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Alle Jahrgänge

Thomas Dekorsy neuer Direktor des DLR-Instituts für Technische Physik

30. Mai 2016

Seit Mitte April 2016 leitet Prof. Dr. Thomas Dekorsy das DLR-Institut für Technische Physik an den Standorten Stuttgart und Lampoldshausen. Zuvor forschte und lehrte der promovierte Physiker als Professor für Experimentalphysik an der Universität Konstanz und war stellvertretender Sprecher des Centrums für Angewandte Photonik, eines durch die Exzellenzinitiative geförderten interdisziplinären Forschungszentrums.

Zwei Pioniere der Luftfahrt

Lilienthal-Gleiter trifft A380

30. Mai 2016

125 Jahre Luftfahrt in einem Bild vereint: Zu einer außergewöhnlichen Begegnung zweier einmaliger Flugzeuge ist es in Hamburg Finkenwerder gekommen: Ein Nachbau des ersten Serienflugzeuges der Welt von Otto Lilienthal vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) traf auf das größte Passagierflugzeug der Geschichte, den Airbus A380.

DLR auf der ILA 2016: Forschungsflugzeuge, Feuermelder aus dem All und 125 Jahre Menschenflug

27. Mai 2016

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) präsentiert sich auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA Berlin Air Show vom 1. bis zum 4. Juni 2016 mit aktuellen Projekten und Forschungsergebnissen aus den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt und Energie. Das DLR ist auch 2016 wieder einer der größten institutionellen Aussteller und wird auf rund 700 Quadratmetern in Halle 4, im Space Pavilion, am Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Halle 2 und im ILA CareerCenter Einblicke in seine Forschungsarbeit geben. Auf dem Außengelände der ILA präsentiert das DLR verschiedene Flugzeuge und einen Hubschrauber aus seiner Forschungsflotte sowie einen exakten Nachbau des bekanntesten Fluggleiters von Otto Lilienthal, der vor 125 Jahren als erster Mensch in einem Flugzeug geflogen ist.

TanDEM%2dX%2dHöhenmodell von Gletschern in Spitzbergen

DLRmagazin 150 - Sehen, wie sich die Welt verändert

24. Mai 2016

Die Welt wandelt sich und längst nicht alles nehmen wir wahr. Die Augen von Satelliten sehen mehr. Sie zeigen, was nicht verborgen bleiben darf: Schäden durch Naturgewalten oder auch die Folgen heutiger menschlicher Gewalt für die Weltkulturerbestätte Palmyra. Wissenschaft erweitert das Blickfeld.

Satellit Eu:CROPIS

Eu:CROPIS: Gewächshäuser für Mars und Mond

24. Mai 2016

Die Umsetzung einer Weltraummission ist wie ein Rennen in Etappen - nur wenn erste Modelle eines Satelliten erfolgreich getestet wurden, fällt der Startschuss für den Bau des eigentlichen Flugmodells. Für den Satelliten Eu:CROPIS des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der zwei Gewächshäuser im All unter Mond- und Marsbedingungen betreiben wird, ist dieser nächste Meilenstein nun erreicht: Der Bau des Flugmodells kann beginnen. Die Ziellinie liegt dabei bereits fest – in der zweiten Jahreshälfte 2017 sollen der Satellit und seine wissenschaftliche Nutzlast mit der Falcon 9 von Space-X in Richtung All starten. "Bis Frühjahr 2017 werden wir im DLR Bremen das Flugmodell bauen und ausgiebig für den Flug testen", erläutert Ingenieur Hartmut Müller, Projektleiter für den Bau des Satelliten am DLR-Institut für Raumfahrtsysteme.

