News-Archiv Luftfahrt

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Alle Jahrgänge

Lärmwirkungsforscher Dr. Uwe Müller

Die Aufwachreaktionen zählen: Lärmwirkungsforscher Dr. Uwe Müller im Interview

29. Oktober 2015

Europaweit ist es die größte Studie zu den Auswirkungen des Flug-, Straßen- und Schienenverkehrslärms: NORAH (Noise-Related Annoyance, Cognition, and Health) ist jüngst durch das Umwelt- und Nachbarschaftshaus, einer Tochter des Landes Hessen und Teil des Forums Flughafen und Region veröffentlicht worden. Wissenschaftler aus verschiedensten Disziplinen führten seit 2011 im Rahmen der Studie Untersuchungen in der Umgebung des Frankfurter Flughafens durch. Darunter Dr. Uwe Müller vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Er leitete die Teilstudie zu Auswirkungen des Fluglärms auf den Schlaf. Am DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin ist er in der Abteilung Flugphysiologie als Projektleiter im Bereich Lärmwirkungsforschung tätig. Im Interview erzählt er, wie der Forschungsbereich am DLR entstand, wie eine neue Methode seine Arbeit vereinfacht und welche Forschungsfragen und -projekte ihn und die Lärmwirkungsforscher der Abteilung in den nächsten Jahren beschäftigen werden.

Luftfahrtforschung in Europa: DLR übernimmt ACARE-Vorsitz

23. Oktober 2015

Europa ist die Heimat von rund 450 Airlines, 700 Flughäfen und einer weltweit führenden Luftfahrtindustrie. Seit 15 Jahren bringt das Advisory Council of Aviation Research (ACARE) die führenden Vertreter der europäischen Luftfahrtbranche aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um gemeinsam die Leitlinien der europäischen Luftfahrtforschung zu erarbeiten. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist seit Beginn in tragender Rolle im Rahmen von ACARE aktiv und stellt nun erneut den Vorsitz.

Teilnehmer des IFAR%2dTreffens

IFAR: Weltweit gemeinsam für die Luftfahrt von Morgen forschen

19. Oktober 2015

Führende Vertreter von weltweit 21 Luftfahrtforschungsorganisationen kamen Anfang Oktober im Rahmen des International Forum of Aviation Research (IFAR) auf Einladung der NASA im kalifornischen Moffett Field zusammen, um sich über aktuelle Herausforderungen der weltweiten Luftfahrt zu beraten. Das sechste jährliche Treffen fand im AMES Research Center der NASA statt. Seit der Gründung von IFAR im Jahr 2010 nimmt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bei IFAR eine tragende Rolle ein.

Emissionsfreie Passagierflüge: DLR stellt Projekt für viersitziges Brennstoffzellenflugzeug HY4 vor

12. Oktober 2015

Mit dem Projekt für das viersitzige Flugzeug HY4 geht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einen weiteren wichtigen Schritt, um emissionsfreies elektrisches Fliegen in die Realität umzusetzen: Die HY4 wird das weltweit erste viersitzige Passagierflugzeug sein, das allein mit einem Wasserstoffbrennstoffzellen-Batterie-System angetrieben wird. „Mit der HY4 wollen wir Elektromobilität in die Luft bringen, die Machbarkeit dieser Technologie demonstrieren und konkrete Anwendungsfelder im Passagiertransport aufzeigen“, erklärte Prof. Josef Kallo, Koordinator Elektrisches Fliegen am DLR bei der offiziellen Vorstellung des Projekts auf der internationalen Fachmesse World of Energy Solutions am 12. Oktober 2015 in Stuttgart.

