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Alle Jahrgänge

Trendcheck Günstigflieger: Das Langstreckengeschäft nimmt Fahrt auf

7. Oktober 2016

Norwegian Air und Eurowings steuern zunehmend Ziele außerhalb Europas an, Ryanair mischt den deutschen Markt weiter auf und baut derweil die Marktführer-Positionen innerhalb Europas aus. Dabei verhalten sich die Ticketpreise unterschiedlich. Das Streben der Ryanair auf größeren Flughäfen zu expandieren scheint mit steigenden Entgelten seinen Preis zu haben. Dagegen sinken beispielsweise bei der vorwiegend von kleineren Flughäfen agierenden Wizzair die Verbraucherkosten. Diese Ergebnisse stehen im nun erschienenen "Low Cost Monitor 2/2016" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Der Bericht wird seit nun zehn Jahren jeweils im Frühling und Herbst veröffentlicht.

Auf Sichtkontakt zur Wiesn

7. Oktober 2016

Das größte Volksfest der Welt versetzt München jedes Jahr wieder in einen Ausnahmezustand. Organisatoren, Sicherheits- und Rettungskräfte vor Ort sind bei derartigen Großveranstaltungen auf schnelle Lageinformationen zum Beispiel aus der Luft angewiesen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt, wie dies aus der Luft geschehen kann und hat hierfürdas Oktoberfest mit dem DLR-Forschungsflugzeug Dornier DO 228-212 überflogen und mit einem Kamerasystem des DLR fotografiert. Die große Menge an Bilddaten wurde dabei mit Hilfe des optischen Systems Free-Space Experimental Laser Terminal II (FELT II) optisch direkt zur Bodenstation in Oberpfaffenhofen übertragen. Neben dem erfolgreich getesteten Zusammenspiel zwischen Kamerasystem und optischem Datenlink dienen die gewonnenen Daten des Wiesnüberflugs als wertvolle Datengrundlage für die Analyse von Veranstaltungen mit großem Menschenaufkommen.

Fortschritt in der solaren Wasserstoffproduktion

7. Oktober 2016

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben in einem europäischen Kooperationsprojekt ein wichtiges Projekt zur CO2-freien industriellen Herstellung von Wasserstoff abgeschlossen. Am Solarturm des DLR-Instituts für Solarforschung in Jülich wurde eine Anlage zur Spaltung von Schwefelsäure – einem Schritt der thermochemischen Wasserstofferzeugung - erfolgreich getestet. Die Anlage bildet in ihrer Größe die Brücke zwischen dem Labormaßstab und der industriellen Anwendung.

BEXUS 22/23: Mit Forschungsballonen in der Atmosphäre neue Technologien testen

5. Oktober 2016

Am 5. Oktober 2016 um 15.33 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) ist der Forschungsballon BEXUS 22 vom schwedischen Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Schweden in Richtung Stratosphäre gestartet. Bereits einen Tag später soll BEXUS 23 folgen.

Neue Weltkarte in 3D: Globales Höhenmodell TanDEM-X fertiggestellt

4. Oktober 2016

Die neue dreidimensionale Karte der Erde ist fertig. Metergenau zeigen sich jetzt die Berggipfel und Talebenen der ganzen Welt auf einen Blick. Im Rahmen der Satellitenmission TanDEM-X ist ein globales Höhenmodell entstanden, das im Vergleich zu anderen globalen Datensätzen unübertroffen genau ist und auf einer einheitlichen Datenbasis beruht. Die rund 150 Millionen Quadratkilometer Landoberfläche wurden aus dem All von Radarsensoren abgetastet. "TanDEM-X hat ein neues Kapitel in der Fernerkundung aufgeschlagen. Die Technologie zum Radarbetrieb von zwei Satelliten im engen Formationsflug ist nach wie vor einzigartig – und war der Schlüssel für die hochgenaue Neuvermessung der Erde. Damit hat das DLR seine Vorreiterrolle unter Beweis gestellt und die Voraussetzungen für den nächsten großen Entwicklungsschritt in der satellitengestützten Erdbeobachtung geschaffen - für die angestrebte Radarmission Tandem-L", sagt Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) Prof. Pascale Ehrenfreund.

