Raumfahrt

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Alle Jahrgänge

Gewächshäuser für den Mond und Maulwürfe auf dem Mars

22. September 2017

Mit einem rotierenden Satelliten, der in seinem Inneren Marsgravitation erzeugen kann, einem Baukastensystem für die Satelliten der Zukunft und einem "Maulwurf", der das Marsinnere untersuchen wird, präsentiert sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf dem diesjährigen International Astronautical Congress (IAC). Vom 25. bis 29. September 2017 zeigt das DLR im australischen Adelaide zehn Exponate aus dem Bereich der Raumfahrt.

Marktreif: Elektrische Raumfahrt-Antriebe "made in Germany"

22. September 2017

Elektrische Antriebe gelten als besonders zukunftsträchtige Raumfahrttechnologie. Sie haben zwar weniger Schubkraft, dafür aber eine deutlich höhere Treibstoff-Effizienz als herkömmliche chemische Triebwerke. Satelliten können damit erheblich leichter und langlebiger werden. Andererseits können die Nutzlasten bei weniger Treibstoffmasse steigen. Elektrische Triebwerke sind also besonders für interplanetare Langzeitmissionen von Interesse - oder für leistungsfähige Kommunikationssatelliten.

Forschen und Experimentieren wie die Wissenschaftler

21. September 2017

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Technische Universität (TU) Darmstadt haben am 21.September 2017 in Darmstadt das gemeinsame "DLR_School_Lab TU Darmstadt" eröffnet. Hier können Schülerinnen und Schüler die Welt der Forschung und Technik entdecken und selbst Experimente mit konkreten Bezügen zu aktuellen Projekten aus Luftfahrt, Raumfahrt und Robotik durchführen.

Mit Astronauten ins Weltall

15. September 2017

Mit der ganzen Schulklasse einen spannenden Ausflug in die Umlaufbahn unternehmen und dabei viele naturwissenschaftliche Phänomene kennenlernen? Zumindest in Gedanken ist das möglich! "Mit Astronauten ins Weltall" heißt das neue Arbeitsheft für Schulen, das soeben in unserer Reihe DLR_School_Info erschienen ist. Aus Anlass des bevorstehenden Raumfluges von Alexander Gerst lädt es Schülerinnen und Schüler zu einer Reise zur Internationalen Raumstation ein: Anhand zahlreicher Mitmach-Experimente können die Kinder und Jugendlichen dabei die einzelnen Etappen vom Start über das Docking sowie das Leben und Arbeiten an Bord der ISS bis zur Rückkehr zur Erde nachvollziehen. Für Lehrerinnen und Lehrer bietet das Heft darüber hinaus umfangreiche Hintergrund-Informationen, Anleitungen zur Durchführung der Hands-on-Versuche sowie viele praktische Tipps für den Unterricht. Das Heft richtet sich an die 3. bis 6. Klasse und wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit dem Klett MINT Verlag, der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und der Stiftung Jugend forscht e. V. erstellt.

Cassini-Huygens: 13 Jahre in der Welt des Saturn, seiner Ringe und Monde

15. September 2017

Heute, um 13:55 Uhr MESZ, ist die Mission Cassini-Huygens zu Ende gegangen - unser Rückblick in Bildern auf diese außergewöhnliche Mission.

Platsch! Matschiger Einschlag auf dem Mars

14. September 2017

Meteoriteneinschläge haben die Oberfläche des Mars über Milliarden Jahre verändert. Diese Bilder der vom DLR betriebenen, hochauflösenden Stereokamera HRSC an Bord von Mars Express zeigen einen Einschlagskrater mit einer auffälligen Auswurfdecke.

Titanoxid in der Atmosphäre eines extrasolaren "heißen Jupiters"

13. September 2017

Seit der ersten Beobachtung eines "Exoplaneten" sind inzwischen fast viertausend Planeten an anderen Sternen in unserer Milchstraße identifiziert worden. Nach diesen vielen Entdeckungen wenden sich die Wissenschaftler nun immer stärker Beobachtungen zu, die die Atmosphäre, deren Bestandteile und ihren Aufbau, untersuchen. Schwierig gestaltet sich insbesondere die Bestimmung der Stoffe und Elemente, aus denen diese Atmosphären zusammengesetzt sind: Bisher konnten nur eine gute Handvoll leichter Elemente wie Wasserstoff, Sauerstoff, Kohlenstoff so wie Natrium und Kalium nachgewiesen werden. Nun konnte DLR-Nachwuchswissenschaftler Elyar Sedaghati zum ersten Mal mit dem Molekül Titanoxid ein schwereres Element in der Atmosphäre eines so genannten "heißen Jupiter" identifizieren und dieses Ergebnis in der rennomierten Zeitschrift "Nature" veröffentlichen.

