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Alle Jahrgänge

Greenpeace Energy [R]evolution Brasilien: DLR-Länderstudie zeigt Wege für komplett erneuerbare Energieversorgung auf

2. Dezember 2016

Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben im Auftrag von Greenpeace International untersucht, wie die Energieversorgung Brasiliens bis ins Jahr 2050 durch den forcierten Ausbau erneuerbarer Energien und Effizienzmaßnahmen nachhaltig umgestaltet werden kann. Die im Rahmen der Energy [R]evolution Projektreihe entstandene Studie zeigt Entscheidern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Wege und Handlungsoptionen auf, um die Energieversorgung zu einhundert Prozent auf erneuerbare Ressourcen umzustellen und so den damit verbundenen Ausstoß von Kohlenstoffdioxid auf Null zu senken.

Haushaltsauschuss des Bundestages bewilligt Mittel für den Aufbau weiterer DLR-Institute

11. November 2016

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner gestrigen Sitzung die Bewilligung von finanziellen Mitteln in Höhe von 42 Millionen Euro für den Aufbau von sechs neuen Instituten für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beschlossen.

Die Mischung macht’s - Studie zur Effizienz von Solartechnologien vorgestellt

14. Oktober 2016

Wie entwickeln sich die Technologien zur Erzeugung von Strom aus Solarenergie in den kommenden Jahrzehnten? Welche Technologie ist die wirtschaftlichste? Welche Chancen bietet die Kombination aus mehreren Systemen? - Eine Studie unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat die zukünftige Entwicklung von photovoltaischen und solarthermischen Kraftwerken bis zum Jahr 2030 untersucht. Die Ergebnisse wurden vom 11. bis 14. Oktober 2016 auf der SolarPACES Konferenz in Abu Dhabi vorgestellt.

Fortschritt in der solaren Wasserstoffproduktion

7. Oktober 2016

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben in einem europäischen Kooperationsprojekt ein wichtiges Projekt zur CO2-freien industriellen Herstellung von Wasserstoff abgeschlossen. Am Solarturm des DLR-Instituts für Solarforschung in Jülich wurde eine Anlage zur Spaltung von Schwefelsäure – einem Schritt der thermochemischen Wasserstofferzeugung - erfolgreich getestet. Die Anlage bildet in ihrer Größe die Brücke zwischen dem Labormaßstab und der industriellen Anwendung.

Das Wasserstoff%2dBrennstoffzellen%2dFlugzeug HY4 hob am 29. September 2016 zum Erstflug ab.

Emissionsfreier Antrieb für die Luftfahrt: Erstflug des viersitzigen Passagierflugzeugs HY4

29. September 2016

Am 29. September 2016 startete das viersitzige Passagierflugzeug HY4 zum offiziellen Erstflug vom Flughafen Stuttgart. Die HY4 ist weltweit das erste viersitzige Passagierflugzeug, das allein mit einem Wasserstoffbrennstoffzellen-Batterie-System angetrieben wird. Der Erstflug fand im Beisein von Winfried Hermann, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg statt. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelten den Antriebsstrang des Flugzeugs und arbeiteten in dem Projekt gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung.

Dezentrale Energieversorgung: DLR, Bund und Land investieren knapp sieben Millionen in Zukunftstechnologie für Energiewende

16. August 2016

Für die Umsetzung der Energiewende spielt die dezentrale Energieversorgung eine elementare Rolle: Erzeugt man Strom und Wärme in der Nähe des Verbrauchers, werden Verluste beim Transport und Umwandlungen auf ein Minimum reduziert. Bei Verwendung sogenannter Blockheizkraftwerke können Strom und Wärme hocheffizient und flexibel je nach Bedarf erzeugt werden. Blockheizkraftwerke auf Basis kleiner Gasturbinen, auch Mikrogasturbinen genannt, eignen sich insbesondere aufgrund ihrer äußerst geringen Schadstoffemissionen. Außerdem weisen sie eine große Flexibilität hinsichtlich gasförmiger oder flüssiger, konventioneller oder regenerativer Brennstoffe auf. Ob für private, gewerbliche oder öffentliche Gebäude sowie für kleine und mittlere Betriebe – diese relativ junge Technologie besitzt im Prinzip das Potenzial, alle Öl- und Gasheizungen klimafreundlich zu ersetzen.

Elektrisch aufs Vorfeld: Flughafen Stuttgart und DLR testen Batteriefahrzeuge für Passagier- und Gepäckabfertigung

4. August 2016

Noch bevor ein Flugzeug überhaupt startet, herrscht auf dem Vorfeld schon reger Verkehr: Gepäckschlepper, Passagierbusse oder Pushback-Fahrzeuge müssen Fluggäste und Fracht zuverlässig und pünktlich an den richtigen Ort bringen und Flugzeuge aus ihrer Parkposition schieben. Die meisten dieser Fahrzeuge verfügen bisher über einen Dieselantrieb. Gemeinsam mit dem Flughafen Stuttgart hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Projekt efleet untersucht, inwieweit diese Aufgaben auch durch Elektrofahrzeuge mit Batterie übernommen werden können.

