News-Archiv Luftfahrt

News-Archiv Luftfahrt

  • Seite 1 von 8
  • >>
  • loading with js...

Alle Jahrgänge

DLR testet Solarflugzeug für Weltumrundung

Video: DLR testet Solarflugzeug für Weltumrundung

17. April 2014

Einmal mit der Kraft der Sonne um die Erde fliegen und dabei Kontinente und Ozeane überwinden. Diesem bisher unerreichten Ziel stellt sich das Projekt SolarImpulse. Mit einem extrem leichten Flugzeug bedeckt von Solarzellen und angetrieben von vier Elektropropellern soll dieses fliegerische Wagnis 2015 gelingen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat in einem rund zweiwöchigen Standschwingungsversuch bis Anfang April das Strukturverhalten des Leichtbaufliegers untersucht. Damit erhalten die Solarflugpioniere aus der Schweiz wertvolle Informationen über das zukünftige Flugverhalten ihres Prototyps. Ein wichtiger Schritt für den Flug um die Welt.

Wirbelschleppen: DLR testet Warnsystem bei Flugversuchen

Wirbelschleppen: DLR testet Warnsystem bei Flugversuchen

14. April 2014

Wenn Flugzeuge fliegen, entstehen hinter ihnen Luftverwirbelungen, so genannte Wirbelschleppen. Diese können Auswirkungen auf den nachfolgenden Flugverkehr haben. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erprobt nun in Flugversuchen ein Wirbelschleppenwarnsystem mit den Forschungsflugzeugen ATRA und Falcon. Das System kann die potentiell gefährlichen Wirbelschleppen allein aus den Positionsdaten- und Wetterinformationen des vorausfliegenden Flugzeugs vorhersagen.

DLR und NASA unterzeichnen Abkommen: Test alternativer Treibstoffe bei gemeinsamen Forschungsflügen

DLR und NASA unterzeichnen Abkommen: Test alternativer Treibstoffe bei gemeinsamen Forschungsflügen

11. April 2014

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat in einem Abkommen mit der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA vereinbart, eine Reihe gemeinsamer Forschungsflüge durchzuführen. Bei den von der NASA geleiteten Flugversuchen sollen die Emissionen alternativer Treibstoffe und ihre Auswirkungen auf Klima und Atmosphäre untersucht werden. Das DLR nimmt mit dem Forschungsflugzeug Falcon an der rund zweiwöchigen Flugkampagne teil. Der Beginn der gemeinsamen Versuchsflüge im Rahmen des Projekts ACCESS II (Alternative Fuel Effects on Contrails and Cruise Emissions) ist für den 7. Mai geplant. Ausgangsort ist das Armstrong Flight Research Center der NASA in Edwards/Kalifornien.

Klimafaktor Eiswolke: Forschungsflugzeug HALO untersucht Zirren und Kondensstreifen

24. März 2014

Offene Fragen zur Bildung und Klimawirkung von Wolken schränken derzeit die Aussagekraft globaler Klimaprognosen massiv ein. Um die Klimawirkung natürlicher Eiswolken und der vom Luftverkehr erzeugten Kondensstreifen detailliert zu untersuchen, startet das Forschungsflugzeug HALO am 24. März 2014 zum ersten von insgesamt zwölf Messflügen. In den kommenden vier Wochen werden im Rahmen der Mission ML-CIRRUS (Mid-Latitude Cirrus) Eiswolken, sogenannte Zirren, in acht bis 14 Kilometern Höhe über Europa und dem Nordatlantik vermessen. Unter Federführung des Deutschen Zentrums für Luft– und Raumfahrt (DLR) untersucht ein etwa 100-köpfiges Team von Wissenschaftlern verschiedener Atmosphärenforschungsinstitute die Bildung, den Lebenszyklus und die Klimawirkung der Zirren und Kondensstreifen-Zirren.