Eine Copernicus-Strategie für Deutschland

13. September 2017

Das Bundeskabinett hat am 13. September 2017 die vom Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) vorgelegte "Nationale Strategie für das europäische Copernicus-Programm" beschlossen und damit konkrete nationale Ziele gesetzt. Das Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) begleitet das europäische Erdbeobachtungsprogramm im Auftrag des BMVI auf europäischer Ebene und unterstützt deutsche Nutzer mit konkreten Maßnahmen wie einem Anwendungsportal.

Der Cosmic Dust Analyzer: Ein Gemeinschaftsprojekt von Max-Planck und DLR

13. September 2017

Insgesamt 18 wissenschaftliche Instrumente befinden sich auf Cassini-Huygens. Eines davon ist der Cosmic-Dust-Analyzer (CDA), der Eis- und Staubpartikel im Saturnsystem analysiert. Das Besondere an diesem weltweit immer noch einmaligen Instrument ist, dass es gleichzeitig elektrische Ladung, Geschwindigkeit, Flugrichtung und Masse einzelner Teilchen bestimmen kann. Der CDA wurde als Gemeinschaftsprojekt des Instituts für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des Max-Planck-Instituts für Kernphysik (MPI-K) entwickelt und gebaut.

#DLRparabelflug - Zum runden Geburtstag die Schwerelosigkeit hautnah und in Echtzeit miterleben

11. September 2017

97 Flugtage, 3.270 Parabeln und knapp 19 Stunden Schwerelosigkeit - das ist die Bilanz von 29 Parabelflugkampagnen des Raumfahrtmanagements im Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) . Auf diesen Flügen waren in 17 Jahren insgesamt 477 Experimente an Bord, die wichtige biologische, medizinische und physikalische Fragen beantwortet haben. Vielen Nachwuchswissenschaftlern bescherten sie unerlässliche Daten für ihre Forschung - und letztendlich ihre Doktorarbeit. Ebenso standen viele technologische Tests auf dem Programm. Experimentiereinrichtungen wurden für ihren Einsatz im Weltraum zum Beispiel auf der Internationalen Raumstation ISS erprobt. Am 12. September 2017 bricht der Airbus A310 ZERO-G der französischen Firma Novespace nun von seinem Heimatflughafen Bordeaux zur DLR-Jubiläumskampagne auf. Das DLR berichtet zum ersten Mal an zwei Tagen live über die Social Media-Kanäle Twitter, Facebook, Instagram, Flickr, YouTube, Google Plus und Vimeo von Bord und am Boden.

Wie wird aus Bilddaten ein Atlas? - Die Kartografierung der Saturnmonde

7. September 2017

Dank Cassini kennen wir heute 62 Monde des Saturn. Eine wichtige Grundlage für ihre weitere Erforschung sind genaue Kartenwerke der Monde. Das DLR-Institut für Planetenforschung erstellt diese auf Basis der hochaufgelösten Kamerabilder von Cassini für die sieben mittelgroßen Eismonde Mimas, Enceladus, Tethys, Dione, Rhea, Iapetus und Phoebe.

Aufbau von Kapazitäten in der Raumfahrt

Graz: Raumfahrt im 21. Jahrhundert

6. September 2017

Vom 3. bis 7.September 2017 veranstaltet das Weltraumbüro der Vereinten Nationen (UNOOSA) gemeinsam mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA und österreichischen Regierungsstellen das seit 1994 regelmäßig stattfindende Weltraumsymposium in Graz. Das diesjährige Symposium ist dem Aufbau von Kapazitäten zur Sicherung des Zugangs zum Weltraum im 21.Jahrhundert gewidmet. Unterstützt wird die Veranstaltung auch vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Vom Start 1997 bis zum Ende 2017 - eine außergewöhnlich komplexe Mission

1. September 2017

Am 15. Oktober 1997 startete die Raumsonde Cassini von Cape Canaveral an der Spitze einer Titan 4B-Rakete zu ihrer knapp siebenjährigen Reise in das Saturnsystem. Dort umrundete sie den Planeten und seine zahlreichen Eismonde von 2004 bis 2017 mehr als 13 Jahre lang.

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DLR liefert Satellitendaten für Wirbelsturm Harvey

30. August 2017

In Erwartung des katastrophalen Hurrikans Harvey ist am Abend des 24. August 2017 frühzeitig die Internationale Charter'Space and Major Disasters' ("Charter") aktiviert worden. Dies wurde durch das Charter-Mitglied USGS (Geologischer Dienst der USA) auf Anfrage der texanischen Katastrophenschutzbehörde "Texas Emergency Management Council" angestoßen. Daraufhin stellte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) aktuelle Aufnahmen und Archivdaten des deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X zur Verfügung, mit denen eine detaillierte Analyse und ein großräumiger Überblick der Überschwemmungslage möglich wurde. Auf Basis dieser und anderer Satellitendaten von den 16 in der Charter organisierten Raumfahrtagenturen, arbeitet das Zentrum für Raumfahrtforschung an der Universität Texas derzeit daran, den Informationsbedarf der Katastrophenschützer vor Ort bedarfsgerecht zu bedienen.