Das DLR Lampoldshausen und die ZEAG Energie AG bündeln ihre Wasserstoff%2dKompetenzen im Projekt H2ORIZON. Die Anlagenkonstellation soll zukünftig eine optimale Zuführung des regenerativ gewonnenen Wasserstoffs in unterschiedliche Nutzungssektoren, wie Mobilität, Energie und Raumfahrt ermöglichen.

Ressourcenschonend mit Wasserstoff in die Zukunft

22. Juli 2016

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Standort Lampoldshausen hat als einer der größten Wasserstoffnutzer in Europa ein jahrzehntelanges, fundiertes Wissen im Umgang mit dem Energieträger Wasserstoff aufgebaut. Dieses Know-how fließt in das Projekt H2ORIZON ein, bei dem lokal gewonnene Windenergie mittels Elektrolyse in regenerativen Wasserstoff umgewandelt werden soll.

Bauarbeiten am Forschungsgebäude CeraStorE

Startschuss für die Wärmespeicherung in flüssigem Salz

13. Juli 2016

Energiespeicher spielen eine Schlüsselrolle für die Energieversorgung der Zukunft. Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln hat am 5. Juli 2016 der Aufbau einer Testanlage für Wärmespeicherung in geschmolzenem Salz (TESIS) begonnen.

4. Wasserstofftag: Etablierter Branchentreff beim DLR Lampoldshausen

8. Juli 2016

Bereits zum vierten Mal trafen sich am 7. Juli 2016 Akteure der Energiebranche zum Wasserstofftag beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Standort Lampoldshausen.

Kölner Sonnenkolloquium 2016: Qualität ist der Schlüssel für effiziente Solarkraftwerke

6. Juli 2016

Weltweit entstehen Jahr für Jahr neue Solarkraftwerke. Während einige Länder des Sonnengürtels der Erde erstmalig Kraftwerksprojekte mit konzentrierenden Solartechnologien errichten, bauen andere die bereits vorhandenen Kapazitäten weiter aus. Um auf dem stetig wachsenden Markt der Bauteile für Solarkraftwerke die geeigneten Komponenten auszuwählen, ist es für den Betreiber einer Anlage wichtig zu wissen, welche Teile am besten für seine Anlage geeignet sind. Diese "Qualifizierung von Solarkraftwerken" ist am 6. Juli 2016 das Schwerpunktthema des 19. Sonnenkolloquiums des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln.

Dampfturbinenrotor hergestellt von Siemens, Deutschland

Extrem genau und schnell: Berechnungen von Dampfströmung

4. Juli 2016

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat gemeinsam mit der Fachhochschule Zittau/Görlitz und der Technischen Universität Dresden ein Verfahren entwickelt, das die Strömung von Wasserdampf in Turbomaschinen hochgenau und 10-mal schneller als bisher simuliert. Damit können Wissenschaftler die Vorgänge in einer Turbine wesentlich präziser vorhersagen und Hersteller haben fundierte Daten für die Weiterentwicklung ihrer Anlagen. Auch Weltraumforscher nutzen die Berechnungsverfahren; mit ihnen können sie die Prozesse auf Kometen, Monden und Exoplaneten besser verstehen und simulieren. Das Verfahren ist von der IAPWS (The International Association for the Properties of Water and Steam) zum neuen internationalen Standard erklärt worden.

40 Jahre Energieforschung–das DLR blickt zurück

40 Jahre Energieforschung im DLR - Chronik mit historischen Videos und Bildern

21. Juni 2016

Nach 40 Jahren Energieforschung blickt das DLR zurück, trägt die wichtigsten Ereignisse zusammen und reichert diese mit spektakulärem Bild- und Videomaterial aus seinen Archiven an. Zum Stöbern aufbereitet finden Sie das Material in unserer interaktiven Chronik. Der Blick zurück zeigt auch, wie Energieforschung und Energiepolitik in Deutschland deutlich von gesellschaftlichen Entwicklungen, aber auch von Katastrophen beeinflusst wurden und dass wir uns derzeit in einem spannenden Transformationsprozess befinden.

Pilotanlage von DLR und EnBW in Vaihingen/Enz

DLR und EnBW testen erfolgreich Pilotanlage zur Nutzung von Biomasse für dezentrale Energieversorgung

14. Juni 2016

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben gemeinsam mit der Energie Baden-Württemberg (EnBW) und weiteren Forschungspartnern erfolgreich eine Pilotanlage entwickelt und getestet, um Biomasse aus der Landschaftspflege – etwa Schnittgut und Holzabfälle – direkt vor Ort für die Energieversorgung zu nutzen. Dafür rüsteten sie ein bereits bestehendes Holzvergaserkraftwerk mit einer kleinen Turbine, einer sogenannten Mikrogasturbine, aus. Diese verfügt über eine spezielle Brennkammer, die es ermöglicht, das aus Biomasse gewonnene Gas sehr effizient und schadstoffarm zu verbrennen. Das Projekt zeigte, dass die Mikrogasturbine für die Gewinnung von Strom und Wärme aus Holzgas eine Alternative zum Gasmotor sein kann.

