Raumfahrt

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Alle Jahrgänge

Über dem Nordpol des Zwergplaneten Ceres

20. April 2015

Weiße Flecken auf dem Zwergplaneten Ceres faszinieren die Wissenschaftler seit ihrer Entdeckung. Nun hat die Raumsonde Dawn neue Bilder mit senkrechtem Blick auf den Nordpol des Zwergplaneten geschickt. Darauf sind erneut deutlich zwei der ungewöhnlichen Flecken zu erkennen, die sich klar von ihrer dunkleren Umgebung abheben.

Geheimnisvoller Staubstrahl am Kometen Churyumov-Gerasimenko

20. April 2015

Kometen schleudern Gas und Staub in den Weltraum. Das geschieht vorwiegend an sonnenbeschienenen Stellen der Kometenoberfläche. Nun hat die OSIRIS-Kamera auf der Rosetta-Mission Mitte März aus einem Abstand von 75 Kilometern zufällig ein außergewöhnliches Phänomen am Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko in Bildern festgehalten. Auf der Schattenseite zeigte sich plötzlich ein neuer Staubstrahl, dessen Ursache bisher ungeklärt ist. "Zum ersten Mal wurde dabei auch direkt der Moment der Geburt eines neuen Staubstrahls beobachtet", sagt Kometenforscher Dr. Ekkehard Kührt, der die wissenschaftlichen Beteiligungen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an der ESA-Mission Rosetta leitet. "Diese Beobachtungen werden helfen, die bisher nicht vollständig verstandene kometare Aktivität zu entschlüsseln."

Dream Chaser der Sierra Nevada Corporation

SNC und DLR kündigen Zusammenarbeit beim Projekt Dream Chaser an

17. April 2015

Während des US German Aerospace Roundtables (UGART) im Rahmen des 31. Space Symposiums haben das US-amerikanische Unternehmen Sierra Nevada Corporation (SNC) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Unterzeichnung für die Zusammenarbeit am neuen Projekt Dream Chaser bekanntgegeben. Das Symposium wird jährlich von der Space Foundation in Colorado Springs ausgerichtet.

Erdbeobachtung 2.0: Wie Satellitendaten unseren blauen Planeten erklären

16. April 2015

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) organisiert vom 11. bis 15. Mai 2015 in Berlin die 36. Internationale Erdbeobachtungs-Konferenz ISRSE (International Symposium on Remote Sensing of Environment). Die Tagung findet seit den 1960er Jahren alle zwei Jahre statt - zuletzt 2013 in Peking und 2011 in Sydney. "Wir erwarten rund 750 Teilnehmer aus mehr als 65 Ländern", berichtet Dr. Helmut Staudenrausch, Leiter des DLR-Organisationsteams.

Die Gewinner von "Aktion 42" und "Abenteuer Weltraum" mit ESA%2dAstronaut Alexander Gerst

Astronaut treffen statt Schulbank drücken

15. April 2015

"Es soll ein Tag sein, der euch vor allem eines macht: Spaß!", begrüßt Dr. Volker Kratzenberg-Annies, zuständig für die Nachwuchsförderung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die 24 Schülerinnen und Schüler am Mittwochmorgen. Sie haben nämlich bei den Wettbewerben "Aktion 42" beziehungsweise "Abenteuer Weltraum" teilgenommen und gewonnen - und zwar ein Treffen mit dem deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst.

