Der rasche Ausbau der erneuerbaren Energien ist ein Kernelement der Energiewende. Um Grundlast und Regelleistung zu garantieren, braucht es ergänzend zu Windkraft und Photovoltaik weitere flexibel regelbare und gleichzeitig CO2-freie Energiequellen.
Vom 22. bis 25. Mai 2012 präsentiert sich das Robotik und Mechatronik Zentrum (RMC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf der internationalen Leitmesse für Automation und Mechatronik, der Automatica in München. Insgesamt 15 Exponate zeigen einen Teil des gegenwärtigen Spitzenportfolios des RMC – aus den Querschnittsbereichen Raumfahrtrobotik, Medizinrobotik und industrielle Assistenzrobotik. Mehrmals täglich finden dazu Live-Demonstrationen für alle Fachbesucher statt – in der Halle B3 am Stand 520/521 des DLR. Im Folgenden eine Auswahl der wichtigsten Exponate:
Die einzelnen Akteure am Flughafen wie Flugsicherungen, Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber arbeiten mit jeweils eigenen Systemen und sind kaum vernetzt. Im Projekt Total Airport Management Suite (TAMS) haben Wissenschaftler des DLR gemeinsam mit Partnern aus der Industrie diese Problematik untersucht und ein System entwickelt, bei dem alle Einzel-Systeme integriert, Störquellen angezeigt und Lösungsvorschläge geliefert werden – und das erstmalig sowohl land- als auch luftseitig verzahnt.
Fast 15 Jahre lang war eine 58-Jährige US-Amerikanerin infolge eines Hirnschlages gelähmt. Mithilfe eines vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelten Roboterarms, den sie über ein Implantat in ihrem Hirn steuerte, konnte sie dann zum ersten Mal wieder alleine aus einer Flasche trinken. Die DLR-Wissenschaftler stellen die Ergebnisse nun in der Zeitschrift "Nature" vor.
Ein vom DLR Raumfahrtmanagement gemeinsam mit dem Freistaat Bayern geförderte Verbundprojekt "Valles Marineris Explorer" soll in Simulationen und praktischen Versuchen auf der Erde Navigationslösungen finden, mit denen ein Schwarm aus Bodenfahrzeugen und Flugeinheiten in tiefen Kratern und Schluchten fremder Planeten nach Leben suchen kann.
Zum "richtigen" Planeten hat es nicht ganz gereicht: Trotzdem zeigt Vesta, der mit 530 Kilometern Durchmesser zweitmassivste Asteroid unseres Sonnensystems, zahlreiche Eigenschaften eines Planeten. Das ist eines von mehreren bedeutenden Ergebnissen der NASA-Mission Dawn, die am 11. Mai 2012 im Wissenschaftsmagazin SCIENCE veröffentlicht werden.
Erste Ergebnisse mit dem deutschen GREAT-Empfänger an Bord des Flugzeug-Observatoriums SOFIA wurden nun in der europäischen Astronomie-Zeitschrift "Astronomy & Astrophysics" veröffentlicht.
Neue Bilder der HRSC-Kamera auf der Mars Express-Sonde zeigen zahlreiche ausgetrocknete Flusstäler und mehrere ehemalige Kraterseen in der Region Acidalia Planitia. Sie sind ein weiterer Beleg dafür, dass es für einen längeren Zeitraum Wasser auf der Marsoberfläche gab. Solche Gebiete sind insbesondere für die Suche nach mikrobiellem Leben interessant, das sich unter diesen Umständen dort entwickelt haben könnte.
Insekten vollbringen wahre fliegerische Meisterleistungen: Wenn Heuschrecken große Strecken überbrücken oder Motten über Blumen schweben, können Aerodynamiker nur staunen. Darum haben Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit der Universität Oxford und der Messtechnik-Firma LaVision den Flug von Heuschrecken und Motten in einem Windkanal in Göttingen untersucht. Modernste Messtechnik machte die Luftströmung hinter den Tieren in bislang unerreichter dreidimensionaler Auflösung sichtbar. Die Erkenntnisse bringen Ingenieure dem Bau von Mikro-Flugzeugen näher, die eines Tages ähnlich wie Insekten fliegen sollen.
Warum fliegt ein Flugzeug? Wie erzeugt man aus Sonne Strom? Und wie baut man eigentlich ein besonders leichtes Auto? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten mehrere hundert Schülerinnen, die zum Girls'Day am 26. April 2012 ins Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gekommen waren.
