Rund 4.000 Besucher entdecken Zukunftswege beim Tag der offenen Tür des DLR Stuttgart

Freitag, 18. Juli 2014

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  • Zukunftswege erleben

    Zukunftswege erleben

    Rund 4.000 Besucher nutzen beim Tag der offenen Tür des DLR Stuttgart die Gelegenheit einen Blick hinter die Kulissen des Forschungsbetriebs zu werfen.

  • Hochleistungskeramik im Brennertest

    Hochleistungskeramik im Brennertest

    Auf dem Zukunftsweg Luft- und Raumfahrt ging's heiß her: Unter anderem konnten die Besucher Live-Versuche erleben, wie zum Beispiel eine Hochleistungskeramik für den Wiedereintritt im Brennertest.

  • Weltraumschrott im Fokus

    Weltraumschrott im Fokus

    Wolfgang Riede vom DLR-Institut für Technische Physik erklärt den Gästen wie die Forscher mithilfe von Lasern die Flugbahn von Weltraumschrott sehr präzise bestimmen wollen (von links nach rechts: Wolfgang Riede (DLR), Thomas Bopp (Verband Region Stuttgart), Ute Vogt (MdB), Isabel Fezer (Bürgermeisterin Stadt Stuttgart), Helmfried Meinel (Ministerialdirektor baden-württembergisches Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft), Nikolaus Tschenk (MdL), Wolfgang Meinhardt (Bezirksvorsteher Vaihingen), Dr. Wolfgang Seeliger (Leichtbau BW).

  • Start frei für's Brennstoffzellen%2dKart

    Start frei für's Brennstoffzellen-Kart

    Im Brennstoffzellen-Kart des Jugendforschungszentrums AEROSPACE Lab Herrenberg-Gäu macht sich die Bürgermeisterin der Stadt Stuttgart für Soziales, Jugend und Gesundheit Isabel Fezer auf eine kleine Testrunde.

  • Zukunftswege der anderen Art

    Zukunftswege der anderen Art

    In seinem Vortrag "Schon Science oder noch Fiction?" erläuterte Thomas Le Blanc, Leiter der Phantastischen Bibliothek in Wetzlar, das Ideenpotential von Science-Fiction-Literatur für die Wissenschaft.

  • Musikalische Unterstützung: Die Four Shops

    Musikalische Unterstützung: Die Four Shops

    Die mobile Funk-Band aus dem Einkaufswagen heizte den Besuchern richtig ein.

  • Sprüh deinen Zukunftsweg

    Sprüh deinen Zukunftsweg

    Gemeinsam mit den Profis von Graffiti Stuttgart hieß es für junge Besucher ran an die Sprühdosen.

 

Am 12. Juli 2014 öffnete das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart die Tore für einen Blick hinter die Kulissen seines Forschungsbetriebs. Rund 4.000 große und kleine Besucher nutzten die Gelegenheit zu einer Entdeckungsreise in die Welt der Wissenschaft und Technik und ließen sich von den DLR-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aktuelle Missionen und Projekte aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit erklären.

Wissen für morgen – heute erleben

Der DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Johann-Dietrich Wörner eröffnete gemeinsam mit der Bürgermeisterin der Stadt Stuttgart für Soziales, Jugend und Gesundheit Isabel Fezer, dem Landtagsabgeordneten Nikolaus Tschenk und Helmfried Meinel, Ministerialdirektor im baden-württembergischen Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft die Veranstaltung. Mit seiner Bandbreite an Forschungsthemen bilde der Standort Stuttgart das große DLR im Kleinen ab. Was die rund 700 Beschäftigten in den sechs Stuttgartern Institute verbinde, sei die gemeinsame Arbeit an Technologien und Wissen für die Welt von morgen, so Wörner.

