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Alle Jahrgänge

Farbansicht der Nili Fossae auf dem Mars

Die Gräben des Nils: Beobachtungsziel von Marssonden in der Nähe des Landeplatzes von "Beagle 2"

22. Januar 2015

Die Gräben des Nils (Nili Fossae) fielen den Astronomen bereits im vergangenen Jahrhundert auf, als der Mars nur mit Teleskopen von der Erde aus beobachtet werden konnte. Die mehrere hundert Kilometer langen Grabenbrüche bilden markantes Muster. Instrumente an Bord der aktuellen Marsorbiter haben gezeigt, dass die Mineralogie in dieser Gegend sehr vielseitig und ungewöhnlich ist. Die vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebene Stereokamera HRSC auf Mars Express fotografierte die Nili Fossae am 16. Oktober 2014.

Waldbrandfrüherkennung aus dem All, Schadstoffmessungen im Monsunwind und Mobilität in der Stadt von morgen

22. Januar 2015

Mit BIROS startet 2015 ein Kleinsatellit, der Waldbrände aus dem All erkennt, das DLR-Atmosphärenforschungs-Flugzeug HALO fliegt im Sommer 2015 durch den Monsunwind und untersucht, welchen Einfluss die großräumige Luftströmung auf verunreinigte Luftmassen über Indien hat und Verkehrsforscher im DLR beobachten, wie sich die Mobilität in den Städten durch neue Angebote verändert. Diese und viele weitere Themen werden von DLR-Forschern in den Bereichen Raumfahrt, Luftfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit im Jahr 2015 bearbeitet.

SAR-EDU: Studenten lernen, die Erde mit "Radar-Augen" zu sehen

21. Januar 2015

Wie lassen sich Erdbeben kartieren? Wie kann man mit Zentimeter-Genauigkeit die Bewegungen von Gletschern messen? Und wie lässt sich die Größe der auf der Erde vorhandene Waldfläche ermitteln? Radarbilder liefern auf solche und ähnliche Fragen wichtige Antworten.

Eiskratzen im Flugverkehr: DLR untersucht neue Methoden zur Enteisung von Flugzeugen

21. Januar 2015

Das morgendliche Eiskratzen ist für viele Autofahrer im Winter tägliches Ritual. Auch in der Luftfahrt ist Eis auf der Flugzeughaut lästig, denn vereisende Tragflächen können die Flugfähigkeit einer Maschine beeinträchtigen. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der TU-Braunschweig tüfteln gemeinsam an neuen Methoden, die das Eis von Rumpf, Tragflächen und Leitwerken besonders energiesparend entfernen. Dazu haben die Luftfahrtforscher beider Einrichtungen gemeinsam eigens einen von der TU-Braunschweig finanzierten Enteisungsprüfstand an der Universität aufgebaut.

Ceres

Dawn: Unterwegs zur eisigen Ceres

19. Januar 2015

Eine dicke Eiskruste und darunter ein Ozean - das könnte die Planetenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt erwarten, wenn die Dawn-Sonde im März 2015 am Zwergplaneten Ceres ankommt. Bereits jetzt - aus 383 000 Kilometer Entfernung - sind erste Strukturen der Oberfläche zu erkennen: Auf der Aufnahme der deutschen Kamera an Bord vom 13. Januar 2015 sind deutlich hellere und dunklere Bereiche auf dem fast kugelförmigen Zwergplaneten zu erkennen. "Ceres ist immer noch ein unbekannter Himmelskörper, aber diese ersten Bilder lassen erahnen, dass die Oberfläche Strukturen wie Einschlagskrater und Brüche aufweist", sagt Prof. Ralf Jaumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Planetenforscher und Wissenschaftler im Team der Dawn-Mission. Bereits Ende Januar werden die Bilder der Kamera eine Auflösung erreichen, die besser als alle bisher mit dem Weltraumteleskop Hubble angefertigten Aufnahmen ist.

