Innenminister Gall zu Gast beim DLR Stuttgart

Montag, 25. Februar 2013

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    Innenminister Reinhold Gall besucht die DLR-Ausbildungswerkstatt

    Die Azubis der DLR-Ausbildungswerkstatt zum Systemelektroniker gaben dem Innenminister Reinhold Gall einen Einblick in ihre Arbeitsalltag.
    Von links nach rechts: DLR-Azubi Patrick Schmitt, Prof. Heinz Voggenreiter (Leiter Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung), Innenminister Reinhold Gall, Dr. Anke Kovar (Leiterin DLR-Standort Stuttgart) und Prof. Johann-Dietrich Wörner (Vorstandsvorsitzender des DLR).

  • Fahrzeugkonzepte für die nachhaltige Mobilität von morgen Fahrzeugkonzepte für die nachhaltige Mobilität von morgen

    Fahrzeugkonzepte für die nachhaltige Mobilität von morgen

    Die DLR-Forscher des Instituts für Fahrzeugkonzepte präsentierten dem baden-württembergischen Innenminister Reinhold Gall unter anderem das City Logistic Vehicle: ein kleines Transportfahrzeug für die Innenstadt mit Brennstoffzellenantrieb.
    Von links nach rechts: Dr. Michael Schier, Dr. Adolf Giesen (Leiter des Instituts für Technische Physik), Prof. Johann-Dietrich Wörner (DLR-Vorstandsvorsitzender), Dr. Anke Kovar (Standortleitung DLR Stuttgart), Innenminister Reinhold Gall und Prof. Horst E. Friedrich (Leiter des Instituts für Fahrzeugkonzepte).

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Der baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall besuchte am 25. Februar 2013 das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart. Auf seinem Rundgang besichtigte der Minister ausgewählte Forschungslabore des Standorts und informierte sich zu aktuellen Projekten aus den Bereichen Energie, Verkehr und Sicherheit. In der Ausbildungswerkstatt für Systemelektroniker gaben die DLR-Azubis dem Innenminister einen ganz praktischen Einblick in ihren Arbeitsalltag. "Es freut mich sehr zu sehen, dass das DLR an Themen für die Welt von morgen forscht und sich gleichzeitig auch aktiv und erfolgreich im Bereich der Nachwuchsarbeit engagiert", so Innenminister Gall.

Gefahrenstoffe aufspüren mittels Laser

Am Institut für Technische Physik entwickeln DLR-Forscher spezielle Lasersysteme. Diese ermöglichen es unter anderem, gefährliche Materialien wie Sprengstoff oder biologische Substanzen aus sicherer Distanz zu bestimmen. Dazu richten die Wissenschaftler einen Laserstrahl auf das in Frage kommende Objekt. Aus dem zurückkommenden Licht lassen sich so Rückschlüsse auf das betreffende Material ziehen. Ob bei Naturkatastrophen, industriellen Störfällen oder beim Verdacht auf einen Anschlag – das laserbasierte Verfahren ermöglicht es Rettungskräften, gefährliche Stoffe schnell und aus sicherer Entfernung zu erkennen.

Wasserstofftechnologie für die Energiewende

Effiziente und gleichzeitig umweltfreundliche Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff standen im Mittelpunkt des nächsten Stopps des Ministers beim Institut für Technische Thermodynamik. Die DLR-Forscher arbeiten unter anderem an Konzepten, wie gasförmiger Wasserstoff als Energiespeicher eingesetzt werden kann. Am Elektrolyseteststand demonstrierten sie dem Innenminister die Vorgehensweise bei der Wasserstofferzeugung und erläuterten die damit verbundenen Herausforderungen. Zum Einsatz kommt Wasserstoff zum Beispiel in Brennstoffzellen, einem weiteren Forschungsschwerpunkt des Instituts.

Energie aus Autoabgasen

Am Institut für Fahrzeugkonzepte erarbeiten Wissenschaftler innovative Lösungsansätze, um Energie im Auto effizient zu nutzen. Der Thermoelektrische Generator (TEG) wandelt einen Teil der beim Verbrennungsvorgang entstehenden Abwärme in elektrische Energie um. Damit kann beispielsweise die Klimaanlage betrieben werden.

Mehrfach ausgezeichnete Ausbildung

Zum Abschluss seines Rundgangs besuchte der Minister die Ausbildungswerkstatt für Systemelektroniker. Jedes Jahr bietet das DLR interessierten Jugendlichen die Auswahl zwischen mehreren technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufen. Speziell die Azubis aus dem Bereich der Systemelektronik gehören zu den Besten ihres Faches und haben schon mehrmals in bundesweiten Wettbewerben Spitzenplatzierungen belegt.

Das DLR ist in Baden-Württemberg an den beiden Standorten Stuttgart und Lampoldshausen vertreten und beschäftigt mehr als 800 Mitarbeiter. In Stuttgart sind sechs Institute ansässig, die sich mit Bauweisen- und Konstruktionsforschung, Fahrzeugkonzepten, Solarforschung, Technischer Physik, Technischer Thermodynamik und Verbrennungstechnik beschäftigen.

Zuletzt geändert am:
26.02.2013 10:57:55 Uhr

Kontakte

 

Dr. Anke Kovar
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Standortleitung Stuttgart

Tel.: +49 711 6862-311

Fax: +49 711 6862-636
Denise Nüssle
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation Stuttgart: Presse, Website, Social Media

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