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Alle Jahrgänge

Neuer Rekord bei den Billigfliegern: Mehr Strecken, mehr Wettbewerb und fallende Ticketpreise

11. November 2015

Das Geschäft mit den günstigen Flugtickets erreicht einen neuen Höchstwert. Im Sommer 2015 haben die Fluggesellschaften im Niedrigpreissegment in und ab Deutschland 754 Strecken angeboten: Ein Plus von rund 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auffällig stark fällt das Wachstum bei den innerdeutschen Strecken aus, die um fünf Prozent zulegten, besonders befördert durch die weitere Verschiebung von Strecken der Lufthansa auf die Germanwings. Mit mittlerweile 300 Zielen im Sommerflugplan baut Germanwings die Spitzenstellung im deutschen Low Cost Verkehr aus. Europaweit kann Ryanair seine Dominanz auf das Rekordniveau von 2500 Verbindungen steigern und strebt dabei weiter in den deutschen Markt mit zunehmendem Engagement an großen Flughäfen. Immer stärker gehen die Günstigflieger untereinander auf beliebten Strecken in den Wettbewerb, was zu weiter sinkenden Flugpreisen führt. Diese Ergebnisse stehen im nun erschienenen "Low Cost Monitor 2/2015" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Der Bericht wird seit 2006 jeweils im Frühling und Herbst veröffentlicht.

Was bringt uns das Erdbeobachtungsprogramm "Copernicus"?

4. November 2015

Effektiverer Umweltschutz und besseres Krisenmanagement mit Unterstützung von Satelliten aus dem All - das ist mit Europas Copernicus-Programm möglich. Die ersten Satelliten der so genannten Sentinel-Reihe sind gestartet, jetzt geht es darum, gemeinsam mit den Nutzern dieser Umweltdaten deren Wert und die Anwendungsfelder zu entwickeln.

TET%2dSatellitenaufnahmen

Durch den Rauch: DLR-Satellit TET-1 liefert genaue Bilder zu den Bränden in Indonesien

30. Oktober 2015

Indonesien brennt: Der Inselstaat kämpft derzeit gegen großflächige Wald- und Moorbrände auf Sumatra und Borneo. Ursachen sind wahrscheinlich illegale Brandrodungen, durch die Platz für Plantagen für Palmöl oder Nutzholz geschaffen werden soll. Die extreme Trockenheit, die das Wetterphänomen El Niño verursacht, verschlimmert die Lage zusätzlich. Um den Bränden entgegenzuwirken und deren Folgen für die Ökologie abzuschätzen, sind zuverlässige Informationen über Ursprung und Ausbreitung der Feuer wichtig. Satellitenbilder können diese liefern, müssen sich jedoch der Herausforderung stellen, dass dicke Wolken oder Rauch die Ortung und Abbildung von Bränden erschweren können. Zurzeit ist deshalb der Kleinsatellit TET-1 (Technologie-Erprobungsträger) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Einsatz. "Durch die hohe Empfindlichkeit und bessere räumliche Auflösung der Kamera auf TET können wir sehr kleine Brände auch trotz Rauch erfassen und vermessen", sagt Dr. Eckehard Lorenz vom DLR-Institut für Optische Sensorsysteme, der an der Entwicklung der Kamera beteiligt war.

ISS Expedition 1

15 Jahre "Astronauten-WG" in der Internationalen Raumstation ISS

30. Oktober 2015

Als Astronaut William Shepherd am 31. Oktober 2000 mit dem Space Shuttle Discovery von der Erde abhob, machte er sich auf den Weg zu einem ganz besonderen Domizil: In über 400 Kilometern Höhe, mit einem unverbaubaren Ausblick auf die Erde und ohne Risiko, auf unsympathische Nachbarn zu treffen. Der Amerikaner war Commander der Expedition 1 – der ersten Langzeit-Crew, die am 2. November 2000 in die Internationale Raumstation ISS einzog. Der ehemalige Marineoffizier der Navy Seals erzählt im Interview, wie das Team die ISS in Betrieb nahm, die ersten Traditionen im All einführte und mit der Forschung begann.

