DLR-Standort Stuttgart im Überblick

Am DLR-Standort Stuttgart arbeiten mehr als 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sechs Instituten. Zu den Forschungsschwerpunkten gehören Hochleistungsstrukturen aus faserkeramischen, polymeren und hybriden Verbundwerkstoffen, innovative Fahrzeugkonzepte für Straße und Schiene, Lasersystementwicklung, Technologien für das Speichern und Wandeln von Energie, Gasturbinen und technische Verbrennungsprozesse sowie die Entwicklung von Receivern für solarthermische Kraftwerke. Eine leistungsstarke Infrastruktur mit einzigartigen Testständen und Großforschungsanlagen stützt dabei den Forschungsbetrieb.

Der DLR-Standort Stuttgart gehört zu den großen Akteuren der baden-württembergischen Wissenschaftslandschaft und unterstützt die Innovationskraft der Region Stuttgart und Baden-Württembergs. Der DLR-Standort geht zurück auf das im Jahr 1954 am Stuttgarter Flughafen gegründete Forschungsinstitut für Physik der Strahlantriebe. Seit 1961 liegt der Standort im Pfaffenwald in Stuttgart-Vaihingen. Durch die geografische Nähe und die enge Zusammenarbeit mit der Universität Stuttgart in Forschung und Lehre ist der DLR-Standort fest in die Stuttgarter Wissenschaftslandschaft eingebunden.

Kooperation mit Industrie und Politik

Die Forschungsinfrastruktur des DLR steht auch der arbeitsteiligen Nutzung durch die Industrie zur Verfügung, um den wissenschaftlich-technischen Transfer von Knowhow zu unterstützen. Das Technologiemarketing des DLR fördert die enge Vernetzung mit Partnern aus Wirtschaft und Industrieverbänden, um gemeinsam neue Produkte und zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen. Die DLR-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler sowie das Technologiemarketing sind in zahlreichen Fachverbänden und Netzwerken aktiv und übernehmen Beratungsaufgaben in den entsprechenden Politikbereichen.

Überblick: Institute und Einrichtungen

Das DLR-Institut für Bauweisen und Strukturtechnologie entwickelt Hochleistungsstrukturen für die Luft- und Raumfahrt, den Fahrzeugbau und die Energietechnik. Im Fokus stehen dabei Bauteile aus faserkeramischen und polymeren Verbundwerkstoffen sowie hybride Strukturen.

Das DLR-Institut für Fahrzeugkonzepte befasst sich mit Technologien für zukunftsgerechte Fahrzeugsysteme auf Straße und Schiene. Die Arbeit erstreckt sich von Studien, Konzepten und Berechnungen über Simulationen bis hin zu Demonstratoren und Forschungsfahrzeugen.

Das DLR-Institut für Technische Physik entwickelt Lasersysteme für Luft- und Raumfahrt sowie für die Bereiche Sicherheit und Verteidigung.

Das DLR-Institut für Technische Thermodynamik ist der wissenschaftliche Wegbereiter der Energiespeicherindustrie. Es erforscht mittels Laborexperimenten und Computersimulationen die wissenschaftlichen Grundlagen der elektrochemischen und thermochemischen Energiespeicherung und bewertet Effizienz, Kosten und Nachhaltigkeit künftiger Energiesysteme.

Das DLR-Institut für Verbrennungstechnik forscht an neuen Konzepten zur dezentralen Energieversorgung und an Brennkammersystemen für Gasturbinen in Flugtriebwerken und Kraftwerken. Neue Brennstoffe, zum Beispiel auf Basis von Biomasse, stehen ebenso im Fokus wie eine Erhöhung der Zuverlässigkeit von Verbrennungsvorgängen und geringere Schadstoffemissionen.

Das DLR-Institut für Solarforschung entwickelt konzentrierende Solarsysteme zur Wärme-, Strom- und Brennstofferzeugung für eine nachhaltige Energieversorgung.

Das Systemhaus Technik steht den Instituten und Einrichtungen des DLR für alle technischen Fragestellungen zu wissenschaftlichen Versuchsgütern von der Beratung über die Entwicklung und Fertigung bis zur Montage komplexer Unikate zur Verfügung.

Nachwuchsförderung und Ausbildung

Das DLR Stuttgart fördert aktiv die Ausbildung des wissenschaftlichen und technischen Nachwuchses. Durch Arbeitsgemeinschaften, gemeinsame Projekte und Beteiligungen von DLR-Wissenschaftlerinnen und –Wissenschaftlern am Lehrbetrieb, in Fachhochschulen und Universitäten besteht ein enger Kontakt – insbesondere mit der benachbarten Universität Stuttgart.

Zuletzt geändert am: 27.08.2015 15:13:50 Uhr

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Kontakte

Dr. Anke Kovar
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Standortleitung Stuttgart

Tel.: +49 711 6862-311

Fax: +49 711 6862-636
Denise Nüssle
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation Stuttgart

Tel.: +49 711 6862-8086

Fax: +49 711 6862-636

DLR-Standort Stuttgart

Am DLR-Standort Stuttgart arbeiten rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Themen aus den Forschungsbereichen Luft- und Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit.

Brennstoffzellenflugzeug Antares DLR-H2

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Desertec-Konzept

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Der Freikolbenlineargenerator (FKLG): neuartiger Range-Extender für Elektroautos

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Die Stuttgarter Forscher vom DLR-Institut für Fahrzeugkonzepte haben die Machbarkeit dieser Technologie auf einem eigens dafür entwickelten Prüfstand nachgewiesen. Sie sind damit weltweit die ersten, denen es gelungen ist, einen solchen Energiewandler bestehend aus Verbrennungsteil, Lineargenerator und Gasfeder erfolgreich in Betrieb zu nehmen.

