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Alle Jahrgänge

Haushaltsauschuss des Bundestages bewilligt Mittel für den Aufbau weiterer DLR-Institute

11. November 2016

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner gestrigen Sitzung die Bewilligung von finanziellen Mitteln in Höhe von 42 Millionen Euro für den Aufbau von sechs neuen Instituten für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beschlossen.

DLR zum fünften Mal für Chancengleichheit ausgezeichnet

10. November 2016

Bereits zum fünften Mal in Folge hat der TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. das DLR für sein herausragendes Gleichheitsmanagement ausgezeichnet. Am 9. November 2016 nahmen Patricia Femppel, Leiterin der DLR-Organisationseinheit Diversität und Chancengleichheit (komm.) und Karin Eichentopf, DLR-Beauftragte für Chancengleichheit (komm.) das "TOTAL E-QUALITY"-Prädikat entgegen.

Geschicklichkeitstest in der Schwerelosigkeit

9. November 2016

In der Schwerelosigkeit erreicht der Mensch nicht immer dieselbe Geschicklichkeit wie auf der Erde - nicht einmal mit Übung. Ein Phänomen, das in der bemannten Raumfahrt bekannt aber nicht entschlüsselt ist: Was ist der Grund für die verminderte Hand-Auge-Koordination im All, und wie können Leistungseinbußen ausgeglichen werden? Zusammen mit Kosmonauten auf der Internationalen Raumstation ISS haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) deshalb eine achtwöchige Experimentreihe gestartet. Hierbei kommt der Kontur-2-Joystick des DLR-Instituts für Robotik und Mechatronik zum Einsatz, der sich seit Juli 2015 auf der ISS befindet. Das System ist kraftreflektierend und ermöglicht dank Telepräsenz-Technologie die feinfühlige Fernsteuerung von robotischen Systemen, so als ob der Bediener selbst vor Ort wäre. Letztes Jahr wurden mehrere Experimente zur Steuerung von Robotern auf der Erde mit dem Kontur-2-Joystick auf der ISS erfolgreich abgeschlossen. Zuletzt konnte das Projektteam im Dezember 2015 mit einem feinfühligen "Tele-Handshake" zwischen ISS und Erde diese Technologie erfolgreich demonstrieren.

Globale UV-Karten an Lizenzpartner BASF übergeben

9. November 2016

Solare ultraviolette Strahlung, kurz UV-Strahlung, ist aufgrund ihrer Wellenlänge unterhalb von 400 Nanometern für den Menschen zwar nicht sichtbar, ihre Auswirkungen jedoch umso mehr. UV-Strahlung kann zum Beispiel unsere Haut schneller altern lassen, aber auch Materialien, insbesondere Kunststoffe, werden unter Einwirkung von UV-Strahlung porös. Die Haut können wir auf vielfältige Weise schützen, zum Beispiel durch entsprechende Kleidung oder mit Hilfe von Sonnenschutzmitteln. Für den UV-Schutz von Kunststoffen bedient man sich Lichtschutzmitteln, die als Additive beigegeben werden. Diese werden schon während der Produktion dem Kunststoff beigemischt und wirken ähnlich wie eine Sonnenmilch. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen haben nun einen umfangreichen Satz globaler Karten erstellt, welche die für die Kunststoffzersetzungen relevante UV-Strahlungsdosis in allen Regionen der Welt anzeigt. Mit Hilfe dieser Karten können Unternehmen die Dosierung der Additive optimieren und so ein regional angepasstes, robusteres Produkt anbieten. Der global tätige Chemiekonzern BASF hatte die Karten beim DLR angefragt und diese nun zur exklusiven Nutzung in Lizenz genommen.

3. STERN-Kampagne mit Höhenrekord für studentische Raketen

8. November 2016

Die Erleichterung und Freude war groß: Am 8. November 2016 ist um 10.30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit die Experimentalrakete HEROS3 (Hybrid Experimental Rocket Stuttgart) vom schwedischen Raumfahrtzentrum Esrange erfolgreich gestartet und stellte - mit rund 30 Kilometern Höhe - einen neuen europäischen Höhenrekord unter studentischen Raketen auf.