DLR baut mit neuem Prüfstand Spitzenstellung in Turbinenforschung aus

29. Oktober 2015

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Göttingen hat am Donnerstag, 29. Oktober 2015, einen der weltweit leistungsstärksten Prüfstände für Flugzeug- und Kraftwerksturbinen in Betrieb genommen. Die insgesamt 15,6 Millionen Euro teure Anlage „Next-Generation Turbine (NG-Turb)“ wurde von DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke und Niedersachsens Ministerpräsident Stefan Weil symbolisch gestartet.

Lärmwirkungsforscher Dr. Uwe Müller

Die Aufwachreaktionen zählen: Lärmwirkungsforscher Dr. Uwe Müller im Interview

29. Oktober 2015

Europaweit ist es die größte Studie zu den Auswirkungen des Flug-, Straßen- und Schienenverkehrslärms: NORAH (Noise-Related Annoyance, Cognition, and Health) ist jüngst durch das Umwelt- und Nachbarschaftshaus, einer Tochter des Landes Hessen und Teil des Forums Flughafen und Region veröffentlicht worden. Wissenschaftler aus verschiedensten Disziplinen führten seit 2011 im Rahmen der Studie Untersuchungen in der Umgebung des Frankfurter Flughafens durch. Darunter Dr. Uwe Müller vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Er leitete die Teilstudie zu Auswirkungen des Fluglärms auf den Schlaf. Am DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin ist er in der Abteilung Flugphysiologie als Projektleiter im Bereich Lärmwirkungsforschung tätig. Im Interview erzählt er, wie der Forschungsbereich am DLR entstand, wie eine neue Methode seine Arbeit vereinfacht und welche Forschungsfragen und -projekte ihn und die Lärmwirkungsforscher der Abteilung in den nächsten Jahren beschäftigen werden.

Innovationspreis 2015 für "Intelligence on Wheels"

28. Oktober 2015

Dr. Thomas Strang und Dr. Andreas Lehner, Wissenschaftler des DLR und Gründer des Unternehmens "Intelligence on Wheels", wurden am 27. Oktober 2015 in Köln mit dem Manfred-Fuchs-Innovationspreis ausgezeichnet. Mit dem Preis würdigt die Gesellschaft von Freunden des DLR e.V. (GvF) die vorbildliche Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Industrie. Die GvF, die bereits seit mehr als 30 Jahren die wissenschaftlichen Aufgaben des DLR fördert, ehrt mit dem Preis in besonderer Weise das innovative Denken und unternehmerische Handeln der Preisträger.

Jede Rakete ein Unikat: Premiere des DLR-Studentenprogramms STERN

27. Oktober 2015

Der Jubel unter den Studenten war groß: Am 27. Oktober 2015 um 14.53 Uhr startete die Experimentalrakete DECAN vom Raumfahrtzentrum Esrange in Nordschweden und erreichte dabei eine Höhe von rund fünfeinhalb Kilometern. Die Rakete hatte ein Studententeam der TU Berlin im Rahmen des neuen Programms STERN des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) selbst konstruiert, gebaut und gestartet.

Ozonloch Anfang Oktober 2015

Ozonloch erreicht wieder Rekordniveau

23. Oktober 2015

Das Ozonloch über der Antarktis erstreckt sich derzeit über 26 Millionen Quadratkilometer, eine Fläche, größer als der nordamerikanische Kontinent. Aktuell ist es um circa 2,5 Millionen Quadratkilometer größer als zum selben Zeitpunkt im Jahr 2014. Nur im Jahr 2006 war es mit 27 Millionen Quadratkilometern noch größer. Mit Hilfe von Satelliten haben Wissenschaftler des Erdbeobachtungszentrums (EOC) am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) diese Entwicklung dokumentiert. Sie beobachten permanent die schützende Ozonschicht und analysieren die Veränderungen.

Luftfahrtforschung in Europa: DLR übernimmt ACARE-Vorsitz

23. Oktober 2015

Europa ist die Heimat von rund 450 Airlines, 700 Flughäfen und einer weltweit führenden Luftfahrtindustrie. Seit 15 Jahren bringt das Advisory Council of Aviation Research (ACARE) die führenden Vertreter der europäischen Luftfahrtbranche aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um gemeinsam die Leitlinien der europäischen Luftfahrtforschung zu erarbeiten. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist seit Beginn in tragender Rolle im Rahmen von ACARE aktiv und stellt nun erneut den Vorsitz.