Mit einem Blatt Papier zum Titel: DLR%2dLuftfahrtforscher Kai Wicke

Mit einem Blatt Papier zum Titel: DLR-Luftfahrtforscher Kai Wicke

13. März 2014

Er ist Deutscher Meister im Papierfliegerweitwurf und flog im Segelflugzeug schon hoch über Australien. Früh entdeckte der passionierte und wettbewerbserfahrene Segelflugpilot seine Liebe zum Sport und zur Fliegerei. Heute erforscht Kai Wicke, wie sich die Flugzeuge von Morgen in den Flugbetrieb und das vielschichtige Lufttransportsystem einfügen.

Turbulente Strömung im Laserlicht

Turbulente Strömung im Laserlicht: International einzigartige Forschung am Kölner Windkanal ETW

5. März 2014

Ende Februar traf sich ein internationales Team von mehr als 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu Versuchen im Europäischen Transschallwindkanal (ETW) in Köln. Forscher der Universität Stuttgart, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der NASA, der japanischen Luft- und Raumfahrtagentur JAXA, des russischen Luftfahrtforschungsinstituts ZAGI sowie weitere europäische Forschungseinrichtungen wie die französische ONERA arbeiten im Rahmen des EU-geförderten Projekts zur Vermessung von turbulenten Strömungen an Flugzeugen zusammen. Hierbei wird weltweit erstmalig das instationäre Strömungsverhalten im Nachlauf von Strömungsablösungen an Tragflächen unter realen Flugbedingungen mit Lasermesstechnik untersucht. Die Messungen sollen helfen zukünftig Strömungsschäden am Heckleitwerk zu vermeiden und Computermodelle zu verbessern.

Leise und spritsparend landen: Neues Assistenzsystem für Piloten im Simulatortest

28. Februar 2014

Um neue, leisere Anflugverfahren einzusetzen, muss der Pilot während der Landephase einen im Voraus berechneten Handlungsablauf exakt einhalten. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat ein Pilotenassistenzsystem entwickelt, das die Landungen optimiert und sie dadurch sicherer, leiser und spritsparender macht. Dieses System wurde in Flugsimulationen von mehreren Piloten getestet und die Ergebnisse ausgewertet.

DLR und MTU Aero Engines intensivieren strategischen Dialog

DLR und MTU Aero Engines intensivieren strategischen Dialog

13. Februar 2014

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und MTU Aero Engines haben sich erneut zum strategischen Dialog getroffen. Bei dem Treffen, zu dem sich MTU-Technikvorstand Dr. Rainer Martens und DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke sowie die agierenden Direktoren beider Seiten austauschten, wurden für die Zukunft wichtige gemeinsame Themen wie Luftfahrt-Werkstoffe und innovative Testverfahren angesprochen. Für das Europäische Großprojekt Clean Sky II konnten erste Ideen zur Zusammenarbeit ausgetauscht werden: Innerhalb des sogenannten "Engine Integrated Technology Demonstrator" ist etwa die Untersuchung von hocheffizienten mehrwelligen Hochdruckverdichter-Konfigurationen ein vielversprechendes Forschungsthema für die weitere Zusammenarbeit. Das DLR betreibt in Köln einen großen Mehrwellen-Verdichter-Prüfstand mit idealen Voraussetzungen für diese Versuche. Seit einem Jahr treffen sich beide Partner zu regelmäßigen Konsultationen auf Vorstandsebene. Zusammen wird eine strategische Roadmap für gemeinsame Vorhaben in der Triebwerksforschung erstellt.