Zukunftswege: Thematische Rundgänge zeigen Forschungsprojekte

Auf drei thematischen Rundgängen – den Zukunftswegen – konnten Besucher nicht nur einen Blick in die Labore und Großforschungsanlagen des Standorts werfen, sondern auch Projekte aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Energie und Verkehr hautnah kennenlernen. Die Stationen des Zukunftswegs Luft- und Raumfahrt zeigten beispielsweise, wie kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe Flugzeuge leichter machen, Hightech-Keramik das eckige Design des experimentellen Flugkörpers SHEFEX ermöglicht und wie DLR-Forscher mit Hilfe von Lasern die Flugbahn von Weltraumschrott sehr präzise vermessen wollen. Designer-Treibstoffe und Mikrogasturbinen, die als kleine Kraftwerke dezentral Strom und Wärme erzeugen, waren genauso Bestandteil des Zukunftswegs Energie wie neuartige Speicherkonzepte für die Energiewende, die zum Beispiel in Solarkraftwerken zum Einsatz kommen. Der Zukunftsweg Verkehr gab einen Vorgeschmack auf das superleichte Auto für die Welt von morgen und zeigte die Ideen der DLR-Wissenschaftler für den Next Generation Train, der Passagiere schnell, sicher, komfortabel und umweltfreundlich über weite Strecken transportieren soll.

Heiß begehrt: Forscherpass für Nachwuchswissenschaftler

Mitmachen, Spaß haben und am Schluss natürlich auch eine Belohnung eintüten – das war angesagt bei den Aktionen des Forscherpasses: Bei den Versuchen des DLR_School_Lab Lampoldshausen/Stuttgart galt es, das geheimnisvolle Vakuum im Weltraum zu erkunden und im Fallturm die Schwerkraft kurz auszutricksen. Beim Jugendforschungszentrum AEROSPACE LAB Herrenberg-Gäu warteten Strohhalmraketen, Zimmerbumerangs und andere fliegende Bastelarbeiten. An weiteren Stationen konnten Nachwuchsforscher mit Unterstützung der DLR-Wissenschaftler Popcorn mit Hilfe von Sonnenstrahlung herstellen, dem Geheimnis einer Thermografiekamera auf die Spur kommen oder kleine Wärmespeicher zum Mitnehmen basteln. Bei der Aktion „Sprüh deinen Zukunftsweg“ konnten Kinder und Jugendliche außerdem gemeinsam mit den Profis von Graffiti Stuttgart selbst die Sprühdosen in die Hand nehmen und Farbe in die Zukunft bringen.

Vortragsreihe: Wissenschaft – verständlich erklärt!

Aktuelle Forschungsthemen stellten die Stuttgarter DLR-Forscher außerdem in einer Reihe von Kurzvorträgen vor: Unter dem Titel „Schöner Wohnen auf dem Mars“ skizzierte der Leiter des Instituts für Technische Thermodynamik, Prof. André Thess, mit Stift und Wandtafel seine Ideen, wie sich die Menschheit auch auf dem Mars ein behagliches Leben einrichten kann: nämlich mit Hilfe von bekannten Prozessen zum Wandeln und Speichern von Energie, wie beispielsweise der Elektrolyse oder dem Fischer-Tropsch-Verfahren. Sonnenstrom, auch nachts? Wie kommt der Biomüll in die Steckdose? Oder wie man Strom aus Abgasen gewinnt – diese Fragen standen im Fokus weiterer Vorträge.

Schon Wissenschaft oder noch Science-Fiction?

Zukunftswege der unterschiedlichsten Art zeigt auch die Science-Fiction-Literatur. Welches Ideenpotenzial für die Forschung steckt in dieser Literaturform? Kann sie Trends voraussagen und als Inspiration für Naturwissenschaft und Technik dienen? Diesen Fragen ging Thomas Le Blanc, Leiter der Phantastischen Bibliothek, in seinem Vortrag auf die Spur. Im Anschluss diskutierte er mit DLR-Wissenschaftlern, welche Rolle literarische Ideen und Visionen in ihrem Forschungsalltag spielen.

 

Zuletzt geändert am:
21.07.2014 10:45:45 Uhr

Kontakte

 

Dr. Anke Kovar
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Standortleitung Stuttgart

Tel.: +49 711 6862-311

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Denise Nüssle
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

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Melanie Luther
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

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