Mars

Der Mars im Großformat

14. April 2015

Bisher gab es den Mars im Streifenformat, Bahn um Bahn sorgfältig mit der europäischen Sonde Mars Express abgeflogen und zu dreidimensionalen Höhenmodellen und Perspektivbildern verarbeitet - nun haben die Planetenforscher unter der Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erstmals diese unterschiedlichen 50 bis 100 Kilometer breiten Streifen zu einer großformatigen und einheitlichen Karte zusammengefügt. 2,3 Millionen Quadratkilometer Oberfläche deckt das erste Mosaik ab, das sich über die weitläufige, kraterübersäte Hochlandregion des Roten Planeten, Teile des Ausflusstals Ares Vallis, des chaotischen Gebiets Aram Chaos oder auch die Ebenen Meridiani Planum und Chryse Planitia erstreckt. "Gerhard Mercator und Carl Friedrich Gauß haben die Erde vermessen, wir folgen mit unserer Vermessung des Mars ihrer Tradition", sagt Prof. Ralf Jaumann, DLR-Planetenforscher und wissenschaftlicher Leiter der hochauflösenden Stereokamera HRSC auf der Mars-Express-Sonde. "In der Qualität, die wir jetzt mit den Aufnahmen der HRSC-Kamera erreichen, wurde dies vorher noch nicht umgesetzt."

Ceres

Vielfalt der Farben auf Ceres

13. April 2015

Es ist ein kleiner Kunstgriff, mit dem die Planetenforscher den dunklen Zwergplaneten Ceres farbig machen: Mit sieben Farbfiltern des Kamerasystems an Bord der Raumsonde Dawn analysieren sie in verschiedenen Wellenlängenbereichen, wie Ceres das Licht reflektiert. Die Daten stammen dabei aus der Anflugphase, als Dawn sich dem Zwergplaneten näherte, um am 6. März 2015 in die Umlaufbahn von Ceres einzuschwenken. Die Falschfarbenaufnahmen zeigen dabei deutlich, dass Ceres eine Oberfläche aus verschiedenen Materialien hat. "Ceres offenbart immer mehr, dass wir einen spannenden und vielfältigen Himmelskörper untersuchen", sagt Prof. Ralf Jaumann, Planetenforscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Mitglied im Kamerateam der Dawn-Mission. Die Falschfarbenaufnahmen erstellt das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung. Das DLR-Institut für Planetenforschung wird den Zwergplaneten kartieren und aus tausenden von Einzelaufnahmen dreidimensionale Geländemodelle berechnen.

Lander Control Center (LCC)

Erneutes Horchen nach Lander Philae

10. April 2015

Auch wenn Orbiter Rosetta nach Schwierigkeiten mit den Sternsensoren und somit der Navigation am 28. März 2015 zunächst einmal neue und weiter entfernte Flugbahnen an Komet Churyumov-Gerasimenko fliegt - das Team des "Lander Control Center" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird ab 12. April 2015, 2 Uhr mitteleuropäischer Zeit, erneut auf Signale von Lander Philae lauschen. "Die Kommunikationseinheit am Orbiter wird dann rund um die Uhr eingeschaltet sein", sagt Dr. Stephan Ulamec, DLR-Wissenschaftler und Philae-Projektleiter. Wann genau die Bedingungen für die automatische Kontaktaufnahme zu Philae günstig sind, wird exakt berechnet, sobald die neuen Flugbahnen des Orbiters feststehen. "Am wahrscheinlichsten ist es zwar, dass Philae erst im Mai oder Juni aufwacht - allerdings wollen wir sein Aufwachen natürlich nicht verpassen, falls er bereits jetzt genügend Energie und eine ausreichend hohe Betriebstemperatur haben sollte."

Ein Weltraumradar für die Ortung von Trümmern im All

1. April 2015

Das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat das Fraunhofer Forschungsinstitut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik (FHR) in Wachtberg mit der Entwicklung und dem Bau eines leistungsfähigen Radars zur Überwachung und Verfolgung von Objekten im erdnahen Weltraum beauftragt.

