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Alle Jahrgänge

Umweltministerin Barbara Hendricks besucht DLR-Solarforschung in Jülich

10. November 2017

Umweltministerin Barbara Hendricks besuchte am 10. November 2017 das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Jülich. Der Besuch fand im Rahmen einer Exkursion statt, die die Energieagentur NRW im Auftrag der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen und des Bundesumweltministeriums anlässlich der UN-Klimakonferenz COP23 veranstaltete. Beim DLR besuchte die Umweltministerin "Synlight", die größte künstliche Sonne der Welt, sowie den DLR-Solarturm Jülich.

Wiege der Luftfahrtforschung wird 110 Jahre alt

9. November 2017

Vor 110 Jahren wurde in Göttingen die erste staatliche Einrichtung für Luftfahrtforschung Deutschlands gegründet. Der Vorläufer des heutigen Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat die Grundlagen der modernen Luftfahrt gelegt.

Wärmespeicher-Konzept erhöht die Reichweite von Elektrofahrzeugen im Winter

19. Oktober 2017

Elektroantriebe sind ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einem klimafreundlichen Verkehrssystem. Eine Herausforderung ist dabei unter anderem der Reichweitenverlust der Fahrzeuge im Winter. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben mit DuoTherm ein Konzept entwickelt, in dem ein effizienter Wärmespeicher die Heizleistung im Elektrofahrzeug übernimmt. Das neuartige Energiespeichersystem wurde im Oktober 2017 auf der internationalen SAE - Konferenz "Thermal Management Systems Symposium" in Detroit in den USA vorgestellt.

Solarenergie auf dem Hausdach - Verhaltenspsychologie beeinflusst Kaufentscheidungen

17. Oktober 2017

In der Entscheidung, eine Solaranlage zu kaufen, steckt wohl mehr Verhaltenspsychologie, als den meisten Hausbesitzern bewusst ist. Eine Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt, dass sich ein Boom beim Kauf von Solaranlagen vor der Kürzung des Einspeisetarifs nicht allein mit Modellen aus den Wirtschaftswissenschaften erklären lässt. Sehr genau können die Forscher das Investitionsverhalten dagegen voraussagen, wenn sie zusätzlich Modelle aus der Verhaltensökonomie und Kognitionspsychologie anwenden. Im Bereich der Energiesystemanalyse untersuchen DLR-Energieforscher anhand von Modellberechnungen, wie sich der Energiemarkt zukünftig entwickelt und auf Änderungen bei der Förderung reagiert. Sie bieten damit Entscheidungshilfen für Energieunternehmen und Politik bei der Gestaltung des zukünftigen Energiesystems.

Elektrisch Fliegen - Mit gemeinsamer Forschung von der Vision zur Realität

5. Oktober 2017

Am 5. und 6. Oktober 2017 trafen sich bereits zum dritten Mal Vertreter aus internationaler Wissenschaft und Industrie auf dem Symposium E²Fliegen, um den aktuellen Stand auf dem Gebiet des elektrischen Fliegens zu diskutieren.

Das Forschungsnetzwerk SolarPACES wählt Robert Pitz-Paal zum neuen Vorsitzenden

4. Oktober 2017

Das Executivkomitee des Forschungsnetzwerks SolarPACES wählte Prof. Robert Pitz-Paal, Direktor des Instituts für Solarforschung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), für die kommenden zwei Jahre zum neuen Vorsitzenden. Die Wahl fand am 1. Oktober in Calama in Chile statt.

Positive Ausblicke bei der weltweit wichtigsten Konferenz zu konzentrierenden Solartechnologien

29. September 2017

An der diesjährigen SolarPACES Konferenz, die vom 26. bis 29. September Santiago de Chile stattfand, nahmen fast 500 internationale Teilnehmer aus Wissenschaft, Industrie und Politik teil. Chile gilt im wahrsten Sinne des Wortes als Hotspot für die solare Stromerzeugung. Die chilenische Atacama-Wüste zählt zu den heißesten und trockensten Gebieten der Erde; hier werden die höchsten solaren Einstrahlungswerte weltweit gemessen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) war mit drei Instituten auf der Konferenz vertreten, die ihre Forschungsthemen für konzentrierende Solartechnologien, Wärmespeicher und zur Energiemeteorologie präsentierten.

