Energie

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Alle Jahrgänge

Das DLR im Jahr 2018

1. Februar 2018

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist in der Ausrichtung seiner Aufgaben und Forschungsthemen einmalig in Deutschland und Europa - als nationales Forschungszentrum und Raumfahrtagentur sowie als Projektträger. Mit dem Aufbau von sieben neuen Forschungsinstituten ist deren Anzahl an 20 Standorten auf insgesamt 40 gestiegen. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DLR liegt jetzt bei 8200, Tendenz steigend. Mit 178 Großforschungsanlagen und vielen internationalen Kooperationen stellt sich das DLR den großen Herausforderungen der Gesellschaft wie Digitalisierung, Klimaschutz und Mobilität.

DLR und National Research Council of Canada erweitern Zusammenarbeit auf alle Forschungsbereiche

29. Januar 2018

Im Bereich Luftfahrtforschung arbeiten das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das National Research Council of Canada (NRC) seit einigen Jahren erfolgreich zusammen. DLR-Vorstandsmitglied Prof. Rolf Henke und NRC-Präsident Iain Stewart unterzeichneten daher am 28. Januar 2018 in München ein Memorandum of Understanding über die Erweiterung der Zusammenarbeit im Rahmen der 33. Deutsch-Kanadischen Konferenz der Atlantik Brücke e.V.

Zwei Stuttgarter DLR-Projekte zählen zu den Gewinnern

25. Januar 2018

Wissenschaftliche Erkenntnisse aus oft jahrelanger Forschung in die Praxis umzusetzen und so zur Lösung großer technologischer Zukunftsfragen beizutragen - diese Vision motiviert viele Forscher zu einer Ausgründung. Der Weg von der ersten Idee bis zum eigenen Unternehmen ist mit vielen Herausforderungen verbunden.

Gemeinsame Forschungsflüge über Deutschland

DLR/NASA-Forschungsflüge auf Kurs über Norddeutschland

24. Januar 2018

Halbzeit bei den gemeinsamen Forschungsflügen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA. Heute, am 24. Januar 2018, startet der vierte von acht geplanten gemeinsamen Flügen von der Ramstein Air Base in Rheinland-Pfalz. Die Messflüge finden vorwiegend in einem gesperrten Luftraum über Mecklenburg-Vorpommern statt. "DLR und NASA haben ihre Forschungsressourcen, Flugzeuge und verfügbare Messinstrumente gebündelt, um das Potential von alternativen Kraftstoffen für eine umweltfreundliche Luftfahrt und ihren Einfluss auf die Atmosphäre noch detaillierter zu studieren", sagt DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke. Zuvor war das internationale Forscherteam bereits am 17., 19. und 23. Januar zu gemeinsamen Forschungsflügen gestartet.

Weniger Netzausbau in Deutschland durch regelbaren Solarstrom aus Nordafrika

21. Dezember 2017

Eine Einbindung von regelbaren thermischen Solarkraftwerken aus Nordafrika in den deutschen Kraftwerkspark bis zum Jahr 2050 würde es ermöglichen, das Stromnetz hierzulande deutlich zu entlasten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Energieforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die nun im Fachjournal Renewable Energy veröffentlicht wurde. Sie zeigt, dass durch die Stromimporte ein Ausbau des Stromnetzes in Deutschland und die damit verbundenen Probleme und Kosten reduziert werden könnten. "Mit dem hohen Anteil an regelbarer Energie gibt es außerdem weniger Übertragungsspitzen und Engpässe, das deutsche Stromnetz kann insgesamt entlastet werden", erläutert der Autor der Studie, Denis Hess vom DLR-Institut für Technische Thermodynamik in Stuttgart.

Ladezustand Full Power - Simon Clark erforscht am DLR Batterien für morgen

19. Dezember 2017

Ob Elektroauto, Stromspeicher oder Mobiltelefon - ohne leistungsfähige und im Betrieb sichere Batterien kein Fortschritt bei Elektromobilität und Energieversorgung. Ein Amerikaner in Ulm sucht neue Wege und ist ganz nebenbei auch noch in Afrika unterwegs.

DLR und GIZ unterzeichnen Kooperationsvertrag

18. Dezember 2017

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) haben am 18.12.2017 einen Kooperationsvertrag für eine engere Zusammenarbeit unterzeichnet. Die Vereinbarung ist eine Fortführung und Vertiefung der bisherigen Kooperation. Sie bietet die Basis für zukünftige gemeinsame internationale Projekte vor allem in den Bereichen erneuerbare Energien, Katastrophenvorsorge und –management, Frühwarnsysteme, Klimaschutz, Ressourcenmanagement, Verkehrssysteme und Metropolregionen. Das DLR forscht an technologischen Innovationen, die auch über Deutschland und Europa hinaus zu einer umweltfreundlichen und klimaschonenden Entwicklung beitragen. Die GIZ arbeitet weltweit für eine nachhaltige Entwicklung, stärkt dabei die Fähigkeiten und Kompetenzen ihrer Partner und verfügt über etablierte Kontakte zu Partnern in Regierungen, Forschungseinrichtungen und der Industrie. Mit diesen sich ergänzenden Kompetenzen bietet die Kooperation für beide Partner neue Möglichkeiten, innovative und nachhaltige Lösungsansätze international in die Praxis zu bringen.