Radarsimulator am AMTRI

Luftfahrtdrehkreuz Singapur setzt auf DLR-Forschungstechnik zur Luftverkehrsführung

12. Oktober 2015

Am 20. August 2015 wurde das Air Traffic Management Research Institute (ATMRI) der Nanyang Techonlogical University (NTU) in Singapur offiziell eröffnet. Kernstück des neuen Instituts ist ein Simulationszentrum für den Luftverkehr. Neben einem der mit über 12 Metern Durchmesser weltweit größten Towersimulatoren mit 360° Projektion stehen den Forschern hier ein Radarsimulator sowie zahlreiche Laborarbeitsplätze zur Verfügung. Diese Simulatoren stehen nun für die Forschung an zukünftigen ATM-Konzepten für das Luftfahrtdrehkreuz Singapur bereit, das in den letzten Jahren regelmäßig mit zweistelligen Wachstumszahlen auf sich aufmerksam gemacht hat. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat den technischen Aufbau unterstützt und steht in regelmäßigem Austausch mit den Partnern in Singapur. Diese technische Unterstützung ist aber nur der Einstieg in eine langfristige Zusammenarbeit des DLR-Instituts für Flugführung mit dem neu gegründeten ATMRI. Erste gemeinsame Forschungsprojekte zu emissionsoptimierten Flugwegen und verspätungsreduzierenden Bodenprozeduren am Flughafen Changi wurden bereits initiiert.

Ritt durch den Abgasstrahl: DLR-Flugversuche zu alternativen Treibstoffen

9. Oktober 2015

Alternative Treibstoffe haben das Potenzial, eine umwelt- und klimaschonende Entwicklung des Luftverkehrs zu unterstützen. Rund fünf Prozent trägt der weltweite Flugverkehr derzeit zur Klimaerwärmung bei. Neben dem Klimagas CO2 entfalten dabei Kondensstreifen und daraus resultierende Zirren eine wesentliche Klimawirkung. Das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) untersucht derzeit bis zum 9. Oktober 2015 in dreiwöchigen Flugversuchen, wie sich mit alternativen Treibstoffen die Klimawirkung des Luftverkehrs reduzieren lässt. Eine wichtige Rolle spielt dabei die mögliche Verringerung der Rußemissionen und damit eine Veränderung der strahlungswirksamen Eigenschaften von Kondensstreifen.

Blick aus dem Cockpit der Falcon auf den A320 ATRA

DLR-Flugversuche zu alternativen Treibstoffen

25. September 2015

Vom 21. September bis 9. Oktober 2015 führt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Flugversuche ausgehend vom Flughafen in Manching durch. Ziel ist es, die Emissionen und Kondensstreifen von Verkehrsflugzeugen bei der Verwendung alternativer Treibstoffe zu vermessen. Alternative Treibstoffe in der Luftfahrt bieten eine Perspektive, den Einfluss des Flugverkehrs auf die Luftqualität und das Klima zu reduzieren.

Elektrisches Fliegen: Flughafen Stuttgart fördert DLR-Forschung mit 180.000 Euro

21. September 2015

Emissionslos, energieeffizient und leise – elektrisches Fliegen bietet eine Reihe ganz unterschiedlicher Vorteile und hat das Potenzial, den Luftverkehr mittel- bis langfristig zu revolutionieren. Für seine weiteren Forschungsarbeiten im Bereich des elektrischen Fliegens hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) von der Flughafen Stuttgart GmbH eine Spende über 180.000 Euro erhalten.

Mehr als 60.000 Besucher beim Tag der Luft- und Raumfahrt des DLR

20. September 2015

Gut 60.000 Gäste besuchten am 20. September 2015 zum "Tag der Luft- und Raumfahrt" das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln-Porz. An diesem Tag zeigten das DLR und die Europäische Weltraumorganisation ESA gemeinsam mit ihren Partnern aktuelle Forschungsprojekte und Missionen aus Luft- und Raumfahrt, Energie und Verkehr sowie Sicherheit.