Lena%2dDelta

TanDEM-X-Bild des Monats: Veränderungen in Permafrostbodenlandschaften

1. April 2015

Die Kryosphäre der Erde reagiert besonders empfindlich auf Klimaveränderungen. Steigende Temperaturen führen zwangsläufig zu tiefgehenden und weitreichenden Veränderungen an den hohen Breitengraden, wo der Boden ganzjährig gefroren ist. Ungefähr ein Viertel der Nordhemisphäre besteht aus Permafrostböden - ein derart ausgedehntes Gebiet, dass nur satellitengestützte Messungen eine regelmäßige und umfassende Überwachung sicherstellen können. Das Lena-Delta in Russland liegt in so einer Permafrostzone: Es besteht aus einer Vielzahl von Inseln und Flussarmen, die im Winter mit Eis bedeckt sind. Ein Teil dieses Flussdeltas wurde im Oktober 2014 durch die TanDEM-X-Satelliten abgebildet - eine Mission des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Farben korrespondieren mit unterschiedlichen Wellen, die die Satelliten senden und empfangen. Zum Beispiel erscheinen die Eisschollen, die die Flussarme bedecken, in Blau, wohingegen der gefrorene Boden einen graulichen Farbton annimmt. Mitten in diesem gefrorenen Boden sieht man gelbe Flecken im Bild: Diese entsprechen seichten Gewässern.

Die "Galileo"-Satellitenflotte wächst: Adam und Anastasia gehören jetzt dazu

28. März 2015

Am 27. März 2015 sind um 22.46 Uhr mitteleuropäischer Zeit (18.46 Uhr Ortszeit) die neuen Galileo-Satelliten "Adam" und "Anastasia" mit einer russischen Sojus-Rakete vom Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guyana ins All gestartet. Nach einem drei Stunden und 50 Minuten dauernden Flug wurden sie auf ihrem Zielorbit in der mittleren Erdumlaufbahn ausgesetzt.

Mark und Scott Kelly

Ein Jahr im All: Zwillings-Astronaut mit "Bodenmodell"

26. März 2015

Wenn Lander wie Philae ins All fliegen oder Instrumente wie der "Maulwurf" HP3 für die Reise zum Mars vorbereitet werden, gibt es immer ein Bodenreferenzmodell. Ein Modell, mit dem die Wissenschaftler auf der Erde Tests durchführen können oder Vergleichsmessungen. Mit Mark und Scott Kelly gibt es nun zum ersten Mal ein menschliches Bodenreferenzmodell: Die beiden sind eineiige Zwillinge und während Scott am 27. März 2015 um 20.42 Uhr mitteleuropäischer Zeit für ein Jahr zur Internationalen Raumstation ISS reist, bleibt sein Bruder Mark auf dem Boden und dient als Vergleichsobjekt. "Zum ersten Mal kann so auch untersucht werden, ob sich durch den langen Aufenthalt im All auch die Gene eines Menschen ändern", sagt Prof. Rupert Gerzer vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Und auch die Auswirkungen unter anderem auf Kreislauf, Knochen, Muskeln und Augen sind bei Langzeitmissionen noch nicht ausreichend erforscht. "Die Ein-Jahres-Mission ist natürlich auch eine Vorbereitung für einen bemannten Flug zum Mars."

Schlüssel für die Informationsgesellschaft

25. März 2015

Zum vierten Mal organisierte das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am 25. und 26. März 2015 in Bonn die Konferenz "Satellitenkommunikation in Deutschland - Schlüssel für die moderne Informationsgesellschaft". Mit knapp 300 Teilnehmern, 20 Ausstellern und - zum ersten Mal - 18 Poster-Vorträgen von Nachwuchswissenschaftlern ist die Resonanz so groß wie nie zuvor.

Miesmuscheln

"Verfressene" Miesmuschel-Zellen im All

24. März 2015

Manchmal landet die Gemeine Miesmuschel als "Muscheln nach rheinischer Art" auf dem Teller oder wird in Belgien mit Pommes Frites serviert. Dass sie als Blutspender für Weltraumexperimente zum Einsatz kommen, ist eher selten. Auf der Internationalen Raumstation ISS ist dies jetzt aber der Fall: Mit dem Experiment Triplelux-B untersuchen die Astronauten mit Muschelzellen, in welchem Ausmaß das Immunsystem in der Schwerelosigkeit nachlässt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bereitete das Experiment der TU Berlin mit vor und führt es aus dem DLR-Kontrollraum in Köln durch. Dabei hätte ein defekter Rauchsensor auf der ISS beinahe dafür gesorgt, dass das Haltbarkeitsdatum der tiefgefrorenen Muschelzellen abgelaufen wäre.