Alpine und polare Flechten könnten auch auf dem Mars leben. 34 Tage simulierten Planetenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Bedingungen auf dem Mars und setzten verschiedene Mikroorganismen dieser Umgebung aus. "Die Flechten und Bakterien zeigten in diesem Zeitraum auch unter Marsbedingungen messbare Aktivitäten und betrieben Photosynthese", sagt DLR-Wissenschaftler Dr. Jean-Pierre de Vera. Vor allem in Felsnischen, Fissuren und Ritzen des simulierten Marsbodens passten sich die Mikroorganismen an die Umgebung an. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass durch solche Anpassungsstrategien Leben auch in den Nischen auf dem Mars möglich ist.
Wenn Janine Schneider durch die Hallen der Werkstoffprüfung führt, dann leuchten ihre Augen – sie fühlt sich sichtlich wohl zwischen den langen Reihen von Testanlagen. Dass sie hier arbeiten wollte, wusste sie in dem Moment, als sie die Räume des DLR-Instituts für Werkstoff-Forschung in Köln zum ersten Mal betrat. Während eines Ausfluges als Studentin. In unserer Porträt-Reihe "Menschen im DLR" stellen wir die Werkstoff-Ingenieurin vor.
Am 24. April 2012 begeht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) das Jubiläum "100 Jahre Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt (DVL) - 100 Jahre Luftfahrtforschung in Berlin." Ab 19.00 Uhr können Sie hier einen Livestream der Veranstaltung sehen.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt auf der diesjährigen Hannover Messe vom 23. bis 27. April zahlreiche Exponate aus seinen verschiedenen Forschungsbereichen. Beteiligt sind das Institut für Technische Thermodynamik, das Institut für Fahrzeugkonzepte sowie das Technologiemarketing des DLR. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden in Halle 6 (Stand B23), in Halle 27 (Stand E70 und C66), in der Demonstration Area sowie in Halle 2 (Stand D36) vorgestellt.
Die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus, Deutschlands höchstgelegene Forschungsstation auf 2650 Metern, nur knapp 300 Meter unterhalb der Zugspitze, vernetzt sich mit drei weiteren Observatorien im Alpenraum. Ziel dieses "Virtuellen Alpenobservatoriums": der Austausch von Daten zur Klimaforschung sowie gemeinsame wissenschaftliche Projekte. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) baut dafür das Datenanalysezentrum der Forschungsstation aus und schließt es an das Höchstleistungsrechenzentrum Garching und das vom Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum betriebene Weltdatenzentrum für Fernerkundung der Atmosphäre (WDC-RSAT) an. Unterstützt wird das virtuelle Alpenobservatorium mit einer Million Euro vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit.
Der Mond bleibt ein faszinierendes Forschungsziel für Wissenschaftler aus aller Welt. Das DLR-Institut für Planetenforschung veranstaltet in Kooperation mit dem Lunar Science Institute der amerikanischen Weltraumbehörde NASA am 19. und 20. April 2012 im Forum Adlershof in Berlin ein zweitägiges Mond-Symposium. 170 Teilnehmer, vor allem aus Europa, den USA, Japan und Russland, tauschen sich zu den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen über den Erdtrabanten aus. Prof. Ralf Jaumann, Leiter der Abteilung Planetengeologie des DLR-Instituts für Planetenforschung, erklärt in einem kurzen Interview, worum es bei diesem europäischen Spitzentreffen der Mond-Forscher geht.
Bis zu 2000 Schwingungen in der Sekunde auf dem Schütteltisch und zwei Umdrehungen in der Sekunde auf dem Spin-Tisch überstand der Flugkörper Shefex II (Sharp Edge Flight Experiment) im April 2012. Bei diesen Tests wurden zum letzten Mal die Bedingungen simuliert, denen das Raumfahrzeug während des Starts im Sommer 2012 ausgesetzt sein wird. Mit Shefex erforschen die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), wie ein Raumfahrzeug nach einem Flug ins Weltall möglichst sicher und kostengünstig wieder in die Erdatmosphäre eintreten kann.
Das Cover der aktuellen Ausgabe des DLR-Magazins 133 zeigt die Startanlage und eine Sojus-Rakete am Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana.
Der Umbau der Energieversorgung ist möglich und langfristig sogar von enormem wirtschaftlichem Nutzen. Dies zeigen die Zukunftsszenarien einer aktuellen Studie, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit weiteren Forschungseinrichtungen im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) durchgeführt hat. Bei einem stabilen und dynamischen Ausbau der erneuerbaren Energien kann der tiefgreifende Umbau der Energieversorgung gelingen.
In der Vulkanregion Tharsis können zahlreiche ungewöhnliche Landschaftsphänomene beobachtet werden. Die vom DLR betriebene HRSC-Kamera auf der Raumsonde Mars Express nahm eine Reihe von geradlinigen Bruchstrukturen auf, entlang deren Verlauf sich Ketten von bis zu 1500 Meter tiefen Trichtern gebildet haben. Über die Entstehung dieser Trichterketten sind sich die Marsforscher noch uneins.