Energie

Arbeitsplatzentwicklung 2011: Erneuter Anstieg bei der Beschäftigung im Bereich Erneuerbarer Energien

Montag, 26. März 2012

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  • Repower: Servicetechniker auf einer Windkraft%2dAnlage

    Servicetechniker auf einer Windkraft-Anlage

    Der Bestand an Anlagen steigt immer weiter, entsprechend nimmt auch die Zahl der Beschäftigten, die diese warten und instand halten, stetig zu. Etwa 20 Prozent können 2011 diesem Bereich zugeordnet werden.

  • Arbeitsmarktstudie 2011

    Arbeitsmarktstudie 2011

    Entwicklung der Bruttobeschäftigung durch erneuerbare Energien in Deutschland von 2004 bis 2011.

Arbeitsmarktstudie im Auftrag des Bundesumweltministeriums erstellt

381.600 Menschen arbeiteten im Jahr 2011 in Deutschland im Bereich der erneuerbaren Energien, etwa vier Prozent mehr, als noch im Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) vorgenommen hat.

Trotz gesunkener Investitionen in Deutschland: Zahl der Arbeitsplätze weiterhin auf Wachstumskurs

Der Ausbau der erneuerbaren Energien geht in Deutschland unvermindert voran. Zwar waren die Investitionen im Jahr 2011 erstmals rückläufig, dies ist jedoch in den gesunkenen Preisen der Photovoltaik-Anlagen begründet. Die neu installierte PV-Leistung ist im Vergleich zum Vorjahr sogar noch leicht gestiegen, konnte den Preisrückgang jedoch nicht kompensieren. Gleichzeitig halten die Umsätze der gesamten Branche etwa das Niveau des Vorjahres, was dem Wachstum besonders der Windenergie und dem Bereich Biogas zuzuschreiben ist.

381.600 Personen arbeiteten im Jahr 2011 direkt wie indirekt im Bereich der erneuerbaren Energien, 63 Prozent davon im Anlagenbau im In- und im Ausland. Da der Bestand an Anlagen ständig steigt, nimmt auch die Zahl der Beschäftigten, die diese warten und instand halten, stetig zu. Etwa 20 Prozent können 2011 diesem Bereich zugeordnet werden. Weitere 14 Prozent der Beschäftigten waren für die Bereitstellung von Biomasse sowie von Biokraftstoffen tägig und knapp drei Prozent in der öffentlich geförderten Forschung oder Verwaltung.

Etwa ein Drittel der Beschäftigten arbeiteten in dem Bereich Biomasse, ein weiteres Drittel in der Solarenergie. Die Windenergie hatte einen Anteil von 26 Prozent, die Geothermie (Erdwärme) trug mit vier Prozent, die Wasserkraft mit rund zwei Prozent zur Beschäftigung bei. 72 Prozent der Tätigkeiten im Jahr 2011 können auf die Wirkung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zurückgeführt werden.

Einzelheiten der Ergebnisse sind auf der Internetseite des BMU als Download verfügbar.

Zuletzt geändert am:
27.03.2012 08:53:36 Uhr

Kontakte

 

Dorothee Bürkle
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation, Redaktion Energie, Verkehr

Tel.: +49 2203 601-3492

Fax: +49 2203 601-3249
Marlene O Sullivan
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

DLR-Institut für Technische Thermodynamik, Systemanalyse

Tel.: +49 711 6862-667