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#DLRparabelflug - Zum runden Geburtstag die Schwerelosigkeit hautnah und in Echtzeit miterleben

11. September 2017

97 Flugtage, 3.270 Parabeln und knapp 19 Stunden Schwerelosigkeit - das ist die Bilanz von 29 Parabelflugkampagnen des Raumfahrtmanagements im Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) . Auf diesen Flügen waren in 17 Jahren insgesamt 477 Experimente an Bord, die wichtige biologische, medizinische und physikalische Fragen beantwortet haben. Vielen Nachwuchswissenschaftlern bescherten sie unerlässliche Daten für ihre Forschung - und letztendlich ihre Doktorarbeit. Ebenso standen viele technologische Tests auf dem Programm. Experimentiereinrichtungen wurden für ihren Einsatz im Weltraum zum Beispiel auf der Internationalen Raumstation ISS erprobt. Am 12. September 2017 bricht der Airbus A310 ZERO-G der französischen Firma Novespace nun von seinem Heimatflughafen Bordeaux zur DLR-Jubiläumskampagne auf. Das DLR berichtet zum ersten Mal an zwei Tagen live über die Social Media-Kanäle Twitter, Facebook, Instagram, Flickr, YouTube, Google Plus und Vimeo von Bord und am Boden.

Wie wird aus Bilddaten ein Atlas? - Die Kartografierung der Saturnmonde

7. September 2017

Dank Cassini kennen wir heute 62 Monde des Saturn. Eine wichtige Grundlage für ihre weitere Erforschung sind genaue Kartenwerke der Monde. Das DLR-Institut für Planetenforschung erstellt diese auf Basis der hochaufgelösten Kamerabilder von Cassini für die sieben mittelgroßen Eismonde Mimas, Enceladus, Tethys, Dione, Rhea, Iapetus und Phoebe.

Aufbau von Kapazitäten in der Raumfahrt

Graz: Raumfahrt im 21. Jahrhundert

6. September 2017

Vom 3. bis 7.September 2017 veranstaltet das Weltraumbüro der Vereinten Nationen (UNOOSA) gemeinsam mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA und österreichischen Regierungsstellen das seit 1994 regelmäßig stattfindende Weltraumsymposium in Graz. Das diesjährige Symposium ist dem Aufbau von Kapazitäten zur Sicherung des Zugangs zum Weltraum im 21.Jahrhundert gewidmet. Unterstützt wird die Veranstaltung auch vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Vom Start 1997 bis zum Ende 2017 - eine außergewöhnlich komplexe Mission

1. September 2017

Am 15. Oktober 1997 startete die Raumsonde Cassini von Cape Canaveral an der Spitze einer Titan 4B-Rakete zu ihrer knapp siebenjährigen Reise in das Saturnsystem. Dort umrundete sie den Planeten und seine zahlreichen Eismonde von 2004 bis 2017 mehr als 13 Jahre lang.

Radarsatellit TerraSAR%2dX

DLR liefert Satellitendaten für Wirbelsturm Harvey

30. August 2017

In Erwartung des katastrophalen Hurrikans Harvey ist am Abend des 24. August 2017 frühzeitig die Internationale Charter'Space and Major Disasters' ("Charter") aktiviert worden. Dies wurde durch das Charter-Mitglied USGS (Geologischer Dienst der USA) auf Anfrage der texanischen Katastrophenschutzbehörde "Texas Emergency Management Council" angestoßen. Daraufhin stellte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) aktuelle Aufnahmen und Archivdaten des deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X zur Verfügung, mit denen eine detaillierte Analyse und ein großräumiger Überblick der Überschwemmungslage möglich wurde. Auf Basis dieser und anderer Satellitendaten von den 16 in der Charter organisierten Raumfahrtagenturen, arbeitet das Zentrum für Raumfahrtforschung an der Universität Texas derzeit daran, den Informationsbedarf der Katastrophenschützer vor Ort bedarfsgerecht zu bedienen.

DLR gründet neues Institut für Datenwissenschaften in Jena

28. August 2017

Erdbeobachtung aus dem All produziert sie, aber auch die Klimaforschung oder Studien zum Verkehrsaufkommen auf den Straßen oder in der Luft: Große und heterogene Datenmengen, deren Speicherung, Vernetzung und Analyse immer aufwendiger werden. Mit dem neuen Institut für Datenwissenschaften widmet sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Zukunft verstärkt den Herausforderungen, die die Digitalisierung und die Industrie 4.0 mit sich bringt. Die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Pascale Ehrenfreund eröffnete jetzt gemeinsam mit Wolfgang Tiefensee, Thüringens Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, und Wolfgang Scheremet, Abteilungsleiter Industriepolitik im Bundeswirtschaftsministerium, das DLR-Institut in Jena.

"Justin, bitte übernehmen!"