Einblick in das Krisenzentrum

Unbemannte Katastrophenhilfe aus der Luft: Rettungsübungen bei simuliertem Hochwasser

11. September 2015

Seit dem 9. September 2015 finden im Rahmen des EU-Projekts "DRIVER" an drei aufeinanderfolgenden Tagen Flugversuche in einem simulierten Katastrophenszenario statt. Es sind erschütternde Szenen, die in diesen Tagen in Braunschweig simuliert werden: Ein starkes Hochwasser hat das Gebiet um den Tankumsee bei Gifhorn weiträumig überflutet, auch umgebende Straßen sind betroffen und vereinzelt treiben Menschen im Wasser. Das Hochwasser existiert während dieser Übung jedoch nur digital auf den Bildschirmen im Validierungszentrum Luftverkehr des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Hier wurde für die Versuchskampagne ein Krisenmanagementzentrum eingerichtet.

Tag der Luft- und Raumfahrt beim DLR: Flugzeuge und Luftfahrtforschung hautnah erleben

8. September 2015

Das größte Passagierflugzeug der Welt A380 und das größte DLR-Forschungsflugzeug A320 ATRA besichtigen. Virtuell Flugzeuge designen mit Flugmedizinern sprechen und Windkanäle erkunden: Das sind nur einige Luftfahrt-Highlights, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am 20. September 2015 zum Tag der Luft- und Raumfahrt am Hauptsitz in Köln präsentiert. Fünf DLR-Institute zeigen ihre Arbeit für sparsames, leises und sicheres Fliegen.

Das DLR auf der MAKS 2015 in Moskau

25. August 2015

Vom 25. bis 30. August 2015 findet der Moskauer Aerosalon MAKS 2015 in Schukowski bei Moskau statt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) präsentiert sich zum sechsten Mal bei der alle zwei Jahre erfolgenden nationalen Luft- und Raumfahrtausstellung Russlands. Auf rund einhundert Quadratmetern zeigt das DLR Konzepte und Technologien für die Raumfahrt und Luftfahrt von Morgen. Schwerpunkt der Präsentation ist die DLR-Satellitentechnologie.

Bionik in der Luftfahrt: Venusfliegenfalle als Vorbild für Landeklappen

Bionik in der Luftfahrt: Venusfliegenfalle als Vorbild für Landeklappen

14. August 2015

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) forschen an einer verformbaren Flügelhinterkante, die sich stufenlos in beliebige Zielformen bewegen kann und klassische Landeklappen überflüssig macht. Die Klappen an den Tragflächen heutiger Verkehrsflugzeuge werden durch eine aufwendige Mechanik betätigt. Deren Verkleidung sowie entstehende Spalte beim Ausfahren beeinträchtigen die Aerodynamik, erhöhen dadurch den Kraftstoffverbrauch und tragen zudem zum Fluglärm bei. Die neue Technologie ist dagegen nach dem Bewegungsvorbild der Venusfliegenfalle flexibel. Sie ermöglicht einen spaltfreien Übergang zwischen Tragfläche und Klappen.

HALO

Forschungsflugzeug HALO: Auf der Langstrecke für Messungen im asiatischen Sommermonsun

17. Juli 2015

Vollgepackt mit mehr als zwölf Messinstrumenten macht sich der Forschungsflieger HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am 21. Juli 2015 auf den Weg nach Zypern. Von dort aus geht es dann für Messflüge in das Einflussgebiet des asiatischen Sommermonsuns über der Arabischen See, dem Indischen Ozean, dem Golf von Bengalen und dem östlichen Mittelmeer. Insgesamt fünf Wochen lang spüren die Atmosphärenforscher bei der Mission OMO (Oxidation Mechanism Observations) die Schadstoff-Emissionen auf, die der Monsun vom Boden bis in große Höhen befördert und großräumig verteilt. "Mit OMO messen wir erstmals vollständig die chemische Luftzusammensetzung in diesem Atmosphärenphänomen ", sagt Dr. Hans Schlager, Atmosphärenforscher am DLR-Institut für Physik der Atmosphäre und zuständig für die wissenschaftliche Beteiligung des DLR an der Mission. "Wir wollen mit diesen Daten den Einfluss des Monsuns auf die großräumige Verteilung von Luftverunreinigungen und auf die Selbstreinigungskraft der Atmosphäre bestimmen."

