneller zerfallen lässt. Dafür verwendeten sie eine patentierte Konfiguration parallel angeordneter Bodenplatten sowie ein lasergestütztes Wirbelschleppenmesssystem.

Wie funktionieren Gleichgewichtssinn und Satelliten in Schwerelosigkeit?

26. April 2013

Es ist eine europaweit einzigartige Forschungsplattform - der umgebaute Airbus A300 Zero G der französischen Firma Novespace. Von seinem Heimatflughafen in Bordeaux aus ist das Flugzeug am 23., 24. und 25. April 2013 mit jeweils 35 Wissenschaftlern und elf Experimenten an Bord Richtung Atlantik gestartet.

D2%2dMission

D2-Mission vor 20 Jahren: Krallenfrösche und Kristalle in der Schwerelosigkeit

25. April 2013

26. April 1993, 18.51 Uhr Mitteleuropäischer Zeit. "Go for Spacelab activities", verkündet das Mission Control Center der NASA. Fast zwei Monate hatten die deutschen Astronauten Hans Schlegel und Ulrich Walter und ihre amerikanischen Kollegen warten müssen, bis mit diesem Kommando endlich ihre D2-Mission im All beginnen konnte. Undichte Feststoffraketen, Ladebuchttüren, die nicht schließen wollten, oder auch ein geplatzter Hydraulikschlauch hatten bereits mehrmals für Verschiebungen des jeweiligen Starttermins gesorgt. Am 22. März schließlich war es ein fehlerhaftes Ventil, das den Bordcomputer den Start noch abbrechen ließ, während die Haupttriebwerke bereits gezündet waren. Die D2-Mission, bei der im Spacelab 88 Experimente in der Schwerelosigkeit durchgeführt werden sollten, stellte alle Beteiligten auf eine harte Geduldsprobe. Der erfolgreiche Start brachte schließlich die Wende: Bereits auf dem Weg ins Weltall führten Schlegel und Walter die ersten medizinischen Experimente durch. Im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hieß es in den nächsten zehn Tagen "Schichtdienst rund um die Uhr", denn alle Experimente wurden von dort überwacht und gesteuert.

Hans Schlegel

Astronaut und Versuchskaninchen in einem

25. April 2013

1993, während der zweiten deutschen Spacelab-Mission D2, umkreiste Astronaut Hans Schlegel 160 Mal die Erde und führte dabei als Nutzlastspezialist die zahlreichen internationalen Experimente durch. Für Schlegel war es der erste Flug ins Weltall. Im Interview erinnert er sich 20 Jahre später daran, wie die Mission startete, welche Experimente ihm in besonderer Erinnerung geblieben sind und wie die Arbeit im Weltraum-Labor ist.

Wissenschaft hautnah erleben - Girls'Day 2013 beim DLR

23. April 2013

Warum fliegt ein Flugzeug? Wie erzeugt man aus Sonne Strom? Und wie baut man eigentlich ein besonders leichtes Auto? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten die mehr als 300 Schülerinnen, die zum Girls'Day am 25. April 2013 in sieben Standorte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gekommen waren. Seit dem Start der bundesweiten Aktion im Jahr 2001 beteiligt sich das DLR am größten Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen. Die Mädchen konnten in den Forschungsalltag hineinschnuppern und sich ein Bild vom Berufsleben der DLR-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler machen.

Nachhaltigkeit im All: Wie man Weltraummüll erkennen und vermeiden kann

22. April 2013

Vom 22. bis zum 25. April 2013 veranstaltet die Europäische Weltraumorganisation ESA im Raumflugkontrollzentrum ESOC in Darmstadt die 6. Europäische Konferenz über Weltraummüll (Space Debris).

Lift-off: Mini-Ökosystem und Mini-Satelliten auf dem Weg ins All

19. April 2013

Es ist eine von Wissenschaftlern und Technikern mit Spannung erwartete Premiere. Am 19. April 2013 hat eine Sojus-Rakete den ersten Nachfolger der langjährigen russischen Forschungssatellitenreihe BION erfolgreich ins All befördert: "BION-M1" ist um 12 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (16 Uhr Ortszeit) vom russischen Weltraumbahnhof in Baikonur gestartet.

Wissen, wo der Zug ist: DLR, Niedersachsen und Alstom beschließen Förderung intelligenter Zuginformationsplattform

19. April 2013

Mit dem Aufbau der intelligenten Informationsplattform IRMI soll Bahnfahren einfacher werden. Im Rahmen der Zusammenarbeit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), des Landes Niedersachsen und dem Zughersteller ALSTOM werden bis Ende 2014 insgesamt zwei Millionen Euro in das Projekt investiert. Zur Unterstützung des Vorhabens hat am Freitag, 19. April, in Hannover Olaf Lies, der Niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Förderbescheide in Höhe von 660.000 Euro übergeben. "Alstom und das DLR machen mit IRMI den öffentlichen Personennahverkehr intelligenter und damit noch attraktiver", so Olaf Lies.

DLR%2dGasturbinenprüfstand läuft nun auch mit Wasserstoff

DLR-Gasturbinenprüfstand läuft nun auch mit Wasserstoff

19. April 2013

Beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln schreitet der Ausbau der Großanlagen für die Flugantriebs- und Kraftwerksforschung weiter voran. Am 19. April 2013 wurden gleich zwei neue Anlagen eingeweiht. Ein System zur Wasserstoffversorgung sowie ein moderner Hochdruckverdichter unterstützen ab sofort die Entwicklung neuer, sparsamer und leistungsstarker Gasturbinen für Luftfahrt und Energietechnik.

AMS

Auf der Suche nach Antimaterie

18. April 2013

Die ersten Ergebnisse des Alpha-Magnet-Spektrometers (AMS) liegen vor, 20 Milliarden kosmische Teilchen hat die "Kamera" im Weltall in den ersten 18 Monaten aufgezeichnet - und dennoch ist das nur ein ganz kleiner Schritt. "Bisher haben wir ja erst rund acht Prozent der Daten", erläutert Prof. Stefan Schael von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen. Das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geförderte Projekt steht noch ganz zu Beginn seiner Betriebszeit. "Wir gehen von einer Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren aus." Klar ist bisher eines: AMS hat eine ungewöhnlich hohe Anzahl Positronen und somit von Antimaterie-Teilchen beobachtet. Das könnte ein Hinweis auf die Existenz Dunkler Materie sein. Als nächsten Schritt wollen die Wissenschaftler den Protonen, dem Helium, Bor und Karbon auf die Spur kommen. Letztendlich wollen die Wissenschaftler eines wissen: Woraus besteht das Universum? "Das Puzzle ist erst dann gelöst, wenn wir alle Bausteine verstanden haben", sagt der deutsche Projektleiter.

Katastrophenhilfe: DLR übernimmt Vorsitz in der internationalen Charta

16. April 2013

Im Notfall unbürokratisch helfen: Darum geht es den 15 Raumfahrtagenturen, die sich in der "International Charter Space and Major Disasters" zusammengeschlossen haben.

TEXUS 50: Jubiläum für Deutschlands Forschungsraketen-Programm

12. April 2013

Es ist das weltweit längste Raketenprogramm für Forschung in Schwerelosigkeit und feiert heute ein Jubiläum: 35 Jahre nach der ersten TEXUS-Mission im Dezember 1977 ist die 50. TEXUS-Rakete am 12. April 2013 um 6:25 Uhr MESZ vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden erfolgreich in den Weltraum gestartet.

 
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