Einmalige Windkanalversuche für langsamere Anflüge

Einmalige Windkanalversuche für langsamere Anflüge

12. Februar 2014

Langsamere Anflüge führen zu weniger Lärm. Wie langsam, steil und damit leiser ein heutiges Verkehrsflugzeug seinen Zielflughafen anfliegen kann, bestimmt das sogenannte Hochauftriebssystem mit seinen ausfahrbaren Landeklappen an den Tragflächen. Ebenso hilfreich: Langsamere Flugzeuge können auf kürzeren Landebahnen aufsetzen. Um die Vorhersage der Hochauftriebsleistung in Computermodellen und im Windkanalversuch deutlich zu verbessern und zukünftig langsameren und leiseren Anflügen den Weg zu bereiten, forscht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit Airbus und dem Europäischen Transsonischen Windkanal ETW im Dreischritt von Flugversuchen, Windkanalversuchen und Computersimulationen. Anfang Februar fanden im Rahmen des Projekts HINVA (High Lift Inflight Validation) bisher einmalige kryogene Windkanalversuche bei Tiefsttemperaturen im Kölner ETW statt. Mit Lasermesstechnik und anderen fortschrittlichen Messverfahren detektierten die Forscher in bisher unerreichter Genauigkeit die Strömungszustände an einem Airbus A320 mit ausgefahrenen Landeklappen unter realen Flugbedingungen. Die Forscher haben eigens für die Versuche ein hochpräzises Windkanalmodell gebaut. Grundlage waren vorangegangene Strömungsmessungen bei Flugversuchen mit dem DLR-Forschungsflugzeug A320 ATRA.

Erstmals Flug mit Motorsegler und 3D%2dKamera am Mount Everest

Erstmals Flug mit Motorsegler und 3D-Kamera am Mount Everest

30. Januar 2014

Einem deutschen Team aus Piloten des Mountain Wave Project (MWP) und Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist eine Premiere am höchsten Berg der Welt gelungen. Erstmals flogen sie in einem Motorsegler am 8.848 Meter hohen Mount Everest entlang - mit an Bord eine 3D-Spezialkamera. Das im DLR-Schwerpunkt Sicherheitsforschung entwickelte neuartige Kamerasystem liefert die Grundlage für ein hochgenaues 3D-Modell der nepalesischen Everest Region mit einer Auflösung von bis zu 15 Zentimetern. Hangrutschungen und Überflutungen durch Gletscherseeausbrüche können mit den Aufnahmen besser vorhergesagt werden.

Gletscher und Gebirge in 3D: DLR%2dSpezialkamera fliegt erstmals über dem Himalaya

Gletscher und Gebirge in 3D: DLR-Spezialkamera fliegt erstmals über dem Himalaya

24. Januar 2014

Im Himalaya verlieren immer wieder dutzende Nepalesi ihr Leben bei Hangrutschungen und Spontanüberflutungen. Es wurden bereits ganze Dörfer und auch Infrastruktur wie Brücken und Straßen weggespült. Satelliten liefern bisher die Bilder dieser entlegenen Regionen. Im Rahmen einer mehrwöchigen Messkampagne des Mountain Wave Project (MWP) erproben nun Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein im DLR-Schwerpunkt Sicherheitsforschung entwickeltes neuartiges Kamerasystem, das detaillierte Luftbilder von einem Motorsegelflugzeug aus aufnimmt. Die Flüge in großer Höhe dienen zur Validierung des entwickelten optischen Sensorsystems. Mit den Aufnahmen wollen die Forscher exakte 3D-Modelle verschiedener nepalesischer Regionen erstellen, unter anderem um Gefahren für die Bevölkerung zukünftig deutlich besser vorherzusagen. Dabei arbeiten sie eng mit den Nepalesischen Behörden und einem internationalen Team von Wissenschaftlern der Himalaya-Anrainerstaaten (ICIMOD) zusammen. Flüge sind im Annapurna-Gebiet und in der südlichen Everest-Region geplant. In einem Blog berichten die Wissenschaftler von den Ereignissen ihrer abenteuerlichen Forschungsreise.

Eine Kometenlandung, ein Deutscher im All und alternative Kraftstoffe im Luftverkehr