Was hält das Auto der Zukunft zusammen? – DLR erforscht Fügetechniken für Sandwichstrukturen

24. Mai 2016

Das Thema Leichtbau spielt für das Fahrzeug von morgen eine wichtige Rolle: Ungefähr zwei Drittel des Kraftstoffverbrauchs hängen direkt vom Fahrzeuggewicht ab. Am Institut für Fahrzeugkonzepte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart arbeiten Wissenschaftler im Zuge des Meta-Projekts Next Generation Car (NGC) intensiv an neuartigen Leicht- und Hybridbauweisen und setzen dabei beispielsweise auf Fahrzeugkonzepte in Sandwichbauweise. Im Forschungsprojekt PuVerSand (Entwicklung von Konzepten und Auslegungsstrategien zum punktförmigen Verbinden von innovativen, strukturell tragenden Sandwichstrukturen) entwickelt die Forscher mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie die dazu benötigten Fügekonzepte.

EDEN ISS%2dGewächshaus

Zum Gemüseanbau in die Antarktis

23. Mai 2016

Mit einem ersten Workshop in niederländischen Gewächshäusern ist für Paul Zabel seine eigentliche Mission gerade wieder etwas näher gerückt: Der Ingenieur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird ab Dezember 2017 an der Neumayer-Station III in der Antarktis ein Jahr lang in einem eigens konstruierten Container Salat, Gurken, Kräuter und Tomaten ziehen - und hat dafür zunächst einmal gelernt, wie man Pflanzen pflegt, erntet und vermisst. Mit dem Projekt EDEN ISS wollen die Wissenschaftler so dicht wie möglich an eine Langzeitmission ins Weltall herankommen: ein isolierter Standort, eine kleine Crew, die in der Abgeschiedenheit zusammenlebt, und eine Versorgungslage, in der frisches Obst und Gemüse auf dem Speiseplan sehr willkommen sind. Dafür wird aus dem Ingenieur zumindest teilweise ein Bauer, der täglich 300 Meter bis zu seinem Container-Gewächshaus stapft, um dort mit künstlichem Licht und effektiven Nährstofflösungen - dafür allerdings ohne Erde - Lebensmittel zu ziehen.

Schwerpunktversuche im Lilienthalgleiter

Tests im Windkanal bestanden – Jetzt untersucht das DLR Lilienthals Flugkünste

20. Mai 2016

Der Nachbau des ersten Serienflugzeuges der Welt von Otto Lilienthal hat seinen Test im Windkanal bestanden. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wiesen die aerodynamische Qualität der Konstruktion des Flugpioniers nach. In weiteren Untersuchungen in Göttingen soll geklärt werden, welche Rolle die Manövrierfähigkeit des Gleiters beim tödlichen Absturz Lilienthals gespielt haben könnte.

Bundeskanzlerin Merkel besucht DLR und ESA in Köln

18. Mai 2016

Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte am 18. Mai 2016 das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Europäische Astronautenzentrum (EAC) der Europäischen Weltraumorganisation ESA in Köln. Die Kanzlerin kam auf Einladung des deutschen ESA-Astronauten Dr. Alexander Gerst und informierte sich über die europäische Kometenmission Rosetta, das DLR_School_Lab sowie die Untersuchungs- und Trainingsmöglichkeiten für Astronauten in der medizinischen Forschungseinrichtung ":envihab" des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin und im EAC. Während des Besuchs der Kanzlerin verkündete ESA-Generaldirektor Prof. Jan Wörner, dass Alexander Gerst ab Mai 2018 für eine zweite Langzeitmission zur Internationalen Raumstation ISS ausgewählt wurde.

Billigflug-Check: Trendwende im Geschäft mit den günstigen Flugtickets

18. Mai 2016

Unterschiedliche Strategien der Airlines führen zu einer veränderten Angebotslandschaft im Billigflug-Sektor: Statt das Streckennetz weiter auszubauen, flogen die betrachteten Billig-Fluggesellschaften mehr Flüge auf weniger angebotenen Strecken. Während Ryanair sein Angebot im deutschen Markt aufstockt, bietet Germanwings/Eurowings erstmalig auch Low Cost Flüge auf Langstrecken, wie Amerika und Asien, an. Das - und vieles mehr - geht aus den Analysen der Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hervor, die im aktuellen Low Cost Monitor 2016 aufgeführt sind.