Alexander Gerst feiert mit Gewinnern des DLR-Grundschulwettbewerbs "Beschützer der Erde"

20. März 2015

"Erde statt Plastik - Frühstück ohne Müll", "Wir retten unseren Schulteich“, „Stofftaschen statt Plastiktüten" und „10.000 Dominosteine für einen afrikanischen Regenwald" - mit diesen Projekten haben sich die Gewinner des bundesweiten DLR-Grundschulwettbewerbs "Beschützer der Erde" auf die ersten Plätze und in die Herzen der Jury katapultiert.

Lander Control Center (LCC)

Geduld mit Lander Philae

20. März 2015

Vielleicht ist es derzeit noch zu kalt für Lander Philae, um auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko aufzuwachen. Vielleicht reicht aber auch einfach seine Energie noch nicht aus, um sich beim Team im Lander-Kontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit einem Signal zu melden. Am 12. März 2015 begann der Orbiter, den Lander zu rufen und auf eine Reaktion zu horchen, doch Philae meldete sich bisher noch nicht zurück. "Es war ein sehr früher Versuch, den wir solange wiederholen werden, bis wir eine Rückmeldung von Philae erhalten", sagt Philae-Projektleiter Dr. Stephan Ulamec vom DLR. "Wir müssen noch etwas Geduld haben." Am 20. März 2015 um 5 Uhr mitteleuropäischer Zeit wurde deshalb die Kommunikationseinheit des Orbiters wieder ausgeschaltet. Nun berechnet das DLR-Team, wann die nächste günstige Konstellation zwischen Orbiter und Lander besteht, um erneut auf ein Signal von Philae zu horchen. Voraussichtlich in der ersten Aprilhälfte besteht die nächste Chance auf einen Kontakt.

WiSe-Net - Zukunftstechnologie im Miniaturformat

19. März 2015

An Bord der Internationalen Raumstation ISS herrschen geregelte Umgebungsbedingungen: Temperatur, Luftfeuchtigkeit und -druck sowie Lichtintensität sind nur sehr geringen Schwankungen unterworfen. Auch die Luftzusammensetzung ist sehr stabil. Wenn hier Veränderungen auftreten, müssen die "Stationsbewohner" sofort Bescheid wissen.

Totale Sonnenfinsternis in der Arktis, partiell sichtbar in Deutschland

19. März 2015

An diesem Freitag, dem 20. März, wird es zum seltenen Ereignis einer Sonnenfinsternis kommen. Allerdings wird die Sonne in Deutschland und Mitteleuropa nicht vollständig verdunkelt werden.

CeBIT 2015: Bundesinnenminister de Maizière zu Gast beim DLR

16. März 2015

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) stellt vom 16. bis 20. März 2015 auf der IT-Messe CeBIT seinen ZKI-Service für Bundesbehörden vor (ZKI-DE): Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) stellt den Nutzern Satellitendatenanalysen nach Bedarf zur Verfügung – für humanitäre Hilfsaktivitäten, für die zivile Sicherheit und bei Naturkatstrophen. Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière hat den ZKI-Messestand ZKI am Eröffnungstag besucht und sich über die neuesten Entwicklungen informiert

Region nahe von Cydonia Mensae auf der nördlichen Halbkugel des Mars

Die Cydonia-Region: War der Norden des Mars einst von einem Meer bedeckt?

12. März 2015

Diese Aufnahmen der vom DLR betriebenen hochauflösenden Stereokamera (HRSC) auf Mars Express zeigen eine Region nahe von Cydonia Mensae auf der nördlichen Halbkugel des Mars. Einige der geologischen Formationen lassen vermuten, dass es hier über einen langen Zeitraum ein stehendes Gewässer, Seen oder sogar ein Meer gegeben hat.

 
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