Klimatisierter Allrad-Rollenprüfstand

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Crashanlage im Institut für Fahrzeugkonzepte

Crashanlage im Institut für Fahrzeugkonzepte

Montage des Flugkörpers SHEFEX II

Montage des Flugkörpers SHEFEX II

Bereits seit zehn Jahren entwickelt das DLR mit dem Shefex-Programm eine Technologie, mit der ein Flugkörper nach einem Flug ins Weltall wieder unbeschadet in die Atmosphäre eintreten und landen kann. Eckig und kantig ist der Flugkörper Shefex - seine Struktur besteht aus ebenen Flächen, die einfacher und somit kostengünstiger als die üblichen abgerundeten Formen hergestellt werden können. Auch aerodynamisch sind die scharfen Kanten vorteilhaft. Um die hohen Temperaturen zu beherrschen, die beim Eintritt in die Atmosphäre an diesen Ecken entstehen, entwickelten und testeten die DLR-Wissenschaftler verschiedene Hitzeschutzsysteme. Von Stuttgarter Seite ist das Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung führend beteiligt.

Hightech für mehr Sicherheit: Leichtbaustruktur im Computertomograph

Hightech für mehr Sicherheit: Leichtbaustruktur im Computertomograph

Flug- und Fahrzeuge werden zunehmend aus neuartigen Leichtbaustrukturen hergestellt. Um die dabei geforderten hohen Qualitätsstandards zu erreichen, setzen die Entwickler des DLR-Instituts für Bauweisen- und Konstruktionsforschung unter anderem auf Computertomographen.

Forschung am Laser

Forschung am Laser

Das Institut für Technische Physik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt und baut Laser. In Zukunft soll ein Laser auch Weltraumschrott im All vermessen und von seiner Bahn ablenken.

Scheibenlaser-Experimental-Modul

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Im Laser-Labor des DLR-Instituts für Technische Physik experimentieren die Wissenschaftler auch mit Hochleistungslasern im Kilowatt-Bereich.

Hochdruckbrennkammerprüfstand beim DLR Stuttgart

Hochdruckbrennkammerprüfstand beim DLR Stuttgart

Mit der Forschungsbrennkammer können die Wissenschaftler im DLR-Institut für Verbrennungstechnik Synthesegase mit hohem Wasserstoffanteil unter realen Bedingungen untersuchen.

Analyse der Schadstoffemissionen neuer Treibstoffe

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DLR-Wissenschaftler des Instituts für Verbrennungstechnik nutzen mobile Messeinrichtungen zur Abgasanalyse und Partikelmessung des Treibstoffes GtL (Gas to Liquid). Die chemische und instrumentelle Analytik sind in der modernen Verbrennungsforschung ein unverzichtbares Arbeitsgebiet, um die Emissionen bei Verbrennungsprozessen zu analysieren und Maßnahmen für die Schadstoffreduzierung abzuleiten.

Parabolrinnen-Kollektoren für Solarkraftwerke

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Forscherin vom DLR-Institut für Solarforschung überprüft einen Spiegel für ein Solarkraftwerk. Das DLR hat für die Qualitätstests eigene Prüfstände und Methoden entwickelt. In wichtigen Bereichen ist es ihnen gelungen, international anerkannte Qualitätsstandards zu entwickeln.

Effizientere Sonnenkraftwerke: Testanlage für Direktverdampfung

Effizientere Sonnenkraftwerke: Testanlage für Direktverdampfung

Wissenschaftler des Instituts für Solarforschung arbeiten unter anderem an der Weiterentwicklung von Solarkraftwerken: In der Testanlage DUKE (Durchlaufkonzept – Entwicklung und Erprobung) wird der Wasserdampf für die Stromerzeugung direkt in den Receiverrohren der Parabolrinnen erzeugt. Zwischenschritte über Wärmeträgermedien fallen damit weg, zudem sind höhere Betriebstemperaturen möglich.

Downloads

  • Standortbroschüre DLR Stuttgart (0,58 MB)
    (http://www.dlr.de/dlr/Portaldata/1/Resources/documents/2015/DLR_Stuttgart_Standortflyer.pdf)
  • Anreise zum DLR Stuttgart (0,74 MB)
    (http://www.dlr.de/dlr/Portaldata/1/Resources/documents/2013/Anreise_DLR_Stuttgart.pdf)
  • Anreise zum DLR Stuttgart - STEP (0,7 MB)
    (http://www.dlr.de/dlr/Portaldata/1/Resources/documents/2013/Anreise_DLR_Stuttgart_STEP.pdf)
  • Video: Standortfilm DLR Stuttgart (HD) (253,43 MB)
    (http://www.dlr.de/dlr/Portaldata/1/Resources/videos/2013/Standortfilm_DLR_Stuttgart_HighQuality.mp4)
  • Video: Standortfilm DLR Stuttgart (hohe Auflösung) (70,45 MB)
    (http://www.dlr.de/dlr/Portaldata/1/Resources/videos/2013/Standortfilm_DLR_Stuttgart_600.mp4)
  • Video: Standortfilm DLR Stuttgart (niedrige Auflösung) (44,86 MB)
    (http://www.dlr.de/dlr/Portaldata/1/Resources/videos/2013/Standortfilm_DLR_Stuttgart_320.mp4)