Raumfahrt

Astronaut Alexander Gerst beantwortet Ihre Fragen

Dienstag, 11. März 2014

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  • Alexander Gerst beim Training im Sternenstädtchen nahe Moskau

    Alexander Gerst beim Training im Sternenstädtchen nahe Moskau

    Zur Ausbildung des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst gehört auch das Training in speziellen Raumanzügen. Das Bild zeigt Alexander Gerst beim "Anziehen" des russischen Sokol-Raumanzugs, den er auch während seines sechsstündigen Fluges in einer Sojus-Kapsel zur ISS tragen wird.

Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst ist bereit für seine "Blue Dot"-Mission zur Internationalen Raumstation ISS im Mai. Am 18. März 2014 findet  eine gemeinsame Medienkonferenz von Alexander Gerst und seinen ISS-Crewkollegen statt. Die Europäische Weltraumorganisation lädt aus diesem Anlass alle Interessierten ein, sich via Twitter mit Fragen an den Diskussionen zu beteiligen.

Alexander absolviert zurzeit noch seine letzten Trainingseinheiten, bevor er dann im Mai nach Kasachstan zum Startplatz in Baikonur weiterreist. Dort begibt er sich mit seinen Crewkollegen in Quarantäne, um sicherzustellen, dass keine gefährlichen Viren oder Bakterien in den orbitalen Außenposten eingeschleust werden.

Die Reise ins All ist erstaunlich kurz: Bereits nach etwa sechs Stunden Flug soll die Mannschaft der Expedition 40/41 an das Mikrogravitationslabor andocken, das die Erde in einer Höhe von 400 Kilometern mit einer Geschwindigkeit von 28.800 Kilometern pro Stunde umkreist. Nach ihrer Ankunft an Bord haben die Neuankömmlinge dann eine Woche Zeit, um sich an das Leben in der Schwerelosigkeit zu gewöhnen. Danach erwartet sie ein äußerst umfangreiches Arbeitspensum.

Während der sechs Monate im Weltraum werden sie in die Andock- und Entladungsmanöver von sechs  Raumfahrzeugen eingebunden sein, die sie mit Vorräten und Materialien für Experimente versorgen. Alexander ist leitender Bordingenieur für das europäische Automated Transfer Vehicle (ATV). Er überwacht die Ankunft des Raumtransporters und übernimmt die Verantwortung für die Verteilung der 2.600 Kilogramm schweren Nutzlast, die in seinem Laderaum untergebracht ist. Der Dienstplan von Alexander sieht unter anderem die erste Inbetriebnahme des materialwissenschaftlichen Labors zur Elektromagnetischen Levitation (MSL-EML) vor. Dieser Brennofen ermöglicht die Untersuchung der thermophysikalischen Eigenschaften von Metallschmelzen sowie der Vorgänge bei deren Erstarrung ohne Kontakt zu den Behälterwänden.

Fragen

ESA bietet Ihnen die Möglichkeit, den Astronauten während der Pressekonferenz auf Twitter eine Frage zu stellen. Senden Sie dazu einfach Ihre Fragen in Englisch zu Ihrem gewünschten Thema. Die besten Fragen werden Alexander Gerst während der Medienkonferenz gestellt, die am 18. März von 18.00 bis 19.00 Uhr GMT (19.00 Uhr bis 20.00 Uhr MEZ) live auf NASA TV mitverfolgt werden kann.

Senden Sie Ihre Fragen via Twitter an @ESA mit #bluedot als Hashtag. Die Einsendefrist für die Fragen ist Montag, 17. März, 12.00 Uhr GMT (13.00 Uhr MEZ).

Zuletzt geändert am:
10.03.2014 15:49:48 Uhr

Kontakte

 

Marco Trovatello
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation, Abteilungsleiter Crossmedia

Tel.: +49 2203 601-2164

Fax: +49 2203 601-3249
DLR Web Portal Team
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Tel.: +49 2203 601-2116