Staatsminister Dr. Marcel Huber bei seinem Besuch am DLR ZLP in Augsburg

Staatsminister Dr. Marcel Huber besucht das Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) des DLR in Augsburg

23. Oktober 2015

Extrem leichte und gleichzeitig sehr schadenstolerante Bauteile aus Faserverbundmaterialien sind von großem Interesse für die Industrie. Deren automatisierte Produktion für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt stand im Fokus des Besuchs des bayrischen Staatsministers Dr. Marcel Huber beim Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Augsburg am 22. Oktober 2015.

Airbus testet Hochleistungsionenantrieb in DLR-Weltraumkammer

21. Oktober 2015

Ein Triebwerk, das zu den effizientesten existierenden Raumfahrtantrieben zählt, ist im Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) Göttingen von Airbus getestet worden. Die Untersuchungen fanden in einer der leistungsfähigsten Testanlagen für Ionenantriebe statt.

ESNC 2015: Verleihung des DLR%2dSpezialpreises

Von Bienen und Bojen: Copernicus Masters und ESNC 2015

21. Oktober 2015

Herausragende und kreative Nutzungsideen zur Satellitennavigation und für Copernicus aufzeigen und fördern – das ist das Ziel der beiden Ideenwettbewerbe "European Satellite Navigation Competition" (ESNC) und "Copernicus Masters". Bei der Preisverleihung im Rahmen der Satellite Masters Conference in Berlin wurden am 20. Oktober 2015 die Gewinner der rund 40 Kategorien nun präsentiert und ausgezeichnet. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligte sich dabei mit je einem Spezialpreis bei den Wettbewerben und prämierte an diesem Abend zwei ganz besondere Projektideen.

Teilnehmer des IFAR%2dTreffens

IFAR: Weltweit gemeinsam für die Luftfahrt von Morgen forschen

19. Oktober 2015

Führende Vertreter von weltweit 21 Luftfahrtforschungsorganisationen kamen Anfang Oktober im Rahmen des International Forum of Aviation Research (IFAR) auf Einladung der NASA im kalifornischen Moffett Field zusammen, um sich über aktuelle Herausforderungen der weltweiten Luftfahrt zu beraten. Das sechste jährliche Treffen fand im AMES Research Center der NASA statt. Seit der Gründung von IFAR im Jahr 2010 nimmt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bei IFAR eine tragende Rolle ein.

Das fliegende Terminal

Erwin Schrödinger-Preis 2015: Quantenkryptographie hebt ab

19. Oktober 2015

Ein weltweit schneller, effizienter und sicherer Informationsaustausch ist in der heutigen Zeit unverzichtbar, vollkommene Abhörsicherheit aber bisher eher Wunschtraum als Realität, denn mit ausreichend Rechenzeit sind selbst die ausgefeiltesten Verschlüsselungen knackbar. Einem Team von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gelang es, dem Traum der Abhörsicherheit ein Stück näher zu kommen: Sie konnten erstmals eine Verbindung per Quantenkryptographie mit einer fliegenden Plattform herstellen. Der aktuellste Forschungsstand quantenkryptographischer Systeme und aeronautischer Kommunikationstechnik bildete die Basis für ein einzigartiges Experiment, für das das Team nun mit dem Erwin Schrödinger-Preis ausgezeichnet wurde. Der Preis wird jedes Jahr abwechselnd von der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft verliehen. Die beiderseitige Expertise und enge Zusammenarbeit der LMU mit ihren Experten für die Quantenkryptographie und des DLR mit seinen Spezialisten im Bereich der optischen Freiraumkommunikation ermöglichte diesen Erfolg.