DLR/NASA: 3D-Radarmessungen von Waldgebieten

15. Juli 2015

Baumkronen und Zweige dicht an dicht, nur vereinzelt geben Lichtungen den Blick auf Stamm und Wurzeln preis. Ob deutscher Fichtenwald oder tropischer Regenwald – nur wenige Sensoren sind in der Lage durch diesen grünen Teppich zu blicken und die Strukturen deutlich sichtbar zu machen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt eine Radartechnologie, die Waldgebiete erstmals in hoher Auflösung dreidimensional abbildet, von den Wipfeln bis zum Boden. In einer gemeinsamen Messkampagne mit der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA haben die Radarexperten des DLR die Leistungsfähigkeit des speziellen F-SAR Systems nun bestätigt. Ziel der Zusammenarbeit war es, die Möglichkeiten von Radardaten hinsichtlich der Ableitung von verschiedenen Parametern zu validieren, etwa die Höhe oder die vertikale Struktur eines Waldes.

Falcon

DLR und kanadischer Forschungsrat NRC: Engere Zusammenarbeit in der Luftfahrtforschung

9. Juli 2015

Gute Kontakte in beide Richtungen bestehen bereits, doch mit der Unterzeichnung eines Kooperationsrahmenabkommens am 9. Juli 2015 haben das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das National Research Council of Canada (NRC) ihre Zusammenarbeit nun bestärkt. In den nächsten fünf Jahren sollen gemeinsame bestehende Forschungsprojekte beispielsweise in den Bereichen der alternativen Treibstoffe vertieft und neue Kooperationsprojekte unter anderem in der UAV- und Kabinenforschung erleichtert werden.

ARTIS umfliegt Hindernis

Exaktes Fliegen der ARTIS-Hubschrauber - Auswertung der Kleeblattflüge

1. Juli 2015

Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) forschen Wissenschaftler mit dem Autonomous Rotorcraft Testbed for Intelligent Systems (ARTIS) an der Technologie für das automatische Fliegen. Bereits im September 2014 wurden Flugversuche unternommen, bei denen der unbemannte Hubschrauber selbständig und präzise eine im Voraus berechnete Bahn fliegen musste: ein Kleeblatt.

Vertragsunterzeichnung

NASA und DLR vereinbaren weitere Zusammenarbeit in der Luftfahrtforschung

16. Juni 2015

Die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde NASA und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben zwei Abkommen über die weitere wissenschaftliche Zusammenarbeit im Bereich Luftfahrt unterzeichnet. Beide Partner wollen zukünftig gemeinsam an den Forschungsthemen Flugzeuglärmsimulation und Verbesserung der Hubschrauberaerodynamik arbeiten.

DLR erforscht mit neuer Tapelegemaschine Fertigungsprozesse für Bauteile aus Hochleistungskunststoffen

15. Juni 2015

Ob für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt oder im Automobilbereich – extrem leichte und gleichzeitig sehr schadenstolerante Bauteile aus kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen sind von großem Interesse für die Industrie. Mit Hilfe einer neuen, hochmodernen Anlage erforscht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart nun Verfahren, wie die Herstellung solcher Strukturen automatisiert und damit effizienter gestaltet werden kann.

Höhenflug für die Forschung – per Ballon in die Stratosphäre

15. Juni 2015

Die Aussichten in der Stratosphäre sind gut – für flächendeckende Internetversorgung, für Kommunikationsnetzwerke in Krisengebieten etwa oder für Forschungen zum Schutz von Umwelt und Klima. Um diesen Luftraum aber tatsächlich Nutzen zu können, müssen noch geeignete Fluggeräte und Methoden entwickelt werden. Unbemannte Höhenplattformen werden dafür die beste Lösung bieten. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben europaweit erstmals erfolgreich eine neue Methode für den unbemannten Flug durch die Stratosphäre erprobt. Auf dem ESA PAC Symposium in Norwegen haben sie ihre Ergebnisse nun der internationalen Fachwelt vorgestellt.

 
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