Effiziente Fahrzeuge, CO2-freie Kraftstoffe und nachhaltige Mobilität

8. November 2016

Effizienz und erneuerbare Energien sind die Hauptstrategien für einen vollständig treibhausgasfreien Verkehr - eine der Voraussetzungen, um die Klimaschutzziele zu erreichen, die sich Deutschland mit der Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens gegeben hat. Diese können kostengünstig realisiert werden, wenn vor allem in den Städten alternative Verkehrsmittel zum Einsatz kommen und weniger Verkehr vom Verbrennungsmotor abhängt.

Das EDEN ISS%2dGewächshaus wird ab Dezember 2017 den antarktischen Bedingungen trotzen.

Antarktis-Gemüse für die Raumfahrt: Gewächshaus für den Südpol entsteht

4. November 2016

Der Speiseplan von Polarforschern in der Antarktis löst meist wenig Begeisterung aus. Oft gibt es nur haltbare Vorratsware, insbesondere im Polarwinter, wenn die Forscher für Monate von der Außenwelt abgeschnitten sind. Ende kommenden Jahres soll sich das ändern, wenn das EDEN ISS-Gewächshaus die deutsche Polar-Station Neumayer III mit frischem Obst und Gemüse versorgt. Dabei soll auch erprobt werden, wie frische pflanzliche Nahrungsmittel auf der Raumstation ISS und später bei Missionen zu Mond und Mars kultiviert werden können. Nun ist der nicht ganz alltägliche Antarktis-Container beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Bremen eingetroffen. Der Umbau zum autarken Biotop für Salat, Kräuter, Gurken und vielleicht sogar Erdbeeren hat begonnen. Währenddessen bereitet sich DLR-Forscher Paul Zabel bereits auf seine außergewöhnliche Mission am Ende der Welt vor.

Rendezvous mit einem Fremdsatelliten

3. November 2016

Mit einem ganz besonderen Ziel ist ein einzigartiger Versuch am German Space Operation Center (GSOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gestartet. Das Experiment AVANTI (Autonome Visuelle Anflug-Navigation und Target Identifikation) soll zeigen, wie ein Satellit einen Flugkörper im All erkennen und autonom daran heranfliegen kann. Diese Fähigkeit wird in der Zukunft notwendig, um alte und inaktive Satelliten sowie Weltraumschrott im Weltall einzufangen und auf eine sichere Umlaufbahn zu bringen. Dazu nutzen die Wissenschaftler den vor kurzem gestarteten Kleinsatelliten BIROS und den von ihm ausgesetzten Nanosatelliten BEESAT-4. Die Technologie für das Experiment ist dabei auf BIROS stationiert, der den "Fänger"-Satelliten darstellen soll. Der kleine BEESAT-4 dient im Versuch als "inaktiver" Satellit.

Acheron Fossae: Die Gräben des "Totenflusses" auf dem Mars

3. November 2016

Diese Bilder der vom DLR betriebenen hochauflösenden Stereokamera HRSC (High Resolution Stereo Camera) an Bord der europäischen Raumsonde Mars Express zeigen den westlichen Teil von Acheron Fossae, einem System tektonischer Grabenbrüche auf dem Mars.

Weltrekord in der optischen Freiraum-Datenübertragung

3. November 2016

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben einen neuen Rekord in der Datenübertragung per Laser aufgestellt: 1,72 Terabit pro Sekunde über eine Freiraumdistanz von 10,45 Kilometer – dies entspricht einer Übertragung von 45 DVDs pro Sekunde. Damit könnten weite Teile der heute noch unterversorgten ländlichen Gebiete Westeuropas mit Breitbandinternet versorgt werden. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt den Internetzugang mit hohen Datenraten auch außerhalb der Ballungsgebiete zu ermöglichen und wollen zeigen, wie dies mit Satelliten möglich ist“, erklärt Prof. Christoph Günther, Direktor des DLR-Instituts für Kommunikation und Navigation.