25. August 2017

Erstmalig konnte am 25. August 2017 der italienische ESA-Astronaut Paolo Nespoli von der Internationalen Raumstation (ISS) aus den Roboter "Rollin’ Justin" beim Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) fernsteuern: Der Roboter im DLR-Institut für Robotik und Mechatronik in Oberpfaffenhofen wurde dabei mit einem Tablet von der ISS aus gesteuert – bei der Durchführung verschiedener Aufgaben ist Justin dann anschließend auf sich allein gestellt und muss mithilfe künstlicher Intelligenz entscheiden, wie einzelne Arbeitsschritte auszuführen sind. Diese Aufgaben sind Teil des "SUPVIS Justin"-Experiments und werden im Rahmen des METERON-Projekts (Multi-Purpose End-to-End Robotic Operation Network) zusammen mit der europäischen Raumfahrtorganisation ESA durchgeführt.

iBOSS %2d Zukunftskonzept für Satelliten und Raumstationen

DLR beim Tag der offenen Tür der Bundesministerien

23. August 2017

Am 26. und 27. August 2017 öffnen alle Bundesministerien in Berlin ihre Türen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt sich an diesem Tag der offenen Tür der Bundesregierung in zwei Ministerien: Im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Digitalisierung und Krisenmanagement im Fokus

22. August 2017

Am 22. August 2017 begrüßte Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), den Staatssekretär im Bundesministerium des Innern (BMI) und Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik, Klaus Vitt am DLR in Oberpfaffenhofen.

Im Schatten des Mondes - Totale Sonnenfinsternis in den USA

18. August 2017

Eine totale Sonnenfinsternis ist für Beobachter spektakulär: "Etwa 30 Sekunden bevor die Sonne ganz hinter der Mondscheibe verschwindet, wird es mitten am Tag merklich dunkler, so, als habe jemand heftig am Dimmer einer Lampe gedreht", erläutert Dr. Manfred Gaida, Astrophysiker im Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn, das Phänomen. Der Mond schiebt sich vor die Sonne, bis nur noch ein leuchtender Strahlenkranz, die Korona, zu erkennen ist. Dort, wo sein kegelförmiger Kernschatten die Erde trifft, verdunkelt sich der Himmel. Etwa 75 bis 90 Minuten vorher beginnen die partiellen Phasen der Verfinsterung. Ebenso lang dauert es nach der Finsternis, bis die "Rundumdämmerung" wieder vollkommen verschwunden ist.

Tiefe Einblicke bei extremen Temperaturen

10. August 2017

Strukturen, die Temperaturen von mehreren tausend Grad aushalten, sind in der Raumfahrt von entscheidender Bedeutung: Sie kommen zum Beispiel bei Hitzeschilden zum Einsatz, die ein Raumfahrzeug beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre vor dem Verglühen bewahren oder in Antrieben für den Hyperschallflug, bei denen ebenfalls extrem hohe Temperaturen entstehen. Entwickler solcher Hochtemperaturbauteile müssen wissen, wie sich die eingesetzten Materialien verhalten, wenn sie großer Hitze ausgesetzt sind. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart haben nun einen neuartigen, durchleuchtbaren Ofen entwickelt. Mit seiner Hilfe können sie die Vorgänge im Inneren des Ofens beobachten und dreidimensionale Bilder der darin erhitzten Materialproben aufnehmen.

Wandelbare Marslandschaft in Coracis Fossae

10. August 2017

Die ältesten Gebiete des Mars sind oft auch die interessantesten. Hier sind zahlreiche Spuren von geologischen Prozessen sichtbar, die die Oberfläche des Planeten verändert haben. Die aktuellen Bilder der Hochleistungskamera HRSC zeigen ein solches altes Gebiet - die Hochlandregion Thaumasia mit Grabenbrüchen und Gebirgszügen.

Staatssekretär Matthias Machnig würdigt TerraSAR-X-Erfolg

4. August 2017

Konzipiert war er für fünf Jahre Einsatz im Weltall, der Radarsatellit TerraSAR-X (SAR - Synthetic Aperture Radar) liefert aber seit mehr als zehn Jahren - Start war am 15. Juni 2007 - zuverlässig Radarbilder mit hoher Auflösung und großflächiger Abdeckung; unabhängig von Wetter- und Lichtbedingungen. In Berlin feierten jetzt die Partner des Satellitenprojekts, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Airbus, im Beisein von Matthias Machnig, zuständigem Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), die weltweit einzigartige und überaus erfolgreiche Mission.

Waschsalon

Botschaften für die Zukunft

4. August 2017

Als 1977 die beiden Voyager-Raumsonden starteten, um das äußere Sonnensystem zu erforschen, flog auch die "Golden Record" mit - eine Datenplatte mit Fotos, Audios und Musikstücken. Sollten Außerirdische existieren und auf die "Golden Record" stoßen, würden sie so erfahren, wie das Leben und die Kultur auf der Erde sind. Die Zeitkapsel des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) legt zwar einen nicht ganz so weiten Weg zurück, doch auch sie enthält Grußbotschaften - und zwar an die Menschen in 50 Jahren: Sie wird mit dem deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst auf der Internationalen Raumstation ISS um die Erde kreisen - gefüllt unter anderem mit Wünschen, die 8000 Schülerinnen und Schüler in die Zukunft schicken wollen, sowie mit über 2000 eingesendeten Fotos, die den Alltag im Jahr 2017 zeigen. Erst 50 Jahre nach dem Start wird diese versiegelte und ins All gereiste Zeitkapsel dann im Haus der Geschichte in Bonn geöffnet.