Lücken in Stromversorgung möglich: DLR und IER untersuchen Versorgungssicherheit und Kapazitätsentwicklung in Süddeutschland bis 2025

6. Juni 2016

Ein stetig wachsender Anteil an zeitlich schwankenden erneuerbaren Energien, der Ausstieg aus der Kernenergie und die sinkende Wirtschaftlichkeit vieler konventioneller Kraftwerke – der Energiesektor erlebt in Deutschland einen einschneidenden Wandel. Im Zuge zweiter Studien hat das Institut für Technische Thermodynamik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit dem Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart untersucht, im welchem Maß die Versorgungssicherheit mit Strom in den kommenden Jahren gewährleistet werden kann. Die Wissenschaftler analysierten dabei die Entwicklung in Süd- und Gesamtdeutschland sowie den europäischen Nachbarländern.

Neue Helmholtz-Initiative DLR@Uni Electric Flight: Gemeinsame Forschung für elektrisches Fliegen

3. Juni 2016

Elektromobilität in die Luft zu bringen und das Fliegen damit ökologisch nachhaltiger und effizienter zu machen, gehört zu den großen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte für Luftfahrtforschung und -industrie. Für eine Vernetzung von institutioneller, universitärer und industrieller Forschung vereinbarten Vertreter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF) sowie der Industrieunternehmen Airbus Group und Siemens am 3. Juni 2016 auf der ILA Berlin Air Show eine enge Zusammenarbeit.

DLR auf der ILA 2016: Forschungsflugzeuge, Feuermelder aus dem All und 125 Jahre Menschenflug

27. Mai 2016

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) präsentiert sich auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA Berlin Air Show vom 1. bis zum 4. Juni 2016 mit aktuellen Projekten und Forschungsergebnissen aus den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt und Energie. Das DLR ist auch 2016 wieder einer der größten institutionellen Aussteller und wird auf rund 700 Quadratmetern in Halle 4, im Space Pavilion, am Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Halle 2 und im ILA CareerCenter Einblicke in seine Forschungsarbeit geben. Auf dem Außengelände der ILA präsentiert das DLR verschiedene Flugzeuge und einen Hubschrauber aus seiner Forschungsflotte sowie einen exakten Nachbau des bekanntesten Fluggleiters von Otto Lilienthal, der vor 125 Jahren als erster Mensch in einem Flugzeug geflogen ist.

Emissionsfrei elektrisch Fliegen mit Passagieren: DLR präsentiert Forschungsplattform HY4 auf der Hannover Messe 2016

26. April 2016

Elektrisch angetriebene und damit lokal emissionsfreie Passagierflugzeuge können die Mobilität der Zukunft nachhaltiger und flexibler gestalten. Sie haben das Potenzial, in den nächsten Jahrzehnten die Elektromobilität in die Luft zu bringen, sich mit bodengebundenen Verkehrsträgern zu vernetzen und so das Reisen für Passagiere schneller und einfacher zu machen. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeiten aktuell mit Partnern aus Industrie und Forschung an der Entwicklung der Versuchsplattform HY4.

DLR auf der Hannover Messe: Effiziente Energiespeicher, intelligente Windkraftanlagen und 40 Jahre Energieforschung

22. April 2016

Mit ihrer Expertise aus der Luftfahrt haben Wissenschaftler vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) neue Ideen für die Rotoren für Windenergieanlagen erarbeitet. Auf der Hannover Messe vom 25. bis 29. April 2016 stellen sie vor, wie sich ihre intelligenten Rotorblätter der aktuellen Windlast anpassen. Einen weiteren Fokus legt das DLR auf Energiespeicher, einer Schlüsselkomponente für ein Energiesystem, das immer mehr erneuerbare Energien nutzt. DLR-Forscher entwickeln unter anderem Speicherlösungen für den industriellen Einsatz, wo große Energiemengen in Form von Wärme zwischengespeichert werden können und stellen auf der Messe eine neue Testanlage für Wärmespeicher vor. Zudem feiert das DLR ein Jubiläum und blickt zurück auf erfolg- und ereignisreiche 40 Jahre Energieforschung.

40 Jahre DLR-Energieforschung: Ideenschmiede für Solarkraftwerke

14. April 2016

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) feiert 2016 40 Jahre Energieforschung und lässt Entscheider aus dieser Zeit zurückblicken. Einer davon ist Michael Geyer, Physiker, Ingenieur und Experte für Solarthermische Kraftwerke. Für das DLR forschte er mehrere Jahre am Forschungszentrum Plataforma Solar in der spanischen Provinz Almería. Zudem war er für deutsche und internationale Industrieunternehmen tätig, bevor er im Jahr 2007 zum spanischen Energieunternehmen Abengoa Solar wechselte. Als Direktor für internationale Geschäftsentwicklung ist er dort für die Abwicklung von großen solaren Kraftwerksprojekten weltweit tätig. An der Fachhochschule Regensburg hatte Geyer in den 1990er-Jahren eine Professur für Energie, Kraftwerkstechnologie und Prozesstechnik inne. Mit ihm sprach Wissenschaftsjournalist Tim Schröder.

 
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