Grünes Licht für Energetisches Nachbarschaftsquartier in Oldenburg

8. Dezember 2017

Das Institut für Vernetzte Energiesysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt hat gemeinsam mit 20 Partnern aus Industrie und Forschung den Zuschlag zur Realisierung eines Energetischen Nachbarschaftsquartiers (ENaQ) auf einer Teilfläche des ehemaligen Fliegerhorst-Geländes in Oldenburg erhalten. Ziel des Projektes ist es, auf dem innenstadtnahen Areal unter Einbindung der Öffentlichkeit ein klimaneutrales Quartier mit zirka 110 Wohneinheiten aus Bestandsgebäuden und Neubauten zu konzipieren und umzusetzen. Das Vorhaben ist eines von sechs Leuchtturmprojekten, für die das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit der gemeinsamen Förderbekanntmachung "Solares Bauen / Energieeffiziente Stadt" in den nächsten fünf Jahren bis zu 100 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung zu nachhaltigen Stadtquartieren bereitstellen. Rund 18 Millionen Euro fließen in das Fliegerhorst-Projekt, weitere rund 8,4 Millionen Euro werden von den größtenteils im Nordwesten angesiedelten Industriepartnern beigesteuert.

Erstes innovatives DLR-Rotorblatt auf dem Weg zu Belastungstests

7. Dezember 2017

Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben im Projekt SmartBlades2 das erste innovative Rotorblatt fertiggestellt. Das Rotorblatt mit einer Länge von 20 Metern kann sich durch eine Biege-Torsionskopplung passiv an variable Windbedingungen anpassen. Bis Anfang Januar 2018 wird das Rotorblatt beim Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Bremerhaven zahlreichen Belastungstests unterzogen. Im Forschungsprojekt SmartBlades2 entwickeln Industrie und Forschungseinrichtungen innovative Technologien für größere und leistungsstärkere Windkraftanlagen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) gefördert.

DLRmagazin 156 - Offenbarung der inneren Werte

30. November 2017

Die inneren Werte, die im Jahresendmagazin 2017 offenbart werden, sagen etwas aus über die Belastbarkeit von Bauteilen. Doch wie das so ist mit inneren Werten: Sie zeigen sich nicht ohne weiteres. Trickreich werden die Informationen dem Material entlockt, beispielsweise durch dreidimensionale digitale Abbilder der Poren in Materiallegierungen.

HYDROSOL_Plant: Wasserstoff aus Sonnenlicht

29. November 2017

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat am 28. November 2017 gemeinsam mit internationalen Projektpartnern die bislang größte solarchemische Anlage zur Produktion von Wasserstoff präsentiert. Im Projekt HYDROSOL_Plant haben Wissenschaftler und Industrieunternehmen gemeinsam das Verfahren der direkten Wasserstoffherstellung durch Sonnenstrahlung weiterentwickelt. Mit verbesserten Materialen und einem neuen Aufbau des Reaktors war es möglich, eine Anlage mit einer Leistung von 750 Kilowatt aufzubauen. Sie ist damit deutlich leistungsstärker als die vorherige Entwicklungsstufe, die über eine Leistung von 100 kW verfügte. In den kommenden Monaten werden die Wissenschaftler auf der Plataforma Solar in Almeria (PSA) im Süden Spaniens im Test- und Demonstrationsbetrieb Wassersoff herstellen und die Eignung der Materialien untersuchen.

Umweltministerin Barbara Hendricks besucht DLR-Solarforschung in Jülich

10. November 2017

Umweltministerin Barbara Hendricks besuchte am 10. November 2017 das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Jülich. Der Besuch fand im Rahmen einer Exkursion statt, die die Energieagentur NRW im Auftrag der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen und des Bundesumweltministeriums anlässlich der UN-Klimakonferenz COP23 veranstaltete. Beim DLR besuchte die Umweltministerin "Synlight", die größte künstliche Sonne der Welt, sowie den DLR-Solarturm Jülich.

Wiege der Luftfahrtforschung wird 110 Jahre alt

9. November 2017

Vor 110 Jahren wurde in Göttingen die erste staatliche Einrichtung für Luftfahrtforschung Deutschlands gegründet. Der Vorläufer des heutigen Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat die Grundlagen der modernen Luftfahrt gelegt.