Katastrophenmanagement mit PHAROS

PHAROS: Systemlösung für Katastrophen­management bei Waldbränden in Katalonien erfolgreich demonstriert

18. Mai 2016

Die Erde bebt, Flüsse treten über die Ufer, Tsunamis verwüsten Küstenregionen. Natur- und menschgemachte Katastrophen treffen unsere hochtechnisierte Gesellschaft immer empfindlicher. Die derzeit existierenden Krisenmanagementsysteme haben den Nachteil, dass man sie nicht flexibel an die jeweilige Situation anpassen kann. Gefahren und Katastrophen haben einen ähnlichen Ablauf aber sind doch jeweils unterschiedlich. Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wurde jetzt ein multifunktionales Krisenmanagmentsystem entwickelt das diesen Umstand berücksichtigt. PHAROS (Project on a Multi-Hazard Open Platform for Satellite Based Downstream Services) unterstützt Krisenmanager, Einsatzleiter und Helfer in jeder Phase der Katastrophenbewältigung. Das System ist als offene Service-Plattform aufgebaut und kann an die jeweiligen Gegebenheiten flexibel angepasst werden. Hierfür greift das System auf Technologien der Erdbeobachtung aus dem All, der Satellitenkommunikation und –navigation zurück. Erdbeobachtungsdaten, Messungen von Sensoren, Simulationswerkzeuge und Kommunikationstechniken werden in einer einzigen Plattform zusammengebracht.

Mit dem eLastenrad auf Kurierfahrt durch die Innenstadt

Lastenräder im Wirtschaftsverkehr haben Potenzial

12. Mai 2016

Lastenräder können in Innenstädten einen beträchtlichen Teil des Wirtschaftsverkehrs leise und umweltschonend abwickeln. Verkehrsforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben untersucht, welche Potenziale für eine Fahrradnutzung im Wirtschaftsverkehr bestehen und wie diese gefördert werden können. Die Studie wurde am 12. Mai 2016 der parlamentarischen Staatssekretärin im BMVI und Koordinatorin der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik, Dorothee Bär, übergeben.

Lilienthal%2dGleiter im Windkanal

125 Jahre Menschenflug - DLR und BMWi würdigen Otto Lilienthal

12. Mai 2016

Vor 125 Jahren - im Frühjahr 1891 - unternahm Otto Lilienthal in Derwitz bei Berlin die ersten erfolgreichen Flüge mit einem selbst entworfenen und gebauten Gleitflugzeug. Sein Erfolg beruhte dabei nicht nur auf der Beobachtung des Vogelflugs, sondern auch auf systematischen aerodynamischen Studien, die er ab 1866 mit Unterstützung seines Bruders Gustav unternahm. Seine Methoden werden bis heute in der Aerodynamik angewandt - zum Beispiel mit dem "Lilienthal Polar-Diagramm", das Auftrieb und Widerstand eines Flügels in Beziehung setzt.

Wettbewerb INNOspace Masters 2016: Gewinner überzeugen mit neuen Ideen für die Raumfahrt

5. Mai 2016

Ein drahtloser Satellit, innovative Laserkommunikations-Technologien für das Weltall und ein Universaladapter für die Raumfahrt - dies sind nur einige der Gewinner-Beiträge beim ersten INNOspace Masters Wettbewerb des Raumfahrtmanagements im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Der Ideenwettbewerb hatte unter dem Stichwort "Satellite 4.0" dazu aufgerufen, neue Vorschläge und Konzepte für die Raumfahrt der Zukunft (New Space Economy) zu entwickeln.