Taxi-Flottenversuch in Berlin - DLR testet neues Verfahren zur Erfassung von städtischen Verkehren

4. Oktober 2016

Durch die Erfassung aktueller Verkehrsdaten lässt sich der Verkehr im städtischen Raum punktgenau steuern. Dazu testet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in einem Taxi-Flottenversuch in Berlin ein neues Sensorsystem, das Verkehrsdaten aus dem fahrenden Fahrzeug heraus detektiert.

Selbst vom Absturz lernen: Schüler starten Mini-Satelliten

1. Oktober 2016

Einmal einen selbstgebauten Satelliten mit einer Rakete starten - dieser Traum hat sich am 28. September 2016 für 46 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland erfüllt. Beim dritten deutschen CanSat-Wettbewerb starteten sie in Rotenburg bei Bremen ihre Miniatursatelliten. Bei der Siegerehrung am 30. September 2016 wurden die Gewinner gekürt. Sieger ist das Team "Recognize" vom Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Bremen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Teams "ComCon" vom Ökumenischen Gymnasium Bremen und "Earth_TU_Radios" vom DLR_School_Lab der TU Dresden.

Die Mission Rosetta ist beendet. Um 13.19 Uhr (MESZ) setzte die Sonde auf dem Kometen 67P auf.

Schlussakkord für Rosetta

30. September 2016

Die Sonde Rosetta hat heute um 13:19 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit ihr letztes Signal zur Erde gefunkt - mit dem Aufprall auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko endete die ESA-Mission. Von Lander Philae hatte sich das internationale Wissenschaftler-Team bereits im Februar 2016 verabschiedet, als seine lange Funkstille dafür sprach, dass er sich nicht mehr bei seinem Kontrollraumteam des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) melden würde. Für Sonde Rosetta war eigentlich keine Landung geplant - sie war nicht als Landegerät entwickelt worden. Auf dem Kollisionskurs zum Kometen konnten aber sieben Instrumente noch Daten aufnehmen und zur Erde senden.

Das Wasserstoff%2dBrennstoffzellen%2dFlugzeug HY4 hob am 29. September 2016 zum Erstflug ab.

Emissionsfreier Antrieb für die Luftfahrt: Erstflug des viersitzigen Passagierflugzeugs HY4

29. September 2016

Am 29. September 2016 startete das viersitzige Passagierflugzeug HY4 zum offiziellen Erstflug vom Flughafen Stuttgart. Die HY4 ist weltweit das erste viersitzige Passagierflugzeug, das allein mit einem Wasserstoffbrennstoffzellen-Batterie-System angetrieben wird. Der Erstflug fand im Beisein von Winfried Hermann, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg statt. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelten den Antriebsstrang des Flugzeugs und arbeiteten in dem Projekt gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung.

Klimaforschung: Studie berechnet den Einfluss von steigendem CO2 auf die Pflanzen-Photosynthese

29. September 2016

Pflanzenwelt und Erdreich verlangsamen derzeit die globale Erwärmung, indem sie rund ein Viertel der vom Menschen verursachten Kohlendioxid (CO2)-Emissionen aufnehmen. Diese Kohlenstoffsenke wird teilweise auf die zunehmende Photosyntheserate zurückgeführt. Eine neue Studie im Journal Nature zeigt: Bei einer Verdopplung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre, nimmt die Effektivität der Pflanzen Kohlenstoff über Photosynthese aufzunehmen um etwa ein Drittel zu. Dies haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Universität von Exeter aus Großbritannien im Rahmen des von der EU geförderten Kooperationsprojekts CRESCENDO (Coordinated Research in Earth Systems and Climate: Experiments, Knowledge, Dissemination and Outreach) herausgefunden.