Täler Mangala und Minio auf dem Mars

Gewaltige Wassermassen flossen durch die Täler Mangala und Minio auf dem Mars

15. Oktober 2015

Im geologischen "Mittelalter" des Mars - der so genannten Hesperischen Periode, die vor 3,7 Milliarden Jahren begann und bis vor etwa 3,1 Milliarden Jahren andauerte - gab es starke vulkanische Aktivität auf unserem Nachbarplaneten. Vulkane spien dünnflüssige Lava, die sich in Massen über die Oberfläche ergoss und weite Ebenen entstehen ließ.

Zukünftige Erforschung des Weltraums: DLR diskutiert mit Nobelpreisträger, Jugend forscht und Bundestagsabgeordneten

15. Oktober 2015

"Wir befinden uns in der Hochphase der Nutzung der ISS", sagte Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), während einer vom DLR initiierten multidisziplinären Podiumsdiskussion am 7. Oktober in Darmstadt, "aber angesichts der langen Entwicklungszeiten von internationalen Raumfahrtprojekten ist es jetzt an der Zeit, Prioritäten zu definieren und über mögliche gemeinsame Schritte nach der ISS nachzudenken"

Emissionsfreie Passagierflüge: DLR stellt Projekt für viersitziges Brennstoffzellenflugzeug HY4 vor

12. Oktober 2015

Mit dem Projekt für das viersitzige Flugzeug HY4 geht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einen weiteren wichtigen Schritt, um emissionsfreies elektrisches Fliegen in die Realität umzusetzen: Die HY4 wird das weltweit erste viersitzige Passagierflugzeug sein, das allein mit einem Wasserstoffbrennstoffzellen-Batterie-System angetrieben wird. „Mit der HY4 wollen wir Elektromobilität in die Luft bringen, die Machbarkeit dieser Technologie demonstrieren und konkrete Anwendungsfelder im Passagiertransport aufzeigen“, erklärte Prof. Josef Kallo, Koordinator Elektrisches Fliegen am DLR bei der offiziellen Vorstellung des Projekts auf der internationalen Fachmesse World of Energy Solutions am 12. Oktober 2015 in Stuttgart.

Radarsimulator am AMTRI

Luftfahrtdrehkreuz Singapur setzt auf DLR-Forschungstechnik zur Luftverkehrsführung

12. Oktober 2015

Am 20. August 2015 wurde das Air Traffic Management Research Institute (ATMRI) der Nanyang Techonlogical University (NTU) in Singapur offiziell eröffnet. Kernstück des neuen Instituts ist ein Simulationszentrum für den Luftverkehr. Neben einem der mit über 12 Metern Durchmesser weltweit größten Towersimulatoren mit 360° Projektion stehen den Forschern hier ein Radarsimulator sowie zahlreiche Laborarbeitsplätze zur Verfügung. Diese Simulatoren stehen nun für die Forschung an zukünftigen ATM-Konzepten für das Luftfahrtdrehkreuz Singapur bereit, das in den letzten Jahren regelmäßig mit zweistelligen Wachstumszahlen auf sich aufmerksam gemacht hat. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat den technischen Aufbau unterstützt und steht in regelmäßigem Austausch mit den Partnern in Singapur. Diese technische Unterstützung ist aber nur der Einstieg in eine langfristige Zusammenarbeit des DLR-Instituts für Flugführung mit dem neu gegründeten ATMRI. Erste gemeinsame Forschungsprojekte zu emissionsoptimierten Flugwegen und verspätungsreduzierenden Bodenprozeduren am Flughafen Changi wurden bereits initiiert.

BEXUS 20/21: Studierende forschen in der Stratosphäre

10. Oktober 2015

Frische 0 Grad Celsius, leichter Südwind und bewölkter Himmel: am 10. Oktober 2015 startete um 11.17 Uhr MESZ der Forschungsballon BEXUS 20 vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden in Richtung Stratosphäre. An Bord der gemeinsamen Mission des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Schwedischen Raumfahrtbehörde SNSB befanden sich drei wissenschaftliche Experimente. Insgesamt hatten sich zuvor in einem Auswahlverfahren im Dezember letzten Jahres sechs Studententeams aus Deutschland, Belgien, Norwegen, Polen und Spanien qualifiziert, ihre Experimente auf den Gondeln der BEXUS-Ballone 20 und 21 zu platzieren.

 
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