Besuch im DLR_School_Lab Köln

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft besucht das DLR in Köln

4. Mai 2016

Luft-und Raumfahrtmedizin, Nachwuchsförderung, Energieforschung und Neuerungen im Bereich der Antriebstechnik waren Themen, über die sich die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, bei ihrem Besuch des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am 4. Mai 2016 informierte. Klaus Hamacher, stellvertretender Vorsitzender des DLR-Vorstands, begrüßte sie auf dem Gelände in Köln. Zuvor hatte sich die Ministerpräsidentin im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) mit dem deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst über dessen Aufenthalt auf der Internationalen Raumstation (ISS) unterhalten.

Feierliche Einweihung der Tri-Band-Bodenstation am DLR-Standort Neustrelitz

4. Mai 2016

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) schlägt ein neues Kapitel der Erdbeobachtung auf. Der Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommerns Erwin Sellering und die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Pascale Ehrenfreund gaben am 4. Mai 2016 den Startschuss für den Betrieb der Tri-Band-Bodenstation in Neustrelitz.

HALO im Flugversuch: Turbulenzen, Schwingungen und neue Verfahren

4. Mai 2016

Turbulenzen und Wirbelschleppen sollten Flugzeuge normalerweise tunlichst vermeiden… Doch mit normalen Bedingungen hat Forschung wenig zu tun. Testpiloten und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind in Flugversuchen gezielt in Luftwirbel geflogen, um numerische Modelle und ein neues Online-Monitoringverfahren zur sofortigen Bewertung der aeroelastischen Stabilität zu prüfen. Im Projekt iLOADS wird an der Betriebsgrenze des Forschungsflugzeugs HALO (High Altitude LOng Range Research Aircraft) geforscht, um so die Kapazitäten für wissenschaftliche Instrumentierungen auszuloten. Dank der Ergebnisse lassen sich zukünftige Forschungsmissionen noch gewinnbringender durchführen.

Erst laut dann leise %2d Girls'Day 2016

Girls'Day 2016: Wie funktioniert eigentlich…?

29. April 2016

Einen Tag lang experimentieren, Forschungsanlagen besichtigen, die Arbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus nächster Nähe erleben: Die Teilnehmerinnen des Girls'Day erlebten am 28. April 2016 einen spannenden Tag beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Insgesamt sieben DLR-Standorte beteiligten sich am "Mädchenzukunftstag" und boten den Schülerinnen Einblicke in die Forschungsbereiche Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Sicherheit und Verkehr. Außerdem konnten die Schülerinnen in den DLR_School_Labs selbst als Nachwuchs-Forscherinnen tätig werden.

Allianz für eine engere Zusammenarbeit

28. April 2016

Das Spektrum reicht von der Raumfahrt bis hin zur Mikrobiologie - inhaltlich sind die elf Forschungseinrichtungen in Bremen durchaus unterschiedlich, gemeinsam verfolgen sie jedoch das Ziel, abgestimmte Forschungsstrategien zu erarbeiten, Wissenschaftsressourcen und -infrastrukturen auszubauen, Hürden ihrer gemeinsamen Nutzung abzubauen und ein abgestimmtes Wissenschaftsmarketing zu betreiben. Um die bereits bestehende enge Zusammenarbeit zu verstärken, unterzeichneten die Partner am 27. April 2016 die Vereinbarung "U Bremen Research Alliance". "Über die bestehenden bilateralen Vereinbarungen wird nun ein multilaterales Dach gelegt. Damit sind wir wieder einen Schritt weiter", betont Prof. Andreas, Rittweger, Leiter des DLR-Instituts für Raumfahrtsysteme in Bremen.

Ein durchtrennter Krater in Memnonia Fossae auf dem Mars

Ein "durchtrennter" Krater in Memnonia Fossae

28. April 2016

Die aktuellen Aufnahmen der DLR-Kamera HRSC zeigen einen Teil der Region Memnonia Fossae auf dem Mars. Dieses Netz von Grabenbrüchen befindet sich westlich der Vulkanregion Tharsis. Sie sind sie das Ergebnis von tektonischen Spannungen in der Marskruste.

 
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