Prof. Dr. Carsten Agert neuer Vorstandssprecher des EFZN

29. September 2017

Prof. Dr. Carsten Agert, Direktor des Instituts für Vernetzte Energiesysteme im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), ist zum Vorstandssprecher des Energie-Forschungszentrums Niedersachsen (EFZN) gewählt worden. Der Professor für Energie-technologie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg übernimmt das Amt von Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Beck von der Technischen Universität Clausthal, der nach knapp zehnjähriger Amtszeit nicht erneut kandidiert hatte. Mit Agert steht erstmals ein Vertreter des DLR an der Spitze des EFZN, das als gemeinsames wissenschaftliches Zentrum für die Energieforschung der Universitäten Braunschweig, Clausthal, Göttingen, Hannover und Oldenburg steht.

DLR, JAXA und AIST unterzeichnen Kooperationen in der Energieforschung

22. September 2017

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die japanische Raumfahrtagentur JAXA und das japanische Forschungsinstitut für Industrietechnik (AIST, Nationale Institute of Advanced Industrial Science and Technology ) haben am 21. September 2017 in Tokio zwei Kooperationsverträge unterzeichnet. Die Forschungsinstitute werden damit in Zukunft gemeinsam an der Entwicklung von leistungsfähigen und langlebigen Batterien für Raumfahrtmissionen arbeiten. Zudem forschen die Wissenschaftler an der Entwicklung Thermoelektrischer Generatoren sowie an Standards zur Vermessung ihres Wirkungsgrades und ihrer Leistungsfähigkeit.

Auskristallisiertes Salz

Wärmeenergie in Salz speichern

15. September 2017

100 Tonnen flüssiges Salz zirkulieren in der Testanlage des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln. Sie werden abwechselnd von 250 auf 560 Grad Celsius aufgeheizt und wieder abgekühlt. Mit der am 15. September 2017 eingeweihten Testanlage TESIS (Test Facility for Thermal Energy Storage in Molten Salt) können Flüssigsalzspeicher sowie einzelne Anlagenbauteile in einer weltweit einmaligen Form getestet werden. Energiespeicher spielen eine Schlüsselrolle bei der Transformation des Energiesystems. Vor allem Wärmespeicher haben das Potential, Energie effizient - mit sehr geringen Verlusten - und kostengünstig zwischenzulagern.

Bundeswirtschaftsministerium und DLR stellen neue DLR-Strategie vor

24. Juli 2017

Das Bundeswirtschaftsministerium und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben heute die neue DLR-Strategie im Bundeswirtschaftsministerium vorgestellt.

Von heiß bis kalt – Solarforscher testen neues Siliconöl unter Kraftwerksbedingungen

14. Juli 2017

Solarthermische Kraftwerke spielen für die Energiewende in sonnenreichen Weltregionen eine sehr wichtige Rolle, da sie in Kombination mit einem Wärmespeicher auch nach Sonnenuntergang Strom liefern können. Um die Effizienz von solaren Parabolrinnenkraftwerken signifikant zu steigern, arbeitet ein Konsortium aus Forschung und Industrie unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) derzeit an der Verbesserung der in den Absorberrohren eingesetzten Wärmeträgerölen. Derzeit wird die Praxistauglichkeit eines durch die Wacker Chemie AG neuentwickelten Siliconöls bei Temperaturen bis zu 425 Grad Celsius erprobt.

Forschungsinstitut NEXT ENERGY wird zum DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme

29. Juni 2017

Aus NEXT ENERGY wird das DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme. Als "Institut für Vernetzte Energiesysteme" wird die Oldenburger Forschungseinrichtung ab sofort die Energieforschung beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) thematisch ergänzen und bereichern. Damit endet die Ära des EWE-Forschungszentrums NEXT ENERGY. Ermöglicht wurde der Wechsel durch den Deutschen Bundestag, der Ende 2016 rund 42 Millionen Euro für den Aufbau von bundesweit sechs neuen DLR-Instituten bewilligt hatte. NEXT ENERGY wurde 2009 eröffnet und mit Mitteln des Oldenburger Versorgungsunternehmens EWE AG finanziert.

DLR-Senat gibt grünes Licht für die Gründung von sieben DLR-Instituten

29. Juni 2017

Der Senat des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) stimmte in seiner Sitzung am 28. Juni 2017 der Gründung von sieben DLR-Instituten zu. Das DLR wurde im November 2016 mit einem Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages mit dem Aufbau der neuen Institute beauftragt. Seitdem wurden die wissenschaftlichen Konzepte für diese Institute von internationalen Gutachtern sowie Vertretern aus der Industrie und unabhängigen Wissenschaftseinrichtungen überprüft und befürwortet. Mit der Entscheidung des Senats als externem Gremium hat das DLR nun grünes Licht und kann mit dem Aufbau der Forschungsaktivitäten in den Instituten vor Ort beginnen. Der Bund unterstützt das DLR dafür jährlich mit zusätzlich 42 Millionen Euro. Die Bundesländer, in denen die Institute angesiedelt werden, tragen mit insgesamt fünf Millionen Euro pro Jahr zur Finanzierung bei.

