Raumfahrt

DLR-Zeitkapsel fliegt mit Alexander Gerst zur ISS

Eine Reise durch Zeit und Raum

Montag, 29. Mai 2017

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  • Die Zeitkapsel mit symbolischen Gegenständen
    Die Zeitkapsel mit symbolischen Gegenständen

    Neben dem Datenträger, der jede Menge Wünsche und Vorstellungen für die Zukunft, geschrieben von Schülerinnen und Schülern deutschlandweit, enthält, fliegen auch kleine Gegenstände mit. Sie stehen für die verschiedenen Forschungsbereiche des DLR.

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    Luftfahrt-Origami

    Linnéa Scharnweber hat als symbolischen Gegenstand für den DLR-Forschungsbereich Luftfahrt einen winzigen Papierflieger gefaltet. Auch er wird in der Zeitkapsel die Erde verlassen.

  • Herstellung der Zeitkapsel
    Herstellung der Zeitkapsel

    Auszubildende des DLR haben die Zeitkapsel am Standort in Braunschweig zunächst konzipiert und dann in der Werkstatt gefertigt.

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    Zeitreise mit der DLR-Zeitkapsel


    Die von Auszubildenden am DLR-Standort Braunschweig gefertigte Aluminiumkugel soll 50 Jahre verschlossen bleiben. Aufbewahrt wird sie im Haus der Geschichte in Bonn.

  • 2018 fliegt Alexander Gerst ein zweites Mal zur ISS
  • Im Gepäck hat er eine Zeitkapsel mit Schülerwünschen für die Zukunft
  • Schwerpunkte: Raumfahrt, Nachwuchs

Am 29. Mai 2017 verkündete der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst, wie seine zweite Mission in den Weltraum heißen wird: Horizons. Aber nicht nur das. Neben dem Logo und den Experimenten, die er 2018 an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) durchführen wird, stellte er noch einen ganz besonderen Gegenstand auf der Pressekonferenz  vor: eine Zeitkapsel. Sie wird ebenfalls die Reise ins All antreten.

Die Aluminiumkugel, gefertigt von Auszubildenden des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), wird von Alexander Gerst an Bord der ISS versiegelt und soll erst 50 Jahre später, also 2068, geöffnet werden. Den Inhalt können alle mitbestimmen: Bis zum 30. Juni läuft die Aktion "Projekt_4D", bei der das Jugendportal DLR_next  gemeinsam mit der Stiftung Lesen Schülerinnen und Schüler deutschlandweit dazu aufruft, ihre Wünsche und Vorstellungen für die Zukunft zu formulieren. Zusätzlich zu der Schulaktion werden über die Social Media-Kanäle des DLR sogenannte Slices of Life gesammelt – Fotos aus dem Alltag der Menschheit heute. Alle Einsendungen werden auf einem speziellen, langlebigen Datenträger gespeichert: einer M-Disc im Blu-Ray-Format. Während bei herkömmlichen Speichern wie DVDs, CDs oder USB-Sticks die Gefahr besteht, dass die Daten über die Jahre und Jahrzehnte verblassen und dann eines Tages nicht mehr lesbar sind, ist diese Disc auch über lange Zeiträume gegen das digitale Vergessen immun. Neben dem Datenträger werden noch weitere Gegenstände in der Kapsel aufbewahrt. Sie sollen symbolisch für die Forschungsgebiete  des DLR stehen. So befinden sich beispielsweise ein kleiner Papierflieger, Sonnenblumensamen, ein kleines Spielzeugauto und Meteoritenstücke in der Kapsel .

Alexander Gerst live auf www.facebook.com/dlrde

Im Anschluss an die Pressekonferenz wird Astronaut Alexander Gerst kurz in einem Livestream auf der DLR-Facebookseite von Mission, Logo und natürlich der Zeitkapsel berichten.

Nach der Landung wird Alexander Gerst die Zeitkapsel an die Stiftung Haus der Geschichte in Bonn übergeben, wo sie ausgestellt und 50 Jahre lang aufbewahrt wird. Von wem wird sie dann 2068 geöffnet werden – und wie wird wohl auf die heutige Menschheit zurückgeblickt werden?

Nachwuchsförderung

Die Zeitkapsel ist – neben anderen Maßnahmen zur Nachwuchsförderung wie Unterrichtsmaterialien, einem Schulwettbewerb zu Umweltfragen und Lehrer-Workshops zu Raumfahrtthemen – eine Aktion, um bei jungen Menschen das Interesse für die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu steigern und Begeisterung für Wissenschaft und Forschung zu wecken.

 

Zuletzt geändert am:
31.05.2017 13:26:42 Uhr

Kontakte

 

Fiona Lenz
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Politikbeziehungen und Kommunikation

Tel.: +49 2203 601-2211

Fax: +49 2203 601-3249
Dr. Volker Kratzenberg-Annies
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Vorstandsbeauftragter für Nachwuchsförderung