DLR untersucht Beobachtungssystem mit Motorsegler

16. Januar 2015

In der Verbrechensbekämpfung, bei Entführungsfällen, Drogenhandel oder der Beobachtung von Vorbereitungen terroristischer Aktivitäten sind hoch aufgelöste Echtzeit-Luftbilder und Live-Übertragung gefragt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat nun erstmals ein System erprobt, das die Beobachtung von Verdächtigen und deren Fahrzeugen aus sicherem Abstand und über größere Strecken mit Echtzeit-Bilddaten erlaubt.

Mit neuen Teleskopen auf der Suche nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems

15. Januar 2015

Die Teleskope des Next-Generation Transit Survey (NGTS) am Paranal-Observatorium der Europäischen Südsternwarte (European Southern Observatory, ESO) in der Atacamawüste im Norden Chiles haben ihr "erstes Licht" gesehen. Acht der zwölf Kameras der Teleskopenanlage stammen vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Gesucht werden Exoplanten, die etwa die Größe des Planeten Neptun haben.

Nächtlicher "Laser-Flieger": Erstmals gelingen im Flug aerodynamische Lasermessungen mit Passagierjet

7. Januar 2015

Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist gemeinsam mit Airbus eine Weltpremiere gelungen: Erstmals haben sie im Flug die Luftströmung an der Tragfläche eines Passagierjets mit einem Laser sichtbar gemacht. Sie entwickelten ein Verfahren, das die oberhalb des Flügels vorbeiströmenden Nebeltröpfchen erfasst und damit die Luftbewegung im Detail zeigt. Die Erkenntnisse helfen, zukünftige Tragflächen für langsamere und leisere Anflüge zu optimieren. Am 8. Januar 2015 ist ein weiterer "Laser-Flug" geplant.

2014 - ein erfolgreiches Jahr neigt sich dem Ende zu

23. Dezember 2014

2014 war ein außerordentlich ereignisreiches und spannendes Jahr für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Nicht nur die Landung auf dem Kometen 67P und die Mission des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst waren die absoluten Highlights des Jahres. Auch auf anderen Gebieten wurde vielfältige Forschungsarbeit geleistet und Fragen aus Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit auf den Grund gegangen.

Zehn Jahre seit der Tsunami-Katastrophe: DLR-Entwicklungen für mehr Sicherheit

22. Dezember 2014

Am 26. Dezember 2004 löste ein schweres Seebeben vor der Küste von Sumatra einen verheerenden Tsunami im Indischen Ozean aus. Indonesien wie auch Küstenregionen in Thailand, Sri Lanka und Südindien wurden damals am schwersten getroffen – mehr als 250.000 Menschen verloren ihr Leben, 1,8 Millionen wurden obdachlos und 5 Millionen Menschen bedurften der sofortigen Hilfe. Eine Tsunami-Frühwarnung fehlte – und gilt als Hauptgrund für die hohen Opferzahlen. Aus diesem Grund beschloss die Bundesregierung bereits kurz nach der Katastrophe, den Aufbau eines Tsunami-Frühwarnsystems für den Indischen Ozean zu unterstützen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelte in diesem Rahmen das zentrale Element des Tsunami-Frühwarnsystems, das Entscheidungsunterstützungssystem.

Meilenstein für das Satelliten-Projekt Heinrich Hertz

19. Dezember 2014

Das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Bundesministerium für Verteidigung (BMVg) haben am 19. Dezember 2014 eine Ausführungsvereinbarung unterzeichnet, in der die Zusammenarbeit zwischen DLR und BMVg in der gemeinsamen Satellitenmission Heinrich Hertz festgelegt und vereinbart wird. Die deutsche Mission soll 2019 starten, doch schon jetzt werden wichtige Weichen für das Großprojekt gestellt. Das DLR Raumfahrtmanagement organisiert die ressortgemeinsame Satellitenmission für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das BMVg auf Grundlage des Raumfahrtaufgabenübertragungsgesetzes (RAÜG).