Smart Blades: Intelligente und stabilere Rotorblätter für die Windkraft

14. Juni 2017

Rotorblätter von Windenergieanlagen sind sehr unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt und unterliegen dadurch einer höheren Abnutzung als eigentlich nötig. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat in dem Verbundprojekt Smart Blades Lösungen gefunden, die die Rotorblätter größer, leichter und haltbarer machen.

DLR und Lufthansa Technik untersuchen Biotreibstoffe in neuer Studie

7. Juni 2017

DLR und Lufthansa Technik untersuchen Biotreibstoffe in neuer Studie Biotreibstoffe haben das Potenzial, den Flugverkehr klimafreundlicher zu machen und die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen zu senken. Denn für ihre Herstellung kommen nachwachsende Rohstoffe, wie beispielsweise Ölpflanzen, Getreide, Algen oder Holz zum Einsatz. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben gemeinsam mit dem Unternehmen Lufthansa Technik und dem Wehrwissenschaftlichen Institut für Werk- und Betriebsstoffe besonders vielversprechende Biotreibstoffe auf ihre chemischen und physikalischen Eigenschaften untersucht.

Schleudergang bei 1000 Grad Celsius

23. Mai 2017

Der Weg von einer Idee bis zur marktreifen Technologie bedarf vieler kleiner Schritte. Solarforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind ihrem Ziel von leistungsstärkeren Solarkraftwerken nun einen großen Schritt näher gekommen. Am Solarturm des DLR in Jülich wird derzeit ein neuer Receiver für die Erzeugung und Speicherung solarer Wärme eingebaut. Die Technologie hat sich bereits im verkleinerten Labormaßstab bewährt. In den folgenden Monaten wird das neue Konzept erstmals unter realistischen Kraftwerksbedingungen, bei bis zu 1000 Grad Celsius, getestet.

Energiewende: "In Wärme steckt ein unglaubliches Potential"

22. Mai 2017

Obwohl die Reduktion von klimaschädlichem CO2-Ausstoß im Stromsektor schon weit fortgeschritten ist, droht Deutschland seine Klimaziele bis 2020 nicht zu erreichen. Die Energiewende kommt im Verkehrs- und Wärmebereich nur schleppend voran. Dabei stecken gerade im Wärmesektor Potentiale für mehr Energieeffizienz und die Nutzung von erneuerbaren Energien. Prof. Karsten Lemmer, Vorstand für Energie und Verkehr beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), beschreibt, wie man diese Potentiale heben kann.

Alternative Brennstoffe, emissionsarme Gasturbinen und eine Klimaanlage für Elektroautos

21. April 2017

CO2-neutrale Brennstoffe sind ein wichtiger nächster Schritt auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Energieversorgung. Auf der Hannover Messe vom 24. bis 28. April 2017 stellen Energieforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) vor, wie solche Energieträger in Zukunft mit erneuerbaren Energien, insbesondere Sonnenenergie, hergestellt und genutzt werden können. Mit dem Brennstoffzellenflugzeug HY4 und einer Klimaanlage für Elektrofahrzeuge zeigt das DLR ganz konkrete Beispiele, wie mehr Nachhaltigkeit auch in der Mobilität gelingt. Das DLR stellt zudem eine moderne Gasturbine mit geringen Schadstoffemissionen für eine dezentrale Energieversorgung vor. Aus dem Bereich der Robotik präsentiert das DLR einen Airbag für die sichere Interaktion zwischen Mensch und Maschine.

DLR-Forscher entwickeln und testen Batterien für Satelliten

20. April 2017

Ob für Bordcomputer, Steuerungssysteme, Sensoren und Kameras oder wissenschaftliche Experimente – beim Flug durchs All benötigen Satelliten jede Menge Energie. Scheint die Sonne auf den Satelliten, erzeugen Solarzellen diese Energie. Befindet er sich im Schatten der Erde, stellen Batterien die notwendige elektrische Leistung zur Verfügung.

 
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