Im Kochtopf der Wetterküche: Forschungsflüge über dem Nordatlantik für bessere Wettervorhersagen

28. September 2016

Jeder kennt diese Situation im Wetterbericht, wenn der Moderator auf der Landkarte ein neues Islandtief ankündigt. Schon bald, heißt es dann oft, werden die Tiefausläufer das Festland erreichen und das Wetter für viele Tage in Europa bestimmen. Kleine Fehler führen häufig dazu, dass die Prognose in Europa über einige Tage sehr unsicher ist. Denn es brodelt gewaltig in der Wetterküche über dem Atlantik und das ist schwierig in Wettermodelle zu gießen. Unter der Leitung der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) sollen nun Forschungsflüge mit hochauflösenden Messdaten mehr Licht in das für Europa so entscheidende Wettergeschehen im abgelegenen Nordatlantik bringen. Dabei gibt es sogar einen Live-Datentransfer zu den weltweiten Wetterdiensten.

Gesellschaft für Lander Philae

27. September 2016

Seit seiner erfolgreichen Landung am 12. November 2014 steht Lander Philae auf der Oberfläche des Kometen Churyumov-Gerasimenko. Nicht an der gemütlichen Stelle, die für seine Landung ausgewählt worden war, sondern nach drei Hüpfern dort, wo es rauh und schattig ist. Nun erhält der Lander auf dem Kometen allerdings Gesellschaft: Die Raumsonde Rosetta, die bisher um den Kometen kreiste, wird am 30. September 2016 ebenfalls auf Churyumov-Gerasimenko abgesetzt. Auch wenn die vierte Landung keine Landung im wörtlichen Sinne, sondern vielmehr ein sanfter Impakt ist - Orbiter und Lander werden dann wieder vereint auf dem Kometen um die Sonne reisen. "Natürlich ist es in gewisser Weise ein sentimentaler Anlass, wenn eine Mission, an der man über zwei Jahrzehnte gearbeitet hat, mit so einem Impakt endgültig zu Ende geht“, sagt Philae-Projektleiter Dr. Stephan Ulamec vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). "Andererseits haben wir so viele Daten gewonnen, dass man auch nicht traurig sein sollte.“

ATRA

Weniger Fluglärm und geringerer Verbrauch: Drei Tage Testflüge in Frankfurt mit dem DLR-Forschungsflugzeug ATRA für ein neues Projekt zum aktiven Schallschutz

26. September 2016

Fluglärm über bewohntem Gebiet vermindern und gleichzeitig Kerosin einsparen - eine doppelte Verbesserung ist das Ziel in einem gemeinsamen Forschungsvorhaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des Umwelt- und Nachbarschaftshauses (UNH) in Kelsterbach. Mit dem Forschungsflugzeug A320 ATRA testet das DLR drei Tage lang vom 26. bis 28.September 2016 ein Piloten-Assistenzsystem (Low Noise Augmentation System, LNAS) für ein lärmoptimiertes Anflugverfahren.

Wie auf dem Mond - Robotische Exploration unter Extrembedingungen auf dem Vulkan Ätna

23. September 2016

Was haben der Mond und der Vulkan Ätna gemeinsam? Eine extreme Oberfläche sowie extreme Bedingungen. 21 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) nutzen die rauen Bedingungen des Vulkans, um Technologien für zukünftige Explorationsmissionen im Sonnensystem zu testen. Die Wissenschaftler wählten mit dem Ätna ein spezielles Szenario, das den geologischen Anforderungen an eine wirkliche Mond-Mission entspricht. "Kritische Kernkomponenten einer solchen Mission sollen getestet und validiert werden." erklärt Dr. Armin Wedler, stellvertretender Sprecher der Helmholtz-Allianz ROBEX (Robotische Exploration unter Extrembedingungen) und Leiter der Robotikaktivitäten auf dem Ätna. "Wir bereiten uns damit auf die große ROBEX Demonstrationsmission 2017 vor."

CanSat: Nur einen Dosenflug vom Meistertitel entfernt

22. September 2016

Ohne Miniaturisierung geht in der Raumfahrt nicht viel. Das mussten auch die 46 Schülerinnen und Schüler aus zehn verschiedenen Teams lernen, die beim dritten CanSat-Wettbewerb am 28. September 2016 auf dem Flugplatz Rotenburg an der Wümme an den Start gehen. Denn ihre rund 350 Gramm leichte Nutzlast, die von einer Rakete auf einen suborbitalen Flug in bis zu 1.000 Meter Höhe geschickt wird, ist gerade einmal so groß wie eine handelsübliche Getränkedose (engl. Can) - und die gab dem Wettbewerb dann ihrem Namen.