"Raumfahrt ist nur dann erfolgreich, wenn wir sie gemeinsam leben"

27. Juli 2017

Er ist immer noch der Neue. In seinem Blaumann - der klassischen Arbeitskluft aller Astronauten der europäischen Weltraumorganisation ESA - durchschreitet Dr. Matthias Maurer mit einem breiten Lächeln die Halle im European Astronaut Center (EAC), in dem viele seiner Vorgänger schon trainiert haben.

Bundeswirtschaftsministerium und DLR stellen neue DLR-Strategie vor

24. Juli 2017

Das Bundeswirtschaftsministerium und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben heute die neue DLR-Strategie im Bundeswirtschaftsministerium vorgestellt.

CFK-Booster für Ariane 6 erfolgreich getestet

21. Juli 2017

In erfolgreichen Tests hat der erste Prototyp eines Boostergehäuses für das künftige Trägersystem ARIANE 6 seine Belastbarkeit unter Beweis gestellt. Das beim DLR Stuttgart und Augsburg in Kooperation mit MT Aerospace AG entwickelte und gefertigte Raketenmotorgehäuse besteht nahezu vollständig aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Im Zusammenspiel mit neu entwickelten Fertigungs- und Produktionstechnologien trägt dies wesentlich zur Senkung des Gewichts und der Kosten und damit zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der neuen europäischen Rakete bei. In einer Drucktestkampagne ertrug das Boostergehäuse die geforderten 125 bar.

Präzisionstransponder werden vom DLR an die kanadische Raumfahrtagentur geliefert

19. Juli 2017

Die Kalibrierung von Radarsatelliten ist ein zentrales Forschungsthema des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). „Wir haben in den letzten Jahren den unangefochtenen Status eines internationalen Kalibrierzentrums für Radarsatelliten erlangt“, so Prof. Alberto Moreira, Direktor des Instituts für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme. Mit neuartigen Verfahren konnten für die Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X herausragende radiometrische und geometrische Genauigkeiten erzielt werden. Im Rahmen des europäischen Copernicus Programms (Link) wurden diese Verfahren auch für die Mission Sentinel-1(Link) übernommen und im Auftrag der ESA(Link) durch das DLR umgesetzt.

So schwingt die Raumzeit

LISA Pathfinder bereitet den Weg für das Gravitationswellen-Observatorium LISA

19. Juli 2017

Am Abends des 18. Juli 2017 ist die Mission LISA Pathfinder nach 16 Monaten wissenschaftlichen Betriebs im Orbit abgeschaltet worden. Damit geht eine anspruchsvolle Technologiedemonstration im Weltraum zu Ende. Das Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Max-Planck-Gesellschaft haben den deutschen Beitrag zu dieser Mission der europäischen Weltraumorganisation ESA finanziert. LISA Pathfinder hat bei der Vorbereitung einer Weltraum-Laserinterferometrie zum Nachweis von Gravitationswellen die Grenzen des bisher technisch Möglichen klar übertroffen und damit einen wichtigen Schritt hin auf das geplante Gravitationswellen-Observatorium LISA (Laser Interferometer Space Antenna) gemacht. LISA soll winzigste Schwingungen der Raumzeit - sogenannte Gravitationswellen - "beobachten" und damit den energiereichsten und heftigsten astrophysikalischen Ereignissen in unserem Universum auf die Spur kommen. Sie sollen von LISA ab 2034 mit Hilfe einer Laserinterferometrie zwischen drei jeweils rund zweieinhalb Millionen Kilometer voneinander entfernten Sonden erforscht werden. War LISA bisher lediglich ein Missionskonzept, so hat das Science Programme Committee (SPC) der ESA die Mission inzwischen als dritte der großen Missionen (L3) seines Cosmic Vision Programms ausgewählt.

Wladimir Wladimirowitsch Putin auf der Luft%2d und Raumfahrtmesse MAKS

Russische Delegation mit Präsident Putin am DLR-Stand

18. Juli 2017

Der Stand des DLR gehörte am 18. Juli 2017 zu den Programmpunkten des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der Luft- und Raumfahrtmesse MAKS, die zurzeit am Flughafen Zhukovsky nahe Moskau stattfindet. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt dort Exponate aus der Raumfahrtforschung. Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR, sowie Dr. Gerd Gruppe, Vorstand des DLR-Raumfahrtmanagement, und Prof. Hansjörg Dittus, DLR-Raumfahrtvorstand, informierten den Präsidenten über das Portfolio des DLR und stellten das Instrument eROSITA (extended Roentgen Survey with an Imaging Telescope Array) vor. Das Röntgenteleskop soll 2018 an Bord des russischen Satelliten Spektrum-Roentgen-Gamma ins All starten und der Dunklen Energie auf die Spur kommen.

 
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