Wärmespeicher-Konzept erhöht die Reichweite von Elektrofahrzeugen im Winter

19. Oktober 2017

Elektroantriebe sind ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einem klimafreundlichen Verkehrssystem. Eine Herausforderung ist dabei unter anderem der Reichweitenverlust der Fahrzeuge im Winter. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben mit DuoTherm ein Konzept entwickelt, in dem ein effizienter Wärmespeicher die Heizleistung im Elektrofahrzeug übernimmt. Das neuartige Energiespeichersystem wurde im Oktober 2017 auf der internationalen SAE - Konferenz "Thermal Management Systems Symposium" in Detroit in den USA vorgestellt.

Solarenergie auf dem Hausdach - Verhaltenspsychologie beeinflusst Kaufentscheidungen

17. Oktober 2017

In der Entscheidung, eine Solaranlage zu kaufen, steckt wohl mehr Verhaltenspsychologie, als den meisten Hausbesitzern bewusst ist. Eine Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt, dass sich ein Boom beim Kauf von Solaranlagen vor der Kürzung des Einspeisetarifs nicht allein mit Modellen aus den Wirtschaftswissenschaften erklären lässt. Sehr genau können die Forscher das Investitionsverhalten dagegen voraussagen, wenn sie zusätzlich Modelle aus der Verhaltensökonomie und Kognitionspsychologie anwenden. Im Bereich der Energiesystemanalyse untersuchen DLR-Energieforscher anhand von Modellberechnungen, wie sich der Energiemarkt zukünftig entwickelt und auf Änderungen bei der Förderung reagiert. Sie bieten damit Entscheidungshilfen für Energieunternehmen und Politik bei der Gestaltung des zukünftigen Energiesystems.

Elektrisch Fliegen - Mit gemeinsamer Forschung von der Vision zur Realität

5. Oktober 2017

Am 5. und 6. Oktober 2017 trafen sich bereits zum dritten Mal Vertreter aus internationaler Wissenschaft und Industrie auf dem Symposium E²Fliegen, um den aktuellen Stand auf dem Gebiet des elektrischen Fliegens zu diskutieren.

Das Forschungsnetzwerk SolarPACES wählt Robert Pitz-Paal zum neuen Vorsitzenden

4. Oktober 2017

Das Executivkomitee des Forschungsnetzwerks SolarPACES wählte Prof. Robert Pitz-Paal, Direktor des Instituts für Solarforschung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), für die kommenden zwei Jahre zum neuen Vorsitzenden. Die Wahl fand am 1. Oktober in Calama in Chile statt.

Positive Ausblicke bei der weltweit wichtigsten Konferenz zu konzentrierenden Solartechnologien

29. September 2017

An der diesjährigen SolarPACES Konferenz, die vom 26. bis 29. September Santiago de Chile stattfand, nahmen fast 500 internationale Teilnehmer aus Wissenschaft, Industrie und Politik teil. Chile gilt im wahrsten Sinne des Wortes als Hotspot für die solare Stromerzeugung. Die chilenische Atacama-Wüste zählt zu den heißesten und trockensten Gebieten der Erde; hier werden die höchsten solaren Einstrahlungswerte weltweit gemessen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) war mit drei Instituten auf der Konferenz vertreten, die ihre Forschungsthemen für konzentrierende Solartechnologien, Wärmespeicher und zur Energiemeteorologie präsentierten.

Prof. Dr. Carsten Agert neuer Vorstandssprecher des EFZN

29. September 2017

Prof. Dr. Carsten Agert, Direktor des Instituts für Vernetzte Energiesysteme im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), ist zum Vorstandssprecher des Energie-Forschungszentrums Niedersachsen (EFZN) gewählt worden. Der Professor für Energie-technologie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg übernimmt das Amt von Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Beck von der Technischen Universität Clausthal, der nach knapp zehnjähriger Amtszeit nicht erneut kandidiert hatte. Mit Agert steht erstmals ein Vertreter des DLR an der Spitze des EFZN, das als gemeinsames wissenschaftliches Zentrum für die Energieforschung der Universitäten Braunschweig, Clausthal, Göttingen, Hannover und Oldenburg steht.

DLR, JAXA und AIST unterzeichnen Kooperationen in der Energieforschung

22. September 2017

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die japanische Raumfahrtagentur JAXA und das japanische Forschungsinstitut für Industrietechnik (AIST, Nationale Institute of Advanced Industrial Science and Technology ) haben am 21. September 2017 in Tokio zwei Kooperationsverträge unterzeichnet. Die Forschungsinstitute werden damit in Zukunft gemeinsam an der Entwicklung von leistungsfähigen und langlebigen Batterien für Raumfahrtmissionen arbeiten. Zudem forschen die Wissenschaftler an der Entwicklung Thermoelektrischer Generatoren sowie an Standards zur Vermessung ihres Wirkungsgrades und ihrer Leistungsfähigkeit.

 
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