ACARE: EU-Luftfahrtakteure beraten neue Forschungsagenda

2. November 2016

Am 26. Oktober 2016 tagte die Generalversammlung des Advisory Council of Aviation Research (ACARE) unter Vorsitz von Prof. Rolf Henke, Luftfahrtvorstand des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Das Gremium bringt die führenden Vertreter der europäischen Luftfahrtbranche aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Gemeinsam erarbeiten sie die Leitlinien der europäischen Luftfahrtforschungsstrategie für morgen.

Buckelwal als Vorbild für Windräder: DLR-Forscher gewinnt Innovationspreis

27. Oktober 2016

Windräder können nach dem Vorbild von Buckelwalen effizienter und leiser werden: die Idee eines Göttinger DLR-Forschers ist jetzt vom niedersächsischen Umweltministerium preisgekrönt worden. Dr. Holger Mai erhielt den vom Ministerium gestifteten Sonderpreis Umwelt im Rahmen des Innovationspreises des Landkreises Göttingen.

Kräne intelligenter steuern. Den Borkenkäfer bekämpfen - Neue Ideen in der Satellitennavigation und Erdbeobachtung

27. Oktober 2016

Herausragende und innovative Nutzungsideen zur Satellitennavigation und zur Erdbeobachtung aufzeigen und voranbringen – das ist das Ziel der beiden Ideenwettbewerbe "European Satellite Navigation Competition (ESNC)" und "Copernicus Masters". Das Deutsche Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) kürt auch in diesem Jahr je einen Spezialpreis-Gewinner.

Reallabor Schorndorf: Projekt für bedarfsorientierten Nahverkehr gewinnt Mercedes-Benz Vans als Partner

24. Oktober 2016

Ein digital gestütztes Buskonzept, das ohne feste Haltestellen auskommt und den Nahverkehr an die individuellen Ansprüche der Nutzer anpasst – mit diesem Ziel ist das Projekt Reallabor Schorndorf im Februar gestartet. Die Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wollen in den nächsten drei Jahren gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft, Industrie und Verwaltung das dazu benötigte Konzept entwickeln, im Pilotversuch umsetzen und auswerten. Mit Mercedes-Benz Vans unterstützt ab sofort auch ein weltweit tätiger Hersteller von Transportern das Projekt als Kooperationspartner.

Ab in die Wüste: Rover SherpaTT und Coyote III absolvieren "Weltraummission" in Utah

24. Oktober 2016

Eine vierwöchige "Weltraummission" in der Halbwüste Utahs: Dieser Feldtestkampagne des Projekts Field Trials Utah (FT-Utah) stellen sich ab dem 24. Oktober 2016 die Rover SherpaTT und Coyote III. In dem unwegsamen, marsähnlichen Testareal unweit der Kleinstadt Hanksville im Süden des US-Bundesstaates müssen sie nicht nur Dauer- und Belastungstests über sich ergehen lassen - sie sollen auch ein künstliches Missionsszenario erfolgreich absolvieren.

Gemeinsam für die Maritime Sicherheit

20. Oktober 2016

Das 21. Jhd. wird ein maritimes Jahrhundert sein. Der globalisierte Handel, wachsende Handelsströme und eine stetig wachsende Weltbevölkerung werden zu einer verstärkten Nutzung der Küstengebiete wie auch der Ozeane als Lebens-, Transport-, Produktions- und Verkehrsraum führen. Darüber hinaus ist der maritime Raum wichtige Ressource und Standort für die Energie- und Rohstoffgewinnung sowie für die Erzeugung von Nahrung und in einigen Regionen auch Trinkwasser. Dabei spielen die bevorstehenden Herausforderungen vor allem für die Exportnation Deutschland eine wichtige Rolle.

Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik besucht DLR

20. Oktober 2016

Cybersicherheit ist in einem Zeitalter immer stärkerer Digitalisierung ein hochaktuelles Thema, speziell die Sicherheit kritischer Infrastrukturen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist dabei die zuständige Bundesbehörde. Um sich über die Forschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in diesem Bereich zu informieren, besuchte Arne Schönbohm, Präsident des BSI, den Standort Oberpfaffenhofen. Dort wird in mehreren Instituten an Konzepten für beispielsweise sicherere Datenübertragung geforscht.