DLR gründet neues Institut für Datenwissenschaften in Jena

28. August 2017

Erdbeobachtung aus dem All produziert sie, aber auch die Klimaforschung oder Studien zum Verkehrsaufkommen auf den Straßen oder in der Luft: Große und heterogene Datenmengen, deren Speicherung, Vernetzung und Analyse immer aufwendiger werden. Mit dem neuen Institut für Datenwissenschaften widmet sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Zukunft verstärkt den Herausforderungen, die die Digitalisierung und die Industrie 4.0 mit sich bringt. Die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Pascale Ehrenfreund eröffnete jetzt gemeinsam mit Wolfgang Tiefensee, Thüringens Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, und Wolfgang Scheremet, Abteilungsleiter Industriepolitik im Bundeswirtschaftsministerium, das DLR-Institut in Jena.

"Justin, bitte übernehmen!"

25. August 2017

Erstmalig konnte am 25. August 2017 der italienische ESA-Astronaut Paolo Nespoli von der Internationalen Raumstation (ISS) aus den Roboter "Rollin’ Justin" beim Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) fernsteuern: Der Roboter im DLR-Institut für Robotik und Mechatronik in Oberpfaffenhofen wurde dabei mit einem Tablet von der ISS aus gesteuert – bei der Durchführung verschiedener Aufgaben ist Justin dann anschließend auf sich allein gestellt und muss mithilfe künstlicher Intelligenz entscheiden, wie einzelne Arbeitsschritte auszuführen sind. Diese Aufgaben sind Teil des "SUPVIS Justin"-Experiments und werden im Rahmen des METERON-Projekts (Multi-Purpose End-to-End Robotic Operation Network) zusammen mit der europäischen Raumfahrtorganisation ESA durchgeführt.

iBOSS %2d Zukunftskonzept für Satelliten und Raumstationen

DLR beim Tag der offenen Tür der Bundesministerien

23. August 2017

Am 26. und 27. August 2017 öffnen alle Bundesministerien in Berlin ihre Türen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt sich an diesem Tag der offenen Tür der Bundesregierung in zwei Ministerien: Im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Digitalisierung und Krisenmanagement im Fokus

22. August 2017

Am 22. August 2017 begrüßte Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), den Staatssekretär im Bundesministerium des Innern (BMI) und Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik, Klaus Vitt am DLR in Oberpfaffenhofen.

Im Schatten des Mondes - Totale Sonnenfinsternis in den USA

18. August 2017

Eine totale Sonnenfinsternis ist für Beobachter spektakulär: "Etwa 30 Sekunden bevor die Sonne ganz hinter der Mondscheibe verschwindet, wird es mitten am Tag merklich dunkler, so, als habe jemand heftig am Dimmer einer Lampe gedreht", erläutert Dr. Manfred Gaida, Astrophysiker im Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn, das Phänomen. Der Mond schiebt sich vor die Sonne, bis nur noch ein leuchtender Strahlenkranz, die Korona, zu erkennen ist. Dort, wo sein kegelförmiger Kernschatten die Erde trifft, verdunkelt sich der Himmel. Etwa 75 bis 90 Minuten vorher beginnen die partiellen Phasen der Verfinsterung. Ebenso lang dauert es nach der Finsternis, bis die "Rundumdämmerung" wieder vollkommen verschwunden ist.

Tiefe Einblicke bei extremen Temperaturen

10. August 2017

Strukturen, die Temperaturen von mehreren tausend Grad aushalten, sind in der Raumfahrt von entscheidender Bedeutung: Sie kommen zum Beispiel bei Hitzeschilden zum Einsatz, die ein Raumfahrzeug beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre vor dem Verglühen bewahren oder in Antrieben für den Hyperschallflug, bei denen ebenfalls extrem hohe Temperaturen entstehen. Entwickler solcher Hochtemperaturbauteile müssen wissen, wie sich die eingesetzten Materialien verhalten, wenn sie großer Hitze ausgesetzt sind. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart haben nun einen neuartigen, durchleuchtbaren Ofen entwickelt. Mit seiner Hilfe können sie die Vorgänge im Inneren des Ofens beobachten und dreidimensionale Bilder der darin erhitzten Materialproben aufnehmen.

 
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