Startschuss für Kooperation von DLR und University of British Columbia

21. September 2016

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die kanadische University of British Columbia (UBC) arbeiten ab sofort im Rahmen der Initiative DLR@UBC intensiv zusammen. Im Fokus der am 19. September 2016 mit einem Festakt in Vancouver gestarteten internationalen Kooperation stehen zukunftsweisende Lösungen für den Mobilitätsbereich. Das eigens eingerichtete Verbindungsbüro „DLR@UBC office“ soll gemeinsame Forschungsprojekte voranbringen, den Austausch von Wissenschaftlern und Studierenden erleichtern sowie Industriekontakte knüpfen und ausbauen.

Satelliteninstrument METimage: Wettervorhersagen der nächsten Generation

20. September 2016

METimage, ein neues Satelliteninstrument für die Wetter- und Klimavorhersage, startet nun in die finale Phase: Am 20. September 2016 fand im Beisein von Ministerialdirektor Dr. Tobias Miethaner, Abteilungsleiter Digitale Gesellschaft im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Vertragsunterzeichnung für Design, Bau und Test des Radiometers zwischen dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Airbus Defence and Space im DLR Büro Berlin statt.

Wenn die Schiene mit der Straße spricht

20. September 2016

Die intelligenten Autos der Zukunft kommunizieren miteinander und mit der umgebenden Infrastruktur. Möglich macht dies die sogenannte Car2X-Technologie, die zu mehr Effizienz, Komfort und Sicherheit im Straßenverkehr beitragen kann. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wendet diese Technologie nun auch verkehrsträgerübergreifend für die Kommunikation zwischen Schiene und Straße an.

Verlängerung für die künstliche Erde

20. September 2016

Die Erde mit ihren zwanzig Metern Durchmesser scheint über den Besuchern im Gasometer Oberhausen zu schweben, während Wolkenbänder, Tag und Nacht oder auch Regenschauern über ihre Oberfläche ziehen. Über eine halbe Million Menschen haben die Ausstellung "Wunder der Erde" bereits besucht und die Schau in dem alten Industriedenkmal zu einer der bestbesuchten Einzelausstellungen dieses Jahres gemacht. "Die Erdbeobachtung fasziniert die Menschen", sagt Nils Sparwasser vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Mit seinem Team hat er aus Satellitenbildern die Animation erstellt, die auf die 20-Meter-Erdkugel im Gasometer projiziert wird. "Wenn die Besucher im Gasometer Oberhausen auf die künstliche Erde blicken, sehen sie vor allem eines: Wissenschaftliche Daten, mit denen die Erdbeobachtung zum Verständnis und zum Erhalt der Wunder der Natur beiträgt." Nun wird die Ausstellung, die am 30. Dezember 2016 enden sollte, um fast ein Jahr bis zum 30. November 2017 verlängert.

Das DLR auf der InnoTrans 2016: Sprechende Schienen, ein innovatives Crashkonzept und Zugdesign der Zukunft

16. September 2016

Auf der weltweit größten Fachmesse für Bahn- und Verkehrstechnik InnoTrans in Berlin geben die Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom 20. bis 23. September 2016 einen Einblick in aktuelle Forschungsprojekte, um den Schienenverkehr schneller, effizienter, sicherer und komfortabler zu machen. Auf dem rund 110 Quadratmeter großen Stand (Halle 2.2, Nummer 405) nehmen unter anderem interaktive Exponate und maßstabsgetreue Modelle die Messebesucher mit auf eine Reise in die Zukunft des Zugfahrens. Im Fokus der Arbeiten stehen die Schienenfahrzeuge von morgen ebenso wie die technischen, betrieblichen und wirtschaftlichen Aspekte eines zukunftsweisenden Bahnsystems.

 
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