23. Januar 2014

Das Leben auf der Erde zu verbessern, ist der wichtigste Antrieb der Forscherinnen und Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Sie arbeiten unter anderem daran, dass Flugzeuge in Zukunft weniger Lärm verursachen und durch alternative Kraftstoffe sowie effizientere Turbinen weniger Schadstoffe ausstoßen. DLR-Forscher verbessern nicht nur die Mobilität in der Luft sondern auch am Boden, so dass wir, zum Beispiel mit Elektrofahrzeugen, schnell und umweltschonend ans Ziel kommen. Auch der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst, der im Mai 2014 für sechs Monate zur ISS aufbricht, wird mit zahlreichen Experimenten zum Beispiel in der Biologie und Medizin einen Beitrag für ein besseres Leben auf der Erde leisten. Dies drückt auch der Name der Mission von Alexander Gerst aus: "Blue Dot". Wie ein blauer verletzlicher Punkt sieht die Erde aus, wenn man sie aus großer Entfernung aus dem Weltall betrachtet. Ganz aus den Tiefen des Alls wird die ESA-Kometensonde Rosetta im Jahr 2014 neue Erkenntnisse zur Erde schicken. Die europäische Raumsonde erreicht nach einer Flugzeit von zehn Jahren ihr Ziel, den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko. Höhepunkt der Mission: Der unter der Leitung des DLR entwickelte Lander Philae wird im November auf dem Kometen aufsetzen.

DLR-Forscher machen erstmals Ursache von Hubschrauberlärm sichtbar

7. Januar 2014

Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus Göttingen und Braunschweig haben erstmals die Hauptursache für den Lärm eines fliegenden Hubschraubers sichtbar gemacht. Dafür führten sie teils abenteuerliche Flugexperimente durch - zuletzt in einem Steinbruch im Harz. Mit den gewonnenen Erkenntnissen eröffnen sich Möglichkeiten, Hubschrauber künftig deutlich leiser zu machen.

Tschüss 2013, hallo 2014!

Blick zurück und Blick nach vorn: Tschüss 2013, hallo 2014!

20. Dezember 2013

Was haben eine gewisse SANDRA und ein digital vernetzter Himmel miteinander zu tun? Und wieso halten wir einen Forschungsflug, der nicht vom Boden abhebt, für berichtenswert? Wo genau entsteht Lärm im Flugzeug und wie kann man ihn verringern? Wie sehen die Vorbereitungen auf einen knapp sechsmonatigen Aufenthalt auf der Internationalen Raumstation ISS aus? Antworten gibt’s im Jahresfilm 2013 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

DLR expandiert und investiert Millionen am Standort Göttingen

11. Dezember 2013

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vergrößert seinen Standort Göttingen und investiert mehr als 20 Millionen Euro in Forschung und Infrastruktur. Unter anderem wird im kommenden Jahr ein Prüfstand fertiggestellt, der zu den leistungsstärksten Testeinrichtungen für Flugzeugturbinen zählen wird. Außerdem ist die Errichtung einer Experimental-Windkraftanlage geplant.

HALO fliegt in die Karibik: Wolkenforschung für bessere Klimamodelle

HALO fliegt in die Karibik: Wolkenforschung für bessere Klimamodelle

10. Dezember 2013

Wolken können die Erdatmosphäre sowohl wärmen wie auch kühlen. In aktuellen Klimamodellen sind detaillierte Bedingungen des Klimafaktors Wolke bisher noch unscharf erfasst. Es fehlen präzise Messungen, wie sich Wasser, Wasserdampf, Eispartikel und Wassertröpfchen bildende Aerosolpartikel in den hochaufragenden Kumuluswolken verteilen. Das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebene Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) überschreitet diese Messgrenze und wird über weite Distanzen und bis in sehr große Höhen Wolken über dem Atlantik vermessen. Ebenso werden die Niederschlagsmengen erfasst. Vom 10. Dezember bis Weihnachten sind insgesamt drei Flüge vom DLR-Standort in Oberpfaffenhofen nach Barbados geplant. Es ist der erste HALO-Messflug, bei dem die Wolkenforschung im Mittelpunkt steht. Mitarbeiter des DLR in Oberpfaffenhofen starten gemeinsam mit Kollegen des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) und der Universität Hamburg, der Universitäten zu Köln, Leipzig und Heidelberg sowie des Forschungszentrums Jülich zum Direktflug in Richtung der Karibikinsel. Die wissenschaftliche Leitung der Messflüge liegt beim MPI-M, das mit Prof. Bjorn Stevens und Dr. Lutz Hirsch zwei seiner renommierten Wolkenforscher auf die Mission schickt. HALO ist eine Gemeinschaftsinitiative deutscher Umwelt- und Klimaforschungseinrichtungen.