Geologisch junge Lavaströme an den Flanken des Venusvulkans Idunn Mons

18. Oktober 2016

Die europäische Orbitermission Venus Express lieferte über acht Jahre, zwischen 2006 und 2014, eine enorme Fülle an Messdaten und Aufnahmen von der Atmosphäre und Oberfläche des Schwesterplaneten der Erde. Anhand von spektroskopischen Messungen in Wellenlängen des nahen Infrarot haben Wissenschaftler im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) an den Flanken von Idunn Mons, einem Vulkan auf der Südhalbkugel der Venus mit 200 Kilometern Basisdurchmesser, Anomalien in den Messungen identifiziert, die auf Spuren von jungem Vulkanismus auf der Venus hindeuten. "Es ist uns gelungen, einzelne Lavaströme zu identifizieren und ihre Ausdehnung zu kartieren, die an der Caldera am Gipfel des Vulkans ihren Ausgang nehmen und sich über die Ostflanke erstrecken" sagt Piero d’Incecco vom DLR-Institut für Planetenforschung, der seine Forschungsergebnisse auf der gemeinsamen Konferenz der Division for Planetary Sciences (DPS) der American Astronomical Society und des European Planetary Science Congress im kalifornischen Pasadena vorstellte. "Die Daten deuten stark darauf hin, dass der Vulkan in geologisch jüngerer Zeit aktiv war". D’Incecco und seine Kollegen wendeten dabei einen technischen Kniff an. "Wir kombinierten die Infrarotmessungen von Venus Express mit den räumlich viel höher aufgelösten topographischen Radardaten der NASA-Mission Magellan, die den Planeten zwischen 1990 und 1992 aus einer Umlaufbahn kartierte. Durch die Kombination der Datensätze zweier unterschiedlicher Missionen ist es zum ersten Mal die Kartierung einer noch vor kurzem aktiven vulkanischen Struktur auf einem anderen Himmelskörper als der Erde gelungen".

Zukunft Radar: Nutzen und Potenziale von TerraSAR-X und TanDEM-X in der Wissenschaft

17. Oktober 2016

Die deutschen Satellitenmissionen TerraSAR-X und TanDEM-X prägen seit 2007 und 2010 die internationale Forschungslandschaft mit einzigartigen Erdbeobachtungsdaten. Wissenschaftliche Nutzer aus der ganzen Welt sind am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen zusammengekommen, um im Rahmen des „TerraSAR-X und TanDEM-X Science Meetings“ die aus den Daten gewonnenen Ergebnisse auszutauschen und Anforderungen an künftige Fernerkundungstechnologien zu formulieren. In rund 200 Präsentationen offenbart sich vom 17. bis 20. Oktober 2016 der neueste Stand der Forschung – aus den Bereichen Glaziologie, Hydrologie, Permafrost, Meereis, Hangrutschung, Landwirtschaft, Wald, Vulkanologie, Küsten und Ozeane, Georisiken und Methoden zur Erstellung digitaler Geländemodelle. Begleitend dazu stellt der TanDEM-X Blog des DLR Vorträge aus dem „Science Meeting“ vor und skizziert, in welcher Weise die Daten der zwei Radarmissionen Forscher weltweit unterstützen.

Die Mischung macht’s - Studie zur Effizienz von Solartechnologien vorgestellt

14. Oktober 2016

Wie entwickeln sich die Technologien zur Erzeugung von Strom aus Solarenergie in den kommenden Jahrzehnten? Welche Technologie ist die wirtschaftlichste? Welche Chancen bietet die Kombination aus mehreren Systemen? - Eine Studie unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat die zukünftige Entwicklung von photovoltaischen und solarthermischen Kraftwerken bis zum Jahr 2030 untersucht. Die Ergebnisse wurden vom 11. bis 14. Oktober 2016 auf der SolarPACES Konferenz in Abu Dhabi vorgestellt.

 
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