Beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart arbeiten knapp 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sechs Forschungsinstituten an Themen aus Raumfahrt, Luftfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit. Der Stuttgarter DLR-Standort geht zurück auf das im Jahre 1954 am Stuttgarter Flughafen gegründete Forschungsinstitut für Physik der Strahlantriebe (FPS). Seit 1961 liegt der Standort im Pfaffenwald in Stuttgart-Vaihingen.
Im deutschlandweiten Vergleich kann sich die Ausbildung beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart sehen lassen: Der beim DLR ausgebildete Ferdinand Vogel gehört zu den besten Systemelektronikern Deutschlands. Beim Bundesleistungswettbewerb der elektrohandwerklichen Jugend Deutschlands wurde er zweiter Bundessieger.
Können neuartige Triebwerke den Flug ins All leichter und preiswerter machen? Dieser Frage gehen Forscher des Deutschen Zentrums für luft- und Raumfahrt (DLR) in einem der europaweit bedeutendsten Hyperschallwindkanäle in Göttingen nach. Sie testen den Antrieb des australischen Experimental-Raumfahrzeuges SCRAMSPACE 1, das 2013 starten soll.
Forschungsinstitute und Industrie stellen Bündnis für Windwasserstoff vor Nicht immer wenn die Nachfrage nach Strom hoch ist, weht der Wind. Umgekehrt gibt es auch Zeiten, in denen die Windräder mehr Strom produzieren, als benötigt. Anstatt die Windräder aus dem Wind zu drehen, kann mit dieser Energie Wasserstoff erzeugt werden. Vertreter von Industrie und Forschung, darunter auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wollen nun zeigen, wie Wasserstoff in großtechnischen Anlagen produziert und als Speicher für die Energiewirtschaft zum Einsatz kommen kann. Am 7. Dezember 2011 haben die Partner die Initiative "Performing Energy – Bündnis für Windwasserstoff" in Berlin vorgestellt.
Der im November 2011 erschienene DESERTEC-Atlas beschreibt Lösungsansätze, die das Wüstenstrom-Konzept weltweit bietet. Experten aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen zeigen, welchen Beitrag DESERTEC neben der Energieversorgung zu Klimaschutz, Armutsbekämpfung, Bildung, Gerechtigkeit, Sicherheit und Frieden leisten kann. Franz Trieb, Wissenschaftler beim Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) ist einer der Autoren. Er erläutert Lösungen für die Wasserversorgung in Wüstenländern. Der Atlas informiert auch über den Preis des nachhaltigen Stroms aus der Wüste und stellt bereits realisierte Projekte vor.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart lädt Studentinnen und Studenten der Ingenieurwissenschaften, der Chemie oder der Physik mit Begeisterung für Themen aus Luft- und Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit zum Karrieretag am 27. Oktober 2011 ein.