Neues Wachstum bei den Low Cost Fliegern: Germanwings und Berlin%2dTegel legen zu

Neues Wachstum bei den Low Cost Fliegern: Germanwings und Berlin-Tegel legen zu

9. Dezember 2013

Das Geschäft mit den günstigen Flugtickets erholt sich weiter: Im Sommer 2013 haben die Billigflieger 658 Strecken in und ab Deutschland bedient und nähern sich den Werten aus dem Rekordsommer 2010 wieder an. Allerdings bleibt der Marktanteil im Vergleich zum traditionellen Flugbetrieb mit 31 Prozent weitgehend stabil. Germanwings und der einst schon abgeschriebene Flughafen Berlin-Tegel dominieren die Entwicklung mit deutlichen Steigerungen. Europaweit baut Ryanair seine Marktführerschaft zu einem Rekordangebot aus. Diese und weitere aktuelle Ergebnisse zur Entwicklung der Günstigflieger enthält der nun erschienene "Low Cost Monitor 2/2013" (LCM). Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) veröffentlicht den Bericht seit 2006 jeweils im Frühling und Herbst.

Flughafenvisionen 2030: Futuristische Flugzeuge, umweltfreundlichere Abläufe und ein zentrales Airport-Management

27. November 2013

Die Ideen für den Flughafen der Zukunft entstehen in Hamburg. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie zahlreiche industrielle und universitäre Forschungspartner des Leuchtturmprojekts „Airport 2030“ präsentieren am 27. und 28. November 2013 im Konferenzzentrum des Hamburger Flughafens ihre abschließenden Ergebnisse. Es geht darum, wie der Flughafen von Morgen auf dem Vorfeld und im Terminal leistungsfähiger und effizienter wird, wie das umliegende Verkehrsnetz enger anzubinden ist und welche technologischen Neuheiten auch im Gesamtsystem Luftfahrt ihre Vorteile ausspielen. Immerhin entfallen bei Kurzstreckenflügen bis zu 70 Prozent der Reisezeit auf die Flughafen-Prozesse sowie den landseitigen Zu- und Abgang. Fliegen soll zukünftig noch ökonomischer, ökologischer und komfortabler werden unter Beibehaltung der gewohnt hohen Luftfahrt-Sicherheitsstandards.

DLR nimmt neuen Supercomputer in Betrieb

7. November 2013

Er misst in seiner Grundfläche drei mal vier Meter und bewältigt in einer Sekunde 262.000.000.000.000 Rechenoperationen. Der neue Supercomputer des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist damit nach wie vor der schnellste ausschließlich für die Luftfahrtforschung genutzte Rechner Europas. Im Oktober wurde er in Braunschweig in Betrieb genommen.

Steile Anflüge für weniger Lärm: DLR gibt Ergebnisse bekannt

Steile Anflüge für weniger Lärm: DLR gibt Ergebnisse bekannt

31. Oktober 2013

Im Auftrag des Forums Flughafen und Region fanden am 4. Oktober 2013 am Frankfurter Flughafen, von der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH überwacht, Versuchsflüge mit einer Maschine der Condor statt. In einem steileren Endanflug wurden Wohngebiete in größerer Höhe überflogen. So soll es am Boden leiser werden. Nun hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf der Konferenz für aktiven Schallschutz ICANA 2013 die Ergebnisse vor Ort vorgestellt. Der Trend ist eindeutig: Gemeinden, die mehr als zehn Kilometer von der Landebahn entfernt liegen, können durch das neue Anflugverfahren mit weniger Lärm rechnen. In 33 Kilometer Entfernung (Messpunkt Appenheim) wurde der gemessene Maximalpegel sogar bis zu sechs Dezibel geringer. Für präzise, über längere Zeiträume gemittelte Zahlenwerte, sind weitere Versuchsflüge nötig.

 
  • Seite 1 von 8
  • >>