Der Blick durchs Schlüsselloch – Endoskopische Messtechnik in Flugzeugtriebwerken

18. Dezember 2014

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben ein spezielles optisches Messverfahren entwickelt und erstmalig unter den realitätsnahen Betriebsbedingungen eines Flugbetriebs angewendet. Dadurch wird der Einblick in die Brennkammer eines Flugzeugtriebwerks ermöglicht. Mithilfe von endoskopischen Sonden eröffnen optische Bildleitersysteme Einblicke in das Triebwerk durch kleinste Öffnungen. Die Messergebnisse tragen in Zukunft dazu bei, dass Flugzeugtriebwerke leiser, langlebiger und umweltfreundlicher werden.

Mission Mars Express bis Ende 2018 verlängert

18. Dezember 2014

Ungestört, fast schon ein wenig einsam, zieht sie ihre "elliptischen" Kreise um den Mars - die Raumsonde Mars Express. Die erste und längst auch dienstälteste Planetenmission der ESA befindet sich seit elf Jahren in einer Umlaufbahn um unseren Nachbarplaneten. Nun wurde die Mission bis Ende 2018 verlängert

Germanwings befeuert den Markt der niedrigen Flugpreise – höchstes Passagierwachstum in Berlin

17. Dezember 2014

Das Geschäft mit den günstigen Flugtickets gewinnt weiter an Fahrt. Im Sommer 2014 haben die Fluggesellschaften im Niedrigpreissegment 722 Strecken in und ab Deutschland bedient: Ein Plus von rund 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allerdings bleibt der Marktanteil im Vergleich zum traditionellen Flugbetrieb mit 32 Prozent weitgehend stabil. Germanwings und der einst schon abgeschriebene Flughafen Tegel dominieren die Entwicklung weiterhin mit deutlichen Steigerungen. Die Berliner Flughäfen verzeichnen insgesamt sogar die meisten Günstigflieger-Passagiere. Europaweit kann Ryanair seine Marktführerschaft trotz stagnierender Werte behaupten. Aktuelle Ergebnisse zur Entwicklung der Günstigflieger enthält der nun erschienene "Low Cost Monitor 2/2014" (LCM) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Der Bericht wird seit 2006 jeweils im Frühling und Herbst veröffentlicht.

Mit dem Smartphone durch die Stadt - App hilft Sehbehinderten und Blinden im Straßenverkehr

16. Dezember 2014

Wie finden sich Blinde und Sehbehinderte im Verkehr zurecht? Und wie kann man dazu beitragen, dass sie es in Zukunft einfacher haben? Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat gemeinsam mit Partnern im Rahmen des Projektes InMoBS (Innerstädtische Mobilitätsunterstützung für Blinde und Sehbehinderte) eine App entwickelt, die es Blinden und Sehbehinderten ermöglicht, sich sicherer im Verkehr zu bewegen. Zum Abschluss des Projektes wurden die Ergebnisse am 16. Dezember 2014 bei einer Veranstaltung in Braunschweig präsentiert. Mithilfe eines gewöhnlichen Smartphones wird die Person zum Beispiel über ihre Position oder über Ampeln in ihrer Nähe informiert und kann sich diesen Angaben entsprechend fortbewegen.

Parlamentarischer Staatssekretär Uwe Beckmeyer zu Gast beim DLR

15. Dezember 2014

Koordinator der Bundesregierung informiert sich über Arbeiten des DLR-Forschungsverbunds Maritime Sicherheit Uwe Beckmeyer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie sowie Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, besuchte am 15. Dezember 2014 das Deutsche Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR), um sich über die DLR-Sicherheitsforschung mit dem Schwerpunkt "Maritime Sicherheit" zu informieren. Der Programmkoordinator des DLR-Querschnittsbereichs Sicherheitsforschung, Dr.-Ing. Dennis Göge, begrüßte den Parlamentarischen Staatssekretär am DLR-Standort in Oberpfaffenhofen.

Fliegende Sternwarte SOFIA ist wieder in Kalifornien

15. Dezember 2014

Sie sieht fast aus wie neu: Nach fünfeinhalb Monaten ist die fliegende Sternwarte SOFIA am 14. Dezember 2014 um 13.16 Uhr von Hamburg zu ihrem Heimatflughafen am "Armstrong Flight Research Center" in Palmdale (Kalifornien) aufgebrochen und dort nach elfstündigem Flug am 14. Dezember um 15.20 Uhr Ortszeit gelandet. Die modifizierte Boeing 747SP, die gemeinsam vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und von der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA als "Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie" genutzt wird, wurde seit ihrer Landung am 28. Juni bei Lufthansa Technik im Rahmen einer routinemäßigen Generalüberholung auf Herz und Nieren geprüft. Neben dem 37 Jahre alten Flugzeug ist auch das 17 Tonnen schwere, mit einem Spiegel mit rund 2,7 Meter Durchmesser ausgestattete Teleskop an Bord von SOFIA gewartet worden.

SpaceBot Cup 2015: Teams für Neuauflage des Weltraumrobotik-Wettbewerbs stehen fest

8. Dezember 2014

Bei den kommenden Missionen zu anderen Planeten in unserem Sonnensystem werden Roboter eine Hauptrolle spielen. Um deutsche Forschungseinrichtungen und Unternehmen auf diese anspruchsvolle Aufgabe vorzubereiten, hat das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) den "SpaceBot Cup" ins Leben gerufen - Deutschlands einzigen Weltraum-Robotik-Wettbewerb. Dieser Wettkampf geht nach sener Premiere im November 2013 in eine neue Runde: Im November 2015 wollen zehn Teams antreten, um den "SpaceBot Cup" zu gewinnen. Die Mannschaften stehen schon jetzt fest und haben bei dem Kick-Off am 8. Dezember 2014 im DLR Raumfahrtmanagement in Bonn erstmals ihre Konzepte vorgestellt.

Ceres

Sichtkontakt mit Zwergplanet Ceres

5. Dezember 2014

Es ist mit einem Durchmesser von fast 1000 Kilometern der größte Asteroid, den es gibt - und dennoch ist Ceres, die 2006 vom Asteroiden zum Zwergplaneten "aufstieg", auf der Aufnahme der Dawn-Sonde vom 1. Dezember 2014 gerade einmal neun Pixel breit. 1,2 Millionen Kilometer liegen derzeit noch zwischen der Sonde und ihrem Ziel und so zeigt die Kamera den Zwergplaneten auch noch recht winzig. Im März 2015 soll die amerikanische Sonde, die bereits den Asteroiden Vesta umkreiste und untersuchte, an Ceres ankommen. Der Zwergplanet könnte nicht nur eine dicke Eiskruste haben, sondern darunter sogar einen Ozean aus Wasser verbergen. "Ich bin mir jetzt schon sicher, dass wir viele Antworten über den Ursprung unseres Sonnensystems erhalten werden - und auch jede Menge neuer Fragen", sagt Prof. Ralf Jaumann, Planetenforscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Wissenschaftler im Kamera-Team.

DLR Magazin 144 - Erst mit den Technikern läuft's rund

5. Dezember 2014

Das Jahresend-Magazin lockt in eine Ausstellung: „Outer Space“ ist noch bis Februar 2015 in der Bundeskunsthalle in Bonn zu sehen und entstand mit Unterstützung des DLR. Die Kuratoren sprechen darüber, wie sie sich als Nichtwissenschaftler dem Thema Weltraum näherten und Brücken schlugen zwischen Philosophen, Wissenschaftlern, bildenden Künstlern und Visionären. Wem der Weg nach Bonn zu weit ist, der findet auf www.DLR.de/outerspace eine umfangreiche Bildgalerie.

 
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